Diese Arbeit soll einen Überblick über die Umsetzung der absatzpolitischen Instrumente in der Deutschen Bank geben, wobei besonders das Privatkundengeschäft im Heimatmarkt Deutschland berücksichtigt wird.
Für diese Arbeit wurde zudem Daten im Rahmen einer Umfrage mit verschiedenen Fragen zum Thema Was erwarten Kunden von einer Filialbank erhoben. Die Fragen und die Ergebnisse werden im Verlaufe dieser Arbeit integriert bzw. finden sich im Anhang wieder. Nach einer Vorstellung der Deutschen Bank und ihrer Unternehmensbereiche folgt die Definition des Marketing Mix. Bei der darauffolgenden Analyse werden jeweils die einzelnen absatzpolitischen Instrumente zunächst erläutert und dann auf die Deutsche Bank bezogen. Zum Ende wird ein auf den gewonnenen Erkenntnissen basierendes Fazit mit einem Ausblick gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Überblick über den Deutsche Bank Konzern
3 Marketing Mix der Deutschen Bank
3.1 Produktpolitik
3.1.1 Produktgruppen
3.1.2 Serviceleistungen
3.2 Preispolitik
3.2.1 Preisdifferenzierungen
3.2.2 Preisanpassungen
3.3 Distributionspolitik
3.3.1 Stationärer Vertriebsweg – Filiale
3.3.2 Digitaler Vertriebsweg – Online und Mobile Banking
3.4 Kommunikationspolitik
3.4.1 Werbung
3.4.2 Public Relations
3.5 Personalpolitik
4 Fazit
4.1 Ausblick
4.2 Zusammenfassung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Anwendung des Marketing-Mix-Konzepts im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank in Deutschland zu geben und zu analysieren, wie sich die Bank in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld positioniert.
- Analyse der absatzpolitischen Instrumente (Produkt-, Preis-, Distributions-, Kommunikations- und Personalpolitik)
- Untersuchung der Produktgruppen und Serviceleistungen im Privatkundensegment
- Evaluation der Vertriebswege (stationär vs. digital)
- Interpretation von Kundenumfragedaten zu Erwartungen an eine Filialbank
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Produktgruppen
Die Produkte im Privatkundengeschäft der DB PFK gliedern sich in die folgenden sechs Produktgruppen: Investments, Vorsorge, Immobilie, Kredit, Konto und Karte sowie Sparen. Hierbei fällt auf, dass die Bank ein breit diversifiziertes Produktangebot aufweist.
Produktgruppe Investments
Die Produktgruppe Investments gliedert sich grundsätzlich in vier verschiedene Beratungsmodelle. Dabei wird zwischen der klassischen Wertpapierberatung, der Portfolioberatung für Kunden mit einem Mindestanlagevolumen von 250.000 Euro sowie den beiden beratungsfreien Modellen maxblue und der digitalen Vermögensverwaltung ROBIN unterschieden. Darüber hinaus können auch Wertpapiersparpläne abgeschlossen werden, was bereits ab 50 Euro pro Monat möglich ist. Außerdem bietet die DB PFK ihren Kunden das sogenannte KombiAngebot an, wo der Anlagebetrag in einer Festgeldanlage und in einem ausgewählten Investmentfonds angelegt wird.
Allen Kunden bietet die Bank zudem die Expertise der Anlagestrategen in Form von zahlreichen Publikationen an, in denen aktuelle Einschätzungen zu den Märkten und Branchen dargelegt werden. Die Bank unterstützt ihre Kunden zudem bei Depotübertragungen.
Der Erfolg der Investmentprodukte spiegelt sich im Geschäftsvolumen wider, welches in den drei Quartalen 2019 rund 100 Milliarden Euro betrug und somit einen Anteil von 25 % am gesamten Geschäftsvolumen ausmachte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Marketing-Mix für Banken ein und formuliert die Forschungsfrage zur Wettbewerbsposition der Deutschen Bank.
2 Überblick über den Deutsche Bank Konzern: Dieses Kapitel gibt einen kurzen Einblick in die Struktur und die Unternehmensbereiche der Deutschen Bank AG.
3 Marketing Mix der Deutschen Bank: Der Hauptteil analysiert die vier klassischen absatzpolitischen Instrumente sowie die Personalpolitik im Kontext des Privatkundengeschäfts.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen im Wettbewerb.
Schlüsselwörter
Marketing Mix, Deutsche Bank, Privatkundengeschäft, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Personalpolitik, Digitalisierung, Online-Banking, Filialbank, Kundenorientierung, Wettbewerbsstrategie, Investmentprodukte, Finanzberatung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Umsetzung des Marketing-Mix im deutschen Privatkundengeschäft der Deutschen Bank.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die vier absatzpolitischen Instrumente (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation) sowie die Personalpolitik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Deutsche Bank ihre Produkte und Dienstleistungen vermarktet, um ihre Wettbewerbsposition gegenüber anderen Instituten zu verteidigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung einer eigenen Umfrage unter Kunden zum Thema Erwartungen an eine Filialbank.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich nach den Instrumenten des Marketing-Mix, von der Produktgestaltung über Preisstrategien bis hin zu den Vertriebswegen und der Kommunikation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Marketing-Mix, Privatkundengeschäft, Deutsche Bank, Digitalisierung und Wettbewerbsstrategie.
Wie positioniert sich die Bank bei der Digitalisierung ihrer Vertriebswege?
Die Bank setzt auf eine Vernetzung von digitalen und analogen Welten, etwa durch Online- und Mobile-Banking-Angebote sowie moderne Konzepte wie das „Quartier Zukunft“.
Welche Rolle spielt die Filiale nach den Ergebnissen der Umfrage?
Trotz der Digitalisierung bleibt die Filiale für viele Kunden aufgrund des Bedarfs an allgemeiner Beratung weiterhin relevant.
- Quote paper
- Kevin Müller (Author), 2020, Marketing Mix der Deutschen Bank, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1024578