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Bewegung und Tanz mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren

Diploma Thesis, 2008, 85 Pages
Author: Nadine Tetz
Subject: Pedagogy - Nursery Pedagogy

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2008
Pages: 85
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 40  Entries
Language: German
Archive No.: V89756
ISBN (E-book): 978-3-638-06889-5
ISBN (Book): 978-3-638-95425-9
File size: 2647 KB

Abstract

Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren spielen und bewegen sich gerne und viel, egal wann, wo und wie. Dies stelle ich im Umgang mit ihnen – in verschiedenen Praktika und auch privat – immer wieder fest. Ich selbst bin mit vielerlei Bewegungsformen und -möglichkeiten aufgewachsen, in meiner Wohnumgebung, im Kindergarten, in der Schule und in verschiedenen Vereinen. Mein Interesse galt vor allem dem Tanzen, welches ich bis heute in verschiedene Freizeit-Tanzgruppen ausübe. Durch unterschiedliche Seminare in meinem Studium an der KFH im Bereich Bewegung und Tanz sah ich die Möglichkeit, meine Interessen für die Arbeit mit Kindern und für Bewegung und Tanz in meiner Diplomarbeit sowie in meiner späteren Berufstätigkeit miteinander zu verbinden. Auch die Gegebenheit, dass meine vierjährige Nichte die Tanzfrüherziehung besucht, veranlasste mich dazu, mich mit diesem Thema ausführlicher zu beschäftigen. Derzeit leite ich nebenbei einmal pro Woche eine Eltern-Kind-Turngruppe des Sportvereins DJK Westwacht Weiden in Würselen an, wo ich mein erworbenes theoretisches Wissen in die Praxis umsetze und gleichzeitig wiederum die praktischen Erfahrungen in die Diplomarbeit einfließen ließ. Heutzutage sind viele Kinder bewegungs-, wahrnehmungs- und verhaltensgestört. Haltungsschäden, Ausdauerschwächen, Übergewicht, Konzentrationsmangel und Einschlafprobleme sind häufig zu beobachten. Bewegungsmangel kennzeichnet unsere Gesellschaft. Dass Bewegung gesundheitsfördernd ist, ist allgemein bekannt. Bewegung und Tanz sind vor allem aber wichtig für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Mit dieser Diplomarbeit möchte ich die Bedeutung von Bewegung und Tanz für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung deutlich machen und dazu aufrufen, diesen Bereiche verstärkt und frühzeitig zu fördern.


Excerpt (computer-generated)

Katholische Fachhochschule Nordrhein - Westfalen, Abteilung Aachen

Diplomarbeit im Studiengang Soziale Arbeit


Bewegung und Tanz mit Kindern im

Alter von drei bis sechs Jahren


Vorgelegt von

: Nadine Tetz

Würselen, 10. März 2008


Inhaltsverzeichnis

1

VORWORT 4

2

KINDHEIT UND BEWEGUNG 5

2.1 Das Kindergartenkind 7

2.1.1 Spiel als kindliche Daseinsform 9

2.1.2 Die Bewegungsentwicklung des Kindes 13

2.2 Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung 17

2.2.1 Entwicklung des Selbst 18

2.2.2 Kognitive Entwicklung 23

2.2.3 Soziale Entwicklung 28

2.3 Bewegung im heutigen Alltag von Kindern 30

2.4 Folgen von Bewegungsmangel 33

3

TANZ ­ EINE URSPRÜNGLICHE BEWEGUNGSFORM 37

3.1 Verschiedene Arten des Tanzes 39

3.2 Ausrichtungen von Tanz- und Ballettunterricht 44

3.3 Bedeutung von Tanz für die kindliche Entwicklung 48

4

PÄDAGOGISCHE GRUNDLAGEN DER BEWEGUNGS- UND

TANZERZIEHUNG 51

4.1 Verschiedene Konzepte der Elementarerziehung 52

4.2 Ziele der Bewegungs- und Tanzerziehung 56

4.3 Inhalte und Methoden der Bewegungserziehung 58

4.4 Inhalte und Methoden der Tanzerziehung 61

4.5 Modell einer Bewegungsstunde 65

2


5

RÄUME FÜR BEWEGUNG UND TANZ IM KINDERGARTEN UND IN

DER FREIZEIT 68

5.1 Familie und häusliches Umfeld 69

5.2

Bewegungsräume im Kindergarten 72

5.3

Eltern-Kind-Gruppen 75

6

SCHLUSSBETRACHTUNG 78

7

LITERATURVERZEICHNIS 80

3


Vorwort

Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren spielen und bewegen sich gerne und viel,

egal wann, wo und wie.

Dies stelle ich im Umgang mit ihnen ­ in verschiedenen Praktika und auch privat ­

immer wieder fest.

Ich selbst bin mit vielerlei Bewegungsformen und -möglichkeiten aufgewachsen, in

meiner Wohnumgebung, im Kindergarten, in der Schule und in verschiedenen Ver-

einen. Mein Interesse galt vor allem dem Tanzen, welches ich bis heute in ver-

schiedene Freizeit-Tanzgruppen ausübe.

Durch unterschiedliche Seminare in meinem Studium an der KFH im Bereich Be-

wegung und Tanz sah ich die Möglichkeit, meine Interessen für die Arbeit mit

Kindern und für Bewegung und Tanz in meiner Diplomarbeit sowie in meiner

späteren Berufstätigkeit miteinander zu verbinden.

Auch die Gegebenheit, dass meine vierjährige Nichte die Tanzfrüherziehung besucht,

veranlasste mich dazu, mich mit diesem Thema ausführlicher zu beschäftigen.

Derzeit leite ich nebenbei einmal pro Woche eine Eltern-Kind-Turngruppe des

Sportvereins DJK Westwacht Weiden in Würselen an, wo ich mein erworbenes

theoretisches Wissen in die Praxis umsetze und gleichzeitig wiederum die

praktischen Erfahrungen in die Diplomarbeit einfließen ließ.

Heutzutage sind viele Kinder bewegungs-, wahrnehmungs- und verhaltensgestört.

Haltungsschäden, Ausdauerschwächen, Übergewicht, Konzentrationsmangel und

Einschlafprobleme sind häufig zu beobachten. Bewegungsmangel kennzeichnet

unsere Gesellschaft.

Dass Bewegung gesundheitsfördernd ist, ist allgemein bekannt. Bewegung und Tanz

sind vor allem aber wichtig für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.

Mit dieser Diplomarbeit möchte ich die Bedeutung von Bewegung und Tanz für die

kindliche Persönlichkeitsentwicklung deutlich machen und dazu aufrufen, diesen Be-

reiche verstärkt und frühzeitig zu fördern.

4


2 Kindheit und Bewegung

Bewegungserfahrungen haben einen zentralen Stellenwert im kindlichen

Entwicklungs- und Erziehungsprozess, denn durch Bewegung wird die körperliche,

geistige, seelische und soziale Entwicklung gefördert.

Sie kann daher als ,,Motor einer gesunden Entwicklung" bezeichnet werden (Zimmer

/ Clausmeyer / Voges 1991, S.15 und Köckenberger 1999, S.11f).

Bewegung stellt ein Grundphänomen des menschlichen Lebens dar, denn wir sind

auf sie angewiesen. Der Mensch ist ständig in Bewegung ­ bewusst, z. B., wenn er

spazieren geht, Sport treibt oder tanzt und unbewusst, indem z. B. sein Herz schlägt

oder seine Lunge atmet. Ein absoluter Stillstand bedeutet den Tod.

Selbst unsere Gefühle sind eine Art ,,innere Bewegung". Somit wird deutlich, dass

Bewegung nicht nur Fortbewegung und sportliche Aktivität meint.

Je nach Lebensalter, Lebensumständen und bestimmten Situationen hat die Be-

wegung einen anderen Stellenwert bzw. eine andere Bedeutung. Während Er-

wachsene z. B. stilles Sitzen als angenehm und entspannend empfinden können, be-

deutet Selbiges für Kinder oft eine große Überwindung und eine Bestrafung (Zimmer

2004, S.17).

Grupe (1982,84) unterscheidet vier Bedeutungsdimensionen der Bewegung:

1. Instrumentelle Bedeutung

Bewegung wird als ein Mittel ,,Werkzeug" benutzt, um bestimmte Dinge im all-

täglichen Leben, im Arbeitsleben oder im Sport zu erreichen, herzustellen,

auszuprobieren oder zu verändern. Beispiele hierfür sind zum Bus laufen, ein

Instrument spielen oder auch essen.

2. Wahrnehmend-erfahrende Bedeutung

Durch Bewegung erfährt man etwas über seinen eigenen Körper, seine

Mitmenschen und die materiale Beschaffenheit von Gegenständen. Dies kann

unbewusst und zufällig geschehen, aber auch mit der instrumentellen Bedeutung

einhergehen, wenn die Bewegung auf Erfahrungssuche und ­ gewinn abzielt.

5


3. Soziale Bedeutung

Kontakt ­ und Beziehungsaufnahme (Kommunikation) zu anderen Menschen und

das Ausdrücken von Gefühlen ist durch Bewegung möglich. Wenn wir

jemandem die Hand schütteln, zuwinken oder ihn zur Begrüßung küssen, so

haben diese Bewegungen Mitteilungscharakter und entwickeln sich oft zu

Ritualen. Damit diese von allen verstanden und angewandt werden können,

müssen vorerst ihre sozialen Bedeutungen erlernt werden.

4. Personale Bedeutung

Bewegung bedeutet Selbsterfahrung. In und durch unsere Bewegung erleben wir

uns selbst und können uns verwirklichen, wie auch verändern. Diese Bedeutungs-

dimensionen der Bewegung nehmen in den verschiedenen Entwicklungsstufen und

Lebensabschnitten ein unterschiedliches Gewicht ein; (Zimmer 2004, S.17f).

Die Lebensphase, in der Bewegung die größte Rolle spielt, ist die Kindheit. In dieser

ist die Lust an Bewegung so groß wie zu keiner anderen Zeit. Das Kind nutzt jede

Gelegenheit zum Rennen, Springen, Klettern usw. Bewegung ist - wie das Spiel -

eine elementare Betätigungs- und Ausdrucksform sowie ein Medium der Erfahrungs-

gewinnung von Kindern. Sie geben dem Kind die Möglichkeit, eigentätig und aktiv

zu handeln. Dabei ist Spielen für Kinder meistens mit Bewegung verbunden. Die Er-

fahrungen, die das Kind in Bewegung und Spiel macht, sind primäre Erfahrungen,

d. h., es gewinnt sie durch sein eigenes Tun, mit seinem Körper und seinen Sinnen

beim Erproben und Experimentieren. Es erfährt z. B. Erfolg und Misserfolg sowie

das Selber- Ursache- Sein (Zimmer 2001, S.17ff). Kinder sind immer in Bewegung;

sie wollen und müssen sich bewegen, denn dies gehört zu ihren psychischen Grund-

bedürfnissen. Sie müssen ihr Bewegungsbedürfnis ausleben können, damit sie be-

deutungsvolle Handlungen ausführen und selbsttätig sein können (Krenz 2007,

S.102).

Kinder haben einen inneren Bewegungsdrang. Es besteht die Annahme, dass alle

Kinder, bei denen die vorgeburtliche Entwicklung normal verlief, über ein genetisch

bedingtes Antriebspotenzial verfügen, das von innen heraus durch einen ,,Überschuß

[sic] hirnphysiologischer Reize auf die Muskeln Bewegungsreaktionen auslöst". ,,Die

genetisch bedingte ,Energie`, die das Kind ständig zur Bewegung veranlaßt [sic],

6


reagiert nun ­ diese Feststellung ist besonders wichtig ­ außerordentlich umwelt-

abhängig" (Scheel 1981, S.10). Diese Abhängigkeit wird erst dann bewusst, wenn

vor allem in der frühkindlichen Entwicklung Bewegung verhindert wird und dies

Schäden in den körperlichen, intellektuellen und sozialen Fähigkeiten des Kindes zur

Folge hat. Die Umwelt - d. h. Menschen, Räume, Materialien - stellt das Angebot an

Erfahrungen, die das Kind in Bewegung und Spiel machen kann, bereit und das Kind

bestimmt selbst, was es annimmt. Es ist also wichtig, ihm eine Umgebung zu bieten,

die Eigenaktivität ermöglicht und seinem individuellen Bewegungsbedürfnis nach-

kommt. Gelegenheiten zum Tanzen, Toben, Spielen brauchen Kinder in ihrem Alltag

sowie in jeder Institution, in der Erziehung und Bildung stattfinden (Zimmer 2004,

S.16). Eine bewegungsfreundliche Umgebung ist natürlich auch für das Bewegungs-

können von Kindern bedeutsam. ,,Die Entwicklung des Kindes ist ein ganzheitlicher

Prozeß [sic], in dem die Bewegung eine ganz wichtige Bedeutung einnimmt. Durch

Bewegung lernen sie sich selbst und ihre körperlichen Fähigkeiten kennen, sie er-

fahren die Eigenarten und Gesetzmäßigkeiten der sie umgebenden Dinge, sie nehmen

Kontakt zu ihren Mitmenschen auf. Kinder erschließen sich ihre Welt durch Be-

wegung" (Zimmer 2001, S.17).

2.1 Das Kindergartenkind

Das Kleinkindalter bzw. Kindergartenalter (3-6 Jahre) ist eine aufregende Zeit, in der

das Kind eine Reihe von Fähigkeiten und Eigenschaften entwickelt. Im vierten

Lebensjahr richtet sich das Hauptinteresse des Kindes auf die Erkundung der

weiteren Umwelt, außerhalb der Familie (Pighin 2007, S. 86). Die Gruppe der

Gleichaltrigen (= Peer) und das gemeinsame Spiel gewinnen nun zunehmend an Be-

deutung (Baur 2002, S.38)

Im fünften Lebensjahr ist das Kind schon eine kleine, recht eigenständige Persön-

lichkeit, die in der Lage ist, vernünftig zu reagieren und sich auf andere einzustellen.

Die größten Entwicklungsfortschritte macht es in diesem Jahr im kognitiven und

sozialen Bereich.

Im Vorschulalter (sechstes Lebensjahr) ist die Wissbegierde und Selbstständigkeit

des Kindes vorherrschend. Das Kind will seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und

7


dafür Lob und Anerkennung ernten. Es kann den Schuleintritt nun kaum noch ab-

warten (Pighin 2007, S.104, 122).

Das vierte Lebensjahr bringt in der Regel den Eintritt in den Kindergarten mit sich.

Hierzu sollte das Kind eine gewisse Reife erlangt haben. Diese beinhaltet im

Wesentlichen, dass es z. B. bereit und fähig ist, sich für eine bestimmte Zeit von

seinen Eltern bzw. seinen Hauptbezugspersonen zu trennen, sich weitgehend selbst-

ständig an- und auszuziehen oder in dieser noch fremden Umgebung angstfrei Fragen

zu stellen. Zudem - und dies ist besonders wichtig - sollte das Kind Interesse und

Freude am Spiel mit Gleichaltrigen haben, da dies ein zentraler Aspekt des Kinder-

gartens ist.

Der Kindergarten, als ,,Elementarbereich des Bildungswesens" (Zimmer 2001, S.25)

bietet die Möglichkeit einer zielgerichteten Förderung der Selbstständigkeit und des

Sozialverhaltens (Baur 2002, S.38). Sollte ein Kind aus bestimmten Gründen nicht

den Kindergarten besuchen, sollten ihm andere Möglichkeiten geboten werden, mit

Gleichaltrigen zusammen zu sein, z. B. in einer organisierten oder privaten Spiel-

gruppe. Der Kontakt mit anderen Kindern sollte oft und regelmäßig stattfinden, denn

Kinder brauchen andere Kinder, damit sie in eine soziale Gemeinschaft hinein-

wachsen können (Pighin 2007, S. 91).

Havighurst nennt für das Kleinkindalter u.a. folgende Entwicklungsaufgaben:

Selbstkontrolle

Sprachentwicklung

Fantasie und Spiel

Verfeinerung motorischer Funktionen

Im Folgenden möchte ich das Spiel als Daseinsform des Kindes und die Bewegungs-

entwicklung bei Kindern näher beschreiben.

8


2.1.1 Spiel als kindliche Daseinsform

Das Spiel wird als Daseinsform des Kindes bezeichnet, denn nahezu alle seine

Aktivitäten verlaufen spielerisch. Spiel wird definiert ,,als eine lustvolle körperliche,

geistige oder soziale Tätigkeit, die sich selbst genügt und keine außer ihren selbst

liegenden Ziele verfolgt" (Rüssel, 1959 in Feser, 2000 in Baur 2002, S.38).

Dem Kind dient das Spiel - theoretisch betrachtet - zur Ausbildung seiner sinnlichen,

kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie dem Erproben wichtiger Fertigkeiten,

der Geschicklichkeit und des Sozialverhaltens (Baur 2002, S.39 nach Groos, 1899).

Vor allem im Kleinkind- und Kindergartenalter ist das Spiel die vorherrschende

Tätigkeit, die wichtige Funktionen in der kindlichen Entwicklung erfüllt. Durch das

Spielen verstehen Kinder die Welt, lernen sich selbst kennen und bauen soziale

Kontakte auf. Sie empfinden Freude und Lust beim Spielen und des Öfteren sind sie

so darin versunken, dass sie alles um sich herum vergessen, sogar physische Bedürf-

nisse wie essen, trinken oder zur Toilette gehen.

Im Spiel werden Fantasie und Kreativität des Kindes sowie die Einsicht in sachliche

und soziale Zusammenhänge und die Fähigkeit, Probleme zu lösen entwickelt bzw.

gefördert. Das Kind lernt beim Spielen, indem es seine Umwelt erforscht, sie be-

greift. Es kann sich aber auch von jener zurückziehen. Im spielerischen Umgang mit

einem Gegenstand erhält es wichtige Informationen über ihn, deutet ihn aber auch

um, z. B. einen Holzbaustein zu einem Auto oder einen Stuhl zu einem Haus.

Ein Kind spielt aber niemals, um zu lernen, sondern weil es ihm Spaß bereitet

(Zimmer 2004, S.88f).

Die Gründe, warum Kinder spielen, möchte ich noch etwas genauer ausführen.

Warum spielen Kinder?

Im Folgenden beziehe ich mich auf Oerter (2002) und Grupe in Altenberger / Maurer

(1992):

Das Spiel hat einen existenzsichernden und existenzsteigernden Sinn. Dieser zeigt

sich u. a. als:

9



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