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Script, 2000, 6 Pages
Author: Jakob Schumann
Subject: Chemistry
Details
Year: 2000
Pages: 6
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-97562-9
File size: 105 KB
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Fulltext (computer-generated)
Jakob Schumann
Elektrochemie / Daniell-Element
Elektrochemie
Elektrolyte sind Stoffe, die den Ladungstransport ermöglichen (frei bewegliche Ladungsträger sind vorhanden)
Echte Elektrolyte: Salzlösungen, Salzschmelzen (NaCL · Na+ + CL-
Potentielle Elektrolyte: Stoffe mit polarer Atombindung (Ionen etstehen durch Lösungsmittelzugabe) (NH3 +H2O · NH4+ + OH-
Elektrode / Elektrodenpotential
Elektrodenreaktion
Me · Men+ + n e-
Elektrodensymbol: Me/Men+
Eine Elektrode ist eine Kombination eines elektronenleitenden Stoffes mit einer Elektrolytlösung
Vorgänge an der Phasengrenze:
- Metallionen aus dem Stab gehen in Lösung · negative Ladung des Stabes (Elektronen bleiben zurück), positive Ladung der Lösung
- Aufbau eines elektrischen Feldes, die Spannung entspricht dem Elektrodenpotential
- Ausbildung einer elektrochemischen Doppelschicht
Abhängigkeit des Elektrodenpotentials
- von Konzentration der Salzlösung: je größer C, desto geringer U, da geringerer Ionenaustausch
- vom Metall: je unedler das Metall, desto eher geht es in Lösung, U ist höher
Elektrochemische Spannungsreihe
Nernstsche Gleichung
E = E_ + (0,059V/2) * lg(COM/CRM)
0,059= R*T/F * 2.3 E
q
...Standardelektrodenpotential
R...universelle Gaskonstante
T...298K
F...Faradaykonstante
2.3...Umrechnungskonstante ln·lg
CRM...bei Feststoffen definiert 1mol/l
Beispiel
Geg.: Cu/Cu2+-Elektrode
CCu2+=0,01mol/l
E
q
=0.35V
Ges.: E in V
Cu
à
Cu2+ + 2 e-
E=E
q
+ (0,059V/2) + lg0.01
E=0,291V
Elektrochemische Reaktionen
- laufen an der Phasengrenzfläche zwischen Metall und Elektrolytlösung ab
- elektrochemische Fällung
- je edler das Metall, desto höher sein Standardelektrodenpotential
- E
q
< 0> unedles Metall
- E
q
> 0> edles Metall
- Metall geht in Lösung, wenn sein Standardpotential geringer als das des Metalls in Lösung ist
Reaktion von unedlen Metallen mit verdünnter Säure
Beispiel:
Zn + 2H3O+ + 2Cl- · Zn2+ + 2Cl- + H2 + 2H2O
1.Redoxpaar (Oxidation / e- Abgabe)
Zn > Zn2+ +2e- E
q
= -0,76V
2. Redoxpaar (Reduktion / e- Aufnahme)
2H3O + 2e-> H2 + 2H2O E
q
= 0,0V
- unedles Metall geht aufgrund seines negativeren Potentials in Lösung
- unedle Metalle reagieren mit verdünnten Säuren, Edelmetalle nicht
Galvanische Elemente
- Ein galvanisches Element ist eine Kombination von 2 Me/Men+-Elektroden (Halbzelle)
Primärelement
Umwandlung von chemischer in elektrische Energie, solange bis RM oder OM aufgebraucht sind
Beispiel: Daniell-Element, Zink-Kohle-Batterien
Sekundärelement (Akkumulator)
Durch Zufuhr elektrischer Energie sind diese Elemente wieder in den Ausgangszustand rückführbar
Beispiel: Bleiakkumulator
Daniell-Element
Daniell, John Frederick, englischer Physiker 1790-1845, Grundlegende Versuche über die Elektrolyse, Erfinder des Daniell-Elementes (galvanisches Element)
Daniell-Element: ein durch eine poröse Wand separierter Behälter mit einer Zink- und einer Kupferelektrode, die in wäßrigem Zinksulfat bzw. Kupfersulfat tauchen 1936)
Zn/Zn2+//Cu2+/Cu - links Donatorhalbzelle, rechts Akzeptorhalbzelle
- wenn Elektroden verbunden werden fließen Elektronen von der Zink- zur Kupferhalbzelle
- Zinkelektrode=Minuspol
Zellreaktion
- Zinkionen gehen in Lösung
- Wird oxidiert
- In der Kupferhalbzelle werden gleich viele Ionen reduziert und an der Elektrode abgeschieden
- Anode: positive Ladungsträger gehen in Lösung
- Kathode: positive Ladungsträger gehen von der Lösung ins Metall
- Zn=Anode, Cu=Kathode
Reaktionsablauf:
Elektronen werden von Zn-Elektrode ins Kupfer transportiert
- Zur Aufrechterhaltung des Stromflusses muß Ladungsausgleich zwischen Salzlösungen möglich sein
(realisiert z.B. durch Diaphragma oder Stromschlüssel) - Elektronenfluß wird durch Spannung hervorgerufen (Potentialdifferenz)
- Potential ist Maß für Stärke des elektrischen Feldes an einem Ort
- Zwischen Orten mit unterschiedlichem Potential besteht Spannung
- Spannung ist Maß für Potentialdifferenz
- In der galvanischen Zelle haben beide Elektroden unterschiedliche Potentiale
- Potentialdifferenz: In einer Halbzelle treten durch die Phasengrenze ständig Metallionen in beide Richtungen hindurch. Überwiegt die Abgabe von Metallionen aus der festen in die flüssige Phase, lädt sich die feste Phase negativ auf, bei Ionenaufnahme aus flüssiger Pjase positiv.
- Elektrische Aufladung der Phasen wirkt einem weiteren einseitigen Übergang entgegen · Ausbildung des elektrochemischen Gleichgewichtes
- Nach Einstellung des GG besitzen Halbzellen unterschiedliche Potentiale · Differenz
Zinkelektrode (Oxidation)
Zn · Zn2+ + e- U = -0,76V
Kupferelektrode (Reduktion)
Cu2+ · Cu U = +0,35V
Zellspannung
U= UA - UB UA = Akzeptorspannung
UB = Donatorspannung
U = 1,1 V
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11.03.2001 23:33:12
Wer hat denn das so schlecht bewertet? Ich finde diesen Artikel ziemlich umfangreich. Besonders gut gefällt mir, dass auch der Nernst-Faktor / die Nernst-Gleichung beschrieben wird, da diese vielfach zu kurz kam/kommt.
15.10.2001 21:36:01
Hast dir ne Menge Arbeit damit gemacht und das Resultat kann sich sehen lassen. Meine Suche nach der Abhängigkeit des Elektrodenpotentials war leider nicht so erfolgreich. Trotzdem Lob für den Beitrag im Netz.
25.02.2002 17:36:54
danke man du hast mich gerettet der chemietest kann kommen