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Pflegenotstand in Deutschland. Mit welchen Methoden lässt sich der Mangel an Pflegefachkräften bewältigen?

Titel: Pflegenotstand in Deutschland. Mit welchen Methoden lässt sich der Mangel an Pflegefachkräften bewältigen?

Akademische Arbeit , 2020 , 53 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sophia Mester (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegenotstand
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, welche Methoden entwickelt werden, um den Pflegenotstand in Deutschland zu bewältigen.

Die Untersuchung ist wichtig, damit die Qualität und Quantität der Pflege eingehalten werden können. Einerseits hat jeder Mensch das Recht darauf, gut gepflegt zu werden. Ein pflegebedürftiger Mensch sollte sich durch den Pflegenden wohl und sicher fühlen können. Eine gute Pflegefachkraft wendet aktuelles Fachwissen unter Berücksichtigung der Lebenssituation der pflegebedürftigen Person an. Kompetenz und Empathie sind zwei grundlegende Faktoren, um eine gute Pflege zu garantieren. Außerdem ist das Engagement aller Beteiligten sehr wichtig. Diese Aspekte können nur unter einem respektvollen Austausch und gut koordinierter Mitarbeiter eingehalten werden. Andererseits ist es wichtig, die Gesundheit der Pflegefachkräfte zu schützen. Denn um eine gute Pflege zu gewährleisten, muss die Gesundheit der Pflegenden in bester Ordnung sein. Bevor die Ursachen des Pflegenotstandes dargestellt werden, werden zunächst die theoretischen Grundlagen beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Pflegenotstand

2.2 Geschichte und Entwicklung der Krankenpflege (1904 – 2008)

2.3 Definition einer Pflegefachkraft und Abgrenzung zu einer Pflegehilfskraft

3. Arten der Pflege

3.1 Dauerhafte Pflege

3.2 Vorrübergehende Pflege / Kurzzeitpflege

3.3 Ambulante Pflege

4. Beschreibung der Ausgangssituation

4.1 Aktuelle Pflegesituation (2017 – heute)

4.1.1 Fakten über das Pflegepersonal

4.2 Externe Ursachen des Pflegenotstandes

4.2.1 Demografischer Wandel

4.2.2 Steigende Kosten im Gesundheitswesen

4.2.3 Corona-Pandemie

4.3 Interne Ursachen des Pflegenotstandes

4.3.1 Geringes gesellschaftliches Ansehen der Pflegeberufe

4.3.2 Bezahlung

4.3.3 Arbeitsbedingungen und Arbeitszeit

5. Methoden zur Gewinnung und Erhaltung von Pflegepersonal

5.1 „Sofortprogramm Pflege“

5.2 Verbesserte Bezahlung durch den Pflegemindestlohn

5.3 Gesundheitsförderung für Pflegekräfte

5.4 Umschulung und Fortbildung von deutschen Erwerbslosen

5.5 Maßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie

5.6 Pflegekräfte aus dem Ausland

5.6.1 Bedarf an ausländischen Pflegefachkräften

5.6.2 Ausbildung und Beschäftigung von geflüchteten Menschen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Projektarbeit untersucht den akuten Pflegenotstand in Deutschland, analysiert dessen interne sowie externe Ursachen und bewertet gezielte Methoden zur Gewinnung und langfristigen Erhaltung von qualifiziertem Pflegefachpersonal.

  • Analyse der historischen Entwicklung und aktuellen Situation der Pflege in Deutschland
  • Untersuchung externer Einflussfaktoren wie dem demografischen Wandel und der Corona-Pandemie
  • Evaluation interner Ursachen wie Bezahlung, Arbeitsbedingungen und gesellschaftliches Ansehen
  • Beurteilung politischer Maßnahmen zur Personalgewinnung und Gesundheitsförderung
  • Prüfung des Potenzials internationaler Fachkräfte sowie geflüchteter Menschen für den Pflegeberuf

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Demografischer Wandel

Der demografische Wandel beschreibt den derzeitigen Zustand der Bevölkerung im Hinblick auf Alter, Größe, Geburtenhäufigkeit und Zuwanderung (vgl. Thurich 2011: 16). Durch die aktuellen Umstände können eventuelle Ereignisse für die Zukunft abgeleitet werden (vgl. Thurich 2011: 16). Viele politische und wirtschaftliche Bereiche müssen sich früh auf etwaige demografische Entwicklungen einstellen (vgl. Thurich 2011: 16). In Deutschland geht die Entwicklung aufgrund von verbesserten Lebens- und Überlebenschancen, hin zu einer Gesellschaft, welche ein hohes Alter erreicht (vgl. Skuban 2000: 8). Ralph Skuban geht darauf ein, dass zu Beginn des Jahrhunderts nur zwölf Prozent der Bevölkerung das achtzigste Lebensjahr erreicht haben. Heute sind es fast 60 Prozent (vgl. Skuban 2000: 8). Dadurch steigt das Risiko für ältere Menschen an altersassoziierten Erkrankungen zu leiden und somit pflegebedürftig zu werden (vgl. Dreier u.a. 2015: 95). Auch die Bertelsmann Stiftung weist darauf hin, dass das Pflegerisiko mit dem Alter zunimmt (vgl. Bertelsmann Stiftung 2019:13). Demzufolge werden die Gesundheitsleistungen verstärkt in Anspruch genommen (vgl. RKI u.a. 2015: 435). „Immer mehr Menschen werden immer älter; es entsteht eine »Gesellschaft des langen Lebens«“ (RKI u.a. 2015: 437). Die folgende Grafik des Statistischen Bundesamts präsentiert das Voranschreiten des demografischen Wandels. Das Bundesamt hat die Bevölkerungszahlen von 1990 (rote Linie) mit Zahlen aus 2019 (blaue Fläche) verglichen (vgl. Statistisches Bundesamt 2019: o.S.). Anhand der Messungen konnte gezeigt werden, dass die Zahl der Personen im jüngeren Alter sinkt und die Zahl der älteren Menschen gleichzeitig steigt (vgl. Statistisches Bundesamt 2019: o.S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Pflegenotstand ein, begründet die Relevanz der Untersuchung und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Pflegenotstandes, beleuchtet die historische Entwicklung der Krankenpflege und definiert die Qualifikationen von Pflegefachkräften.

3. Arten der Pflege: Hier werden die verschiedenen Versorgungsformen wie Dauerpflege, Kurzzeitpflege und ambulante Pflege differenziert und vorgestellt.

4. Beschreibung der Ausgangssituation: Dieser Abschnitt analysiert die aktuelle Pflegesituation sowie externe Faktoren (Demografie, Pandemie) und interne Faktoren (Ansehen, Bezahlung, Arbeitsbelastung) des Personalmangels.

5. Methoden zur Gewinnung und Erhaltung von Pflegepersonal: Das Kapitel präsentiert politische Strategien, betriebliche Gesundheitsförderung, Umschulungen und die Anwerbung internationaler Fachkräfte als Lösungsansätze.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Effektivität der untersuchten Maßnahmen zur Bewältigung des Pflegenotstandes.

Schlüsselwörter

Pflegenotstand, Pflegefachkraft, Altenpflege, Krankenpflege, Pflegemindestlohn, Sofortprogramm Pflege, Demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Gesundheitsförderung, Personalgewinnung, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, Ausbildung, Flüchtlinge, Pflegeversicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Pflegenotstand in Deutschland und analysiert die Ursachen für den Mangel an Pflegefachpersonal sowie mögliche Methoden zur Bewältigung dieses Problems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die aktuelle Pflegesituation, die Auswirkungen des demografischen Wandels, die Arbeitsbelastungen in Pflegeberufen sowie Lösungsstrategien der Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte politische und betriebliche Maßnahmen der Pflegenotstand eingedämmt werden kann, ohne die Qualität der pflegerischen Versorgung zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Analyse von Statistiken des Statistischen Bundesamtes sowie die Auswertung von Studien und Berichten zu Arbeitsmarkt- und Pflegethemen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Ausgangssituation, die Analyse von Ursachen für den Fachkräftemangel und die Vorstellung verschiedener Maßnahmen zur Gewinnung und Erhaltung von Personal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pflegenotstand, Demografie, Pflegefachkraft, Gesundheitsförderung und Personalgewinnung charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie für den Pflegenotstand?

Die Corona-Pandemie fungiert als externer Verstärker des Pflegenotstandes, da sie die Arbeitsbelastung durch Infektionsgefahren massiv erhöht und Schutzmaßnahmen sowie Schichtumstellungen notwendig macht.

Können ausländische Pflegekräfte und geflüchtete Menschen das Problem lösen?

Das Potenzial wird als Teil der Lösung angesehen, wobei die Arbeit kritisch auf sprachliche Hürden, die Anerkennung von Abschlüssen und die notwendige Integrationsunterstützung hinweist.

Welche Bedeutung hat das „Sofortprogramm Pflege“ für Pflegeheime?

Es verpflichtet Pflegeeinrichtungen zur Schaffung neuer Pflegestellen, die refinanziert werden, um den Personalschlüssel zu verbessern und den Arbeitsalltag der Kräfte zu entlasten.

Warum ist die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) für Pflegekräfte so wichtig?

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Belastung in Pflegeberufen hilft die BGF, Krankenstände zu reduzieren und die Bindung an den Beruf zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflegenotstand in Deutschland. Mit welchen Methoden lässt sich der Mangel an Pflegefachkräften bewältigen?
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V.
Note
1,0
Autor
Sophia Mester (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
53
Katalognummer
V1009652
ISBN (eBook)
9783346397027
ISBN (Buch)
9783346397034
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pflegenotstand deutschland methoden mangel pflegefachkräften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophia Mester (Autor:in), 2020, Pflegenotstand in Deutschland. Mit welchen Methoden lässt sich der Mangel an Pflegefachkräften bewältigen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009652
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Leseprobe aus  53  Seiten
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