Storm, Theodor - Der Schimmelreiter - Verlaufsprotokoll


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

4 Seiten


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Verlaufsprotokoll

Protokollant: Sebi

Zu Protokollierende Sache: Der Schimmelreiter von Theodor Storm

Ein Mann (wahrscheinlich Storm selber) erzählt, dass er sich an seine Urgrossmutter erinnert. Bei diesen Erinnerungen schaudert es ihn da seine Urgrossmutter so gut zu erzählen vermochte und er wohl zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein war. Sie erzählte:

Es sei im dritten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts gewesen und ein Mann (jedoch sie erzählt in der Ich-Form) sei in Nordfriesland den Deichen entlang geritten dabei sei er angeblich dem Schimmelreiter begegnet. Darauf erreicht dieser eine Kneipe. In dieser befand sich eine Menge Leute unter anderem ein alter Schulmeister. Ein stattlicher Mann welcher der Deichgraf ist wie sich später herausstellt scheint diese Unterhaltung zu leiten.Der Reiter beginnt sich mit ihm zu Unterhalten und erzählt darauf von seiner Begegnung mit dem Schimmelreiter alles horcht auf erschrickt und der Schulmeister beginnt zu erzählen was er zu diesem Thema weiss:

Er erzählt von Tede Haien dem Vater von Hauke Haien. Tede Haien war der Deichgraf seiner Zeit in dieser Gegend. Sein Sohn dieser gewisse Hauke Haien war ein gerissenes Bürschchen und gut im Rechnen. Er unterbreitet seinem Vater eine Idee den Damm zu verändern. Dieser aber will davon nichts wissen. Hauke Haien geht viel auf die Deiche hinaus und um Vogel mit Steinen zu erlegen.. Als er wieder einmal sich auf den Weg macht begegnet er auf dem Rückweg dem Kater der alten Trin Jans dieser Biss ihn kratzte ihn und wollte ihm unbedingt den Vogel entreissen. Hauke aber liess sich das nicht bieten und erwürgte den Kater kurzerhand. Trin Jans, welche sehr an diesem Angorakater gelegen hatte, weil dieser ein Geschenk ihres verstorbenen Sohnes war, trauerte sehr über den Verlust ihres Katers und rief Hauke alle Schande nach. Trin Jans geht sich darauf bei Haukes Vater Tede Haien beklagen und dieser zahlt ihr darauf etwas aus um den Schaden zu begleichen. Darauf sagt Tede Haien zu seinem Sohn er solle sich einen Dienst besorgen er sei nun alt genug und solle nun einmal etwas rechtes tun. Am nächsten Tag ging Hauke zum Deichgrafen, wo er auch prompt als Kleinknecht eingestellt wurde. Hauke Haien findet gefallen an Elke Volkerts einer Dirne. Er führt Gespräche mit ihr über den Deichbau und über die Leute. Der Deichgraf aber will, dass Hauke seinen Pflichten nachgeht und nicht unnütz seine Zeit vertreibt. Im nächsten Herbst kam der Oberdeichgraf zu einer Besichtigung seines zu Verwaltenden Gutes. Dieser lobt Haukes Arbeit und man wählt in aus um beim Eisboseln mitzutun. Hauke Haien gelingt es das Spiel für seine Mannschaft zu entscheiden wird als Spielsieger gefeiert. Am Abend geht er tanzen und möchte am liebsten mit Elke tanzen aber er getraut sich nicht sie zum Tanz auf zu fordern, obwohl diese seinen Widersacher Ole Peters als Tanzpartner abgelehnt hat. Er ist im Umgang mit Frauen nicht sehr geübt und begabt und dazu kommt noch, dass er schüchtern ist. Am nächsten Tag geht er zum Goldschmied und lässt sich einen Goldring anfertigen, der ihm auf den kleinen Finger passt. Er verwahrt diesen Ring von nun an immer in seiner Hemdtasche um ihn einmal seinem Zweck zuzuführen. Ole Peters heiratet. Durch Elkes zutun wird Hauke vom Deichgrafen entlassen. Ein wenig später stirbt Tede Haien und hinterlässt Hauke ein wenig Geld das er noch von einer auch wie er im Sterben liegenden Frau sich geborgt hatte. Nach Tede Haiens Tod kommt Elke und hilft Hauke im Haus. Sie sagt ihm, dass sie glaube, dass ihr Vater auch im Begriff sei sein Totenbett zu rüsten und er solle doch noch einmal zu einem Abendessen vorbeikommen. Dieser folgt ihrem Angebot und bleibt auch noch einige Zeit beim Deichgraf und hilft diesem.

Die Leute in der Wirtschaft verabschiedeten sich und der Schulmeister war nun mit dem Reiter alleine in der Wirtschaft. Darauf lud der Schulmeister den Reiter ihn ein ihn auf sein Zimmer zu begleiten. Der Reiter nimmt diese Einladung dankend an und der Schulmeister erzählt auf seinem Zimmer das im selben Haus wie die Kneipe untergebracht war weiter:

Hauke Haien trat also das Erbe seines Vaters das um den Anteil der auch ihren Leiden erlegenen Antje Wohlers gewachsenen an. Mit diesen neuen Geldmitteln gestärkt kommt ihm ein alter Traum oder anders gesagt ein in ihm aufgewachsener Keim wieder zum Vorschein. Nämlich der, den Nachfolger des momentanen Deichgrafen zu werden. Dies hat auch einen Zusammenhang damit, dass sein Vater ihm dieses Ziel ja wie eine letzte Gabe seinem Erbe beilegte, denn dieser war ja angeblich der klügste Mann im Dorf. Denn der ihm fehlende Grundbesitz war sein grösstes Problem, das ihn daran hinderte neuer Deichgraf zu werden. Er verschloss seine Träume und seinen Hass den er gegen seine Widersacher entwickelte und Das Leben ging weiter.Es wurde eine Hochzeit gegeben auf dieser sich Verwandte von Hauke sowie von Elke vermählten und der Zufall wollte es so, dass sie beide am Gastmahl nebeneinander sassen. Nun war der Zeitpunkt gekommen Elke den Ring zu geben. Hauke streifte ihn ihr über den Finger und sie antwortete auf die mit dieser Tat gestellte Frage mit, er solle noch warten bis der Zeitpunkt des Todes ihres Vaters gekommen sei. Hauke akzeptierte das, merkte aber wie blass und traurig Elke sonst war. Elkes Vorahnung bestätigte sich und ihr Vater Tede Volkerts der alte Deichgraf wird eines Morgens tot in seinem Bett aufgefunden. Er wird begraben und sofort geht die Diskussion um die Nachfolge Tede Volkerts los. Hauke Haien wird vorgeschlagen, dieser sei aber noch etwas jung und habe nicht genügend Demat. Darauf mischt sich Elke ins Gespräch ein und sagt Hauke Haien werde in geraumer Zeit mehr Geld haben als der alte Deichgraf zuvor und zeigt dem Oberdeichgrafen den Verlobungsrinde den ihr Hauke geschenkt hatte. Ich werde heiraten und Hauke Haien ist der Bräutigam sagte sie zum Oberdeichgrafen. Darauf heirateten sie und Hauke wohnte nun jetzt wieder in früher Elkes Hof. Einmal wurden missmutige Töne hörbar von den unteren Arbeitern aber Hauke liess sich davon nicht beirren und arbeitete wie immer hart weiter. Seine Idee eines nicht nur in seiner Funktion ,sondern auch in seiner Art völlig neuen Dammes lässt ihn nicht mehr los. Elke versucht ihn wieder auf den Boden der Realität zu bringen misslingt und er ist in seiner Überzeugung einen solchen Damm zu bauen nur bestärkt. Es folgte eine Zeit der absoluten Versunkenheit in die Arbeit. Beide arbeiteten sie wie die wilden und Hauke hatte kaum Zeit für irgendetwas anderes er vernachlässigte praktisch alle seine Beziehungen zu irgendwelchen Freunden und ein wenig auch zu seiner Frau. Aber Elke war eine richtige Frau sie hielt zu ihrem und Mann und bestärkte ihn trotz allem.

Der Schulmeister ergänzte nun ,dass alles was er über diese Geschichte in Erfahrung gebracht habe aus den Überlieferungen gescheiter Leute und Erzählungen von Enkel und Urenkel stamme. Und es sei einfach das was noch geblieben sei aus dieser Zeit und somit wohl ein Teil auch nur Geschwätz.

So wollte ein Knecht in einer etwas ausserhalb des Dammes gelegenen Hallig einen Schimmel gesehen haben der angeblich vom Teufel persönlich geritten worden sei.

Dieser Schimmel sei das oft gesehene Pferdegerippe auf der Jevershallig gewesen da man es zum Zeitpunkt des Geistern des Schimmelss nicht erkennen konnte. Und als man es erkennen konnte war das geisternde Pferd weg und plötzlich konnte man es wieder nicht mehr erkennen und der Geisterschimmel war wieder da. Tags darauf kam Hauke mit einem halb verhungerten Schimmel zurück, den er einem alten krüppligen Mann abgekauft hatte nach Hause zurück und Carsten der den Geisterschimmel gesehen hatte erschrak ein wenig über des Schimmels Anblick. Aber Hauke fand Gefallen an diesem Schimmel und begann ihn immer selbst zu nähren. Es wurde stärker und Hauke ritt es eines Tages aus. Er war begeistert was für ein Pferd. Aber einige Tage später sprach der Junge Carsten den Knecht Iven an und sagte, das Pferdegerippe bei Jeverssand, es ist verschwunden bei Tag und bei Nacht. Und Carsten erzählte Iven seinen Verdacht, nämlich, dass des Deichgrafen’ Schimmel das Pferdegerippe gewesen sei. Iven wollte ihm nicht glauben und so kündigte Carsten nach kurzer Zeit und wurde bei Ole Peters eingestellt. Dort erzählte er alles Vollinas geistesstumpfem Vater und bald wusste es jeder der etwas gegen den Deichgrafen hatte. Inzwischen war schon ende März und der erwartete Befehl vom Oberdeichgraf zum Eindeichen war gekommen . Nun traf Hauke die nötigen Massnahmen, aber es war eine harte Arbeit, denn es herrschte einiger Missmut unter den Arbeitern. Trotzdem die Vorbereitungen wurden beendet und es wurde begonnen zu arbeiten. Zur Zeit des Deichbaus ritt Hauke ausschliesslich auf seinem Schimmel und er war ein gestrenger Deichgraf. So kam es, dass schon von weitem bei seinem Erscheinen das Wort Schimmelreiter gerufen wurde und es wurde fester zugepackt. Der Deich wurde nicht vollendet in diesem Jahr. Elke bekam ein Kind, ein Mädchen. Hauke war überglücklich aber da erkrankte Elke nach der Geburt an einem Fieber und aus der Euphorie wurde eine Depression. Es wurden lange Tage und Wochen und Hauke betete wie ein stumpfsinniger , wie ein Gottesleugner, aber Elke besiegte die Krankheit und wurde wieder gesund. Hauke veränderte sich er wurde strenger zu seinen Arbeitern er grenzte sich immer mehr von den anderen Menschen ab. Ausser von seiner Frau grenzte er sich nicht ab und veränderte sich auch nicht im Umgang mit ihr. Er arbeitet wie ein wilder er wachte für sein Kind und er sorgte für seine Frau das war es zu diesem Zeitpunkt wofür er lebte. Es wurde wieder Frühling und der Deichbau begann von neuem. Es wurde gearbeitet aber man musste sich bereits wieder beeilen. Es wurde Oktober: Es begann zu regnen und die Flut war nahe aber der Deich auch bereits fast fertig. Hauke Haien hatte sich viele Feinde gemacht im Laufe der Zeit und er konnte sich glücklich schätzen den alten Jewe Manners als Freund gehabt zu haben. Hake rettete noch einem Hund das Leben der fast beim Deichbau ums Leben gekommen wäre. Jedoch er machte sich damit nur noch mehr Feinde. Der Deich wurde vollendet und es wurde ein Festmahl abgehalten auf dem Hofe des Deichgrafen. Der Oberdeichgraf und sein Gefolge kam und Hauke wurde für den Bau seines Deiches stark gelobt. Der Deich wurde Karolinen Koog getauft jedoch der Name Hauke - Haien Koog war eindeutig nicht wegzudenken, denn der Deich wurde im Volk fast ausschliesslich so genannt. Sein Werk war vollendet und fortan lebte er in seinem Hof mit seiner Frau, seinem Kind und den Angestellten. Klein Wienke war praktisch immer mit dem ihr geschenkten, vor dem Tode bewahrten, kleinen, gelben Hündlein unterwegs. er hiess Perle. Dieser war der eine ihrer zwei Kameraden der zweite war eine Lachmöwe ,die Claus hiess. Claus war bei Trin Jans aufgezogen worden und war ziemlich zahm. Wienke gewann ihr das Tier immer mehr ab da sie es zeitweise tag für tag füttern kam. Hauke bemerkte mit der Zeit ,dass sein einziges Kind Wienke schwachsinnig ist und , dass somit er und Elke immer noch alleine geblieben sind. Hauke ging oft mit Wienke auf den Deich hinaus um ihr Dinge zu zeigen. Trin Jans war oft auf dem Hof und sie erzählte Wienke viele Geschichten von Geistern und seelenlosen . Hauke veränderte sich wider einmal recht stark. Er wurde vom

Marschfieber befallen und danach war er nicht mehr ganz derselbe. Es tobte ein Sturm und nun war ein nennenswerter Schaden entstanden am alten Deich und nun musste man den alten Deich dem neuen angleichen. Neue Arbeit sah Hauke auf sich zu kommen. Er fragte für einmal die Gevollmächtigten um Rat und diese sagten ihm doch am nächsten Tag noch einmal die ganze Sache zu betrachten. Er tat dies und siehe da es war gar nicht so schlimm die Reparatur Arbeiten wurden beschlossen ohne Widerspruch und alles schien wider in bester Ordnung. Jedoch Hauke fühlte sich beunruhigt. Er fühlte irgendetwas komisches und er traute sich auch kaum an dieser frisch gemachten Stelle vorüber zu gehen. Es gab wieder eine Sturmflut und wieder war es na dieser Stell aufgerissen.

Das Jahr von dem der Schulmeister erzählte war das Jahr1756 das in dieser Gegend nie vergessen gehen wird. Im Hause Haiens gab es eine Tote.

Die fast neunzigjährige Trin Jans starb.

In folgender Zeit gingen viele Gerüchte um und es machte sich eine unglaubliche Hysterie breit. Aberglaube wurde in Windeseile verbreitet und alle waren sie davon besessen. Alles machte sich auf eine Springflut begleitet von einem Sturm bereit und Hauke hatte viele Vorbereitungen zu treffen. Als der Sturm begann musste man noch einige Vorkehrungen im Haus treffen. Hauke musste darauf plötzlich noch einmal weg und Elke und Wienke blieben zurück. Er ritt zu allen Stellen auf dem Deich wo er Leute postiert hatte und er fand seine Leute nicht auf ihren Posten ,sondern beim durchstechen seines neuen Deiches. Diese Tat hatte Ole Peters befohlen, was Hauke erst recht wütend machte. Er beorderte sie sofort damit aufzuhören und auf ihre Posten zu gehen. Darauf brach der alte Deich an der Stelle an der der alte und er neue aufeinander traf. Die Männer verfluchten ihn noch und sagten ihm er solls vor Gotts Thron nehmen .Er ritt Richtung Werfte und an der Stelle an der die beiden Deiche aufeinander trafen sank der Deich vor seinen Füssen in den Abgrund und riss ihn samt Pferd hinunter. Er glaubte noch seine Frau und sein Kind zu sehen aber er wurde von den Wellen verschluckt. Jedoch sein neuer Deich hielt

Der Erzähler schwieg vorerst, dann sagte er das war die Geschichte Hauke Haiens wie er sie zu seinem besten erzählen konnte. Und nach der Flut sei jenes weisse Pferdegerippe wieder auf Jevershallig zu sehen gewesen. Hauke Haien, Elke und Wienke alle von der Flut begraben. Ihre Körper wurden nicht einmal mehr gefunden und somit auch nicht ehrenvoll begraben. Jedoch der Hauke Haien Deich der stehe heut noch nach 100 Jahren. Ich ging nach unten bedankte mich für den Abend beim Schulmeister legte mich ins Bett und ritt am nächsten Morgen über den Hauke-Haien Deich in die Stadt

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Details

Titel
Storm, Theodor - Der Schimmelreiter - Verlaufsprotokoll
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V101093
Dateigröße
333 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Storm, Theodor, Schimmelreiter, Verlaufsprotokoll
Arbeit zitieren
Sebastian Köpp (Autor), 2001, Storm, Theodor - Der Schimmelreiter - Verlaufsprotokoll, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101093

Kommentare

  • Gast am 10.12.2001

    Der Schimmelreiter.

    Im Grunde gut , jedoch war Tede Haien niemalas Deichgraf gewesen..sonder Tede Volkerts

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Titel: Storm, Theodor - Der Schimmelreiter - Verlaufsprotokoll



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