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Schönheitsideale

Presentation (Pre-University), 2000, 5 Pages
Author: Jens Engelmann
Subject: Ethics

Details

Event: Klasse 10
Tags: Schönheitsideal, Schönheit
Category: Presentation (Pre-University)
Year: 2000
Pages: 5
Language: German
Archive No.: V98361
ISBN (E-book): 978-3-638-96812-6

File size: 94 KB


Fulltext (computer-generated)

Jens Engelmann
Klasse 10b
28.11.00

Arbeitsblatt

Thema: Schönheitsideal

Was sind Schönheitsideale?
Schönheitsideale in Malerei und Architektur, früher und heute.
Persönliche Vorstellungen vom Menschen.

1.Was sind Schönheitsideale

Das Schönheitsideal ist der Inbegriff für die logischen, ethnische und ästhetischen Normen der Gesellschaft. In der Regel tritt das Schönheitsideal in der Realität nicht auf. Es wird als perfektes Bild dargestellt und sollte, jedenfalls vom logischem Standpunkt, Ziel aller sein. Es ist je doch kaum zu realisieren, da sich das Schönheitsideal mit der Zeit ändert. Die Anziehungskraft eines Schönheitsideals geht mit der Zeit am Menschen auch verloren, was man beachten sollte, wenn man das Schönheitsideal erreichen will.

2.Schönheitsideale in Malerei und Architektur, früher und heute

Architektur

Früher: Rokoko - um 1720 in Frankreich entstandenes architektonisches Schönheitsideal


- Stil ist geprägt von muschelartigen Verzierungen (von französischen rocaille = Muschelwerk)
- später wurde der Rokoko auch in Deutschland übernommen
- heute sind noch eine ganze Reihe von Kirchen und anderen Gebäuden im Rokoko-Stil
- Vertreter waren François Cuvilliés, die Brüder Egid Quirin und Cosmas Damian Asam und andere
- Beispiele: Amalienburg in München, St-Johann-Nepomuk-Kirche in München und das Asamhaus ebenfalls in München


Klassizismus - um 1770 entstanden (von Johann Jochaim Winckelmann entwickelt)


- Zurückgreifen auf die Bauformen der Antike (Rom, Griechenland)
- eigene Bedeutung der architektonischen Einzelform
- Details wie Dreiecksgiebel. Säulen oder isolierte Plastiken
- Säule als tragendes Element
- Horizontale herrscht vor
- Ablehnung aller Kurven
- Vertreter waren Carl Friedrich Schinkel und Leo von Klenze
- Beispiele: Königsplatz in München, Gewandhaus in Leipzig und das Alte Museum in Berlin

Heute: - keine einheitliche, genau festzulegende Stilrichtung


- Zweckmäßigkeit steht, im Gegensatz zu früheren Zeiten, in einem ausgewogenen Verhältnis mit Schönheit (Verzierungen etc.)
- Wettstreit um neue architektonische Meisterleistungen (höhere Gebäude etc.) z.B.: Bankengebäude in Frankfurt a.M. oder die Skyline von Manhattan
- man will auf kleineren Platz mehr Leute unterbringen

Malerei

Früher: Overbeck - in seinem ,,Familienbild" stellt Overbeck eine junge Familie mit Kind dar


- nach dem Bild zu urteilen ist die Familie eher wohlhabend
- klares Gemälde (fast fotografisch) mit klaren Konturen
- junge Familie soll Glück und Wohlstand darstellen

Daumier - stellt die schlechten Verhältnisse in einem ,,Eisenbahnwagen Dritter Klasse" dar


- eine dreckig aussehende und schlecht gekleidete Familie, die wahrscheinlich aus ärmlichen Verhältnissen stammt, ist im Vordergrund zu sehen
- Vater betet scheinbar und hat einen Korb mit sich
- Familie sieht ausgezehrt
- trotz dessen kann man kein verärgertes oder trauriges Gesicht erkennen
- möglicher weise Freude auf einen Familienausflug (Korb)
- soll darstellen, dass obwohl die Bedingungen für das einfache Volk schlecht waren, sich diese Leute über einfache Dinge freuten

Zille - mit ,,Hunger!" zeigt Zille auf drastische Weise eine ausgehungerte Familie


- die streng dreinblickende Mutter säugt ihr Baby während die anderen zwei Kinder sich hinter ihrer Mutter verstecken bzw. unfreundlich und kritisch um sich blicken
- in ,,Wollt ihr weg von die Blume, spielt mit′n Müllkasten" stellt er wiederum arme Gassenkinder dar, die faulenzen
- weiterhin wird eine Mutter dargestellt die auch grimmisch dreinblickt und scheinbar eine Drohung ausspricht

Gemeinsamkeiten
Unterschiede

- alle drei stellen Menschen dar
- immer Familien mit Kindern
- verschiedene Stände werden dargestellt

- während sich Zille und Daumier mehr um das Bürgertum kümmern, befasst sich Overbeck eher mit den besser situierten Schichten


- Zille stell klar die Probleme des Bürgertums wie Armut, Lebensunlust (vor allen Dinge an den Müttern festzustellen) und Platzmangel dar

Heute: - hauptsächlich abstrakte und alternative Kunst


- Künstler verfolgen ohne jede Einschränkung ihr Ziel
- Werke sind heute nicht so offensichtlich (Künstler wollen, dass man über ihre Werke nachdenkt)
- keine stilgerichteten Vorlagen, keine Tabus, etc. · größere künstlerische Freiheit

3. Persönliche Vorstellungen vom Menschen


Allgemeines Aussehen

- groß, schlank, sportlich, gepflegt

- diese Eigenschaften verleihen ein angenehmes Äußeres und bilden von vornherein kein Vorurteil · eine Art Alltagsmensch

- moderne Frisur

- liegt man im Trend, je nach gesellschaftlicher Ordnung (Bundesrichter kann nicht dieselbe Frisur wie Schüler haben), wird man akzeptiert

Kleidung

Mann: - sollte sportlich und elegant sein

- sieht souverän und erwachsen aus, verliert jedoch nicht den jugendlichen (sportlichen Charme) · attraktiv und seriös

Frau: - je nach Typ elegante, feminin-betonte Mode

- wirkt anziehend auf Männer und verliert dabei nicht die Ernsthaftigkeit ihrer Person

Charakter

- freundlich

- mit einem freundlichen Auftreten wird man überall gut aufgenommen

- souverän

-vermittelt einen gewissen Respekt vor einer Person

- egoistisch

- Notwendig in heutiger Welt, da heutzutage jeder sein nächster ist

Soz. Umfeld

- stabiles, liebevolles Familienleben

- nur so ist man selber stabil in der Persönlichkeit und kann auch liebevoll zu anderen sein

- wohlhabend

- ist immer gut, da, auch wenn man es nicht braucht, man sich mehr leisten kann und nicht immer auf den Preis bestimmter Luxuswaren schielen muss · Akzeptanz in Gesellschaft


Comments

ich
27.06.2005 22:06:04
Schönheitsideal
Ich finde es gut das sich immer mehr Menschen mit dem "Problem"Schönheitsideale beschäftigen.Ich selber schreibe auch eine Projektarbeit über diese Thema speziel über Auswirkungen z.B. Magersucht!!!Es ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema doch leider nehmen es viel zu wenige ernst,was ich persönlich sehr taurig finde.Ich finde jeder sollte so sein oder so bleiben wie er sich wohl fühlt und nicht wie andere ihn gerne hätten.
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