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Ablaufbeschreibung eines Insolvenzverfahrens und mögliche Maßnahmen für den Schuldner in der Krise

Titel: Ablaufbeschreibung eines Insolvenzverfahrens und mögliche Maßnahmen für den Schuldner in der Krise

Seminararbeit , 2020 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stefanie Hahn (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zielsetzung der Arbeit ist es, dem Leser den Ablauf eines Insolvenzverfahrens näher zu bringen. Zudem sollen dem Leser die möglichen Maßnahmen aufgezeigt werden, welche der Schuldner in der Krise ergreifen kann. Die gewonnenen Erkenntnisse basieren auf einer ausgiebigen Literaturrecherche. Sammelwerke, Monografien und Gesetzestexte wurden für die Ausarbeitung dieser Arbeit herangezogen. Internetquellen komplementieren die durchgeführten Recherchen. Zu Beginn der vorgelegten Arbeit werden die Begriffe Insolvenzrecht, Verbraucherinsolvenz und Regelinsolvenz genauer erläutert. Diese Begriffe bilden die Basis für ein späteres besseres Verständnis. Im dritten Kapitel wird der Ablauf einer Regelinsolvenz detailliert beschrieben. Anschließend werden im vierten Kapitel die möglichen Maßnahmen, welche ein Schuldner in der Krise ergreifen kann, aufgezeigt. Diese beiden Kapitel bilden den Schwerpunkt dieser Arbeit. Abschließend wird ein Fazit gezogen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Insolvenzrecht

2.2 Verbraucherinsolvenz

2.3 Regelinsolvenz

3 Ablauf der Regelinsolvenz

3.1 Eröffnungsverfahren bei Insolvenz

3.2 Das Insolvenzverfahren

4 Maßnahmen für den Schuldner

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, dem Leser einen strukturierten Einblick in den Ablauf eines Regelinsolvenzverfahrens zu geben und gleichzeitig konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen in der Krise aufzuzeigen, um Insolvenzen zu vermeiden oder Sanierungschancen wahrzunehmen.

  • Grundlagen des Insolvenzrechts und Differenzierung zwischen Verbraucher- und Regelinsolvenz
  • Detaillierter Prozessablauf der Regelinsolvenz vom Eröffnungsverfahren bis zur Aufhebung
  • Rolle und Aufgaben des vorläufigen Gläubigerausschusses und des Insolvenzverwalters
  • Außergerichtliche Sanierungsmöglichkeiten für zahlungsunfähige oder überschuldete Unternehmen
  • Einfluss der Corona-Krise auf das Insolvenzgeschehen und Bedeutung des ESUG

Auszug aus dem Buch

3.1 Eröffnungsverfahren bei Insolvenz

Ist ein Unternehmen überschuldet oder zahlungsunfähig, ist dieses gesetzlich verpflichtet einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Dieser Antrag muss schriftlich beim zuständigen Insolvenzgericht eingereicht werden, § 13 Abs.1 InsO. Der Antrag kann vom Unternehmen selber oder durch den Gläubiger eingereicht werden. Anders als der Unternehmer, ist der Gläubiger zur Stellung eines Insolvenzantrages nicht gesetzlich verpflichtet, § 15a Abs. 1, 2 InsO. Bis zur Eröffnung eines Verfahrens kann der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom Insolvenzgericht abgelehnt werden, § 13 Abs. 2 InsO. Ist der Antrag wirksam erhoben, wird vom zuständigen Insolvenzgericht geprüft, ob die wesentlichen Voraussetzungen für die Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens vorliegen. Geprüft wird, ob das Unternehmen die Kosten eines Insolvenzverfahrens überhaupt decken kann und ob die Insolvenz begründet ist.

Gemäß § 20 Abs. 1 InsO werden im Rahmen der gerichtlichen Prüfung Auskunfts- und Mitwirkungspflichten bestimmt. Diese Pflichten sind vor allem bei der Ermittlung der Tatsachen zur Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage des Schuldners zu beachten. Das Insolvenzgericht kann während der Dauer der Entscheidungsfindung Maßnahmen treffen, welche vorhandenes Vermögen des Schuldners sichern. Dieses Vermögen dient der zukünftigen Gläubigerbefriedigung, § 21 InsO. Das Verbot von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in das Vermögen des Schuldners, ein allgemeines Verfügungsverbot für den Schuldner über sein Vermögen, die Bestellung eines vorläufigen Gläubigerausschusses sowie die eines vorläufigen Insolvenzverwalters zählen unter anderem zu diesen Maßnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Zunahme von Insolvenzen im Kontext der Corona-Pandemie und definiert das Ziel, den Ablauf eines Insolvenzverfahrens sowie Gegenmaßnahmen aufzuzeigen.

2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel erläutert grundlegende insolvenzrechtliche Begriffe und differenziert zwischen dem Insolvenzrecht, der Verbraucherinsolvenz und der Regelinsolvenz.

3 Ablauf der Regelinsolvenz: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Phasen des Regelinsolvenzverfahrens, beginnend beim Eröffnungsverfahren bis hin zur Abwicklung und Schlusstermin.

4 Maßnahmen für den Schuldner: Hier werden Wege zur Krisenbewältigung skizziert, wie etwa außergerichtliche Einigungen oder das Sanierungsverfahren nach dem ESUG.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer strukturierten Vorgehensweise bei Insolvenzrisiken zusammen und betont, dass eine Krise auch Chancen für einen Neuanfang bieten kann.

Schlüsselwörter

Insolvenzrecht, Regelinsolvenz, Verbraucherinsolvenz, Insolvenzverfahren, Sanierung, Gläubigerversammlung, Insolvenzverwalter, ESUG, Insolvenzordnung, Liquidität, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Insolvenzmasse, Unternehmenskrise, Eigenverwaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit dem rechtlichen und organisatorischen Ablauf eines Regelinsolvenzverfahrens sowie mit Strategien für Schuldner, um in der Krise zu agieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung der Insolvenz, dem Prozessablauf bei Regelinsolvenzen und den zur Verfügung stehenden Maßnahmen für krisenbehaftete Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Unternehmern und Lesern den komplexen Prozess der Insolvenz verständlich zu machen und praktische Lösungsansätze zur Rettung oder Sanierung von Betrieben aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, die auf Fachmonografien, Gesetzestexten und aktuellen Online-Quellen basiert, um den Wissensstand zur Insolvenzproblematik darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die detaillierte Darstellung des Regelinsolvenzverfahrens und die Analyse möglicher Maßnahmen für Schuldner, inklusive der Rolle des ESUG.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Regelinsolvenz, Insolvenzordnung, Sanierung, Gläubigerausschuss und Insolvenzverwalter maßgeblich geprägt.

Welche Rolle spielt die Corona-Krise für die Untersuchung?

Die Pandemie wird als aktueller Katalysator für Liquiditätsprobleme und steigende Insolvenzzahlen angeführt, die das Thema für Unternehmen derzeit besonders dringlich macht.

Was unterscheidet das ESUG von einer klassischen Regelinsolvenz?

Das ESUG ermöglicht ein Sanierungsverfahren, bei dem der bisherige Geschäftsführer in der Regel im Rahmen der Eigenverwaltung im Amt bleiben kann.

Wie unterscheidet sich die starke von der schwachen Insolvenzverwaltung?

Bei der starken Insolvenzverwaltung verliert der Schuldner die Verfügungsgewalt durch ein Verfügungsverbot, während er bei der schwachen Verwaltung die Befugnis zur Fortführung des Geschäftsbetriebs behalten kann.

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Details

Titel
Ablaufbeschreibung eines Insolvenzverfahrens und mögliche Maßnahmen für den Schuldner in der Krise
Note
1,0
Autor
Stefanie Hahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
13
Katalognummer
V1001908
ISBN (eBook)
9783346377098
ISBN (Buch)
9783346377104
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ablaufbeschreibung insolvenzverfahrens maßnahmen schuldner krise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Hahn (Autor:in), 2020, Ablaufbeschreibung eines Insolvenzverfahrens und mögliche Maßnahmen für den Schuldner in der Krise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1001908
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Leseprobe aus  13  Seiten
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