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Essay, 2000, 6 Pages
Author: Florian Schoetzke
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Institution/College: Free University of Berlin (Volkswirtschaftspolitik)
Tags: Rolle, Geldpoltik, Stabilitätspolitik
Year: 2000
Pages: 6
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16244-9
File size: 122 KB
Essay zur Übung Stabilitätspolitik: Beschreiben Sie die geldpolitische Strategie des Eurosystems und kommentieren Sie kurz die Stärken und Schwächen dieses Systems! 239 KB
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Abstract
In dem folgenden Aufsatz wird die Rolle der geldpolitischen Strategie des Eurosystems beschrieben. Außerdem werden die Stärken und Schwächen des Systems erörtert. Das Eurosystem besteht aus den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten und der europäischen Zentralbank, die den Euro in der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion eingeführt haben. Desweiteren existiert das europäische System der Zentralbanken, welches neben den Mitgliedern des Eurosystems jene nationale Zentralbanken beinhaltet, welche noch nicht mit Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion die Währung Euro eingeführt haben. Die Aufgabe des Eurosystems besteht darin, die einheitliche Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet zu steuern. Das vorrangige Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) ist die Wahrung der Preisstabilität und damit auch der Erhalt der Wertstabilität der Währung Euro. Ergänzend zu dieser Zielsetzung verfolgt das ESZB- wenn dessen primäres Ziel nicht beeinträchtigt wird- gemeinschaftliche Ziele der EG. So wird eine ausgewogene Entwicklung, sowie umweltverträgliches, nichtinflationäres und beständiges Wirtschaftswachstum mit einem hohem Beschäftigungsniveau angestrebt...
Excerpt (computer-generated)
Die Rolle der Geldpolitik
Essay zur Übung Stabilitätspolitik
SS 2000
von Florian Schoetzke
Literaturliste:
- EZB, Monatsbericht Januar 1999
- Issing, O., Is Monetary Targeting in Germany still adequate? In: Siebert,H. (Hrsg), Monetary Policy in an integrated world economy. Kiel 1996, S.211-231
- Bernanke, Ben S., and Frederic S. Mishkin (1997), ,,Inflation Targeting: A new Framework for Monetary Policy?" Journal of Economic Perspectives, 11 (2), 97-116
- Tomann, H., [Stabilitätspolitik], Stabilitätspolitik. Theorie, Strategie und europäische Perspektive, 1997
Fragestellung:
Beschreiben Sie die geldpolitische Strategie des Eurosystems und kommentieren Sie kurz die Stärken und Schwächen dieses Systems!
In dem folgenden Aufsatz wird die Rolle der geldpolitischen Strategie des Eurosystems beschrieben. Außerdem werden die Stärken und Schwächen des Systems erörtert.
Das Eurosystem besteht aus den nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten und der europäischen Zentralbank, die den Euro in der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion eingeführt haben. Desweiteren existiert das europäische System der Zentralbanken, welches neben den Mitgliedern des Eurosystems jene nationale Zentralbanken beinhaltet, welche noch nicht mit Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion die Währung Euro eingeführt haben. Die Aufgabe des Eurosystems besteht darin, die einheitliche Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet zu steuern.
Das vorrangige Ziel des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) ist die Wahrung der Preisstabilität und damit auch der Erhalt der Wertstabilität der Währung Euro. Ergänzend zu dieser Zielsetzung verfolgt das ESZB- wenn dessen primäres Ziel nicht beeinträchtigt wird- gemeinschaftliche Ziele der EG. So wird eine ausgewogene Entwicklung, sowie umweltverträgliches, nichtinflationäres und beständiges Wirtschaftswachstum mit einem hohem Beschäftigungsniveau angestrebt.
Die Begründung für die formulierte Zielsetzung der Preisstabilität liegt in der Ansicht der effizienten Allokation von Ressourcen, dem effizienten Einsatz von Arbeit und Kapital. Weiterhin sichern stabile Preise ein langfristiges, niedriges Zinsniveau mit dem Effekt der Förderung von Investitionen und Wachstum. Verzerrungseffekte durch das Steuer- und Sozialsystem auf die realen Kosten sowie im inflatorischen bzw. deflatorischen Umfeld entstehende Umverteilung des Vermögens und Einkommens werden vermieden.
[...]
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