Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

Kooperative Lernformen im Deutschunterricht. Eine Möglichkeit, die Chance der Heterogenität auszuschöpfen?

Title: Kooperative Lernformen im Deutschunterricht. Eine Möglichkeit, die Chance der Heterogenität auszuschöpfen?

Term Paper , 2021 , 16 Pages

Autor:in: Gloria Di Pumpo (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, welche Chancen kooperatives Lernen und kooperative Lernformen im Unterricht bieten, um soziale Kompetenzen zu erlernen. Als unterrichtspraktisches Beispiel wird dabei der Deutschunterricht einer dritten Klasse analysiert. Dabei werden auch Chancen und Risiken dieser Lernformen ausführlich beleuchtet. Zudem erfolgt ein persönliches Fazit der Autorin.

Es wird zunächst auf den Auftrag eingegangen, welcher die ausgearbeitete Thematik und deren Umsetzung legitimiert. Darauffolgend werden die Vorkenntnisse beziehungsweise der Ist-Zustand zum Zeitpunkt der Sommerferien dargelegt, woran die Kompetenzerweiterung dann im Verlauf der Arbeit festgemacht werden kann. Um eine theoretische Grundlage zu legen, werden daraufhin Begrifflichkeiten geschärft, die Basiselemente des kooperativen Lernens vorgestellt, sowie Chancen und Risiken beleuchtet.

Auf Grundlage dieses Fundaments wird dann die Lerngruppe, die praktischen Erfahrungen und die eingesetzten Methoden vorgestellt und in die vorgestellte Theorie eingebettet. Abschließend wird der jetzige Entwicklungsstand aufgezeigt und die bisherige Arbeit bilanziert. Dabei wird außerdem der weitere Entwicklungsprozess im Anschluss an die Weihnachtsferien erläutert und ein Ausblick auf das weitere Vorgehen im Bereich der kooperativen Lernformen gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Auftrag

3. Vorkenntnisse

4. Theoretische Grundlage

4.1 Definition und Abgrenzung

4.2 Warum kooperative Lernen?

4.3 Ziele des kooperativen Lernens

4.4 Basiselemente des kooperativen Lernens

5. Rolle der Lehrperson

6. Praktische Erfahrungen

6.1 Informationen zur Lerngruppe

6.2 Vorstellung und Umsetzung der angewandten Methoden

6.2.1 Lautlesetandems

6.2.2 Think – pair – share

7. Abschlussreflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial kooperativer Lernformen zur Bewältigung von Heterogenität im Deutschunterricht der Grundschule. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen und praktischer Erprobungen aufzuzeigen, wie durch eine gezielte methodische Strukturierung individuelle Lernprozesse angeregt und soziale Kompetenzen gestärkt werden können.

  • Theoretische Verankerung kooperativen Lernens im Bildungsplan
  • Analyse der Heterogenität als Chance für den Lernprozess
  • Praktische Erprobung der Lautlesetandem-Methode
  • Einsatz der "Think – pair – share"-Methode zur Aktivierung
  • Reflektion der Lehrerrolle in kooperativen Settings

Auszug aus dem Buch

6.2.1 Lautlesetandems

Die Lesefähigkeit der Schüler nimmt im Deutschunterricht der Klasse drei einen hohen Stellenwert ein. Sie wirkt sich auf alle weiteren fachlichen sowie überfachlichen Bereiche aus. Da die Leseflüssigkeit in der beschriebenen dritten Klasse noch stark ausbaufähig war, war schnell klar, dass ich feste Lesestunden einbauen möchte. Auch der Bildungsplan im Fach Deutsch fordert „feste Schreib- und Lesezeiten“ in den Unterrichtsalltag zu integrieren. Die Lautlesetandems erschienene eine gute Möglichkeit die Heterogenität der Klasse zu nutzen und in den Lernprozess einzubinden. Dieses Vorgehen erfüllt optimal meinen Auftrag, welche ich in Kapitel 2 genauer erläutert habe. Zum einen seitens des Auftrags, aber auch seitens der Vorgaben des Bildungsplanes.

Die Lautlesetandems sind den kooperativen Lernformen zuzuordnen, da beide Schüler innerhalb des Tandems eine tragende Rolle spielen und Verantwortung übernehmen müssen. Beide Tandempartner müssen dazu beitragen, das Lernziel zu erreichen. Dadurch ist das Basiselement der individuellen Verantwortlichkeit, welches in Kapitel 4.4 erläutert ist, erfüllt. Mir wurde deutlich, dass meine Aufgabe darin besteht, ein Lernarrangement zu schaffen, in welchem die Schüler selbstständig aktiv sein können. Somit legte ich Unterrichtsziele fest, bestimmte ein Verfahren zur Bildung der Tandems und bereitete geeignete Visualisierungen vor.

Die Lautlesetandems bestehen aus einem Trainer (besser lesendes Kind) und einem Sportler (schlechter lesendes Kind). Um die Tandems auf einer fundierten Grundlage bilden zu können, führte ich zunächst eine Diagnose der Lesekondition durch. Ich ermittelte den WpM-Wert (Wörter pro Minute) jedes Schülers und erstellte daraufhin eine Tabelle. Dafür teilte ich die Klasse in zwei Hälften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Autorin legt die Motivation zur Beschäftigung mit kooperativen Lernformen dar und formuliert das Ziel, diese zur Förderung von Lernprozessen in einer heterogenen Klasse zu implementieren.

2. Auftrag: Dieses Kapitel verankert die Arbeit in den geltenden Bildungsstandards und begründet die Notwendigkeit, Heterogenität im Unterricht konstruktiv zu nutzen.

3. Vorkenntnisse: Es wird der Ist-Zustand zu Beginn des Referendariats beschrieben, wobei die Heterogenität der Klasse als Ausgangspunkt für die methodische Neuausrichtung dient.

4. Theoretische Grundlage: Hier werden Definitionen sowie Basiselemente und Zielsetzungen des kooperativen Lernens als theoretisches Fundament erarbeitet.

5. Rolle der Lehrperson: Das Kapitel beleuchtet die veränderte Funktion der Lehrkraft, die sich vom Instrukteur zum Begleiter und Gestalter von Lernarrangements wandelt.

6. Praktische Erfahrungen: Die Autorin berichtet von der konkreten Implementierung der Methoden „Lautlesetandems“ und „Think – pair – share“ in ihrer dritten Klasse.

7. Abschlussreflektion: Eine Bilanz des persönlichen Lernzuwachses und der Wirksamkeit der eingesetzten Methoden auf das Klassenklima.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Heterogenität, Grundschule, Deutschunterricht, Lautlesetandems, Think-pair-share, Basiselemente, Lehrerrolle, Lernprozess, soziale Kompetenz, Unterrichtsplanung, Leseflüssigkeit, Binnendifferenzierung, Gruppenarbeit, Bildungsstandards

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung kooperativer Lernformen in einer dritten Grundschulklasse, um die vorhandene Heterogenität der Schülerschaft als Lernchance zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das kooperative Lernen im Deutschunterricht, der Umgang mit heterogenen Lerngruppen, die Leseförderung sowie die professionelle Rolle der Lehrkraft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu untersuchen, ob kooperative Lernformen dazu beitragen können, das Potenzial der Heterogenität in einer Klasse auszuschöpfen und die Lernprozesse der Schüler nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch Literaturarbeit und verknüpft diese mit einer praxisorientierten Reflexion eigener Unterrichtserfahrungen während des Referendariats.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Basiselemente kooperativen Lernens und die praktische Umsetzung der Methoden „Lautlesetandems“ und „Think – pair – share“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie kooperatives Lernen, Heterogenität, Grundschule, Leseflüssigkeit und soziale Kompetenz charakterisiert.

Warum spielt die Rolle der Lehrperson eine so entscheidende Rolle in der Arbeit?

Die Autorin betont, dass für kooperatives Lernen ein bewusster Rückzug der Lehrkraft aus der direkten Instruktion hin zur Moderation und Prozessbeobachtung erforderlich ist.

Welche spezifischen Vorteile bietet die „Lautlesetandem“-Methode in der Klasse?

Die Methode ermöglicht ein gezieltes Training der Leseflüssigkeit in Kleingruppen, wobei die individuelle Verantwortung gefördert und die Heterogenität durch Tandempartner mit unterschiedlichem Leistungsniveau produktiv genutzt wird.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der „Think – pair – share“-Methode?

Sie schätzt die Methode als effektiv für die Aktivierung von Vorwissen ein, sieht jedoch noch Entwicklungspotenzial in der Ritualisierung der Gruppenbildung in der „Pair“-Phase.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Kooperative Lernformen im Deutschunterricht. Eine Möglichkeit, die Chance der Heterogenität auszuschöpfen?
Author
Gloria Di Pumpo (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1001643
ISBN (eBook)
9783346410917
ISBN (Book)
9783346410924
Language
German
Tags
kooperative lernformen deutschunterricht eine möglichkeit chance heterogenität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gloria Di Pumpo (Author), 2021, Kooperative Lernformen im Deutschunterricht. Eine Möglichkeit, die Chance der Heterogenität auszuschöpfen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001643
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint