Subtitle: Eine perfekte Illusion
Other, 2007, 106 Pages
Author: Bernd Staudte
Subject: Philosophy - Philosophy Beyond Occidental Tradition
Details
Year: 2007
Pages: 106
Bibliography: ~ 10 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-06261-9
ISBN (Book): 978-3-638-95110-4
File size: 1182 KB
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Abstract
Die materielle Welt ist eine Illusion. In seinem Buch zeigt der Autor anhand seiner eigenen spirituellen Erfahrungen und mit den gültigen Aussagen in den Veden, in welchem Zusammenhang das menschliche Leben und seine Einordnung in das universale Geschehen der Schöpfung zu sehen ist. Dieses Buch eröffnet den Zugang zu Gottes Schöpferkraft und zu einem umfassenden Verständnis was "Menschsein" eigentlich bedeutet und wieweit die sogenannten "zivilisierten Menschen" von diesem Gottesweg bereits abgekommen sind.
Excerpt (computer-generated)
Bernd Staudte
Das kosmische Drama -
eine perfekte Illusion
Copyright
Das Buch darf ohne Genehmigung des Autors weder im Ganzen
noch in Teilen kopiert, vervielfältigt, auf Datenträger gebracht o-
der zu sonstigen Zwecken genutzt werden. Alle Rechte befinden
sich beim Autor. Das Familienwappen ist registriert unter der Nr.
122/618 in der Artus Wappenrolle Münchener Herold.
2
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Reinkarnation der Weg der Seele zu Gott
Spirituelles Wissen aus autorisierten Quellen
Woher wissen wir, dass es frühere Leben gibt?
Das wahre und ewige Leben ist das Leben des gereinigten Geist
Re Inkarnation und was es ist
Gibt es ein Ende der geistigen Entwicklung?
Wie gelangt man in das Königreich Gottes?
Warum muss die unsterbliche Seele zurück zu Gott?
Warum wir uns nicht erinnern können
Warum wir viele Leben annehmen müssen
Was bestimmt unsere Entwicklung
Spirituelle Unterweisungen für die unerwachte Seele
Der Sinn des Lebens
Was ist Gott?
Die drei Erscheinungsweisen der Natur
Das vedische Gesellschaftssystem
Die Welt eine täuschende Illusion?
3
Die sechs edlen Tugenden
Erwecke den inneren Heiler in dir (1)
Erwecke den inneren Heiler in dir (2)
Existiert für uns ein ,,freier Wille" ?
Das kosmische Drama eine perfekte Illusion
Handeln oder Nicht - Handeln ?
Die nahe Zukunft der Erde ein Ende mit Schrecken ?
Der Jainismus und seine Grundsätze
Die Lehren des Jainismus
Die fünf Gebote der Jainas auf dem Weg zur Göttlichkeit
Der 24. Thirthankara Bhagavan Mahavira
Der Jain Pfad
Heilige Schriften und Bücher
Die Grundsätze Mahaviras
Spirituelle Malerei des Jaina Mönchs und Yogi Dr. Jain
Jesus Christus sein wahres Bildnis und seine Körpermerkmale
Nachwort
Autor
Literaturverzeichnis
4
Vorwort
Überrascht und erfreut zugleich erhielt ich von vielen Menschen
Zustimmung zur Veröffentlichung meines Buches ,,In allem ist
Gott". Dies bestärkte mich in meiner Absicht ein weiteres Buch zu
schreiben. Die Gründe dafür sind in unserer Zeit suchen, einer Zeit
des vergessenen spirituellen Wissens über Gott, sodass sich jede
Zeile die diese Defizite schließen hilft, als ein Segen für den nach
Gott suchenden Menschen erweisen wird. Ausgehend von den
Grundmängeln in den westlichen Gesellschaften, wie die Verlage-
rung der Lebensziele allein auf die Erfüllung materieller Wünsche
und der Favorisierung einer schablonenhaften Gattung Mensch,
welche ausschließlich der sexuellen und materiellen Sinnbefriedi-
gung untergeordnet ist, existiert praktisch kein der Allgemeinheit
verständliches Wissen über Gott und seine regulierenden Anwei-
sungen für die menschlichen Gesellschaften mehr. Dies führte zu
einem sittlichen und ethischen Abfall, der sich besonders in Euro-
pa als Folge der letzten beiden Kriege, aber auch bereits früher in
den Verfolgungen des Christentums durch Rom und der Ausrot-
tung des spirituellen Wissens durch die Inquisition des Mittelalters
in Europa und der Unterwerfung anderer Kontinente in erschre-
ckender Weise manifestierte. Seitdem die Höchste Persönlichkeit
Gottes als Avatar und Vishnu Inkarnation, Sri Krishna, vor 5.000
Jahren unser Universum in verlassen hat, wurden etwa 14.000
5
Kriege geführt. Auch dies ist ein Ausdruck des Fehlens einer wis-
senden und spirituell regulierenden Macht in der Welt. Daher ist
es nicht verwunderlich, wenn einige, noch spirituell tätige Völker
mit Sorge den Vormarsch der materiellen und (un)kulturellen
,,Segnungen" aus den Ländern der westlichen Welt beobachten.
Jesus Christus und viele weitere spirituell fortgeschrittene Gott
Wesen, wie der Sikh Heilige Guru Nanak1 (1469 1539) oder der
Vaishnava Avatar Sri Krishna Caitanya Mahaprabhu 2 (1486
1552) lebten der Menschheit diese Lehren vor. Sie belehrten nicht
nur andere, sondern sie lebte ihre Lehren selbst. Daher wird sich
dieses Buch nicht nur mit der ,,ewig existierenden Seele" und ihren
materiellen, zeitweiligen Umhüllungen befassen, sondern auch die
uns von Gott gegebenen Verhaltensweisen in dem Kapitel spiritu-
elle Unterweisungen beschreiben, die helfen werden dieser oder
jener Seele wieder zu einem spirituellen und regulierten Leben in
Harmonie zu gelangen. Wir erschaffen uns unsere Höllen in unse-
ren verunreinigten Bewusstseinsstrukturen selbst und verhindern
durch den Prozess einer bewussten Reinigung des materiell verun-
reinigten Geistes unseren Aufstieg in die höher schwingenden Be-
reiches des ,,göttlichen Lichtes". So bleiben wir selbst als Opfer in
den niedrig schwingenden Frequenzen, die wir auch die Dunkel-
1 Vgl. Autorenkollektiv: 516. Geburtstag des Religionsgründers Guru Nanak, Verlag Sikh
Federation Germany, Essen 1985, S. 41 47
2 Vgl. Praphupada, Swami: Die Lehren Sri Caitanyas, The Bhaktivedanta Book Trust
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heit des Seins nennen können, gefangen. Im Reich Gottes gibt es
keine Wunder, sondern nur Unwissende, die das, was sie nicht
wissen, als Wunder bezeichnen. Es ist alles offenbart und alles
vorhanden
.
Das es weltliche Mächte und Personen gibt, die sich
gerne als mysteriöse und allwissende Menschen anbeten lassen ist
unzweifelhaft. Die Menschheit muss ihren Glauben durch Gewiss-
heit ersetzen, dann wird vor ihr die täuschende Illusion der mate-
riellen Welt ihren dunklen Schleier heben und sie wird das innere
Licht in sich wahrnehmen können. ,,Ich bin das Licht der Welt",
sagte Jesus Christus nicht umsonst, denn das Erwachen des Lichtes
in uns ist das Erwachen des Christus Bewusstseins. Das ist der zu
erstrebende Zustand des Menschseins. In einem weiteren Teil mei-
nes Buches werde ich eine wahrhaft vorbildliche Religion, die sich
wohltuend und als geistig entwickelt in das Christusbild passend
darstellt, nämlich die Lehre der Jains oder Jainas beschreiben. Da
mein spiritueller Lehrer ein Jaina Mönch ist, werde ich diese ge-
waltfreie Religion dem interessierten Leser einmal näher bringen.
Von den religiösen Übeln in dieser heuchlerischen Scheinwelt er-
fahren wir täglich mehr als genug, so sollte der Leser auch wissen,
dass es noch andere ,,Vertreter Gottes" auf unserem Planeten gibt,
die man auf Grund ihrer Rücksichtnahme gegenüber allen Lebe-
wesen in der Öffentlichkeit kaum wahrnehmen kann. Denn auch
hier gilt die Weisheit: "Die vollen Fässer rollen leise und die leeren
7
Fässer hört man poltern." Um das kosmische Drama, den Sinn der
Wiedergeburt oder der Reinkarnation zu verstehen, muss ein Le-
bewesen spirituelles Wissen erhalten. Mein ursprüngliches Ziel,
einige meiner früheren Leben in diesem Buch zu beschreiben habe
ich, entsprechend meinen erhaltenen inneren Anweisungen, durch
andere, für diese Zeit des Kali Yuga wichtigere Inhalte ersetzt.
Ich bin mir vollkommen bewusst nur wenige reife Seelen zu errei-
chen, aber selbst wenn es nur eine einzige wäre, die durch dieses
Buch aus ihrem illusorischen Schlaf erwachte, so war das Schrei-
ben des Buches vollkommen gerechtfertigt.
Reinkarnation der Weg der Seele zu Gott
Spirituelles Wissen aus autorisierten Quellen
Spirituelles Wissen muss von autorisierten Quellen empfangen
werden. Dieses Wissen kann von reinen Materialisten und Atheis-
ten weder beurteilt, noch verstanden werden. So schrieb mit Recht
der große indische Heilige, Paramahansa Yogananda: ,,Die Heili-
gen beurteilen den Wert eines Menschen anhand eines unverän-
derlichen Kriteriums, das sich wesentlich von den veränderlichen
Maßstäben der Welt unterscheidet. Die Menschheit, die sich selbst
für so vielschichtig hält, besteht in den Augen eines Meisters nur
aus zwei Gattungen: aus den Unwissenden, die Gott nicht suchen,
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und den Weisen, die Gott suchen." 3 Für den Suchenden nach der
Wahrheit ist es erforderlich seine okkulten zerebro spinalen
Zentren, auch Chakren oder astrale Lotosblüten genannt, zu erwe-
cken. Den abendländischen Forschern in der Bibel ist nicht be-
kannt, das in den ,,Offenbarungen des Johannes" im Neuen Tes-
tament eine symbolische Darlegung des Yoga Wissens durch Je-
sus Christus einem engeren Kreis seiner Jünger gelehrt wurde, zu
denen auch Johannes gehörte (Offenbarung 1,20). Johannes er-
wähnte das ,,Geheimnis der sieben Sterne" und der ,,Sieben Ge-
meinden". Diese symbolische Bezeichnung bezieht sich auf die
sieben Chakren des Lichtes, die auch als die sieben Falltüren der
Gehirn und Rückenmarksachse beschrieben werden. Durch diese
von Gott geplanten und beim Menschen angelegten Ausgänge
kann der meditativ geschulte Mensch seinem körperlichen Ge-
fängnis entrinnen und seine Seele wieder mit dem All Geist ver-
einen.4 In den heiligen Schriften der Hindus wird unter anderem
auch das Zeitalter des Bestehens unseres Universums beschrieben.
Es beträgt exakt ein Zeitalter Brahmans, der 311.159.000.000.000
Sonnenjahre alt wird. In diesen Schriften wird auch erklärt das ein
Planet wie die Erde aus zweierlei Gründen aufgelöst werden kann:
entweder werden seine Bewohner im höchsten Grade gut oder im
3 Vgl. Yogananda, Paramahansa: Autobiografie eines Yogi, Self Realization-Felloship 1998,
Nachdruck 2001, S. 174
4 Vgl. Quelle Fußnote 3, S. 207
9
höchsten Grade böse. Die in der Welt vorherrschende Geisteshal-
tung erzeugt auf diese Weise eine Kraft, welche die zur Erde zu-
sammengefügten Atome freigibt. Ein wesentlicher Bestandteil des
Verständnisses für die Natur, das Universum und die Lebewesen
ist das Verständnis dafür: ,,Dass der menschliche Körper nicht nur
auf dem Wege der Evolution aus der Tierwelt hervorgegangen,
sondern durch einen besonderen Schöpfungsakt Gottes erschaffen
wurde. Die tierischen Formen waren zu primitiv, um der Göttlich-
keit voll Ausdruck zu verleihen. Den ersten Menschen wurden als
einzige Lebewesen der potentielle, allwissende ,,tausendblättrige
Lotos" des Gehirns und die okkulten Zentren der Wirbelsäule ge-
geben. Gott als unser göttliches Bewusstsein riet dem ersten
Menschenpaar alle Sinnesfreuden zu genießen, bis auf den Ge-
schlechtsgenuss. Dieser war ihnen untersagt, damit die Menschheit
nicht wieder in die niedere, tierische Zeugungsart zurückfallen
sollte. Da dieses erste Menschenpaar (in der Bibel als Adam und
Eva bezeichnet) dieses Gebot nicht befolgte, verloren sie das Be-
wusstsein an ihre Unsterblichkeit wieder und unterwarfen sich
damit dem physischen Gesetz, demzufolge jeder körperlichen Ge-
burt ein körperlicher Tod folgt." 5
5 Vgl. Quelle Fußnote 3, S. 222
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