Die Wirtschaft Irlands - Vom "Sick Man" zum "Celtic Tiger"


Ausarbeitung, 2001

17 Seiten


Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Grundlagen Irlands im Hinblick auf die Wirtschaft
1. Das natürliche Potential
2. Die geschichtlich-politische Entwicklung bis in die 50er Jahre
3. Die wirtschaftliche Entwicklung ab den 50ern

III. Betrachtung der Wirtschaftssektoren heute
1. Landwirtschaft
2. Industrie
3. Dienstleistungssektor
4. Tourismus

IV. Der Umschwung ab 1993
1. Vorbild der irischen Wirtschaft
2. Ursachen des Umschwungs
3. Indikatoren des Booms
4. Ausblick

V. Zusammenfassung

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Irland gilt als Musterbeispiel für die Entwicklung eines schwächeren Mitgliedstaates der EU. Seitdem Irland 1973 der EWG beigetreten ist, verzeichnet die Insel inzwischen das höchste Wirtschaftswachstum in Europa.

Die Wirtschaftsstruktur Irlands wird heute als „industrialisierte Volkswirtschaft mit einem hohen Dienstleistungsanteil“1 bezeichnet. Auf den Dienstleistungssektor entfallen mit 53% über die Hälfte des Bruttoinlandprodukts. Land-, Forst- und Fischwirtschaft machen 9% des BIP aus, auf den sekundären Sektor entfallen 38%2. Insgesamt liegt das irische BIP mit umgerechnet 54.180 Mark pro Kopf vor allen anderen Euro-Ländern.

Im Jahre 1993 hatte Irland eine Arbeitslosenquote von fast 16% aufzuweisen. Diese Quote befand sich mit 4,4% Ende Juli 2000 auf dem Rekordminimum. Mittlerweile kommen 60% der Paket-Software und jeder dritte Computer in Europa aus irischer Produktion3. Es vergeht kaum eine Woche, „ohne dass ein multinationales Unternehmen eine Tochtergesellschaft in Irland gründet“4. Irland wird heute, als Gegenstück zu den vier asiatischen Tigern (Südkorea, Singapur, Hongkong und Taiwan), der „Keltische Tiger“ genannt.

Die Voraussetzungen und Grundlagen der irischen Wirtschaft, die Entwicklung von einer Agrargesellschaft zur Gesellschaft mit Dienstleistungsstruktur, die Überwindung des Status als Auswandererland, die heutigen Reize, die Irland für ausländische Unternehmen ausmachen, sowie die Berechtigung zur Bezeichnung „Keltischer Tiger“ und die anhaltende Dynamik werden im Folgenden erörtert.

II. Grundlagen Irlands im Hinblick auf die Wirtschaft

1. Das natürliche Potential

Die Republik Irland nimmt etwa fünf sechstel der irischen Insel ein, die rund 80 km von der britischen Westküste entfernt ist. Die Irische See trennt die beiden Inseln; Süd-, West- und Nordküste sind vom Atlantik umgeben. Die Randlage Irlands, sowie die Nähe zur größeren Nachbarinsel Großbritannien haben auf die gesamte Entwicklung des Landes großen Einfluß, „so haben sich wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen der Zentren Europas dem Land nur zögernd mitgeteilt oder wurden mit Gewalt aufgezwungen.“5. Auf die Insellage Irlands und die Konsequenzen wird im Folgenden noch eingegangen.

Die baumarme Weidelandschaft ist das Charakteristikum der Insel, die ihr die Bezeichnung „Grüne Insel“ eingebracht hat. Die Oberflächenform ist vielgestaltig und kompliziert, da Tief- und Hügelländer in verwirrendem Maße wechseln. Diese sind aber vornehmlich an den Rändern der Insel zu finden, im Landesinneren flacht das Relief ab. Aus diesem Grund wird Irland mit einer Untertasse oder Schüssel verglichen. Im wesentlichen ist das Landesinnere zwar ein Tiefland, allerdings durch vereinzelte 180 m bis 500 m Hügel in seiner Regelmäßigkeit gestört. Die größten Flüsse - Liffey, Blackwater, Clare und Shannon - sind breit und fließen langsam. Kürzere, schneller strömende Flüsse ergießen sich von den Hochlandrändern ins Meer. Die längsten Bergketten sind die graniten Wicklow Mountains im Osten und die Macgillycuddy´s Reeks im äußersten Südwesten. Am stärksten zergliedert ist die Westküste, die viele eindrucksvolle Felsformationen aufweist. Im Südwesten laufen die Berge in einer Reihe von breiten Halbinseln aus, die durch tiefe Buchten wie die Dingle Bay oder die Bantry Bay voneinander getrennt sind. Der warme Golfstrom sorgt im Winter wie im Sommer für milde Temperaturen und Atlantikwinde bringen an zwei von drei Tagen Regen. Die jährlichen Niederschläge betragen zwischen 2540 mm in den südwestlichen Bergen und 762 mm im Osten. Außerhalb der Bergregionen schneit es in Irland selten. Üppiges Grasland bedeckt einen Großteil der Insel, doch die Vegetation ist nicht so vielfältig wie in Großbritannien, zumal Irland noch ärmer an Bäumen ist. Weniger als 5% des Territoriums sind bewaldet, eine Aufforstung findet kaum statt. Torfmoore, in denen seltene Pflanzen gedeihen, bedeckten große Gebiete Mittelirlands. An der Westküste, wo der Boden weniger fruchtbar ist, dominieren Heide- und Buschvegetation. Die Fruchtbarkeit der Böden spielt in bezug auf die Landwirtschaft neben Klima und Oberflächenform eine bedeutende Rolle.

Geprägt wurde Irland durch vie lfältige pleistozäne Ablagerungen. Trotz großer Unterschiede auf kleinstem Raum besitzen viele Sedimente aufgrund der weiten Verbreitung von Kalkstein einen hohen Anteil an Kalzium, welches einen Gunstfaktor für die Landwirtschaft darstellt. Obwohl räumlich noch mal stark differenziert, lässt sich folgende Unterteilung treffen: Im Osten und Südosten dominieren relativ nährstoffreiche Böden (Braunerde-Streifen von Belfast bis Waterford), in maritim beeinflussten Gebieten (Westen und Nordwesten) sind die Böden durch Auswaschung weniger fruchtbar. Dort herrschen Deckenmoore vor.

Irland hat, abgesehen vom Torf, nur kleinere Vorkommen an Bodenschätzen, wie die Kohle-, Eisen- und Bauxitvorkommen in Nordirland, die Kupfer-, Blei- und Zinklager in den Wicklowbergen, sowie die Steinsalzlager am Lough Neagh in Nordirland. Diese Vorkommen, sind für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes jedoch von geringerer Bedeutung.

Zusammenfassend lassen sich verschiedene naturräumliche Einflussfaktoren ausmachen6:

1. Die durch die Eiszeit bedingte Kleingliederung des Landes, geprägt durch die topographische Vielfalt, das dichte Gewässernetz und die ausgedehnten Moore. Dieser Zustand hat Einfluß auf die Entwicklung des Landes, der Kultur und der Wirtschaft. Ein leicht zu besiedelndes Gebiet fehlte, das zentrale Tiefland stellt durch die Vernässung für die Landwirtschaft einen Ungunstraum dar. Kommunikation zwischen einzelnen Regionen wurde dadurch erschwert und Regionalismen begünstigt. Als Konsequenz wurde die Entwicklung eines Ze ntrums erschwert und somit wurde der Einfluß von Außen erleichtert, besonders prägend wurde der Einfluß durch England.
2. Durch das ozeanische Klima bedingt, besteht in Irland eine günstige natürliche Grünlandeignung, welche für die Landwirtschaft von großer Bedeutung ist. In bezug auf den Getreideanbau müssen Einschränkungen gemacht werden, bedingt durch die häufigen Niederschläge auch während der Ernte und durch podsolierte und vergleite Böden. Wie oben schon angesprochen dominieren relativ fruchtbare Braunerde-Böden an der Ostküste; die Fruchtbarkeit nimmt gen Westen ab.
3. Daraus resultierend ergab sich ein Ost-West-Gegensatz. Die Regionen des Ostens und Südostens können als begünstigt angesehen werden.
4. Die geringe Zahl an Bodenschätzen, die für eine Industrialisierung von Bedeutung gewesen wären.
5. Der Mangel an schiffbaren Flüssen, die das Hinterland erschließen

2. Die geschichtlich-politische Entwicklung bis in die 50er Jahre

Im Folgenden wird die Geschichte und Politik Irlands und deren Einfluß auf die Wirtschaft Irlands erörtert. Die Zeit der Kelten und Wikinger und vor allem der Christianisierung kann kurz zusammengefasst werden. Die Wirtschaftsform der Kelten beschränkt sich auf Viehwirtschaft. Die Christianisierung ändert nicht viel, die keltische Kultur wird eher überlagert als umgeformt. Die Wikinger schufen zwar vereinzelt Städte, vor allem dort, wo es die Möglichkeit zur Überquerung eines Flusses gab, diese blieben aber Enklaven, in denen der Handel vor allem mit Regionen außerhalb Irlands betrieben wird. Die starke Dezentralisierung und Regionalisierung Irlands machte es den Anglonormannen (beginnend 1169) einerseits einfach die Insel zu erobern, allerdings fiel es auch schwer die komplette Insel zu belagern. Dies hatte zur Folge, dass selbst im Jahr 1250, dem Höhepunkt der englischen Herrschaft, noch ein Drittel unter irischer Kontrolle blieb. Dies betraf vorwiegend den Norden und Westen. Hier herrschte demnach eine andere Wirtschaftsstruktur, als im, in den hochmittelalterlichen Kolonisationsstrom geratenen Süden und Osten. Im Südosten entstand eine exportorientierte Getreidewirtschaft und es wurden Städte gegründet. Im Nordwesten hingegen wurden keine Städte gegründet, es sind jedenfalls keine Stadtgründungen durch irische Fürsten zu belegen. Weiterhin wird dem Nord-Westen fehlende kaufmännische Fertigkeit unterstellt, sowie eine `endemic disorder´, die typische irische Unordnung. Weiterhin fehlen naturgeographische Voraussetzungen für eine intensive Landwirtschaft, wodurch kein Handel entstehen kann. Nach der Wüstungsperiode im Spätmittelalter wurde die anglonormannische Kraft stark geschwächt.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass Landbesitz die Grundlage materiellen Wohlergehens und politischer Macht ist, wurde Irland im 16. und 17. Jahrhundert erneut England unterworfen: „Der Sieg des neuzeitlichen, puritanischen England über das mittelalterliche, katholische Irland“7. Der daraus hervorgehende Nordirlandkonflikt wird hier nicht weiter betrachtet. Viel wichtiger sind die sich nunmehr gegenüberstehenden verschiedenen Wirtschaftsgeister der Iren und der Engländer. Für die Iren spielt Geld und Besitz nur eine periphere Rolle und die Erwerbstätigkeit und Produktion wurden gering eingeschätzt. Iren widmeten sich neben der gerade so bedarfsdeckenden Viehweidewirtschaft eher der Freizeitgestaltung, wie Dichten und Singen, als dem effizienten Wirtschaften. Die Engländer hingegen, durch puritanistische Ansichten und der Angst vor Müßigggang, der eine Todsünde darstellte, geprägt, ließen Fleiß, Sparsamkeit und Rationalität eine große Bedeutung zukommen. Das merkantile Wirtschaftssystem in England stellt somit den Rahmen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Irland dar. Die ab dem 16. Jahrhundert eingesetzten Gutsherren in Irland wurden mit der Gründung von Märkten und Siedlungen beauftragt und sollten die Landwirtschaft markt- und exportorientiert gestalten. Flurbereinigung wurde betrieben, technische Neuerungen wurden eingeführt und die Wirtschaft wurde auf den florierenden westeuropäischen Raum ausgerichtet (vor allem auf England). Durch die restriktive Wirtschaftsgesetzgebung wurde allerdings vor allem der Aufbau von Gewerbe stark unterbunden, abgesehen vom Leinengewerbe in Nordirland, da sich hier dem Leinengewerbe vertraute Siedler befanden. Aufgrund des zunehmenden weltweiten Handels gewannen die Hafenstädte Irlands an Bedeutung, besonders die südlichen Hafenstädte. Hauptexportprodukte des Südens waren vor allem Nahrungsmittel und tierische Produkte. Wichtige Im- und Exporthäfen waren neben Dublin, in dem über 50% des Exports verschifft wurde vor allem Cork, Waterford und Limerick, wo sich spezialisierte Gewerbe entwickelten. 1800 war Dublin nach London mit über 200.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt des britischen Königreichs. Die wirtschaftliche Krise Anfang des 19. Jahrhunderts, dadurch entstehendes Elend und eine gewisse Lethargie der Iren, sowie die große Hungersnot (Ausfall der Kartoffelernte 1845 und 1846), daraus hervorgehende Wüstungen hatten einschneidende Wirkungen auf das Land. Die Bevölkerung halbierte sich von 8,4 Mio. Einwohnern 1841 auf 4,2 Mio. im Jahr 1926. Nicht nur, dass ca. eine Mio. Menschen verhungerten; die Hungersnot setzte auch eine große Auswanderungswelle in Bewegung.

Zur Industrialisierung in Irland ist folgendes zu sagen: Der Süden des Landes blieb von der, in Großbritannien schon 1760 einsetzenden Industrialisierung fast unberührt. Viele Industriebetriebe hätten hier in Konkurrenz zur englischen Industrieware gar nicht bestehen können. Es fehlte jeglicher Impuls für eine Industrialisierung. Im Norden hingegen bot die schon erwähnte Leinenproduktion und der Export eine Grundlage, die nun durch technische Neuerungen noch verstärkt wurde. Der Export ging nicht mehr über Dublin, sondern direkt über Belfast. Im Jahre 1811 arbeiteten in Belfast schon 15 Dampfmaschinen, im Süden keine einzige. Ferner diente der Eisenbahnbau im Norden als Impuls für die Industrialisierung auch außerhalb Belfasts. Weiterhin wurde im Hafen von Belfast eine der größten Schiffswerften der Welt aufgebaut. Als Folge wurden Agglomerationsvorteile genutzt und eine `Aufwärtsspirale´ wurde initiiert. Der größte Teil der Industrie blieb also in den sechs nördlichen Grafschaften im Vereinigten Königreich, während in den Gebieten des 1922 proklamierten Freistaates die Landwirtschaft vorherrschte. Ab 1932 war das wirtschaftliche Ziel, Irland durch eine eigene Industrie selbst zu versorgen. Dieser Zustand blieb bis nach dem Zweiten Weltkrieg unverändert. In den 50ern war die seit 1949 proklamierte Republik Irland durch hohe Arbeitslosigkeit und weiterhin hohe Auswanderungsraten charakterisiert. Die in der Landwirtschaft freigesetzten Arbeitskräfte konnten weder von (kaum vorhandener) Industrie, noch vom rückständigen Dienstleistungssektor beschäftigt werden. Die Republik Irland war „schlecht vorbereitet für die Selbständigkeit“8. Es ist offenkundig, dass es sich bei diesen Zustand um den Sick Man handelte. Es deutet noch nichts auf die Entwicklung zum Celtic Tiger hin.

3. Wirtschaftliche Entwicklung ab den 50er Jahren

In den 50er Jahren wurden Weichen für eine verstärkte industrielle Entwicklung gestellt. Der Aufbau eines exportorientierten industriellen Sektors sollte vorangetrieben werden. 1952 wurde die irische Exportförderstelle Córas Tráchtála gegründet und es wurde ein Programm mit finanziellen Anreizen zur Ansiedlung neuer Unternehmen in wirtschaftlich schwachen Regionen entwickelt. Die bereits 1949 gegründete IDA (Industrial Development Authority) ermöglichte es Firmen, die sich im unterentwickelten Westen des Landes ansiedeln, bis zu 60% nicht rückzahlbare Zuschüsse in Anspruch zu nehmen, weiterhin wurden bezugsfertige neue Fabrikgebäude, Zuschüsse für die Ausbildung von Mitarbeitern und Kreditgarantien geboten. 1958 kam ein Programm zur Industrieansiedlung mit starken Steueranreizen für ausländische Firmen hinzu9.

Das Britisch-Irische Freihandelsabkommen im Jahre 1965 und mehr noch der Beitritt zur EWG 1973 halfen die Öffnung des irischen Marktes voranzutreiben und ermöglichten es irischen Gütern den europäischen Markt zu erschließen. Zu dem Zeitpunkt war Irland eins der ärmsten EWG-Länder und profitierte daher erheblich von dieser Mitgliedschaft. Wenn man die Vorteile für die irische Landwirtschaft mitberücksichtigt, bekommt Irland für jedes Pfund, das es in die EU-Kasse einzahlt, zwölf Pfund zurück. Eine weitere Maßnahme in den 70er Jahren war der erfolgreiche Versuch exportorientierte Wachstumsbranchen, vor allem Elektronik, Elektrotechnik und Pharmazie zur Niederlassung in Irland zu bewegen10.

Die Maßnahmen des Landes waren zunächst erfolgreich. 1969 hatten sich 262 ausländische Firmen in der Republik angesiedelt, 1995 waren es 1078; allein 400 Betriebe aus den USA, neben 180 deutschen und 38 japanischen Ansiedlungen. Die Zahl der im primären Sektor Beschäftigten nahm ab, die Zahl der Bevölkerung nahm zu11. Weiterhin nahm die Armut ab, sowie die Zahl der Emigranten.

Auf dem Weg zum Celtic Tiger sah sich Irland Anfang der 80er Jahre jedoch erneut einer Krise gegenübergestellt. Die gravierendsten Probleme waren abnehmende Beschäftigung bedingt durch zahlreiche industrielle Betriebsschließungen, zunehmende Auswanderung, eine Inflationsrate von über 20% und eine rapide steigende Staatsverschuldung. Um diesen Problemen entgegenzuwirken vereinbarten die Regierung, die Arbeitgebervertreter und die Gewerkschaften 1987 gemeinsam einen Maßnahmenkatalog, der in Form eines 3-Jahres-Plans umgesetzt wurde (Programme for National Recovery). Diese Art der mittelfristigen Planung wurde so erfolgreich, dass sie seither fester Bestandteil irischer Politik ist.

Hiermit wurden alle Grundlagen der heutigen irischen Wirtschaft aufgezeigt. Für den ab 1993 einsetzenden Umschwung in der irischen Wirtschaft besteht keine monokausale Erklärung sondern ausschlaggebend für die Trendwende ist die Kombination mehrerer Einflussfaktoren. Zunächst jedoch wird kurz der status quo die einzelnen Wirtschaftssektoren heute betrachtet.

III. Betrachtung der Wirtschaftssektoren heute

1. Landwirtschaft

Auf die Land- und Forstwirtschaft entfallen 1999 7,2 % des erzeugten BIP. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 64% (davon etwa drei viertel Wiesen- und Weideland). Viehwirtschaft ist der wichtigste Sektor. Die irische Landwirtschaft deckt den Bedarf des Landes zu 85% und exportiert Lebendvieh, Fleisch, Wolle, Häute, Molkereiprodukte und Eier12. Im Westen dominieren Kleinbetriebe und im Osten Mittelbetriebe. Die Fischerei, die überwiegend in den westlichen unterentwickelten Arealen des Landes zu finden ist, wurde in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Mit einem Anteil von 2,83% an der EU-Tonnage spielt die irische Fischerei allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Der Trend in der Landwirtschaft ist grundsätzlich rückläufig.

2. Industrie

Wie oben beschrieben, war Irland bis zu seiner Gründung 1949 ein reiner Agrarstaat, da der industrialisierte nördliche Teil Irlands abgetrennt wurde. Aufgrund des raschen Wachstums des Industriesektors in den letzten drei Jahrzehnten kann sich die Wirtschaft Irlands heute auf eine moderne Industrie stützen. Sie trägt zu mehr als einem Drittel zum BIP bei und der Anteil der exportierten Güter fällt zu über drei viertel auf die Industrie zurück. Der Produktionsanstieg im industriellen Sektor ist enorm und es sind weitere Zuwächse aufgrund der vorhandenen ausländischen Investitionsbereitschaft zu erwarten, besonders im EDV- Bereich, heute zentraler Pfeiler der irischen Industrie. Weitere wichtige Zweige sind die chemische und pharmazeutische Industrie, sowie die Metallverarbeitung und der Maschinenbau (vor allem Kraftfahrzeugteile) sowie das Gesundheitswesen13. Die Industriebetriebe haben sich zwar in ganz Irland angesiedelt, einzelne Schwerpunkte sind aber in Dublin, Cork, Limerick, Killarney und Galway zu finden. Allein 1996 wurden 13.780 neue Arbeitsplätze nur durch ausländische Unternehmen geschaffen, insgesamt sind 1996 etwa 27% aller Erwerbstätigen in der Industrie beschäftigt.

Das Ministerium für Unternehmensentwicklung räumt der Industrieansiedlung auch weiterhin oberste Priorität ein.

3. Dienstleistungssektor

Der irische Dienstleistungssektor trägt 1998 53% zum BIP bei. Erhebliche Impulse werden außerdem von Call-Centres Finanzdienstleistungen, aber auch Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Anwaltskanzleien kommen, Die Wachstumsbereiche sind neben dem Finanzsektor vor allem der Handel, sowie in zunehmenden Maße der Fremdenverkehr.

4. Tourismus

Die Republik Irland wird als Reiseziel immer beliebter. Der Tourismus ist ein zunehmend wichtiger Wirtschaftssektor des Landes. Der Tourismus wird von der Regierung gezielt über die irische Tourismusbehörde Irish Tourist Board gefördert. 1995 hing etwa jeder zwölfte Arbeitsplatz vom Tourismus ab, heute sind es wesentlich mehr. Die Deviseneinnahmen betrugen 1995 rund 1,4 Mrd. Irische Pfund.

IV. Der Umschwung ab 1993

1. Vorbilder der irischen Wirtschaft

Aufgrund der Tatsache, dass wir es bei Irland mit dem keltischen Tiger zu tun haben, ist es naheliegend ihn als Gegenstück zu den asiatischen Tigerstaaten zu betrachten. Der Aufstieg der ostasiatische n Staaten Taiwan, Südkorea, Indonesien, Malaysia, Hongkong und Singapur ist zwar mittlerweile gebremst, dennoch dienen sie als Vorbilder. Sie galten als das beste Beispiel einer außerordentlichen wirtschaftlichen Entwicklung und priesen sich selbst als Zukunftsmodell. Zukunftsforscher meinten: Asien wird das 21. Jahrhundert prägen. Es sei dynamischer, jünger: konfuzianische Ethik wird gegen "westliche Dekadenz" ausgespielt. Der Erfolg blieb nicht aus: wirtschaftliche Wachstumsraten von über 10 Prozent pro Jahr setzten die westliche Welt in Erstaunen bzw. Angst und Schrecken. Die ganze Region erzeugte zwischen 1990 und 1995 60 bis 65 Prozent der gesamten Wirtschaftsproduktion.

Als Geheimnis hinter dem Superkapitalismus asiatischer Art entdeckten die blühenden Wirtschaftsländer die Formel der "asiatischen Werte". Bewußt wollte man damit ein Erfolgsrezept charakterisieren, daß sich dezidiert gegen die Freizügigkeiten, den Individualismus und Hedonismus der westlichen Märkte wandte und die Staatsgemeinschaft eher als eine große Familie denn als eine Zusammenballung von Einzelkämpfern erscheinen ließ. An der Spitze dieser Gemeinschaften findet man daher auch eher einen strengen und autokratischen "Vater" als einen demokratischen Regierungsführer; und wer sich nicht unterordnen will, hat in der Staatsfamilie keinen Platz. Diese Regel zieht sich hinunter bis in die untersten Wirtschaftssektoren und bis hin zu einzelnen Unternehmen. Das, was aus westlicher Sicht an den Staaten so bewundert wurde war folgendes: „Ordnung, Fleiß, Pünktlichkeit, Gehorsam, Sauberkeit, Pflichtbewußtsein, Effizienz und Disziplin bis hin zum letzten Liegestütz. Einen Kaugummi, eine Kippe auf den Boden werfen? Tausend Mark Strafe! Das ist ein Reglement...“14

Doch im Sommer 1997 brach eine ansteckende Krankheit in einer der jüngeren Erfolgsökonomien des Gebietes aus: Thailands Börse sackte um bis zu 14 Prozent ein und das Finanzsystem, sowie davon ausgehend fast alle Wirtschaftsbereiche, bekamen eine fürchterliche Grippe: Es stellte sich heraus, daß sich zahlreiche Unternehmen übernommen hatten, daß Banken mehr Geld verliehen hatten, als ihnen eigentlich zur Verfügung stand, und daß ausländische Investoren voller Optimismus auf gute Geschäfte zusätzlich weiteres Geld ins Land gebracht hatten, das Unternehmen leicht Schulden machen ließ.

Die "Tigerstaaten" haben allerdings seit dem Sommer 1997 das vorläufige Ende eines Booms erlebt. Dabei sind nicht nur Kapitalbesitzer und Aktionäre über Nacht ärmer geworden, nach einigen Firmenpleiten stehen die Regierungen auch vor dem bisher nicht bekannten Phänomen wachsender Arbeitslosigkeit, und der sich eben erst neu konstituierende Mittelstand fällt zum Teil in die Armut zurück, da kein Sozialsystem ihn auffängt. Der Internationale Weltwährungsfonds sprang inzwischen mit seinen Liquiditätsreserven ein und stützte die Währungen dieser Länder mit langgestreckten Krediten.

2. Ursachen des Umschwungs

Es stellt sich nunmehr die Frage, wo diese dynamischen, äußerst erfolgreichen Vorgänge ihren Ursprung finden. Wie schon erwähnt, gibt es nicht nur einen Grund für diese explosionsartige Entwicklung, sondern es liegt ein ganzes Bündel von Faktoren vor15.

1. Ausländische Direktinvestitionen

Schon kurz nach der Gründung der Republik Irland wurden Wirtschaftsprogramme aufgestellt, die ausländischen Firmengründern erhebliche Vergünstigungen boten. Dies wurde auch ab 1993 weiterverfolgt, so dass ausländische Direktinvestitionen weiterhin eine sehr große Rolle spielen. Namentlich ist die Industrial Development Agency of Irelnd, die IDA für diese gezielte Wirtschaftssteuerung verantwortlich. Durch Subventionen und Steurnachlässe sollen ausländische Firmen bewogen werden, sich in Irland niederzulassen. Eine besondere Rolle spielten die niedrige Besteuerung der Gewinne für exportorientierte Branchen und die Möglichkeit, Gewinne leicht rücktransferieren zu können. Steuern regieren die Welt. Und Irland wird, so der Präsident der Zentralbank in Dublin auch auf Dauer eine Steueroase bleiben.16

Genau diese Politik führte zu der Umstrukturierung der irischen Industrie: weg von binnenwirtschaftlich orientierten Betrieben, hin zur exportorientierten Industrie. Inzwischen arbeiten etwa 45% der industriell Beschäftigten in ausländischen Betrieben. Die ausländischen Investoren, vor allem Amerikaner, gaben ihr Kapital eben hauptsächlich für moderne High- Tech-Industrie wie Maschinen- und Gerätebau, Computerindustrie, chemische Industrie und Pharmazie. Mittlerweile wird auch zunehmend in Finanz- und unternehmensbezogene Dienstleistungen investiert.

2. Qualifikation der Arbeitskräfte

Die gute Qualifikation der irischen Arbeitskräfte trug wesentlich zu den ausländischen Direktinvestitionen bei. Durch den gelungenen Versuch das irische Bildungssystem zu verbessern, hauptsächlich durch europäische Gelder ermöglicht, haben inzwischen 40-50% aller Berufsanfänger einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Ferner sind die Arbeitskosten in Irland im internationalen Vergleich relativ gering (30% billiger als in den USA und 20% billiger als in Großbritannien17 ) und aufgrund der Vorgeschichte, kann davon ausgegangen werden, dass Arbeitskräfte in Irland zur Genüge zur Verfügung stehen. Ferner steigt, aufgrund der höheren Geburtenraten der Vergangenheit, der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, sowie die Erwerbsbeteiligung der Frauen. Als weitere Stütze des Aufschwungs erweisen sich die im Ausland tätigen irischen Arbeitskräfte, die nachdem sie zuvor ausgewandert sind in großer Zahl ins Land zurück kehren. 1999 erreichte die Zahl der Auswanderer nur 29.000, während die der Zuwanderer auf 47.500 Personen anstieg. Die Zuwanderer haben ein überdurchschnittlich hohes Bildungsniveau und sind international erfahren. Nicht zu vergessen ist, dass die Zunahme der Bewohner der Insel auch zu einer höheren Konsumgüternachfrage führt.

3. Beschäftigungspakete

Die wirtschaftliche Misere in den 80er Jahren veranlasste die Beteiligten zum Umdenken. Es wurde festgestellt, dass es sich nicht lohnt nur die eigenen Interessen durchbringen zu wollen, sondern dass allge meiner Konsens die Lösung darstellte. Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften legten in sogenannten Beschäftigungspakten gemeinsame Ziele fest, insbesondere die Lohnzurückhaltung (für die Arbeitnehmer durch die Senkung der direkten Steuern akzeptabel gemacht), welche die Wettbewerbsfähigkeit stärkte. Die Größe Irlands hatte dabei einen positiven Effekt. In einem kleineren Land ist ein Konsens leichter herzustellen, da die Strukturen und Institutionen überschaubar sind und sich die Beteiligten kennen. Persönliche Kontakte und informelle Beziehungen sind ein wichtiger Bestandteil von erfolgreichen Verhandlungen und Kompromissen.

4. Europäische Transfers

Aufgrund der Tatsache, dass Irland lange Zeit eine sogenannte Ziel-I-Region war (d.h. das Pro-Kopf-Einkommen lag unter 75% des EU-Durchschnitts) kamen ihm im Verlaufe der europäischen Integration viele Transfers aus europäischen Fonds zugute. Diese Geldspritzen trugen vor allem indirekt zum Boom der irischen Wirtschaft bei. Durch Infrastrukturverbesserungen im Straßenbau und im Transportwesen, sowie durch die eingangs erwähnte Verbesserung des Humankapitals, d.h. der Trainings- und Bildungssysteme. Diese großzügigen europäischen Transferleistungen werden jedoch in Zukunft geringer ausfallen.

5. Stabilität des makroökonomischen Umfelds

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre geriet der öffentliche Schuldenstand außer Kontrolle. Er betrug 1986 110% des Sozialprodukts. Die Regierung verfügte somit über rigorose Sparmaßnahmen, allerdings gestaltete sich dies aufgrund des Steuerverlustes nicht so einfach. Aufgrund vorangegangener Gründe jedoch setzte in Irland der wirtschaftliche Boom ein und 1998 konnte (seit 1940) der Staatshaushalt mit Überschüssen abschließen.

3. Zusammenfassung: Allgemeine Indikatoren des Booms

Arbeitsmarkt:

Der eindrucksvolle Wirtschaftserfolg ist am besten an der völlig veränderten Arbeitsmarktlage zu erkennen. In den 80er Jahren und bis 1994 belief sich die Arbeitslosenquote noch auf 15-18%. Sie sank in den Folgejahren erheblich und liegt Ende 1999 bei rd. 5,5%. Es wird eine Rate von unter %% prognostiziert.

Die Zahl der Arbeitslosen halbierte sich nahezu von 2220.000 im Jahr 1993 auf 127.000 im Jahr 1998. Die Frauen- und Männerarbeitslosigkeit liegen in etwa gleich hoch, im Gegensatz zu den meisten anderen EU-Ländern, in denen die Frauenarbeitslosigkeit höher ist. Beschäftigung:

Während die Beschäftigung in den 80er Jahren noch zurückging, nahm sie in den 90er Jahren enorm zu. Die Zahl der potentiell zu Beschäftigten nimmt aus oben genannten Gründen zu. Da mehr Frauen erwerbstätig sind, nimmt auch die Teilzeitarbeitsquote stark zu.

Bruttoinlandsprodukt: Das irische BIP ist mit umgerechnet 54.180 Mark pro Kopf im Jahre 1999 das erste Mal höher als das britische mit 47.945 Mark. Selbst das deutsche BIP (50.740 Mark) haben die Iren überholt. Das irische BIP hat sich zwischen 1990 und 1998 real verdoppelt Wirtschaftswachstum: Die asiatischen Tigerstaaten beängstigten einst mit wirtschaftlichen Wachstumsraten von über 10 Prozent pro Jahr. In Irland betrug der Zuwachs der Wirtschaft 1999 7,4%, Tendenz steigend Staatsfinanzen: Die irischen Staatsfinanzen befinden sich momentan in einer guten Verfassung. Die Kassen der Regierung ließen sich 1998 das erste mal mit Überschüssen abschließen, und 1999 soll er sich auf 1,1 Mrd. Irische Pfund belaufen.

4. Ausblick

Grundsätzlich ist nicht davon auszugehen, dass sich die Nachfrage in naher Zukunft verringern wird. Die grippalen Infekte der asiatischen Tigerstaaten sind hier hoffentlich nicht zu erwarten.

Die Hauptgefahr auf mittlere Sicht besteht vor allem darin, dass der irischen Wirtschaft aufgrund des unvermindert anhaltenden Höhenflugs von der „supply side“ die Luft knapp wird. Insofern sind die Verantwortlichen über eine Abschwächung der Nachfrage nicht mal unfroh. Es treten Engpässe auf. So besteht z.B. akuter Arbeitskräftemangel (u.a. in der Bauwirtschaft, der Software-Industrie, dem Einzelhandel, Restaurants- und Hotelgewerbe). Zudem ist die Infrastruktur überlastet (u.a. Straßen und Eisenbahn). Die Versorgung der Industrie kann also nicht mehr ohne Einschränkungen gewährleistet werden.

Ein weiteres Problem könnte die hohe Anhängigkeit von ausländischem Kapital darstellen. Denn so ist die irische Wirtschaft für Einflüsse von außen, so auch negativer Art, anfällig. Deshalb sind Bemühungen zu unternehmen, welche die heimische Industrie stärken. Im Tourismusbereich, sowie in der Nahrungsmittelindustrie sind diese Anstrengungen erfolgreich gewesen.

Ein weiteres Problem wird darin bestehen die extrem hohe n wirtschaftlichen Zuwächse auf nachhaltige Raten zurückzufahren, ohne einen drastischen Konjunktureinbruch zu erfahren.

1. Zusammenfassung

Irland hat es vom ehemaligen Armenhaus Europas zum Anschluß an die Wohlstandsgesellschaft Europas geschafft.

Das ausgeprägte Engagement von Politik und Gesellschaft in Irland für die Informationsgesellschaft ist erkennbar vor allem von der Hoffnung getrieben, auf diesem Weg die historische Benachteiligung der rohstoffarmen und schwach industrialisierten Insel auszugleiche n und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der irischen Wirtschaft deutlich zu erhöhen. Von herausragender Bedeutung war dabei von Beginn an das Ziel, „Irland als ‘knowledge hub’ in Europa zu etablieren, von dem aus die globalen Märkte für technologieintensive Güter und Dienstleistungen bedient werden können, und das Land zum führenden Standort für die weltweite Lieferung von informations - und kommunikationsbasierten Services zu machen„ (Steering Committee 1996). Auf diesem Weg werde sich Irland weiter zu einer führenden Nation im Zeitalter der Informationsgesellschaft und des elektronischen Business entwickeln

2. Literaturverzeichnis

- Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (Hg.): Geschäftspartner Irland. Berlin 1997
- Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (Hg.): Wirtschaftstrends - Irland zum Jahreswechsel 1999/ 2000. Köln 1999
- Leister, I.: Die Industrialisierung in der Republik Irland - Wirtschaftsgeographische Probleme eines industriefernen Landes in Europa. In: GR 1964, H. 7, S.285-301
- Müller, Martin: Regionalentwicklung Irlands: Historische Prozesse, Wirtschaftskultur und EU-Förderpolitik. Stuttgart 1999
- Kiderlin, Elisabeth: http://www.bzol.de/nachrichten/1998/asienkrise.htm
- Lord, Claudia: Der Keltische Tiger springt voraus. In: http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/new s/wirtschaft/html/160800/2416AUFF10.HTM. 16.08.2000.
- von Machui, Thomas: Steuroase Irland. In: http://www.bildung.hessen.de/pipermail/politik/1999-September/000426.html. 20.09.1999.
- O.V.: http://www.euromagazin.de/europaeer/irland/irland_wirtschaft.html
- O.V.: http://www.spiegel.de/politik/europa/0,1518,16946,00.html. 16/1999
- Werner, Heinz: Internationale Vergleiche - Vom Sorgenkind Europas zum keltischen Tiger. In: Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, Ausgabe Nr.16, 18.11.1999

[...]


1 O.V.:http://www.euromagazin.de/europaeer/irland/irland_wirtschaft.html, 4.9.1998.

2 ebd.

3 Lord, C.: Der keltische Tiger springt voraus.http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/wirtschaft/html/160800/ 2416AUFF10.HTM.16.08.2000

4 von Machui, Thomas: Steueroase Irland. http://www.bildung.hessen.de/pipermail/politik/1999- September/000426.html. 20.09.1999.

5 Müller, Martin: Regionalentwicklung Irlands: Historische Prozesse, Wirtschaftskultur und EU-Förderpolitik. Stuttgart 1999. S.23

6 vgl. Müller, Martin: Regionalentwicklung Irlands: Historische Prozesse, Wirtschaftskultur und EUFörderpolitik. Stuttgart 1999. S. 43 ff.

7 Müller, Martin: Regionalentwicklung Irlands: Historische Prozesse, Wirtschaftskultur und EU-Förderpolitik. Stuttgart 1999. S.70

8 Leister, I.: Die Industrialisierung in der Republik Irland - Wirtschaftsgeographische Probleme eines industriefernen Landes in Europa. In: GR 1964, H. 7, S.285-301

9 O.V.: http://www.hausarbeiten.de/rd/archiv/geographie/geo-wirtschaft-irland.shtml.

10 vgl. Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (Hg.): Geschäftspartner Irland. Berlin 1997. S.14 8

11 vgl. Müller, Martin: Regionalentwicklung Irlands: Historische Prozesse, Wirtschaftskultur und EUFörderpolitik. Stuttgart 1999. S.133 ff.

12 vgl. http://www.spiegel.de/politik/europa/0,1518,16946,00.html. 16/1999. 9

13 vgl. Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (Hg.): Geschäftspartner Irland. Berlin 1997. S.22ff. 10

14 Kiderlen, E.: http://www.bzol.de/nachrichten/1998/asienkrise.htm

15 vgl. Werner, H.: Internationale Vergleiche - Vom Sorgenkind Europas zum keltischen Tiger. In: Aktuelle Analysen..., Ausgabe Nr.16, 18.11.1999

16 vgl. von Machui, T.: Steueroase Irland: http://www.bildung.hessen.de/pipermail/politik/1999- September/000426.html. 20.09.1999

17 vgl. Lord, C.: a.a.O.

17 von 17 Seiten

Details

Titel
Die Wirtschaft Irlands - Vom "Sick Man" zum "Celtic Tiger"
Autor
Jahr
2001
Seiten
17
Katalognummer
V100343
Dateigröße
373 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaft, Irlands, Sick, Celtic, Tiger
Arbeit zitieren
Katja Williams (Autor), 2001, Die Wirtschaft Irlands - Vom "Sick Man" zum "Celtic Tiger", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100343

Kommentare

  • Gast am 13.6.2002

    Meine Rettung!!!;).

    Wow! das is ja echt ne super ausarbeitung!
    ich bin in der 12.klasse und hab erdkunde als leistungskurs. um unse´re zeugnissnoten aufzubessern haben wir die aufgabe bekommen uns mit dem struckturwandel in irland zu befassen.
    da ich in meinem lehrbuch absolut nichts gefunden hab,bin ich total froh,solch eine detaillierte ausarbeitung zu lesen.
    ich glaub, nun bin ich auch in der lage, die aufgaben zu dem thema ausführlich zu beantworten.
    vielen dank!

Im eBook lesen
Titel: Die Wirtschaft Irlands - Vom "Sick Man" zum "Celtic Tiger"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden