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Jugendsprache

Termpaper, 2002, 24 Pages
Author: Kim Göhner
Subject: Sociology - Children and Youth

Details

Event: Soziologie der Lebensalter
Institution/College: BA für Sozialpädagogik
Tags: Jugendsprache, Soziologie, Lebensalter
Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 24
Grade: 1.7
Language: German
Archive No.: V8491
ISBN (E-book): 978-3-638-15446-8

File size: 212 KB


Excerpt (computer-generated)

Jugendsprache

von Kim Göhner


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 7

2. Begriffserklärung 8

2.1 Jugend 8
2.2 Jugendsprache 8

3. Beispiele für Jugendsprache 9

4. Welche Funktionen erfüllt die Jugendsprache? 11

4.1 Warum spricht die Jugend anders? 11

4.2 Betrachtungsweise der Jugendsprache 11
4.2.1 Aus der Sicht der Abgrenzung 11
4.2.2 Aus der Sicht der Authentizität 12
4.2.3 Aus der Sicht des Protests 12
4.2.4 Aus der Sicht der besseren Verständigung 13
4.2.5 Aus der Sicht der Innovation und des Spiels 13
4.2.6 Aus der Sicht des Aggressionsabbaus 14
4.2.7 Aus der Sicht der Unsicherheit 14

5. Die jugendsprachliche Ausdrucksfunktion 15

5.1 Der Intergenerationsdialog 15

5.2 Jugendsprache in ihren drei Kommunikationsebenen 15
5.2.1 Die Peer - Group 16
5.2.2 Die subkulturelle Gruppe 16
5.2.3 Die Großgruppe Jugend 16

5.3 Die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter 17

6. Jugendsprache als Gruppenerlebnis 18

7. Stilausbreitung und Stilaneignung jugendlicher Teilkulturen 19

8. Äußerliche Einflussfaktoren der Jugendsprache 22

8.1 Medien/Werbung 22
8.2 Fach- und Sondersprachen 23
8.3 Fremdsprachen 23
8.4 Dialekte 24

9. Schluss 24

10. Literaturverzeichnis 26

Internetquellen 27

 


1. Einleitung

Als ich vor einiger Zeit ein Gespräch zwischen zwei männlichen Jugendlichen im hiesigen Jugendhaus verfolgte, faszinierte mich deren Sprache so sehr, dass ich mich in meiner Hausarbeit, aus dem Gebiet der Soziologie der Lebensalter, mit dem Thema Jugendsprache beschäftigen wollte.
Der eine Jugendliche zeigte dem anderen seine neuen fetten Schuhe, die er sich in Stuggi rausgelassen hatte und zog einen Flyer aus seiner Tasche. Am Wochenende sei eine fette Jam mit Mc B, der sei echt geil. Der andere schien nicht so begeistert zu sein, denn er meinte Mc B sei doch ohne Ende wack und hätte kein Plan wie man richtig dicke Mucke macht, und außerdem hätte er da keine Zeit, weil er da mit seiner Crew taggen gehen wollte.
Solch ein Gesprächsauszug stellt keineswegs eine Ausnahme dar. In meiner Arbeit mit Jugendlichen im Heimbereich und in meiner Freizeit werde ich täglich mit dieser speziellen Sprache der Jugend konfrontiert.
Aufgrund dieses Gesprächsauszuges ist es auch kaum verwunderlich wenn Jugendsprache von Erwachsenen als sprachliche Schlamperei oder gar als Sprachverhunzung gesehen wird. Doch was steckt dahinter, warum braucht die Jugend überhaupt eine eigene Sprache? Was will die Jugend durch ihre Sondersprache bezwecken? Ist die Jugendsprache eigenständig oder wird sie durch äußerliche Faktoren beeinflusst?

2. Begriffserklärung

2.1 Jugend

In der Soziologie sieht man Jugend (Adoleszenz) als Zeitabschnitt im Leben einer Person, in welcher sie von der Gesellschaft nicht mehr als Kind angesehen wird, sie aber auch noch nicht den vollen Status, die Rollen und die Funktionen eines Erwachsenen zuerkannt bekommt.
Die Jugend ist auch keineswegs durch einen bestimmten Zeitpunkt bestimmt, wie etwa durch die körperliche Pubertät, sondern wird nach Form, Inhalt, Dauer und Abschnitt im kulturellen und gesellschaftlichen Lebensablauf individuell eingegrenzt.
Jugend drückt somit nicht nur ein biologisches Alter, sondern viel mehr noch ein soziales Alter aus.

In der Phase der Jugend, zwischen Kindheit und Erwachsensein, ist eine Person auf der Suche nach seiner eigenen Identität, der individuellen Persönlichkeit.

"Jugend" beschreibt auch die gesellschaftliche Gruppe derjenigen, die sich in der Jugendphase befinden.

2.2 Jugendsprache

[...]


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