Das Leben als Studierender ist nicht günstig und auch mit Unterstützung nicht immer finanziell stemmbar. Zu den Studienkosten kommen meist Miete, Strom, Essen und Freizeitaktivitäten hinzu. Anstatt sich am Ende des Monats von Nudeln mit Ketchup zu ernähren, können Sie sich neben dem Studium einen Job suchen. Welche arbeitsrechtlichen Bestimmungen für Studierende gelten, lässt sich leicht recherchieren und der Bewerbungsprozess ist meist unkompliziert. Ein Nebenjob bietet zudem wertvolle Erfahrungen für Ihr (Berufs-)Leben. Wir stellen Ihnen fünf Möglichkeiten vor und erklären Ihnen die Vorteile.

Nachhilfe geben

Als Nachhilfelehrer können Sie Ihr Wissen an andere weitergeben. Ein Studium bietet die Möglichkeit, das in der Schule Gelernte noch weiter zu vertiefen und in einem oder mehreren Schulfächern zum Profi zu werden. Damit werden Sie zum idealen Nachhilfelehrer für Schüler oder auch für Studierende aus niedrigeren Semestern. Der Stundenlohn ist oft höher als in anderen Nebenjobs und Sie können sich die Nachhilfestunden selbst einteilen. Der Job eignet sich somit auch für Studierende mit einem vollen Terminkalender, denn hier muss keine ganze Schicht oder ein ganzer Arbeitstag eingelegt werden. Nachhilfestunden sind außerdem nicht an Öffnungs- oder Bürozeiten gebunden. In diesen Stunden lernen übrigens nicht nur Ihre Nachhilfeschüler – auch Sie selbst wiederholen automatisch den behandelten Stoff und kommen vielleicht sogar auf neue Ideen für Ihre eigene Forschung.

Kellnern

Einer der klassischsten „Studentenjobs“ ist das Kellnern. Er lässt sich meist gut mit dem Stundenplan kombinieren, da viele Schichten erst nachmittags oder abends beginnen. Zum Kellnern brauchen Sie nicht viel Vorerfahrung und können neben Ihrem Stundenlohn auf ein gutes Trinkgeld hoffen. Außerdem kann der eher körperliche Job ein guter Ausgleich zum kopflastigen Studium sein. Und auch wenn das Kellnern meist nicht direkt mit Ihrem Studienfach oder Ihrem zukünftigen Berufsweg zusammenhängt, können Sie hier viele Erfahrungen für Ihr Leben sammeln. Sie kommen mit vielen Menschen in Kontakt, lernen mit Stresssituationen umzugehen und arbeiten eng mit einem Team zusammen. Alles Kompetenzen, die in nahezu jedem Job gefragt sind. Daneben trainieren Sie Dinge wie Balance, Koordination und Kopfrechnen. Und die stärken wiederum Ihr Gehirn und machen es fit für die nächste Uniprüfung.

Studentische Hilfskraft an der Uni werden

Sie interessieren sich für die Forschung und können sich vielleicht sogar eine wissenschaftliche Karriere vorstellen? Dann empfiehlt es sich, schon früh Einblicke zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Eine Arbeit als studentische Hilfskraft an der Uni bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, am gleichen Ort zu arbeiten, an dem Sie studieren, sondern öffnet Ihnen unter Umständen auch neue Türen für die Zeit nach dem Studium. Und auch wenn Sie nicht im wissenschaftlichen Bereich bleiben wollen, kann die Arbeit ein passender Zusatz zum Studium sein. Die Uni bietet oft zahlreiche Jobs in verschiedenen Fakultäten und Bereichen an. Sie können beispielsweise Ihre Dozierenden bei der Recherche unterstützen oder in der Bibliothek aushelfen. In jedem Fall werden Sie spannende Einblicke in verschiedene Fachbereiche und die Welt der Forschung erhalten.

Einen Werkstudentenjob annehmen

Wenn Sie eine Idee haben, in welche Berufsrichtung es nach dem Studium gehen soll, oder wenn Sie im Gegenteil noch gar keine Idee haben, kann ein Werkstudentenjob eine wunderbare Möglichkeit sein, die eigenen Interessen und Talente auszutesten. In nahezu jedem Bereich und größerem Unternehmen werden Werkstudentenjobs angeboten. Oft besteht das Angebot, unter dem Semester Teilzeit zu arbeiten und die Arbeitsstunden in den Semesterferien aufzustocken. So können Sie die Zeit, in der Sie nicht studieren, optimal nutzen, um sich etwas anzusparen oder die nächste Reise zu finanzieren. Sie erhalten einen direkten Einblick in die Berufswelt und werden – anders als beispielsweise bei vielen Praktika – angemessen dafür entlohnt. Gerade wer einen sehr theoretischen Studiengang gewählt hat, kann hier seine Praxiserfahrungen aufholen. Das macht sich auch gut im Lebenslauf: Die meisten Unternehmen sind mehr an praktischen Erfahrungen denn an Noten interessiert. Alles, was Sie im Werkstudentenjob lernen, kann bei einer späteren Bewerbung nützlich sein. Das gilt auch, wenn Sie später einen ganz anderen Berufsweg einschlagen sollten. Jeder Job und die darin erlernten Fähigkeiten können der entscheidende Vorteil sein, den Sie gegenüber Ihren Mitbewerbern haben.

GRIN-Autor:in werden

Die Zeit reicht aktuell nicht für einen Teilzeitjob? Dann können Sie mit den Ressourcen arbeiten, die schon vorhanden sind. Innerhalb eines Studiums werden Sie voraussichtlich viele Haus- und Abschlussarbeiten schreiben, in die Sie viel unbezahlte Zeit und Mühe stecken. Warum also nicht diese Arbeit zu Geld machen? Sie können nur profitieren: Der Upload Ihrer Texte bei GRIN dauert nur wenige Minuten und ist komplett kostenlos. Danach können Sie sich zurücklehnen und werden je nach gewünschter Honoraroption entlohnt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihr hart erarbeitetes Wissen nicht im Schreibtisch verstaubt. Sie können es mit der Welt teilen und anderen Studierenden bei der Recherche helfen.

Quellen

  • https://www.nebenjob.de/ratgeber/3168-die-30-besten-studentenjobs-geld-verdienen-neben-dem-studium
  • https://www.das-richtige-studieren.de/im-studium/arbeiten/nebenjob/
  • https://www.unicum.de/de/studentenleben/geld-finanzen/nebenjobs-fuer-studenten

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