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Leitkonzepte der sozialen Arbeit. Lebenslage- und Empowermentkonzept

Titel: Leitkonzepte der sozialen Arbeit. Lebenslage- und Empowermentkonzept

Hausarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Edda Buschhaus (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt das Konzept der Lebenslage sowie das Empowermentkonzept. Es wird untersucht, welchen Beitrag das Lebenslage- sowie das Empowermentkonzept, als Leitkonzepte der Sozialen Arbeit, zur Gestaltung individuenbezogener Hilfeleistungen erbringen kann. Um sich diesem Thema zu nähern, wird zunächst das Lebenslagekonzept herangezogen, theoretisch erfasst und anschließend auf ein fiktives Fallbeispiel angewandt. Hierbei steht die systematische Darstellung der einzelnen Handlungsspielräume im Vordergrund.

Der zweite Teil nimmt Bezug auf das Empowermentkonzept als Handlungskonzept und rückt die vordefinierten Ressourcen in den Mittelpunkt, mit dem Ziel konkrete fallbezogene Handlungsperspektiven abzuleiten. Durch den Einbezug eines Fallbeispiels zur praxisnahen Darstellung der beiden Konzepte wird darüber hinaus die Frage beantwortet, welche Relevanz diese für die (kindheits-)pädagogische Arbeit haben.

Pädagogische Arbeit heißt auch immer Arbeit mit Menschen und ihren ganz individuellen Lebenssituationen und -erfahrungen. In Zeiten wirtschaftlicher und sozialer Veränderung sehen sich Familien mit vielfältigen externen und internen An- und Herausforderungen konfrontiert. Nicht immer gelingt es aus eigener Kraft, diesen Anforderungen gerecht zu werden und diese Herausforderungen eigenständig zu überwinden.

Das Ziel pädagogischen Handelns besteht darin, sich dieser Vielfalt an Problemlagen sowie dessen Komplexität anzunähern, um adäquate Hilfen beziehungsweise Angebote ableiten und schließlich für die AdressatInnen anbieten zu können. In der Sozialen Arbeit lassen sich hierbei sowohl theoretisch fundierte als auch praktisch verankerte Theorien, Methoden und Konzepte identifizieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschreibung des Lebenslage- und des Empowermentkonzepts anhand eines konkreten Fallbeispiels

2.1 Exemplarisches Fallbeispiel der Familie Müller

2.2 Erklärungstheorie: Lebenslagenkonzept nach Lothar Böhnisch

2.3 Handlungskonzept: Empowerment

3 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Lebenslagenkonzept sowie das Empowermentkonzept als zentrale Leitkonzepte der Sozialen Arbeit zu analysieren und deren Beitrag zur Gestaltung individuenbezogener Hilfeleistungen zu klären. Anhand eines fiktiven Fallbeispiels wird untersucht, wie diese theoretischen Ansätze in der Praxis angewandt werden können, um Ressourcen zu aktivieren und individuelle Handlungsperspektiven für Familien in komplexen Lebenssituationen abzuleiten.

  • Analyse des Lebenslagenkonzepts zur systematischen Erfassung individueller Handlungsspielräume.
  • Anwendung des Empowermentkonzepts zur ressourcenorientierten Unterstützung und Aktivierung von Selbstbestimmung.
  • Praxisnahe Veranschaulichung durch ein Fallbeispiel einer fünfköpfigen Familie.
  • Ableitung von Handlungsperspektiven für Fachkräfte in der (kindheits-)pädagogischen Arbeit.
  • Reflektion der Rolle der Fachkraft als Impulsgeberin im professionellen Hilfeprozess.

Auszug aus dem Buch

2.2 Erklärungstheorie: Lebenslagenkonzept nach Lothar Böhnisch

Der Begriff Lebenslage beschreibt Engels (2008) als „die Gesamtheit der äußeren Bedingungen, durch die das Leben von Personen oder Gruppen beeinflusst wird“ (Engels 2008, 643). Die Definition fokussiert dabei die bidirektionalen Wechselwirkungen des Akteurs und dessen Lebensumstände, sodass die Lebenslage einerseits den Entwicklungsrahmen des Akteurs bildet (Handlungsspielraum), andererseits dieser auf diesen Rahmen und damit auf dessen Lebenslage gestalterisch einwirken kann (Engels 2008, 643).

Das Lebenslagekonzept entstammt der Sozialpolitik- und Armutsforschung, die eine „Differenzierung von Vorstellungen über soziale Ungleichheit“ (Stauber und Walther 1995, 26) identifiziert hat. Unter Konzept versteht man den sinnhaften Zusammenhang von Zielen, Inhalten und Methoden eines Handlungsmodells (Geißler und Hege 1999, 23). Soziale Ungleichheit ist nicht auf eine Ursache zurückzuführen, sondern wirkt auf „mehrere Lebensbereiche zugleich und ist somit mehrdimensional“ (Engels 2008, 643). Als der historische Begründer des Konzeptes wird in der Literatur einstimmig Otto Neurath benannt, dessen Ansatz durch die Arbeit von Grelling, Weisser und Nahnsen weiterentwickelt wurde (Voges et al. 2003, 38; Beck und Greving 2012, S. 24 f.). Böhnisch (1982) greift in seiner Ausführung die bereits fortgeschrittene Auseinandersetzung mit dem Begriff von Weisser/Nahnsen (1975) auf. Dieses besagt, dass sich das Konzept der Lebenslage zum gesellschaftlichen Ziel gesetzt hat, die Erfüllung von menschlichen Grundbedürfnissen zu realisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der pädagogischen Arbeit mit Familien in Zeiten sozialer Veränderungen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Beitrag von Lebenslagen- und Empowermentkonzepten zur Hilfeleistung.

2 Beschreibung des Lebenslage- und des Empowermentkonzepts anhand eines konkreten Fallbeispiels: Dieses Kapitel stellt zunächst die Familie Müller als Fallbeispiel vor und erarbeitet darauf aufbauend theoretische Grundlagen zum Lebenslagen- sowie zum Empowermentkonzept, um daraus konkrete Handlungsperspektiven abzuleiten.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung forschender Haltung und methodisch kontrollierter Reflexion zusammen, um die Komplexität individueller Lebenslagen in der Sozialen Arbeit professionell zu bewältigen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Lebenslagenkonzept, Empowerment, Fallbeispiel, Sozialraum, Handlungsspielraum, Ressourcenorientierung, Familie, Kindheitspädagogik, Hilfe zur Selbsthilfe, soziale Ungleichheit, Partizipation, Unterstützungsangebote, pädagogische Fachkraft, Selbstbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Anwendung des Lebenslagenkonzepts und des Empowermentkonzepts innerhalb der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Analyse individueller Lebenslagen, die ressourcenorientierte Beratung, die Rolle der pädagogischen Fachkraft sowie die Gestaltung von Handlungsspielräumen für Familien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welchen Beitrag die beiden Leitkonzepte zur Gestaltung individuenbezogener Hilfeleistungen leisten können und wie Fachkräfte konkrete Handlungsperspektiven ableiten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen theoriegeleiteten Ansatz, der durch eine methodisch kontrollierte Befremdung und die fallbezogene Anwendung von Konzepten auf ein fiktives Beispiel eine strukturierte Auseinandersetzung ermöglicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Lebenslagen- und Empowermentkonzept definiert und auf die konkrete Situation der Familie Müller angewandt, wobei verschiedene Einzelspielräume wie Einkommen, Kontakt, Lernen und Muße untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lebenslagenkonzept, Empowerment, Ressourcenorientierung, Sozialraum und kindheitspädagogisches Handeln.

Wie unterstützt das Lebenslagenkonzept die Analyse der Familie Müller?

Es ermöglicht eine mehrdimensionale Betrachtung der Familie, indem nicht nur Defizite, sondern auch materielle und immaterielle Ressourcen sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen systematisch erfasst werden.

Welche Rolle spielt die Sozialarbeiterin Fr. Lustig im Empowerment-Prozess?

Sie agiert als Impulsgeberin und Mentorin, die die Familie befähigt, eigene Potentiale zu erkennen, bestehende Handlungsspielräume zu nutzen und selbstbestimmt Lösungen für ihre Lebenssituation zu finden.

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Details

Titel
Leitkonzepte der sozialen Arbeit. Lebenslage- und Empowermentkonzept
Hochschule
Hochschule Esslingen
Note
1,7
Autor
Edda Buschhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1008308
ISBN (eBook)
9783346400314
ISBN (Buch)
9783346400321
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leitkonzepte Fallbeispiel Lebenslage Empowerment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Edda Buschhaus (Autor:in), 2021, Leitkonzepte der sozialen Arbeit. Lebenslage- und Empowermentkonzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008308
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Leseprobe aus  23  Seiten
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