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Scholary Paper (Seminar), 2002, 28 Pages
Author: Thorsten Feldmann
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Berlin (Betriebswirtschaft)
Tags: führungsstil situationstheorie kontingenztheorie
Year: 2002
Pages: 28
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15562-5
ISBN (Book): 978-3-640-31884-1
File size: 2884 KB
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Abstract
Wie jeder andere Mensch, haben auch Führungspersonen einen persönlichen Charakter, der ihr Verhalten im Führungsprozess bestimmt. Dieses Verhalten, häufig als Führungsstil bezeichnet, ist in der Regel determiniert. Und trotzdem ist es in verschiedenen Situationen angebracht, dass der Führer sein Verhalten einer bestimmten Situationen anpasst, um schneller und effizienter ein Ziel zu erreichen. In meiner Hausarbeit werde ich der Frage nachgehen, ob und inwieweit der Führungsstil, im Sinne vom Erreichen gesetzter Ziele, entscheidenden Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben kann. Ich werde im Folgenden die Begriffe Unternehmenserfolg und Führung erklären und anschließend auf die Führungsstilforschung eingehen. Ferner werden von mir drei verschiedene Führungskonzepte vorgestellt, die bis in die heutige Zeit Bedeutung behalten haben. Schließlich werde ich versuchen die Erkenntnisse auf die Fragestellung der Hausarbeit zu beziehen, um Lösungsmöglichkeiten aufzudecken. Bei der Ausarbeitung dieses Themas stütze ich mich hauptsächlich auf verschiedene Literaturquellen, die hierzu Erkenntnisse liefern können. Ebenso bediene ich mich dem Medium Internet, um aktuelle und praxisorientierte Aspekte mit in diese Arbeit einfließen zu lassen.
Excerpt (computer-generated)
Welchen Einfluss hat der Führungsstil auf den Unternehmenserfolg?
von Thorsten Feldmann
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 4
2 Begriffsdefinitionen 5
2.1 Der Unternehmenserfolg 5
2.2 Die Führung im Unternehmen 6
2.3 Führungsstilforschung 7
2.3.1 Idealtypische Ansätze 8
2.3.2 Realtypische Ansätze 9
3 Führungstheorien 11
3.1 Kontingenztheorie 12
3.2 Weitere Situationstheorien 13
4 Führungskonzepte 14
4.1 Verhaltensgitter von Blake / Mouton 15
4.1.1 Der Managerial Grid in der Praxis 16
4.2 Situative Führungstheorie von Hersey / Blanchard 16
4.2.1 Funktioniert situative Führung? 18
4.3 Entscheidungsbaum von Vroom / Yetton 19
5 Erkenntnisse 21
5.1 Unternehmenserfolg durch situative Führung 21
5.2 Praxisbeispiele 22
6 Schlussbemerkung und Bewertung 23
7 Literaturverzeichnis 25
8 Abbildungsverzeichnis 26
1 Einführung
Unternehmen, egal welcher Größenordnung, streben nach Erfolg; nicht zuletzt um am Markt überleben zu können. Dieser Erfolg hängt von einer Menge Faktoren ab. So braucht es ein vielversprechendes Produkt / eine vielversprechende Dienstleistung, eine konsistente Strategie und die notwendigen Humanressourcen. Dabei stellt das Unternehmen als ganzes eine Organisation dar. Mitarbeiterhierarchien, Etablierung von Prozessen, richtiger Einsatz von technischen Mitteln und die Unternehmenskultur als eine Art von Regelwerk helfen dabei, die Organisation aufrecht zu halten.
Doch selbst bei bester Absicht und einer scheinbar gut funktionierenden Organisation erleiden nicht wenige Unternehmen bei ihren Geschäftsvorhaben Niederlagen, die schlimmstenfalls zur Auflösung führen. Fast täglich lässt sich der Presse und anderen Medienberichten entnehmen, dass in solchen Fällen das Management dieser Unternehmen zur Verantwortung herangezogen wird. Dies hinterfragend muss man schließlich zu der Erkenntnis gelangen, dass interpersonelle Beziehungen und das richtige Führen der Mitarbeiter eine der entschiedensten Merkmale in diesem Kontext darstellen.
Externe Variablen konfrontieren Unternehmen und zwingen es zu einer dauerhaften Überprüfung seines Organisationsaufbaus. Genauso existieren aber auch interne Variablen, die einer Führungsperson verbieten einzig ein Führungsschema anzuwenden. Um effizient führen zu können und den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, muss dem Management also ein Instrument in die Hand gelegt werden, welches sie befähigt, unterschiedliche Situationen im Führungsprozess zu berücksichtigen. Dieses Instrument existiert und wird in der Wissenschaft unter dem Begriff der "situativen Führung" zusammengefasst.
Wie jeder andere Mensch, haben auch Führungspersonen einen persönlichen Charakter, der ihr Verhalten im Führungsprozess bestimmt. Dieses Verhalten, häufig als Führungsstil bezeichnet, ist in der Regel determiniert. Und trotzdem ist es in verschiedenen Situationen angebracht, dass der Führer sein Verhalten einer bestimmten Situationen anpasst, um schneller und effizienter ein Ziel zu erreichen. In meiner Hausarbeit werde ich der Frage nachgehen, ob und inwieweit der Führungsstil, im Sinne vom Erreichen gesetzter Ziele, entscheidenden Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben kann.
Ich werde im Folgenden die Begriffe Unternehmenserfolg und Führung erklären und anschließend auf die Führungsstilforschung eingehen. Ferner werden von mir drei verschiedene Führungskonzepte vorgestellt, die bis in die heutige Zeit Bedeutung behalten haben. Schließlich werde ich versuchen die Erkenntnisse auf die Fragestellung der Hausarbeit zu beziehen, um Lösungsmöglichkeiten aufzudecken.
Bei der Ausarbeitung dieses Themas stütze ich mich hauptsächlich auf verschiedene Literaturquellen, die hierzu Erkenntnisse liefern können. Ebenso bediene ich mich dem Medium Internet, um aktuelle und praxisorientierte Aspekte mit in diese Arbeit einfließen zu lassen.
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Der Unternehmenserfolg
Das Wort Unternehmenserfolg als solches lässt sich nicht definieren, wird aber in einem Zusammenhang häufig mit Unternehmensziel gleichgesetzt. Grundlegend kann davon ausgegangen werden, dass der Unternehmensgründer eine Firma aufbaut, um eine Idee beziehungsweise Vision zu verwirklichen. Staehle spricht hier von Philosophie, Vision und Mission.
Diese sich daraus ableitenden Werte und Normen einer Unternehmung bilden das Unternehmensleitbild, aus dem sich das zukünftige Verhalten des Unternehmens gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Aktionären, Staat und Gesellschaft schließen lässt.
Das Leitbild einer Unternehmung kann als Oberziel angesehen werden, unter dem sich mehrere Unterziele subsumieren. Als betriebswirtschaftliche Unterziele können Gewinn- und Umsatzsteigerung, Kostenreduzierung, Liquiditäts- und Substanzerhaltung genannt werden. Aus Sicht des erwerbswirtschaftlichen Prinzip gilt wohl das Gewinn- und Rentabilitätsstreben als bedeutsamstes Ziel. Ebenso existieren aber auch Ziele, denen eine theoretische Grundlage fehlt, als das wären das Unabhängigkeits- bzw. Vereinigungsstreben, Streben nach Macht und Ansehen, sowie sittliche und soziale Ziele.
Einige dieser Ziele lassen sich der Quantität nach, also dem Zielerreichungsgrad, andere wiederum nur in qualitativer Hinsicht auf ihre Verwirklichung beurteilen und messen. Von Unternehmenserfolg kann also gesprochen werden, wenn die für ein Unternehmen wichtigen Ziele erreicht worden sind, bzw. wegweisende Sekundärziele erfüllt werden konnten.
2.2 Die Führung im Unternehmen
[...]
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