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Mediengeschichtlicher Exkurs in das Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz. Können Maschinen denken?

Titel: Mediengeschichtlicher Exkurs in das Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz. Können Maschinen denken?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Informatik - Künstliche Intelligenz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Frage, woher der Begriff Künstliche Intelligenz stammt und wird in den geschichtlichen Kontext eingeordnet. Über verschiedene Theorien zur Künstlichen Intelligenz, stellt sich letztendlich die Frage, was Bewusstsein ist. Schließlich wird analysiert, wie Gotthard Günther und seine Theorien in diesen Kontext passen.

In den letzten Jahren ist eine technische Entwicklung ohne Einsatz Künstlicher Intelligenz kaum denkbar. Mittlerweile nutzen Menschen diverse Formen von Künstlicher Intelligenz auch im Alltag – sei es Siri, Alexa oder Navigationssysteme. Auch Unternehmen setzen verstärkt auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz, um ihre Prozesse zu optimieren, Kosten einzusparen oder ihren Kunden andere Mehrwerte zu schaffen. Es wird fälschlicherweise angenommen, dass die KI-Forschung erst wenige Jahre alt ist. Dabei ist die Idee einer Kopie der menschlichen Intelligenz nicht neu. Bereits ab dem 16. Jahrhundert machten sich Menschen über Reproduktionen und Imitationen Gedanken. Als Geburtsstunde der Künstlichen Intelligenz wird jedoch eine Konferenz angesehen, die im Jahr 1956 am Dartmouth College unter der Leitung von John McCarthy stattfand. Doch nach McCarthy gebührt der Titel des Vaters der Künstlichen Intelligenz eigentlich Alan Turing, der 1947 auf einem Symposium in Manchester die zentrale Frage der Künstlichen Intelligenz formulierte: Können Maschinen denken?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Woher stammt der Begriff Künstliche Intelligenz?

2.1 Ziele und Ergebnisse der Dartmouth Conference

2.2 Der Turing-Test nach Alan Turing

3.0 John R. Searles Theorie der Künstlichen Intelligenz

3.1 Weak Artificial Intelligence

3.2 Strong Artificial Intelligence

3.3 Das Chinesisches Zimmer

3.4 Widerlegung der Strong-AI

3.5 Was ist Bewusstsein?

4.0 Gotthard Günther – Der Underdog

4.1 Gotthard Günther und Science-Fiction Pulp Magazine

4.2 Gotthard Günthers Can Mechanical Brains have Consciousness?

5.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische und theoretische Entwicklung des Forschungsfeldes der Künstlichen Intelligenz (KI), mit einem besonderen Fokus auf die philosophischen Aspekte der Mensch-Maschine-Relation. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage gestellt, ob Maschinen tatsächlich denken können und welches Verständnis von Bewusstsein dieser Frage zugrunde liegt, wobei insbesondere die Theorien des Logikers Gotthard Günther in diesen Kontext eingeordnet werden.

  • Historische Herleitung des Begriffs "Künstliche Intelligenz" und die Bedeutung der Dartmouth Conference.
  • Analyse der Ansätze von Alan Turing und John R. Searle hinsichtlich Strong- und Weak-AI.
  • Kritische Beleuchtung der Konzepte "Bewusstsein" und "Intelligenz" in der maschinellen Verarbeitung.
  • Einführung und Einordnung von Gotthard Günthers Wirken als philosophischer "Underdog".
  • Diskussion über das Verhältnis von Technik, Philosophie und Science-Fiction-Literatur.

Auszug aus dem Buch

3.3 Das Chinesisches Zimmer

Man stelle sich einen Raum vor, in dem ein Mensch sitzt, der kein Chinesisch versteht. Zudem befinden sich in dem Raum Körbe voller Kärtchen mit chinesischen Symbolen und ein Regelbuch, in dem beschrieben wird, die diese Symbole miteinander verknüpft werden. Von außerhalb des Raumes bekommt der Mensch nun durch einen Schlitz Kärtchen auf denen Fragen auf chinesisch stehen. Mit Hilfe des Regelbuches und der Symbolkarten können nun die Fragen beantwortet und durch den Schlitz außerhalb des Raumes gebracht werden. Als Außenstehender geht man nun davon aus, dass die Person, die im Zimmer sitzt, der chinesischen Sprache mächtig ist, obwohl er dies eben nicht ist. Der Mensch hantiert im chinesischen Zimmer nur mit Symbolen, die er nicht versteht. Man könne auch sagen, er ist wie ein Computer, das Regelbuch stehen für die Dateien, der Autor des Buches repräsentiert den Programmierer und die Körbe die Daten. Doch zeigt das Chinesische Zimmer, dass das bloße Hantieren mit den Symbolen nicht bedeutet, dass man diese auch versteht. Das bloße Ausführen eines Programm ist also nicht die Voraussetzung einer geistigen Tätigkeit. Searle versucht mit diesem Beispiel die Strong-AI zu widerlegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Das Kapitel führt in die historische Entwicklung der KI ein, hinterfragt den vermeintlichen Ursprung in den 1950er Jahren und etabliert die zentrale Frage der maschinellen Denkleistung.

2.0 Woher stammt der Begriff Künstliche Intelligenz?: Hier wird die Begriffsprägung durch John McCarthy und die Dartmouth Conference 1956 beleuchtet, sowie die methodische Ausrichtung der frühen KI-Forschung analysiert.

3.0 John R. Searles Theorie der Künstlichen Intelligenz: Das Kapitel untersucht Searles Unterscheidung zwischen Weak-AI und Strong-AI sowie sein berühmtes Gedankenexperiment des "Chinesischen Zimmers" zur Widerlegung maschinellen Verstehens.

4.0 Gotthard Günther – Der Underdog: Dieses Kapitel widmet sich dem Leben und den Arbeiten von Gotthard Günther, insbesondere seiner Auseinandersetzung mit der Technik und dem Bewusstsein von Maschinen im Kontext seiner nicht-Aristotelischen Logik.

5.0 Fazit: Das Fazit fasst die aktuelle technologische Entwicklung im Bereich Machine Learning zusammen und kontrastiert diese mit den ursprünglichen Visionen der frühen KI-Pioniere.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Dartmouth Conference, Strong-AI, Weak-AI, Turing-Test, Bewusstsein, Gotthard Günther, Chinesisches Zimmer, Philosophie, Kybernetik, Logik, Machine Learning, Mensch-Maschine-Relation, Bewusstsein der Maschinen, Transzendentale Logik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte und den theoretischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und untersucht, ob und wie Maschinen ein Bewusstsein oder echtes "Denken" erlangen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der KI-Forschung von der Dartmouth Conference bis heute, die philosophische Unterscheidung zwischen starker und schwacher KI sowie die Beiträge von Gotthard Günther.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Können Maschinen denken?" – dabei wird untersucht, welche Voraussetzungen für ein solches Denken notwendig wären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine mediengeschichtliche und philosophiehistorische Untersuchung, die existierende Theorien und Gedankenexperimente analysiert und in einen Kontext setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Turing-Test, John Searles Widerlegung der Strong-AI durch das "Chinesische Zimmer" sowie die theoretischen Ansätze Gotthard Günthers detailliert besprochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Künstliche Intelligenz, Strong-AI, Bewusstsein, Gotthard Günther und die logische Differenzierung zwischen syntaktischer Symbolverarbeitung und semantischem Verständnis.

Welche Rolle spielt die Science-Fiction-Literatur in der Arbeit?

Die Science-Fiction-Literatur wird im Zusammenhang mit Gotthard Günther analysiert, der seine Aufsätze in Pulp-Magazinen veröffentlichte und dort philosophische Anregungen zur Kybernetik fand.

Warum wird Gotthard Günther als "Underdog" bezeichnet?

Er wird als solcher bezeichnet, da er keiner etablierten philosophischen Schule angehörte und seine Arbeiten zur nicht-Aristotelischen Logik zu seiner Zeit kaum Beachtung im akademischen Mainstream fanden.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediengeschichtlicher Exkurs in das Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz. Können Maschinen denken?
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Musik- und Medienwissenschaften)
Veranstaltung
Kybernetik als Phänomenotechnik
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V1001311
ISBN (eBook)
9783346376916
ISBN (Buch)
9783346376923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kybernetik KI AI Künstliche Intelligenz Gotthard Günter Dartmouth Conference Philosophie Können Maschinen denken Pulp-Magazine
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Mediengeschichtlicher Exkurs in das Forschungsgebiet der Künstlichen Intelligenz. Können Maschinen denken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001311
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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