In dieser Arbeit wird zunächst eine kurze Verortung des Elementes Wasser auf der Erde dargestellt. Darauffolgend wird die Bedeutung von der Ressource Wasser gezeigt und die Systeme, in denen Wasser vertreten, ist kurz genannt. Auch Begriffe wie der Wasserfußabdruck, das Recht auf Wasser und das virtuelle Wasser werden ausführlich beschrieben.
Anschließend werden die Begriffe Wasserknappheit und Wasserarmut definiert und die Ursachen, Folgen sowie ausgewählte Raumbeispiele dargestellt.
Am Schluss dieser Arbeit wird dargestellt, welche Maßnahmen und Lösungsmöglichkeiten es zur Vorbeugung und Vermeidung der Wasserknappheit und des Wassermangels gibt. Diese Lösungsmöglichkeiten werden in das Nachhaltigkeitsdreieck eingeordnet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Bedeutsamkeit von Wasser
2.1 Wasser als Ressource
2.2 Das Menschenrecht Wasser
3. Süßwasserressourcen
3.1 Wasser in den Erdsphären
3.2 Der Wasserkreislauf
3.3 Das virtuelle Wasser
3.3.1 Sichtbares Wasser
3.3.2 Unsichtbares Wasser
3.3.3 Arten des Virtuellen Wassers
3.3.4 Der Wasserfußabdruck
4. Wasserknappheit
4.1 Ursachen
4.1.1 Natürliche Ursachen
4.1.2 Anthropogene Ursachen
4.1.3 Klimawandel
4.2 Folgen
4.2.1 Ökonomische Dimension
4.2.2 Soziale Dimension
4.2.3 Ökologische Dimension
4.3 Raumbeispiele
4.3.1 Spanien- Almería
4.3.2 Brasilien- São Paolo
4.3.3 Ägypten- Kairo
4.4.4 Kenia- Nairobi
4.4.5 Kalifornien- Los Angeles
5. Lösungsansätze
5.1 Soziale Dimension
5.2 Ökologische Dimension
5.3 Ökonomische Dimension
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die globale Bedeutung von Wasser als existenzielle Ressource und analysiert die Ursachen sowie Folgen der zunehmenden Wasserknappheit. Dabei liegt der Fokus auf der Verortung des Wassers, der Definition zentraler Begriffe wie virtuellem Wasser und dem Wasserfußabdruck sowie der Erarbeitung nachhaltiger Lösungsansätze im Kontext des Nachhaltigkeitsdreiecks.
- Bedeutung und Verortung von Wasser als globale Ressource
- Analyse der Ursachen und Folgen der Wasserknappheit
- Konzept des virtuellen Wassers und des Wasserfußabdrucks
- Untersuchung regionaler Fallbeispiele globaler Wasserproblematiken
- Entwicklung von Lösungsstrategien im Nachhaltigkeitsdreieck
Auszug aus dem Buch
4.3.1 Spanien- Almería
Die natürliche Ursachen des Wassermangels liegen in Almería an dem Steppen- und Trockensavannenklima, welches durch ein arides und heißes Klima gekennzeichnet wird. Für die anthropogenen Ursachen ist die Landwirtschaft Almerías als größter Wasserverbraucher mit etwa 80% ausschlaggebend. Die Landwirtschaft ist gekennzeichnet durch profitorientiertes Wirtschaften und einem ineffizienten Anbau von landwirtschaftlichen Anbauprodukten wie beispielsweise Tomaten und Oliven. Allerdings haben auch die Haushalte einen Anteil an den anthropogenen Ursachen des Wassermangels.
Durch den niedrigen Wasserpreis und der schlechten Aufklärung bezüglich der Wassernutzung liegt der Wasserverbrauch pro Tag und Kopf sehr hoch. Auch der Tourismus als ein wichtiger Wirtschaftszweig Spaniens trägt Mitschuld am Wassermangel. Die Folgen des Wassermangels in Almería spiegeln sich in den versiegenden Grundwasservorräten, der Versalzung der Böden sowie der Desertifikation und Erosion. Daher drohen Teile Spaniens zur Wüste zu werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung verdeutlicht die existenzielle Notwendigkeit von sauberem Trinkwasser und leitet mit einer Karikatur zum Problem der globalen Wasserknappheit über.
2. Bedeutsamkeit von Wasser: Das Kapitel definiert Wasser als fundamentale, erneuerbare Ressource und erläutert dessen Bedeutung im Rahmen der menschlichen Grundbedürfnisse sowie des UN-Menschenrechts auf Wasser.
3. Süßwasserressourcen: Hier werden die Verteilung der globalen Wasserreserven sowie das Konzept des virtuellen Wassers und des Wasserfußabdrucks detailliert dargelegt.
4. Wasserknappheit: Dieses zentrale Kapitel analysiert die natürlichen und anthropogenen Ursachen von Wassermangel, beschreibt deren ökonomische, soziale und ökologische Folgen und belegt diese anhand verschiedener Raumbeispiele.
5. Lösungsansätze: Es werden Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser aufgezeigt, die in die drei Kategorien des Nachhaltigkeitsdreiecks unterteilt werden.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Appell, Wasser als kostbare Ressource wertzuschätzen und durch globale Strategien das Recht auf Wasser für alle Menschen zu sichern.
Schlüsselwörter
Wasser, Ressource, Wasserknappheit, Wassermangel, virtuelles Wasser, Wasserfußabdruck, Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsdreieck, Hydrosphäre, Wasserkreislauf, Menschenrecht, anthropogene Ursachen, Grundwasser, Trinkwasser, Wasserqualität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt Wasser als globale, lebensnotwendige Ressource und untersucht die Problematik der Wasserknappheit, ihre Ursachen und Auswirkungen auf Mensch und Natur.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die globale Wasserverteilung, die Unterscheidung zwischen direktem und virtuellem Wasserverbrauch, die Folgen von Wassermangel sowie mögliche Nachhaltigkeitsstrategien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen der globalen Wasserkrise zu schaffen und aufzuzeigen, wie durch eine nachhaltige Nutzung und gerechte Verteilung der Wasserknappheit entgegengewirkt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die durch Fallbeispiele aus verschiedenen Regionen der Welt gestützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung des Wassers, die Definition von Knappheit und Mangel, eine Ursachen-Folgen-Analyse sowie die Darstellung spezifischer regionaler Krisenbeispiele.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wasserknappheit, virtuelles Wasser, Wasserfußabdruck, Nachhaltigkeitsdreieck und globale Wasserressourcen definiert.
Welche Rolle spielt der Wasserfußabdruck bei den Lösungsansätzen?
Der Wasserfußabdruck dient als Indikator, um das Bewusstsein für den indirekten Wasserverbrauch bei Produkten zu schärfen und Konsumenten zu einem nachhaltigeren Verhalten zu bewegen.
Warum wird die Privatisierung von Wasser in der Arbeit kritisch hinterfragt?
Die Privatisierung wird oft als Mitursache für Wassermangel betrachtet, da sie den Fokus auf Profit legt und den Zugang für sozial benachteiligte Schichten erschweren kann.
- Arbeit zitieren
- Jeanette-Annabell Gerth (Autor:in), 2020, Wasser als globale Ressource. Maßnahmen zur Vermeidung der Wasserknappheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1022238