Autor: Thomas Lo Coco
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Jahr: 2007
Seiten: 49
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 492 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-05405-8
ISBN (Buch): 978-3-638-94599-8
Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Arbeit behandelt das Themengebiet E-Payment Systeme. Um einen Überblick zu erlangen wird zunächst E-Payment im Allgemeinen erläutert. In diesem Zusammenhang wird ebenso ein Einblick in verschiedene Online-Zahlungsverfahren sowie Sicherheitsmechanismen gegeben und anschließend die damit verbundenen Anforderungen dargestellt. Im Folgenden werden drei erfolgreiche Beispiele für E-Payment-Systeme vorgestellt, wobei M-Payment in einem gesonderten Kapitel behandelt wird. Wie der Titel der Arbeit verspricht, wird besonders auf die Akzeptanzkriterien bzw. Ansprüche der Kunden eingegangen, die diese an E-Payment stellen. Weiterhin wurde ein Fragebogen erstellt, anhand dessen der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz der entsprechenden E-Payment- Systeme ermittelt werden sollte. Abschließend werden in Verbindung mit der Auswertung des Fragebogens Schwachstellen herausgearbeitet und Verbesserungspotentiale ausgemacht.
Textauszug (computergeneriert)
Akzeptanz von E-Payment
Bachelor-Thesis
Im Studiengang Wirtschaftsinformatik
Autor: Thomas Lo Coco
Abgabedatum: 20. September 2007
II
Management Summary
Die vorliegende Bachelor-Thesis behandelt das Themengebiet E-
Payment-Systeme. Um einen Überblick zu erlangen wird zunächst E-
Payment im Allgemeinen erläutert. In diesem Zusammenhang wird
ebenso ein Einblick in verschiedene Online-Zahlungsverfahren sowie
Sicherheitsmechanismen gegeben und anschließend die damit
verbundenen Anforderungen dargestellt. Im Folgenden werden drei
erfolgreiche Beispiele für E-Payment-Systeme vorgestellt, wobei M-
Payment in einem gesonderten Kapitel behandelt wird. Wie der Titel der
Arbeit verspricht, wird besonders auf die Akzeptanzkriterien bzw.
Ansprüche der Kunden eingegangen, die diese an E-Payment stellen.
Weiterhin wurde ein Fragebogen erstellt, anhand dessen der
Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz der entsprechenden E-Payment-
Systeme ermittelt werden sollte. Abschließend werden in Verbindung mit
der Auswertung des Fragebogens Schwachstellen herausgearbeitet und
Verbesserungspotentiale ausgemacht.
Schlagwörter
E-Commerce, Bezahlsystem, E-Payment, M-Payment, Akzeptanz und
Sicherheit von E-Payment
III
Inhaltsangabe
Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2 Die Entwicklung von E-Payment in Verbindung mit E-Commerce 3
3. E-Payment-Abgrenzung 3
3.1 Allgemeine Definition 3
3.2 Zeitpunkt der Belastung 5
3.2.1 Pre-Paid-Verfahren 6
3.2.2 Pay-Now-Verfahren 6
3.2.3 Pay-Later-Verfahren 6
3.2.4 Höhe des Transaktionsvolumens 7
3.3 Kreditkartenbasiertes Bezahlen 8
4. Anforderungen an E-Payment-Systeme 9
4.1 Allgemeine Anforderungen 9
4.2 Sicherheit 10
4.2.1 Authentizität 11
4.2.2 Integrität 11
4.2.3 Anonymität 12
4.2.4 Absicherung im Schadensfall 12
4.3 Benutzerfreundlichkeit 13
4.4 Kosten 14
4.5 Flexible Einsatzfähigkeit 14
5. Erfolgreiche E-Payment-Verfahren 15
5.1 Die Geldkarte 15
5.2 Paypal 16
5.3 Die Paysafecard 18
6. Mobile-Payment 19
7. Herstellung von Akzeptanz und Sicherheit 22
7.1 Rolle von Vertrauen im E-Commerce 22
7.2 Maßnahmen zur Schaffung von Akzeptanz 24
IV
7.2.1 Sicherheitstechniken 24
7.2.1.1 Verschlüsselung 24
7.2.1.2 Hash Funktionen 25
7.2.1.3 Signaturverfahren 26
7.3 Treuhänderische Abwicklung der Transaktion 26
7.4 Community Plattformen 27
7.5 Gütesiegel 27
8. Umfrage 28
8.1 Vorgehen und Methodik 28
8.2. Auswertung 29
8.3 Schlussfolgerung 31
9 Fazit 32
10 Ausblick 34
Quellenverzeichnis 36
Anhang 37
Anhang A: Glossar 37
Anhang B : Fragebogen 40
V
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Kategorisierung von EPS I 5
Abbildung 2 : Kategorisierung von EPS II 7
Abbildung 3: Überblick der Anforderungen an ein EPS 10
Abbildung 4: Exemplarische Darstellung einer Geldkarte 16
Abbildung 5: Die Bezahlung per Bezahlung bei Ebay 17
Abbildung 6: Eine deutsche Paysafecard 19
Abbildung 7: Empfundene Risiken bei der Nutzung von EPS 23
Abbildung 8: Gütesiegel 28
Abkürzungsverzeichnis
EPS
Elektronic Payment System
B2B
Business
to
Business
C2C
Consumer
to
Consumer
B2A
Business to Administration
POS
Point
of
Sale
TAN
Transaction
Number
PIN
Personal Indentification Number
SSL
Secure Socket Layer
SET
Secure
Electronic
Transfer
HBC
Homebanking
Computer
Interface
WAP
Wireless
Application
Protocol
UMTS
Universal Mobile Telecommunication System
RSA
Benannt
nach
Entwicklern Rivest, Shamir, Adleman
DES
Data
Encryption
Standard
SHTTP
Secure Hypertext Transfer Protocol
SSL
Secure
Sockets
Layer
1
1. Einleitung
Der Gedanke Güter und Dienstleitungen mit Hilfe der
Telekommunikationstechnik zu vertreten ist schon längere Zeit aktuell.
Seit Ende der 1970er Jahre versuchte man mittels Computernetzwerken
ein System aufzubauen, welches elektronische Erwerbsmöglichkeiten
bereitstellen sollte. Erst das Internet brachte jedoch den Fortschritt. In den
1990er Jahren sahen mit der Internet-Euphorie zahlreiche Analysten
bereits ein Ende von traditionellen Zahlungsverfahren und instrumenten.
Mit immensem Marketingaufwand wurden zu dieser Zeit E-Payment-
Systeme, kurz EPS, gepusht und auf den Markt gebracht. Diese sollten
die sog. E-Payment-Evolution einleiten. Weg von der physischen- , hin zu
der elektronischen Geldbörse. Fast ausnahmslos scheiterten E-Payment-
Systeme der ersten Generation. Diese waren zumeist technisch ausgereift
und voll funktionsfähig, scheiterten jedoch an der kritischen Masse der
Händler und Käufer. Diese ist eine notwendige Voraussetzung für eine
positive Rückkopplung, welche durch den Netzeffekt erreicht wird. Ohne
diesen Netzeffekt, kann kein EPS erfolgreich bestehen. Mitentscheidend
ist nicht nur die Kundenzahl, sondern auch die Nutzungshäufigkeit.1
Im Mittelpunkt der Etablierung eines erfolgreichen EPS steht vor allem die
Schaffung einer breiten Akzeptanz von potentiellen Käufern. Diese
Akzeptanz wird erst durch Schaffung von Sicherheit und Vertrauen
erreicht, sowie Benutzerfreundlichkeit und Kompatibilität.
Obwohl die optimistischen Prognosen der 90er Jahre nicht eingetroffen
sind, sind trotzdem beachtliche Steigerungen des Transaktionsvolumens
Jahr für Jahr zu Verzeichnen. Laut der ARD-Online Studie des Jahres
2007 sind heutzutage im Schnitt nahezu 60 % aller Bundesbürger Nutzer
des Internet. Von den 14 bis 29 Jährigen sogar schon knapp 95 %.2 Man
kann in diesen Zahlen sehr gut das Potential und die Rolle des Bezahlens
über das Internet erkennen, besonders bei der jüngeren Generation, die
allerdings noch nicht die entscheidende Wirtschaftskraft besitzt.
Die vorliegende Arbeit untersucht das Kaufverhalten der Kunden im E-
Commerce. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Business-to-
1 Vgl. Lammer, Thomas: Handbuch E-Money, E-Payment & M-Payment, 2005, S. 2
2 Vgl. http://www.daserste.de/service/onlinestudie-2007-vorab.pdf, Abruf 02.06.2007
2
Comsumer-Bereich (B2C). B2C zielt dabei auf den Online-Handel
zwischen Händler und Personen ab. Transaktionen sind im diesem
Bereich, anderes als im B2A oder B2B, eher durch Spontankäufe und
kleine bis mittelgroße Transaktionsvolumina gekennzeichnet.3 Die Arbeit
versucht des Weiteren auf die Zukunftsaussichten des E-Payment
einzugehen und beurteilt und wertet eine selbst erstellte Umfrage aus.
Weiterhin werden drei erfolgreiche Systeme exemplarisch dar. Wie schon
der Titel der Arbeit verdeutlicht, wird insbesondere auf Akzeptanzkriterien
von EPS, von Händlern und Käufern in der Ausarbeitung und dem
Fragebogen eingegangen, sowie auf die Voraussetzungen für die
Schaffung eines innovativen und erfolgreichen E-Payment-Systems. Es
wurde bewusst auf die Berücksichtigung von rechtlichen und
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verzichtet. Diese beinhalten die
Binnenmarkt-Situation sowie das Europäische Recht, welche durchaus die
Vorbedingungen für voll funktionierende EPS setzten müssen.
Der Gang der Untersuchung lief folgendermaßen:
Zunächst untersucht diese Arbeit E-Payment und dessen Verfahren im
Allgemeinen. Hierzu wurde aus mehren Quellen recherchiert und das
Ergebnis zusammengefasst. Um die aktuelle Akzeptanz von E-Payment in
unserer Gesellschaft zu untersuchen, wurde eine Umfrage in Form eines
Fragebogens erstellt. Dieser bezog sich auf die Sicht der Verbraucher
bzw. der Kunden und wurde aus diesem Grund auch nicht an Händler
weiter gegeben. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass bei dieser
Umfrage bzw. bei der Wahl der Teilnehmer das Zufallsprinzip nicht
gewahrt wurde, da der Fragebogen nicht an zufällig ausgewählte
Personen verteilt wurde, d.h. er spiegelt nicht alle Altersgruppen und
Schichten unserer Gesellschaft dar. Genaueres zu diesem Fragebogen
und der Auswahl der Befragten kann in Kapitel 7 eingesehen werden. Das
Ergebnis der Unfrage wurde genauer beleuchtet und die wichtigsten
Erkenntnisse zusammengefasst. Zudem wird in einem gesonderten
Kapitel auf Kreditkarten eingegangen Zudem wird in einem gesonderten
Kapitel auf das Thema Kreditkarte eingegangen, da diese Zahlungsart
immer noch das meist genutzte E-Payment-System darstellt.
3 Vgl. Merz, Michael: E-Commerce und E-Business, 2002, S. 3
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