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Scholary Paper (Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Andrea Ruhland
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Institution/College: Pforzheim University (Pforzheim Graduate School - Master Of Arts in Communication Management)
Tags: Rolle, Design-Manangements, Unternehmen, Seminar, Designtheorie
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15474-1
ISBN (Book): 978-3-638-78711-6
File size: 197 KB
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Abstract
Das „bessere“ Produkt ist heutzutage rar, de facto ist es jedoch das einzige Produkt, das in der heutigen Zeit noch begeisterte und zufriedene Käufer findet. In den letzten Jahren konnten in den westlichen Industrieländern weniger als 25 Prozent aller Produktneuentwicklungen erfolgreich in den Markt eingeführt werden. Die deutsche Wirtschaft weist je nach Branche „Flopraten“ zwischen 65 und 80 Prozent auf. Worauf ist dieser gravierende Misserfolg zurückzuführen? Auf den sich zunehmend verschärfenden Verdrängungswettbewerb in nahezu allen Branchen? Auf die gesättigten Märkte und die hybriden Konsumenten? Allein sicher nicht. Die hohe Floprate bei neuen Produkten kann nicht nur den hybriden Konsumenten und dem harten Konkurrenzkampf in die Schuhe geschoben werden, sondern die Ursachen sind zu einem großen Teil bei den anbietenden Unternehmen selbst zu suchen. Viele Unternehmen behandeln die Produktentwicklung stiefmütterlich - schwache Sortimente und sinkende Deckungsbeiträge sind die Folge. Die Unternehmen verbannen die Produktpolitik und somit auch das Design, denn die Qualität eines Produktes wird überwiegend durch sein Design bestimmt, aus ihrem strategischen Fokus. Dies erweist sich als gravierender Managementfehler, denn die Unternehmensexistenz kann langfristig nur durch zukunftsorientierte Design-Konzepte, die zur Unternehmenskultur passen, gesichert werden. Einfallslose Mee-too-Strategien und lieblose Produkte sind in der heutigen Zeit fehl am Platz, wenn man am Markt etwas bewegen und sich erfolgreich von der Konkurrenz differenzieren möchte. Axel Buck bringt dies in seinem Buch Design Management folgendermaßen auf den Punkt: „Unternehmenserfolg ist Produkterfolg“. Und der Produkterfolg kann nur durch professionelles Design Management erreicht werden. Kein zukunftsorientiertes Unternehmen kann es sich mehr leisten, auf Design als Instrument der Produktdifferenzierung und –verbesserung zu verzichten. Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit klären, welche Rolle das Design Management im Unternehmen und besonders im Marketing-Mix einnehmen kann.
Excerpt (computer-generated)
Seminar: Designtheorie und -geschichte
Abgabetermin: 15. Februar 2002
Pforzheim Graduate School
Die Rolle des
Design Managements
im Unternehmen
von: Andrea Ruhland
Inhaltsverzeichnis
1 Ausgangssituation und Aufgabenstellung ... 1
2 Was ist Designmanagement? ... 1
3 Die heutige Situation des Design in den Unternehmen ... 2
3.1 Probleme der Manager mit Design ... 3
3.2 Warum sich Design zur Managementaufgabe wandelt – Die Notwendigkeit von Designmanagement ... 3
4 Designmanagement als Querschnittsaufgabe im Unternehmen ... 4
5 Design braucht Marketing – Marketing braucht Design ... 6
5.1 Design Management im Marketing-Mix ... 6
5.1.1 Die Aufgabe des Design Management im Marketing-Mix ... 7
5.1.2 Die Rolle des Design in der Preispolitik ... 8
5.1.3 Die Rolle des Design in der Distributionspolitik ... 8
5.1.4 Die Rolle des Design in der Produktpolitik ... 9
5.1.5 Die Rolle des Design in der Kommunikationspolitik ... 10
6 Bedingungen für erfolgreiches Designmanagement ... 10
7 Erfolgreiches Designmanagement in der Praxis – ausgewählte Fallbeispiele ... 11
8 Ausblick und Stellungnahme ... 15
Literaturverzeichnis ... 16
1 Ausgangssituation und Aufgabenstellung
Das „bessere“ Produkt ist heutzutage rar, de facto ist es jedoch das einzige Produkt, das in der heutigen Zeit noch begeisterte und zufriedene Käufer findet. In den letzten Jahren konnten in den westlichen Industrieländern weniger als 25 Prozent aller Produktneuentwicklungen erfolgreich in den Markt eingeführt werden. Die deutsche Wirtschaft weist je nach Branche „Flopraten“ zwischen 65 und 80 Prozent auf.1
Worauf ist dieser gravierende Misserfolg zurückzuführen? Auf den sich zunehmend verschärfenden Verdrängungswettbewerb in nahezu allen Branchen? Auf die gesättigten Märkte und die hybriden Konsumenten? Allein sicher nicht. Die hohe Floprate bei neuen Produkten kann nicht nur den hybriden Konsumenten und dem harten Konkurrenzkampf in die Schuhe geschoben werden, sondern die Ursachen sind zu einem großen Teil bei den anbietenden Unternehmen selbst zu suchen.
Viele Unternehmen behandeln die Produktentwicklung stiefmütterlich - schwache Sortimente und sinkende Deckungsbeiträge sind die Folge. Die Unternehmen verbannen die Produktpolitik und somit auch das Design, denn die Qualität eines Produktes wird überwiegend durch sein Design bestimmt, aus ihrem strategischen Fokus. Dies erweist sich als gravierender Managementfehler, denn die Unternehmensexistenz kann langfristig nur durch zukunftsorientierte Design-Konzepte, die zur Unternehmenskultur passen, gesichert werden. Einfallslose Mee-too-Strategien und lieblose Produkte sind in der heutigen Zeit fehl am Platz, wenn man am Markt etwas bewegen und sich erfolgreich von der Konkurrenz differenzieren möchte. Axel Buck bringt dies in seinem Buch Design Management folgendermaßen auf den Punkt: „Unternehmenserfolg ist Produkterfolg“.2 Und der Produkterfolg kann nur durch professionelles Design Management erreicht werden. Kein zukunftsorientiertes Unternehmen kann es sich mehr leisten, auf Design als Instrument der Produktdifferenzierung und –verbesserung zu verzichten. Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit klären, welche Rolle das Design Management im Unternehmen und besonders im Marketing-Mix einnehmen kann.
2 Was ist Design Management?
[...]
1 vgl. Moeller, G., Marketing, S. 58
2 Buck, A., Produkterfolg, S. 11
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