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Die Referenztheorie - Ein Kapitel der Semantik

Termpaper, 1998, 12 Pages
Author: Stefan Frenzen
Subject: German Studies - Semiotics, Pragmatics, Semantics

Details

Event: Einführung in die Sprachwissenschaft
Institution/College: University of Cologne (FB Germanistik)
Tags: Referenztheorie, Kapitel, Semantik, Einführung, Sprachwissenschaft
Category: Termpaper
Year: 1998
Pages: 12
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V927
ISBN (E-book): 978-3-638-10586-6
ISBN (Book): 978-3-638-74552-9
File size: 96 KB

Abstract

Die Referenztheorie ist ein nicht unwesentliches Kapitel in der Semantik. In dieser Hausarbeit werde ich versuchen, die Grundzüge dieser Theorie zu erläutern und zu beschreiben, wann und wo wir mit welchen Mitteln referieren und welche Bedingungen für erfolgreiches Referieren gewährleistet sein müssen. In meinen Ausführungen, sowie in der groben Gliederung werde ich mich eng auf das Buch von Schwarz/Chur (1996): Semantik. Ein Arbeitsbuch. (2. Aufl.). Tübingen (Günther Narr Verlag) beziehen, da mir deren Gliederung und Ausführungen als sinnvoll und einleuchtend erschienen.


Excerpt (computer-generated)

Die Referenztheorie - Ein Kapitel der Semantik
Stefan Frenzen

Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Die Referenz - Eine allgemeine Einführung 2


2.1 Probleme der Referenztheorie 3
2.1.1 Prädikative Ausdrücke 3
2.1.2 Eigennamen 4
2.2 Möglichkeiten der Referenz 4
2.2.1 Perzepte als Referenten 4
2.2.2 Mentale Bilder als Referenten 4
2.2.3 Der Unterschied zwischen Perzepten und mentalen Bildern 5

3 Die Referenz im Kommunikationsakt 5


3.1 Prinzipien für erfolgreiche Kommunikation (nach Grice) 6
3.1.1 Maxime der Quantität 6
3.1.2 Maxime der Qualität 6
3.1.3 Maxime der Relation 6
3.1.4 Maxime der Modalität 7
3.1.5 Maxime der Höflichkeit (nach Leech) 7
3.1.6 Probleme der Maximen 7
3.2 Bedingungen für erfolgreiche Referenz 8

4 Die Koreferenz 9


4.1 Vorbetrachtung: Deiktische Ausdrücke 9
4.2 Die Bedeutung der Koreferenz 9
4.3 Implizite Koreferenz 10
4.3.1 Bestimmter Artikel und Demonstrativa 10
4.4 Ein Sonderfall 11

5 Schlußbetrachtung 11
6 Literaturverzeichnis: 12

1 Einleitung

Die Referenztheorie ist ein nicht unwesentliches Kapitel in der Semantik. In dieser Hausarbeit werde ich versuchen, die Grundzüge dieser Theorie zu erläutern und zu beschreiben, wann und wo wir mit welchen Mitteln referieren und welche Bedingungen für erfolgreiches Referieren gewährleistet sein müssen. In meinen Ausführungen, sowie in der groben Gliederung werde ich mich eng auf das Buch von Schwarz/Chur (siehe Literaturverzeichnis) beziehen, da mir deren Gliederung und Ausführungen als sinnvoll und einleuchtend erschienen.

2 Die Referenz - Eine allgemeine Einführung

Zunächst einmal sollte man erwähnen, daß man traditionell von Referenzsemantik spricht, diesen Begriff aber besser durch Referenztheorie ersetzt, da sich die Referenzforschung nicht nur mit semantischen Aspekten, sondern auch mit pragmatischen Aspekten auseinandersetzen muß, da ,,grundlegende Fragen jeder Referenztheorie sind: Mit welchen Ausdrücken referieren wir? Worauf referieren wir? Wie kommt erfolgreiche Referenz zu Stande?" (Schwarz, Chur 1996, S. 83). Während der alltäglichen Kommunikation nehmen wir mittels einer sprachlichen Äußerung Bezug auf Dinge in der Welt, etwa auf Eigenschaften, Zeiten und Orte, einzelne Gegenstände, Zustände, Ereignisse, usw., wir referieren. (Theofilidis 1991). Die Referenz ermöglicht es uns also, ,,Aussagen über die uns umgebende Welt zu machen und unsere Gedanken mitzuteilen." (Schwarz, Chur 1996, S. 83). Referenz beschreibt also das Verhältnis, das zwischen dem sprachlichen Ausdruck und dem, wofür dieser Ausdruck steht, herrscht (Vater 1994). Die Referenz ist aber nicht von vornherein dem Ausdruck gegeben, sie stellt sich vielmehr erst in der konkreten Situation ein, in der Sprecher auf einen Gegenstand verweist, der Gegenstand selbst wird dabei als Referent bezeichnet (Schwarz, Chur 1996). Erfolgreiche Referenz kommt allerdings nur zustande, wenn sie für den Hörer eindeutig identifizierbar ist, also wenn dem Hörer der Gegenstand, auf den referiert wird, bekannt ist (Lyons 1980). Nach Searle ist Referenz eine Handlung, die gelingen oder aber auch mißglücken kann (Vater 1994). Man könnte also folgende Definition für Referenz verwenden:

[...]


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