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Interventionsprogramm zur Prävention von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren

Titel: Interventionsprogramm zur Prävention von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren

Seminararbeit , 2021 , 44 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: David Reißig (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem vorliegenden Präventionsprogramm will der Autor den dringenden Bedarf an effizienten Maßnahmen vor allem zur Prävention und Behandlung von Depressionen im Jugendalter hervorheben, damit eine Reduktion der vielfältigen Folgen dieser Erkrankung bis ins Erwachsenenalter erzielt werden kann. In den nächsten Kapiteln bekommt der Leser einen Eindruck über das gesamte Programm, von der Vorgehensweise bis hin zur Evaluation anhand von verschiedenen Intervention-Steps, die Schritt für Schritt durchgegangen werden.

Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zählen leichte depressive Verstimmungen wie auch schwere depressive Störungen. Aktuell sind 3 bis 10% aller Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren an einer Depression erkrankt und dies entspricht im Durchschnitt zwei Schüler pro Klasse. Im Vergleich dazu liegen die Häufigkeiten mit rund 1 bis 2 % deutlich niedriger im Vorschulalter und im Grundschulter. In diesem Zusammenhang verursacht die Erkrankung bereits in jungen Jahren schwerwiegende gesundheitliche Probleme, beeinträchtigt die psychosoziale Entwicklung bis hin zu einem chronischen Verlauf bei Kindern und Jugendlichen, sodass es unter anderem zu Belastungen der Angehörigen führt. Damit sind ebenfalls erhebliche Kosten verbunden.

Die Prävention und die Früherkennung von Depressionen haben weiterhin aus gesamtwirtschaftlichen Gründen einen zunehmenden Stellenwert und rücken immer mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Gesundheit und den damit verbundenen Entscheidungsträgern. Da inzwischen bekannt ist, dass nicht nur Erwachsene von diesem Phänomen betroffen sind, sondern die Probleme bereits im Kinder- und Jugendalter auftreten, stellt dies zunehmend einen wesentlichen Bestandteil des gesellschaftlichen Diskurses dar. Die aktuelle Entwicklung gibt zu bedenken, weil das Ersterkrankungsalter weiter abnimmt und die jüngeren Betroffenen einem viel höherem Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind im Gegensatz zu den älteren Betroffenen. Infolgedessen wird deutlich, dass ein früher Beginn der Intervention einen entscheidenden Vorteil und Einfluss bei der Vermeidung wie auch Bekämpfung von Depressionen hat, um gleichzeitig auch vor weiteren möglichen Begleiterkrankungen vorzubeugen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interventions-Mapping

2.1 Step 1: Bedarfsanalyse

2.2 Step 2: Zielsetzung/Veränderungsziele

2.3 Step 3: Program Design

2.4 Step 4: Program Production

2.5 Step 5: Annahme, Umsetzung, Aufrechterhaltung

2.6 Step 6: Evaluation

3 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Prävalenz von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren an staatlichen Hauptschulen durch ein strukturiertes, dreijähriges Interventionsprogramm zu senken und die psychosoziale Gesundheit sowie die schulischen Leistungen nachhaltig zu fördern.

  • Prävention von Depressionen im Jugendalter
  • Methodik des Interventions-Mappings nach Bartholomew et al.
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und sozialen Kompetenzen
  • Integration von schulischer Nachhilfe und sportlichen Aktivitäten
  • Optimierung der psychischen Gesundheit durch Verhaltensänderungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Step 1: Bedarfsanalyse

Die Prävention von Depressionen ist ein sehr sensibles Thema, da nicht nur eine Person, sondern auch mehrere aus dem unmittelbaren Umfeld wie die Familienmitglieder oder aus dem engeren Freundeskreis betroffen sein können (Maier, 2004). Dementsprechend stellt dies noch eine große Herausforderung dar. Vor allem, weil in einigen Fällen die Erkrankung nicht erkannt wird aufgrund der Vielfältigkeit des Erscheinungsbildes oder aus persönlichen Determinanten (Preiss & Remschmidt, 2007). Ergänzend dazu können viele Betroffene oder Angehörige mit den auftretenden Verhaltensweisen und Reaktionen nicht richtig umgehen, weil ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner fehlt (Schlack et al., 2010). Deshalb wollen wir mit unserem Interventionsprogramm einen Beitrag zum Thema Prävention von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren leisten. Dies führt uns direkt zum ersten Step, in dem es vorrangig, um die Bedarfsanalyse geht. Das bedeutet, dass ihr in der Abbildung 1 einen Überblick erhaltet, wie die ganzen Faktoren miteinander zusammenhängen und schließlich diese psychische Krankheit verursachen bzw. großen Einfluss bewirken können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik depressiver Erkrankungen bei Jugendlichen ein und begründet die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen sowie einer fundierten Studienlage.

2 Interventions-Mapping: Hier wird der Prozess der Interventionsgestaltung in sechs methodischen Schritten dargelegt, von der Bedarfsanalyse über die Zielsetzung bis hin zur Evaluation.

3 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Kernpunkte des Programms zusammen und reflektiert die Erfolgsaussichten sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Schlüsselwörter

Depression, Jugendalter, Prävention, Interventions-Mapping, Hauptschule, Schulstress, Selbstwirksamkeit, Sportverein, Verhaltensänderung, psychische Gesundheit, Frühintervention, soziale Kompetenz, Zielsetzungstheorie, Gesundheitsförderung, Coping

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein Interventionsprogramm zur Prävention von Depressionen, das speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren an Hauptschulen zugeschnitten ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die psychische Gesundheit, die schulische Belastung und Leistungsfähigkeit sowie die Förderung sozialer Bindungen durch sportliche Betätigung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Senkung des Anteils an depressiv erkrankten Jugendlichen um 5% innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren durch gezielte präventive Maßnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das Interventions-Mapping nach Bartholomew et al. als systematisches Framework zur Planung, Entwicklung und Evaluation der Gesundheitsintervention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in sechs Schritte, die von der Bedarfsanalyse über das Programm-Design und die Produktion bis hin zur Annahme, Implementierung und Evaluation reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prävention, Depression, Jugendalter, Interventions-Mapping, Selbstwirksamkeit und schulischer Erfolg.

Warum ist das Alter 13 bis 16 Jahre besonders kritisch?

In dieser Phase der Pubertät findet eine intensive Selbstfindungsphase statt, in der das Risiko für psychische Belastungen und das Ersterkrankungsalter für Depressionen signifikant ansteigen.

Welche Rolle spielen die Eltern im Interventionsprogramm?

Eltern fungieren als wichtige Unterstützer, die nicht nur die Logistik (z.B. Fahrten zum Training) sicherstellen, sondern deren proaktive Beteiligung für den Langzeiterfolg des Programms entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interventionsprogramm zur Prävention von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften)
Veranstaltung
Pädagogische Aspekte/ Gesundheitspädagogik
Note
1,7
Autor
David Reißig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
44
Katalognummer
V1006718
ISBN (eBook)
9783346390967
ISBN (Buch)
9783346390974
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interventionsprogramm Prävention Depression Jugendliche Gesundheitspädagogik Sportwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Reißig (Autor:in), 2021, Interventionsprogramm zur Prävention von Depressionen bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006718
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  44  Seiten
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