Die Entstehung und Entwicklung der "Black Power"-Bewegung: Die Rolle von Stokely Carmichael und des SNCC, 1965-1970


Hausarbeit, 1995
18 Seiten

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2. 1. Der "weiße Rassismus" im historischen und kulturellen Kontext
2. 1. 1. Die "schwarze" Bürgerrechtsbewegung im historischen Kontext
2. 1. 2. Die Bürgerrechtsgesetzgebung zwischen 1960 und 1970
2. 2. Die"Black Power"-Bewegung
2. 2. 1. Das Aufkommen des Begriffs"Black Power"
2. 2. 2. Die Vorbedingungen der"Black Power"-Bewegung
2. 2. 3. Die Rolle von Stokely Carmichael und desSNCC
2. 2. 4. Die politischen Zielsetzungen der"Black Power"-Bewegung

3. Schlußbetrachtung

4. Literaturverzeichnis

Philipps-Universität Marburg

Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Institut für Politikwissenschaft

Veranstaltung:

Einführung in das Studium der Politikwissenschaft

Tutorium: Staat und Gesellschaft der USA WS 1995/1996

Hausarbeit:

Die Entstehung und Entwicklung der"Black Power"-Bewegung:

Die Rolle von Stokely Carmichael und desSNCC, 1965-1970

von

Marius Weigel

Datum der Abgabe: 07.03.1996

1. Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Aufkommen der"Black Power"-Bewegung zwischen 1965 und 1970 und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und politischen Zielsetzung. Dabei werden angesichts der Vielfältigkeit des Themas nur die wichtigsten Aspekte der"Black Power"-Bewegung Berücksichtigung finden können.

Daher wird im Hauptteil auf folgende zentrale Aspekte eingegangen:

-Der historische Kontext der"Black Power"-Bewegung.

-Der "weiße Rassismus".

-Die "schwarze" Bürgerrechtsbewegung.

-Die Bürgerrechtsgesetzgebung.

-Die"Black Power"-Bewegung.

- Die Entstehung des Begriffs.

-Die Vorbedingungen der"Black Power"-Bewegung.

-Die Rolle von Stokely Carmichael und desSNCC.

-Die politischen Zielsetzungen der"Black Power"-Bewegung und Stokely Car-michaels.

Anhand dieser Aspekte der"Black Power"-Bewegung soll klarwerden, welche (politischen) Strategien die"Black Power"-Bewegung und ihr Protagonist Stokely Carmichael verfolgte, um ihre Ziele zu erreichen. Dies ist auch zugleich die Fragestellung, die insbesondere im Kapitel 2.2. des Hauptteils bearbeitet werden soll. Dabei wird versucht, die Bewegung möglichst objektiv aus den obengenannten Blickwinkel darzustellen.

Die"Black Power"-Bewegung wurde innerhalb und außerhalb der"black world"sehr verschieden betrachtet und interpretiert. Diese"multifaceted nature of Black Power"1 war ihr zentrales Kennzeichen. Diese Hausarbeit wird somit hoffentlich einen kleinen Teil dazu beitragen, die Entstehung der"Black Power"-Bewegung verstehen zu können.

2. Hauptteil

2. 1. Der "weiße Rassismus" im historischen und kulturellen Kontext

"When the Constitution said all men are created equal, it wasn´t talking about niggers." (J. B. Stoner, ein weißer Rassist)2

Rassistische Praktiken und Vorurteile insbesondere gegenüber Afroamerikanern gibt und gab es in den USA seit der Einführung der Sklaverei.3 Rassismus gegen Afroamerikaner und andere ethnische Gruppen sind und waren objektive Realität, trotz des "amerikanischen Credo" von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und gleichen Chancen für jeden. Den grundsätzlichen demokratischen Charakter der Gesellschaft der USA wird man aber kaum ernsthaft in Frage stellen können.

In den nachfolgenden Abschnitten soll anhand historischer Entwicklungslinien die Entstehung des "weißen Rassismus" nachgezeichnet werden.

Der Begriff "Rasse" taucht im späten 17. und 18. Jahrhundert in der anthropologischen Literatur auf. Um dieselbe Zeit kam der Begriff "Neger" (aus dem lateinischen niger = schwarz) auf als Bezeichnung der "(...) schwarzen Rasse schlechthin (...)"4. Dies geschah im geschichtlichen Kontext des europäischen Sklavenhandels und der Sklaverei, der unter Zuhilfenahme dieser Begriffe ("Rasse", "Neger") politisch-ideologisch gerechtfertigt werden sollte. Ethnische ("rassische") Unterschiede sind aber nicht biologisch-genetisch festgeschrieben, sondern das Produkt sozialer Geschichte. Die Verwendung des Begriffs "Rasse" ist also problematisch, weil mit ihm eine negative Konnotation verbunden ist. Der Begriff "schwarz" ist im Zeichen der Bürgerrechts- und Befreiungsbewegungen der 60er Jahre in den USA positiv umgedeutet worden (z. B. als"Black Power","Black is beautiful"). Eine Sensibilität im Sprachgebrauch ist also angebracht.5

Die Gründe der Sklaverei in Amerika waren eher ökonomische Umstände als moralische.6 Für die nordamerikanischen Plantagenbesitzer war die gewaltsame Versklavung ausschließlich afrikanischer Bevölkerungsgruppen die naheliegenste Lösung für die Rekrutierung von Arbeitskräften. Somit wurde der "Schwarze" zum Privateigentum von wenigen "Weißen".

Die "rassische" Sklaverei rief verschiedene Formen des Widerstandes hervor. Aufgrund schwerer ökonomischer Krisen in der Plantagenwirtschaft kam es gegen Ende des 17. Jahrhunderts zu zahlreichen Aufständen "schwarzer" und "weißer" Plantagenarbeiter (beispielsweise die Bacon-Rebellion).7 Als Reaktion darauf wurde von den Plantagenbesitzern die soziale Trennung der afrikanischen Sklaven von europäischen "indentured servants"und Tagelöhnern durchgesetzt. Afrikaner wurden aufgrund Herkunft und Hautfarbe Sklaven auf Lebenszeit, Europäer prinzipiell Nichtsklaven. Mit der Einführung einer "weißen""slave patrol", eingerichtet wegen immer zahlreicher werdenden Aufständen, änderte sich das gesellschaftliche Verhältnis von "Weißen" zu "Schwarzen": Die "Weißen" wurden zu "Aufpassern", wohingegen sie früher noch an multinationalen Aufständen teilgenommen hatten. Das Kräfte- und Machtverhältnis war somit zu Ungunsten der Afroamerikaner verschoben worden.8

Der Institutionalisierung der "rassischen Sklaverei" folgte u. a. der psychosoziale "Rassismus" und die "Vorherrschaft der Weißen".9

Im nächsten Kapitel wird der historische Kontext der "schwarzen" Bürgerrechtsbe-wegung nachgezeichnet, der wichtig ist, um die Entstehung der späteren"Black Power"-Bewegung zu verstehen.

2.1.1.Die "schwarze" Bürgerrechtsbewegung im historischen Kontext

Die "schwarze" Bürgerrechtsbewegung in den USA der 60er Jahre ist nur zu verstehen, wenn man die Zeit von 1945 bis 1960 und deren wichtigste Entwicklungen hinsichtlich des "schwarzen" Befreiungskampfs analysiert. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wollten zahlreiche kolonisierte Nationen die Unabhängigkeit erlangen. So auch der Großteil der afroamerikanischen Bevölkerung der USA. Die fünfziger Jahre in den USA waren vor allem durch den McCarthyismus und die Furcht vor dem Kommunismus geprägt. In dieser Zeit waren es vier Ereignisse10, die das Bewußtsein von vielen Afroamerikanern beeinflußt haben. Das erste Ereignis war eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes im Jahre 1954. Er verpflichtete die Schulbehörde, die Aufhebung der Rassentrennung (Desegregation) im Schulwesen durchzusetzen. Das Urteil hatte zugleich negative wie positive Auswirkungen. Einerseits engagierten sich spontan viele Menschen, um Schulen im ganzen Land zu desegregieren. Andererseits interpretierten "weiße" Südstaatenpolitiker die Entscheidung dahingehend, die Regierung habe "Rassenvermischung" befohlen. Verschiedene Aktivitäten von reaktionären "Weißen" verzögerten die Verwirklichung des Beschlusses. Noch zehn Jahre später besuchten die meisten afroamerikanischen Kinder (ca. 96 %) segregierte Schulen. Das zweite Ereignis waren die Lynchmorde an dem sechzehnjährigen Emmett Till und an Charles Mack Parker, die beide aus dem Bundesstaat Mississippi stammten. Die zunehmende Zahl von Mordversuchen und Attentaten gegenüber "Schwarzen", zum Großteil von "Weißen" verübt, machte den Afroamerikanern bewußt, "(...) daß die Zeit zum Handeln gekommen war."11 und daß weitere Morde verhindert werden mußten.

Das dritte Ereignis war der ersteCivil Rights Actseit achtzig Jahren im Jahre 1957. Dieser Civil Rights Acthatte zwar mehr symbolische Funktion, aber in der Folgezeit wurde eine unabhängigeComission on Civil Rightsetabliert, die Fälle von Wahlrechts-entzug und Auswirkungen der Bundespolitik auf den Grundsatz der Rechtsgleichheit aller Bürger untersuchen sollte.

Das vierte Ereignis war die "Integrations"-Krise derLittle Rock School(Arkansas), wo im Jahre 1957 Präsident Eisenhower zur Durchsetzung der Desegregation dieserhigh schoolBundestruppen einsetzen mußte.

Die vier Beispiele zeigen, daß im Amerika der 50er Jahre langsam das Bewußtsein und die Bereitschaft der Afroamerikaner wuchs, etwas gegen "rassistische" Übergriffe zu unternehmen.

James Forman schrieb im März 1969 dazu:

"Wir begriffen, daß wir eine Massenbewegung der Schwarzen brauchten, von Schwarzen geführt und für Schwarze bestimmt. Wir mußten Mobilisierungstechniken, welche die Intellektuellen Afrikas zu verwenden gelernt haben, übernehmen und auf unsere Verhältnisse anwenden, um mit ihrer Hilfe den ersten Schritt zu unserer Befreiung zu tun."12

Wie diese Mobilisierungstechniken dann in der Praxis aussehen sollten, existierten innerhalb der "schwarzen"Communityunterschiedliche Strategien. Es formierten sich verschiedene "Schwarzen"-Organisationen mir unterschiedlichen politischen Zielset-zungen, beispielsweise die"Black Panther Party", die"Black Muslims"(mit Malcolm X als Hauptaktivisten), dieNAACP (National Association for the Advancement of Colored People), derCORE (Congresson Racial Equality), dieSCLC (Southern Christian Leadership Conference, mit Martin Luther King als Hauptaktivisten) und schließlich dasSNCC (Student Nonviolent Coordinating Committee), dessen Hauptaktivist Stokely Carmichael war.

Die Rolle von Stokely Carmichael und desSNCCwird im Kapitel 2. 2. 3. und 2. 2. 4. noch ausführlicher erläutert werden.

2. 1. 2. Die Bürgerrechtsgesetzgebung zwischen 1960 und 1970

Zusammenfassend sollen in diesem Kapitel die für die "schwarze" Bevölkerung wichtige Gesetzgebung seit der Bürgerrechtsgesetzgebung13 kurz wiedergegeben werden, um zu zeigen, welche juristischen Maßnahmen von der Regierung unternommen worden sind, um "schwarze" Bürgerrechte durchzusetzen.

-1960:Civil Rights Act, der es möglich machte, gegen den Entzug des Wahlrechts zu klagen (war weitgehend symbolisch).

-1964:Civil Rights Act,der Rassendiskriminierung in öffentlichen Institutionen, bei Wahlen, im öffentlichen Bildungssystem und im Arbeitsbereich verbot. Einrichtung einer staatlichen Kommission zur Herstellung gleicher Beschäftigungschancen, derEEOC (Equal Employment Opportunity Comission). Erster tatsächlich wirksamerCivil Rights Act · 1965:Voting Rights Act, der die Behinderung der Teilnahme der afroamerikanischen Bevölkerung an allgemeinen Wahlen (z. B. durch Schreib- und Lesetests, Wahl-steuer, etc.) verbot und somit das allgemeine Wahlrecht effektiv wiederherstellte. · 1968:Civil Rights Act,der Rassendiskriminierung auf dem Wohnungsmarkt verbot und außerdem das Recht auf Freizügigkeit, ungeachtet der Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit hervorbrachte.

Insgesamt ist also festzustellen, daß einige wichtige Gesetze zur Bekämpfung der Rassendiskriminierung verabschiedet worden sind. Andererseits sind einige von ihnen eher schleppend umgesetzt worden und blieben teilweise Makulatur. Die Bürgerrechtsbewegungen haben erbitterte Auseinandersetzungen um die Gewährung dieser Bürgerrechte führen müssen. Diese Auseinandersetzungen und Kämpfe sind auch u. a. Thema des nächsten Abschnitts, wo die Vorbedingungen und Entwicklungen der"Black Power"-Bewegung thematisiert werden.

2. 2. Die"Black Power"-Bewegung

2. 2. 1. Das Aufkommen des Begriffs"Black Power"

Die Popularisierung des Slogans"Black Power"durch eine Rede von Stokely Carmichael ("Führer" der StudentenbewegungSNCC) hatte eine nicht zu unterschätzende psychologische Wirkung auf die Afroamerikaner in den USA. Als Carmichael 1966 wegen Aufstellens eines Schlafzeltes auf dem Gelände einer "schwarzen"high schoolin Greenwood entgegen den Anordnungen derstate troopersverhaftet worden war, wurde ein Protestmarsch vonCOREundSNCCinitiiert, bei dem auch viele Journalisten anwesend waren. Carmichael nutzte seine Chance und rief der Menschenmenge vom Gefängnisfenster aus zu:

"This is the twenty-seventh time I have been arrested - and I ain´t going to jail no more! The only way we gonna stop them white men from whippin´us is to take over. We been saying freedom for six years and we ain´t got nothin´. What we gonna start saying now is Black Power! We ... want ... Black ... Power!"14 Schon bald wiederholten die Menschen begeistert den Slogan. Diese Worte machten am nächsten Tag Schlagzeilen im ganzen Land.

Die Reaktionen auf den Slogan waren recht unterschiedlich. Martin Luther King z. B.

versuchte den"Black Power"-Slogan und dessen implizite Drohung zu entschärfen. Aber der Slogan sprach sich unter den Afroamerikanern und in den "Gettos" sehr schnell herum. Trotz alledem war es am Anfang mehr ein wütender Slogan als ein klares Programm. Carmichael definierte in der Folgezeit den Begriff mehrfach um, abhängig von der Einstellung seiner jeweiligen Zuhörerschaft. Auch andere Personen münzten den Slogan auf ihre Weise um, mit unterschiedlichen taktischen Zielen. Abgesehen von der Verwirrung um die Bedeutung des Begriffs wirkte"Black Power"wie ein Katalysator für die "Schwarzen"-Bewegung."Black Power"sprach aber in erster Linie die Bedürfnisse derlower classan, ihre jahrhundertealte "Machtlosigkeit" gegenüber den "Weißen"."Black Power"machte wieder "Schwarze" stolz "schwarz" zu sein, eine wichtige psychologische Voraussetzung für Gleichheit,"black became beautiful".15

Die Reaktionen der Medien waren unterschiedlich. Die ("weißen") Medien mißverstanden den"Black Power"-Slogan teilweise als offene Drohung den "Weißen" gegenüber, teilweise als"black racism". Das Mißverstehen der Medien der"Black Power"-Botschaft zog sich über Jahre hin und führte zu langfristigen Irritationen.

Die Print- und Elektronikmedien berichteten oft zu oberflächlich über die Bewegung, ohne den historischen und kulturellen Kontext der Afroamerikaner ausreichend zu berücksichtigen. Durch die Berichterstattung der Medien angeregt, fragten sich viele Amerikaner, was denn nun"Black Power"sei. In der Folge versuchten beispielsweise Soziologen und Demographen diese Frage zu beantworten. Ihre Analysen waren aber eher vage und viele Studien vernachlässigten jedweden historischen Kontext. Manche begnügten sich mit einer Zählung der "militanten Köpfe" einer bestimmten "Schwarzen"-Bewegung.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß eine Definition von"Black Power"schwierig ist. Je nach Standpunkt und Perspektive ergibt sich eine inhomogene Definition. Ein Neunzehnjähriger drückte seine Vorstellung von"Black Power"folgendermaßen aus:

"It means mostly equality. You know, to have power to go up to a person, you know, no matter what his skin color is and be accepted on the same level, you know, and it doesn´t necessarily have to mean that you gotta take over everything and be a revolutionary and all this, just as long as people are going to respect you."16

Im nächsten Abschnitt sollen einige Vorbedingungen der"Black Power"-Bewegung dargestellt werden. Unter Umständen lassen sich Überschneidungen mit den anderen Kapitelthemen nicht ganz vermeiden.

2. 2. 2. Die Vorbedingungen der"Black Power"-Bewegung

Erklärungsmodelle für das Aufkommen der"Black Power"-Bewegung müssen das Gruppengefühl und dessen Verbindung zu der kulturellen Sphäre berücksichtigen.

Carmichael war im Vergleich zu Martin Luther King radikaler in seinen politischen Ansichten. DerSCLC-Slogan"freedom now"wurde von dem aggressiveren"Black Power"Slogan verdrängt, den derSNCCforcierte. Carmichael forderte in einer seiner Reden,"(...)that blacks should build a power base so strong that´we will bring [whites] to their knees every time they mess with us´"17 In diesem Zusammenhang muß auch Malcolm X (bürgerlicher Name: El-Hajj Malik El- Shabazz) genannt werden, dessen Bedeutung im Hinblick auf die Bildung der"Black Power"- Bewegung nicht zu unterschätzen ist. Er provozierte in den frühen 60er Jahren als Sprecher derNation of Islamdie "weiße" Bevölkerung mit Aussagen wie"White America is doomed!".18 Er befürwortete die Separation der "schwarzen" Bevölkerung von der "weißen" und distanzierte sich von gemäßigten Gruppen, demSCLCz. B. Im Gegensatz zu Martin Luther King war Malcolm X radikaler und militanter in seinen politischen Ansichten. Nach seiner Ermordung im Jahre 1965 wurde er zum Märtyrer hochstilisiert, er wurde ein Referenzpunkt für ein ganze Generation von afroamerika-nischen Aktivisten. Mit seinem Tod wurde der Prozeß des "schwarzen" Protests be-schleunigt. Die Protestethik von Malcolm X19 beinhaltete sowohl kulturelle als auch politische und ökonomische Elemente. Afroamerikanische Geschichte und Kultur waren für ihn unverzichtbare Waffen im Kampf für die Freiheit. Ob dieser Kampf mit Gewalt oder ohne Gewalt geführt werden sollte, wurde unterschiedlich bewertet.

Ein weiterer Faktor für das Aufkommen der"Black Power"-Bewegung war die Selbstdefinition der Afroamerikaner: Gruppenverantwortlichkeit, Einheit und Stolz sind essentieller Bestandteil der "Black Power"-Philosophie. Ein weiterer Zweig afroamerikanischer Befreiungskonzepte war eine separatistische Strömung, die es schon vor der "modernen" Bürgerrechtsbewegung gab. Ihr Ziel war die Errichtung einer"powerful black nation outside the United States".20 Das Verlangen nach einem nationalen Heimatland und das Hoffen auf eine pan-afrikanische Union wurde schon sehr früh ar-tikuliert. Dieses pan- afrikanische Ideal manifestierte sich auch in Plänen, "schwarze" Kolonien westlich des Mississippi einzurichten. Diese Pläne wurden schon vor demCivil Wardurchdacht. Ein wichtiger Faktor, den auch viele Historiker für die Genese der"Black-Power"-Bewegung erwähnen, ist der"(...) factor of despair".21 Die tiefsitzenden Frustrationen der afroamerikanischen Gemeinde müssen für die Erklärung des Phänomens"Black Power" herangezogen werden, da sich aus ihnen ein Bewußtsein entwickelte, die Demütigungen nicht länger hinzunehmen und etwas gegen das Gefühl der Ohnmacht und Verzweiflung zu unternehmen. Auch der von der Johnson-Administration forcierte Vietnamkrieg undriotsin vielen amerikanischen Städten während der 60er Jahre verstärkte noch den Ruf nach"Black Power".

Die Programme von moderaten "Schwarzen"-Organisationen(civil rights program, nonviolent direct action)Anfang der 60er Jahre wurden von vielen Afroamerikanern als nicht ausreichend empfunden, daß tägliche Leben von ihnen zu verbessern und Schlüssel- komponenten ihrer Unterdrückung zu beseitigen: Abhängigkeit und Machtlosigkeit. Das Programm der Integrationisten führte zu keiner Befreiung oder Selbstbestimmung, sondern eher zu weiter anhaltender Abhängigkeit. Viele radikale Aktionisten lehnten den moderaten Kurs von beispielsweise Martin Luther King und desSCLCab, mit der Begründung, diese Organisationen würden von "weißen" Liberalen kontrolliert und gesteuert werden. Neben dem Faktor der Desillusionierung und Verzweiflung spielte der "Geist der Befreiung" und eine Umkehrung der Verzweiflung in einen positiven Stolz eine große Rolle. Dieses positive Gefühl verstärkte das "schwarze" Bewußtsein und gab den Afroamerikanern ein Selbstwertgefühl. Auch wurden von ihnen viele normative "weiße" Werte, die von der Mehrheit der Gesellschaft "vorgegeben" wurden, hinterfragt und abgelehnt. Es fand eine Reorientierung von afroamerikanischen Leben statt, die neue Symbole entwickelte, um Richtlinien für zukünftige Generationen bereitzustellen. Diese neue, pragmatische Philosophie half den Afroamerikanern"(...) to be pro-black - to look, feel, be, and do black."22 In dieser Zeit versuchten einige afroamerikanische Psychologen und Sozial-wissenschaftler die"black psyche"zu erforschen. Bahnbrechend wirkte in diesem Zusammenhang ein Buch des afroamerikanischen Psychiaters Frantz Fanon."The Wretched of the Earth"erschien 1965 in den USA in englischer Übersetzung. Es wurde zum Fundament der Entwicklung einer "Black Power"-Ideologie und zahlreiche Aktivisten orientierten sich an diesem Buch, das u. a.

eine Analyse der kolonisierten Nationen enthielt. Eldridge Cleaver bezeichnete"The Wretched of the Earth"als "Bibel" der "schwarzen" Befreiungsbewegung. Bis Ende 1970 waren über 750.000 Exemplare verkauft worden.

Im folgenden Kapitel soll die Rolle von Stokely Carmichael, einer der Hauptaktivisten der StudentenbewegungSNCC, dargestellt werden, da er und diese Organisation innerhalb der"Black Power"-Bewegung eine große Rolle gespielt hat.

2. 2. 3. Die Rolle von Stokely Carmichael und desSNCC

Mit der Popularisierung des"Black Power"-Slogans durch Stokely Carmichael (Details siehe Kapitel 2. 2. 1.) begann eine neue Ära des afroamerikanischen politischen Bewußtseins. Carmichael versuchte, nachdem er die Aufmerksamkeit der Nation auf sich gezogen hatte, den Begriff zu präzisieren, da viele unterschiedliche Interpretationen auftauchten. Carmichael veröffentlichte deshalb im Sommer 1966 zwei Aufsätze mit den Titel"What We Want"und"Toward Black Liberation".In diesen Aufsätzen erklärte er die Gründe für die Richtungsänderung desSNCC. Er verteidigte das"Black Power"-Konzept als eine Antwort der Afroamerikaner auf das Bedürfnis"(...) to reclaim our history and our identity from the cultural terrorism and depredation of self-justifying white guilt."23

Carmichael versuchte bei seinen Reden eher unzufriedene Afroamerikaner zu unterstützen als differenzierte Analysen abzugeben. Ökonomische Probleme von Afroamerikanern wurden in seinen Reden kaum thematisiert, seine Ideen sollten möglichst Afroamerikaner aller sozialen Schichten ansprechen. Damit rückte er immer weiter in die Nähe einer Ideologie des"black separatism". Dabei drückte er nicht genau aus, ob sein Ruf nach"Black Power"einfach ein Ausbau derSNCC-Philosophie war oder eine fundamentale Richtungsänderung hin zu militanten, radikalen oder revolutionären Zielen. Identifiziert wurde Carmichael trotzdem als ein"(...) symbol of racial hostility and violence."24 Carmichael aber verneinte den Vorwurf, er wäre"anti-white"und würde Gewalt gegen "Weiße" propagieren.

Der"Black Power"-Begriff blieb weiterhin mehrdeutig. Andere afroamerikanische Organisationen wie z. B.NAACPlehnten den Begriff ab. Roy Wilkins, ein Aktivist des NAACPdrückte seine Meinung dazu folgendermaßen aus:"No matter how endlessly they try to explain it, the term´black power´means anti-white power, (...)"25 Der Bruch der Beziehungen zwischenSNCCund moderaten Bürgerrechtsführern wurde immer offensichtlicher. NurCOREals eine der großen Bürgerrechtsorganisationen unterstützte das SNCCin seiner Forderung nach"Black Power". Im Juli 1966 waren dannSNCC-Mitarbeiter überrascht, daß ein Gruppe von 48 afroamerikanischen Geistlichen einen ganzseitigen Bericht in derNew York Timesveröffentlichten, in dem sie das"Black Power"-Konzept unterstützten.

Auch das "schwarze" Kongreßmitglied Adam Clayton Powell bot demSNCCUnterstützung an. In der Folgezeit wurden die Begrenzungen desSNCCals eine politische Organisation offenbar. Es existierte bereits ein Widerspruch zwischen dem Image desSNCCund dessen Realität.

Im August 1966 wurden nach einer Polizeirazzia in den Büros desSNCCin Philadelphia zahlreicheSNCC-Mitarbeiter verhaftet. Ihnen wurde vorgeworfen, mit einem Anschlag einen städtischen Guerillakampf anzetteln zu wollen. Die negative Berichterstattung der Medien über diese Razzia schwächte den Einfluß desSNCCweiterhin. Carmichael wurde bald nach der Razzia in eine Konfrontation mit der Polizei imSummerhill-Viertel von Atlanta verwickelt. Obwohl Carmichael und andereSNCC-Mitarbeiter den Schauplatz der Kämpfe in Summerhillvor den großenriotsverließen, wurde der Organisation die Schuld für die Vorfälle gegeben.

Insgesamt schaffte es dasSNCCnicht, den Basiskonflikt"(...) between class and racial strategies (...)"26 aufzulösen und verlor deswegen mit der Zeit den Einfluß auf die Bewegung insgesamt. Carmichael (und sein Co-Autor Charles V. Hamilton) versuchte noch einmal mit dem Buch"Black Power: The Politics of Liberation in America"(1967) dem Begriff ein theoretisches Gerüst zu geben. Die darin artikulierten politischen Zielsetzungen werden im nächsten Kapitel behandelt.

2. 2. 4. Die politischen Zielsetzungen der"Black Power"-Bewegung

Stokely Carmichael und Charles V. Hamilton veröffentlichten im Jahre 1967 ihr Buch"Black Power: The Politics of Liberation in America." .In diesem Werk versuchen sie ein politisches Programm ("political framework and ideology") der"Black Power"-Bewegung vorzustellen. Daß beide eine revolutionäre Position erörtern, dürfte einleuchtend sein (Siehe auch Kapitel 2.

2. 3.). In den nachfolgenden Abschnitten soll diese Position kurz zusammengefaßt werden. Stokely Carmichael fordert in seinem Buch"Black Power: The Politics of Liberation in America"im Kapitel"Black Power", daß"Black people"sich redefinieren müssen.27 Weiterhin hält er es für absolut notwendig, daß Afroamerikaner ihre Geschichte kennen sollten und sich ihrem kulturellen Erbe bewußt werden. Dieses neue Bewußtsein hält er für den ersten wichtigen Schritt, die Probleme des "Rassismus" anzugehen. Den nächsten Schritt nennt er den"(...) process of political modernization.".28 Damit einher gehen seiner Ansicht nach drei wichtige Strategien oder Schritte:

1. Hinterfragen der alten Werte und Institutionen der Gesellschaft,

2. Suche nach neuen and anderen Formen der politischen Struktur, um politische und ökonomische Probleme zu lösen,

3. Verbreiterung der Basis der politischen Partizipation, um mehr Personen in den Ent- scheidungsprozeß zu integrieren. Dies sind die zentralen Leitgedanken des Buches.

Weiterhin wendet sich Carmichael gegen eine Assimilation der Afroamerikaner in die Mittelklasse Amerikas. Zugleich sieht er diese Klasse als"(...) the backbone of institutional racism in this country."29

Bezüglich der Strategien der"Black Power"-Bewegung schreibt Carmichael, daß das"Black Power"-Konzept ein Aufruf für"black people"in den USA sei, sich zu vereinen, ihr Erbe zu erkennen und einen Gemeinschaftssinn aufzubauen.

"The concept of Black Power rests on a fundamental premise: Before a group can enter the open society, it must first close ranks. By this we mean that group solidarity is necessary before a group can operate effectively from a bargaining position of strength in a pluralistic society."30

Eine weitere Strategie sollte darin bestehen, daß die Afroamerikaner ihre eigenen Organisationen aufbauen und leiten sollten. In diesem Zusammenhang bedeutet"Black Power"angebrachte Repräsentation der Afroamerikaner und teilen von Kontrolle."Power"sollte die "Macht" einer Gemeinschaft der Afroamerikaner sein.

Carmichael lehnt den Vorwurf ab, daß"Black Power"-Konzept sei "rassistisch". Vielmehr seien die "Weißen" "rassistisch", die "Schwarze" unterdrücken würden. Das Ziel von"BlackPower"sei positiv und funktioniere in einer freien und lebensfähigen Gesellschaft. Ein Schlüsselbegriff, den auch Carmichael nennt, ist die Frage der Gewaltlosigkeit. Im Gegensatz zu den gewaltlosen Märschen undSit-insder frühen Sechziger ist er der Meinung, daß"Black people should and must fight back."31

"Weißen" müßte klargemacht werden, daß "Schwarze" zurückschlagen werden, wenn sie angegriffen werden würden Damit unterscheidet sich diese Strategie der Selbstvertei-digung von dem Konzept der Gewaltlosigkeit.

In der Frage der Integration ist Carmichael skeptisch eingestellt. Er wirft den Integrationisten vor, daß ihre Ziele Ziele der Mittelklasse wären und unrealistisch seien, weil sie sich nur die individuelle Integration von Afroamerikanern zum Ziel gesetzt hätten, z. B. wenige "schwarze" Kinder gehen in "weiße" Schulen, während die große Mehrheit der Kinder in"(...) unimproved all-black schools"32 geht. Stattdessen sollte die Gemeinschaft der Afroamerikaner gestärkt werden und gleichzeitig ihre kulturelle Integrität gewahrt werden. Natürlich muß man diese Ausführungen von Carmichael und Hamilton in den zeitge- schichtlichen Kontext einordnen. Die gewaltsamenriotsin vielen amerikanischen Städten, insbesondere im Jahre 1967 (Unruhen in Newark/New Jersey, Unruhen in Detroit, etc.) mit zahlreichen Verletzten und Toten, Plünderungen und Brandstiftungen hatten Amerika erschüttert. Die"Black Power"-Bewegung, wie sie Carmichael in seinem Buch beschreibt, sei die einzige Hoffnung, solche gewaltsamen Kämpfe zu vermeiden.

3. Schlußbetrachtung

In den vorangegangenen Kapiteln ist deutlich geworden, daß das Phänomen der"Black Power"-Bewegung viele Aspekte berührt. Ausgehend von der Darstellung des "weißen Rassismus", den "schwarzen" Bürgerrechtsbewegungen und der Bürgerrechtsge-setzgebung im historischen Kontext wurde das Aufkommen des Begriffs näher beleuchtet und die zentrale Rolle von Stokely Carmichael und der StudentenorganisationSNCCin den Vordergrund gestellt.

Dabei wurde deutlich, daß"Black Power"ein mehrdeutiger Begriff ist und von verschiedenen Gruppen und Institutionen unterschiedlich interpretiert worden ist. Diese In-homogenität macht es auch schwer, eine einheitliche politische Strategie der Bewegung herauszuarbeiten. Carmichael selbst konnte oder wollte "seinen" Begriff nicht genug präzisieren. Erst sein Buch"Black Power: The Politics of Liberation in America"brachte eine gewisse Fundierung und Präzisierung des Begriffs (siehe Kapitel 2. 2. 4.).

Die Frage, welche (politischen) Strategien die"Black Power"-Bewegung und ihr Prota-gonist Stokely Carmichael verfolgte, läßt sich nur fragmentarisch beantworten, insbesondere im Rahmen einer Hausarbeit notwendigen Themeneingrenzung. Trotzdem sollte deutlich geworden sein, inwieweit sich das Konzept der Bewegung und Carmichaels von anderen Bürgerrechtsorganisationen und -bewegungen unterschied. Die Unterschiede in bezug auf die Frage der Gewaltlosigkeit und die Frage des Integrationismus und Separatismus sollten sich in den vorangegangenen Kapiteln herauskristallisiert haben.

Insgesamt ist festzustellen, daß die"Black Power"-Bewegung quasi als Katalysator für die Bewegung insgesamt angesehen werden kann. Der emotionsgeladene Begriff elektrisierte die Afroamerikaner und verunsicherte gleichzeitig die "weißen" Amerikaner. Es fand also eine gewisse Polarisierung statt: Nicht alle Afroamerikaner teilten die anfängliche Begeisterung. In diesem Kontext ist vor allem Martin Luther King zu nennen, der Gewaltlosigkeit "predigte".

Auch andere afroamerikanische Organisationen standen"Black Power"skeptisch gegenüber.

Trotz unterschiedlicher Evaluationen war die Wirkung der"Black Power"-Bewegung sehr groß.

Die kulturellen Aspekte der Bewegung dürfen trotzdem nicht unterschätzt werden; es war eine Bewegung, die im Kern eine "Kunstform" war. Sie war zugleich politisch als auch kulturell geprägt.

4. Literaturverzeichnis

-Amendt, Gerhard (Hg.):Black Power. Dokumente und Analysen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1970.

-Carmichael, Stokely; Hamilton, Charles V.:Black Power. The Politics of Liberation inAmerica. New York: Vintage Books, 1992.

-Carson, Clayborne:In Struggle. SNCC and the Black Awakening of the 1960s.Cambridge, London: Harvard UP, 1981.

-Marable, Manning:Race, Reform and Rebellion: The Second Reconstruction in Black America, 1945-1982. London: Macmillan Press, 21991.

-Sitkoff, Harvard:The Struggle for Black Equality 1954-1980. New York: Hill and Wang, 1992.

-Van Deburg, William L.:New Day in Babylon: The Black Power Movement and American Culture, 1965-1975. Chicago, London: University of Chicago Press, 1992.

-Wasser, Hartmut (Hg.):USA.Politik, Gesellschaft, Wirtschaft.Opladen: Leske + Budrich, 21993.

[...]


1 Van Deburg, S. 9.

2 zitiert nach Wasser, S. 259.

3 Gesetzliche Einführung der Sklaverei 1667 in Virginia. Vgl. Wasser, S. 260.

4 Wasser, S. 265.

5 Siehe Wasser, S. 266.

6 Siehe Wasser, S. 267.

7 Wasser, S. 268.

8 Wasser, S. 269.

9 Wasser, S. 270.

10 Amendt, S. 10/11.

11 Amendt, S. 13.

12 Amendt, S. 13.

13 Daten wichtiger Gesetzgebung für die "schwarze" Bevölkerung vor und nach dem Bürgerkrieg finden sich in Wasser, S. 260.

14 zitiert nach Sitkoff, S. 214.

15 Sitkoff, S. 216.

16 zitiert nach Van Deburg, S. 22/23.

17 zitiert nach Van Deburg, S. 33.

18 zitiert nach Van Deburg, S. 1.

19 weitere Informationen siehe Malcolm XsAutobiography(1965)

20 Van Deburg, S. 35.

21 Van Deburg, S. 40.

22 Van Deburg, S. 52.

23 zitiert nach Carson, S. 216.

24 Carson, S. 218.

25 zitiert nach Carson, S. 219.

26 Carson, S. 227.

27 Carmichael, S. 37.

28 Carmichael, S. 39.

29 Carmichael, S. 41.

30 Carmichael, S. 44.

31 Carmichael, S. 52.

32 Carmichael, S. 54.

18 von 18 Seiten

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Titel
Die Entstehung und Entwicklung der "Black Power"-Bewegung: Die Rolle von Stokely Carmichael und des SNCC, 1965-1970
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Veranstaltung
Tutorium: Staat und Gesellschaft der USA
Autor
Jahr
1995
Seiten
18
Katalognummer
V101932
Dateigröße
445 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Aufkommen der "Black Power"-Bewegung zwischen 1965 und 1970 und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und politischen Zielsetzung.
Schlagworte
Entstehung, Entwicklung, Black, Power, Rolle, Stokely, Carmichael, SNCC, Tutorium, Staat, Gesellschaft
Arbeit zitieren
Marius Weigel (Autor), 1995, Die Entstehung und Entwicklung der "Black Power"-Bewegung: Die Rolle von Stokely Carmichael und des SNCC, 1965-1970, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101932

Kommentare

  • Markus Reitz am 3.4.2002

    Gut!!!!!.

    Ihre Arbeit ist gut überschaubar und auch gut zu lesen. In der Arbeit sind alles wichtigen und benötigten Informationen zusammengefasst. Die in der Arbeit steckenden Informationen haben mir sehr geholfen...

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Titel: Die Entstehung und Entwicklung der "Black Power"-Bewegung: Die Rolle von Stokely Carmichael und des SNCC, 1965-1970


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