Die Mezzanin-Finanzierung. Finanzierungsstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen


Hausarbeit, 2019

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit

2. TheoretischeGrundlagen
2.1 Kleine und mittlere Unternehmen
2.2 Finanzierungsstrategie
2.3 Mezzanine-Finanzierung
2.3.1 Nachrangdarlehen
2.3.2 Stille Beteiligung
2.3.3 Genussscheine

3. Finanzierungsprobleme kleiner und mittlerer Unternehmen
3.1 Auswirkungen des BaselerAkkord aufden Mittelstand
3.2 Kreditwürdigkeitvon kleinen und mittleren Unternehmen
3.3 Kapitalbedarfvon kleinen und mittleren Unternehmen
3.4 Strategische Implikationen für kleine und mittlere Unternehmen

4. Schlussbetrachtung
4.1 Fazit
4.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

EU Europäische Union

KMU kleine und mittlere Unternehmen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: KMU-Definition der Europäischen Kommission

Abbildung 2: Eigenkapitalquoten anhand der Unternehmensgröße

Abbildung 3: Informationsquellen für Kreditwürdigkeitsprüfung

Abbildung 4: Veränderungen der Kreditrichtlinien von Banken

Abbildung 5: Kapitalbedarf kleiner und mittlerer Unternehmen

1. Einleitung

1.1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, ob Mezzanine-Ka- pital eine sinnvolle Finanzierungsform für kleine und mittlere Unternehmen darstellt. Ins­besondere vor dem Hintergrund, dass Unternehmen zunehmend gefordert sind, die Be­schaffung finanzieller Mittel an sich laufend verändernde Bedingungen anzupassen, kommt der Thematik eine besonders hohe Relevanz zu. Denn nicht zuletzt bedingt durch die Finanzkrise im Jahre 2008 hat sich der Kapitalmarkt tiefgreifend verändert und vor allem die Finanzierungsmärkte wurden nachhaltig beeinflusst. Es ist nicht mehr selbst­verständlich von den Hausbanken stets rechtzeitig Fremdkapital zur Verfügung stehen zu haben. Finanzierungsprozesse sind immer umfangreicheren Vorschriften unterwor­fen. Dies bezieht sich auch auf bankenunabhängige Kapitalgeber. Unternehmen, die auf externe Finanzierungen angewiesen sind, müssen sich auf diese Neuerungen einstellen. Nur solche Unternehmen, die sich entsprechend vorbereitet haben und ihren Bedarf so­wie ihre Möglichkeiten kennen, können den Finanzierungsprozess aktiv mitgestalten. Als Reaktion auf die Wirtschafts- und Finanzkrise ist von den Verantwortlichen der größten Wirtschaftsnationen beschlossen worden, Kreditinstitute verstärkt zu kontrollieren. Dafür wird das Regelwerk Basel III in verschiedenen Etappen durch strengere Vorschriften modifiziert. Der Hauptfokus liegt hierbei auf der Verbesserung und Stärkung der Eigen­kapital- und Liquiditätssituation von Banken. Auf diese Weise sollen auf der einen Seite die Stabilität des Finanzsystems gewahrt und auf der anderen Seite erneute Zusammen­brüche von Kreditinstituten sowie Volkswirtschaften verhindert werden. Auf individueller Ebene haben die Vorschriften zur Folge, dass es für viele Unternehmen aufgrund von umfangreicheren Sicherheitsforderungen und gestiegenen Kosten schwieriger gewor­den ist, Finanzierungsvorhaben umzusetzen und langfristige Kredite von Kreditinstituten bewilligt zu bekommen. So ist es für kleine und mittlere Unternehmen aufgrund der ge­gebenen Rahmenbedingungen unerlässlich, alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen, um bestehende Handlungsoptionen nicht zu verlieren. In den letzten Jahren haben sich die Finanzierungsmöglichkeiten deutlich erweitert und gewandelt. So sind neben die klassische Bankfinanzierung unter anderem Angebote von Mezzanine- Finanzierern getreten. Somit können sich Unternehmen zusätzliche Spielräume ver­schaffen und vor allem auch Vorhaben finanzieren, die mit den klassischen Bankfinan­zierungen allein nicht zu bewältigen wären. Die Auswahl des passenden Instruments sowie des richtigen Partners nimmt eine strategische Bedeutung für das Unternehmen ein.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu klären, ob die Mezzanine-Finanzierung eine sinnvolle Finanzierungsstrategie für kleine und mittlere Unternehmen ist. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welchen Einflussfaktoren eine Finanzierungsstrategie unterliegt und welche verschiedenen Finanzierungsinstrumente in der Mezzanine-Finanzierung existieren. Ein weiteres Ziel ist es, die Finanzierungsprobleme von KMU zu verdeutlichen und aufzuzeigen, welche Schwierigkeiten bei der Finanzierung von neuen Projekten auf­treten können. Außerdem wird erläutert, welche Vor- und Nachteile eine strategische Implikation von Mezzanine-Kapital für KMU hat. Dabei wird das Hauptaugenmerk nicht darauf liegen, sich mit einer möglichst großen Anzahl von Finanzierungsformen zu be­fassen, vielmehrwird der Fokus gezielt auf die Mezzanine-Finanzierung gelegt.

1.2 Aufbau der Arbeit

Um die Frage so umfassend wie möglich zu beantworten, ist die vorliegende Arbeit wie folgt aufgebaut. Das voranstehende Kapitel dient zum einen zur Darstellung der Aus­gangssituation und zum anderen dazu, die Relevanz der Thematik zu unterstreichen. Zudem wird die allgemeine Zielstellung der Arbeit klar formuliert. Grundlegend ist die Hausarbeit in zwei Schwerpunkte unterteilt. Hinzu kommen die Einleitung sowie eine Schlussbetrachtung. Für ein besseres Verständnis des Themas werden im ersten Schwerpunkt begriffliche und theoretische Grundlagen erarbeitet. Diese umfassen eine Abgrenzung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Erklärungen der Begrifflich- keiten Finanzierungsstrategien und Mezzanine-Finanzierung. Um den Leser besser in das Thema einzuführen, werden mit der Definition auch drei Finanzinstrumente der Mez­zanine-Finanzierung erklärt. Darüber hinaus werden die Grundlagen zu kleinen und mitt­leren Unternehmen erläutert. Dabei wird sowohl eine qualitative als auch eine quantita­tive Definition des Begriffs KMU vorgenommen. Im zweiten Schwerpunkt werden zuerst die Auswirkungen der Baseler Akkorde auf den Mittelstand erklärt und anschließend die Kreditwürdigkeit sowie der Kapitalbedarf von kleinen und mittleren Unternehmen be­leuchtet und somit konkretisiert. Der Schwerpunkt umfasst zudem die strategische Im­plikation von Mezzanine-Finanzierung in KMU. Im Schlussteil der vorliegenden Arbeit wird ein Fazit gezogen und ein Ausblick auf das Thema in der Zukunft gewährt.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Kleine und mittlere Unternehmen

Für die Bezeichnung „Kleine und mittlere Unternehmen“ gibt es keine einheitliche Defi­nition. Der Begriff wird inhaltlich häufig mit der Abkürzung KMU ersetzt. Die existierenden Definitionen von KMU können sowohl durch quantitative als auch durch qualitative Merk­male voneinander abgegrenzt werden. Quantitative Kriterien sind solche, die von mess­baren Konstrukten abhängen, also quantifizierbar sind. Merkmale quantitativer Natur rei­chen von der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens, über den Jahresumsatz, das Betriebsergebnis bis hin zum Fremdkapital.1 2 Diese werden durch das Hinzuziehen qua­litativer Merkmale sinnvoll ergänzt. Diese geben einen tieferen Einblick in das Wesen von kleinen und mittleren Unternehmen, sind aber gleichzeitig schwerer zu erfassen. Die Kommission der Europäischen Union hat zwischen kleinen und mittleren Unternehmen als Größenkriterien EU-weit die folgenden Obergrenzen festgelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: KMU-Definition der Europäischen Kommission2

Bei kleinen Unternehmen liegt die Mitarbeiterzahl bei <50 Mitarbeitern und der Umsatz sowie die Bilanzsumme bei <10 Mio. €. Bei mittleren Unternehmen liegt die Mitarbeiter­zahl bei <250 Mitarbeitern und der Umsatz bei <50 Mio. € sowie die Bilanzsumme bei <43 Mio. €. Vorschrift ist hierbei, dass die Anzahl der Mitarbeiter niemals überschritten werden darf, wohingegen bei den beiden Kriterien Umsatz und Bilanzsumme nur ein Kriterium erfüllt sein muss.3 Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von qualitativen Merk­malen zur Kategorisierung von Unternehmen. Bei diesen ist es allerdings schwerer zu klassifizieren, da diese im Gegensatz zu quantitativen Faktoren nur schwierig zu erfas­sen sind. Jedoch eignen diese sich in der Regel besser, um die besonderen Merkmale von kleinen und mittleren Unternehmen zu beschreiben. So gelten zum Beispiel die Res­sourcenausstattung, die Angebotsstruktur, Besonderheiten im Finanzierungsverhalten sowie die Komplexität und der Sozialcharakter als qualitative Merkmale von KMU.4

2.2 Finanzierungsstrategie

Fremdes Kapital ist kein allzeit zur Verfügung stehendes Gut. Es ist nicht selbstverständ­lich, stets rechtzeitig, Fremdkapital zur Verfügung stehen zu haben, insbesondere von Banken. Finanzierungen sind immer umfangreicheren Neuerungen sowie Reglementie­rungen unterworfen. Unternehmen, die auf externe Finanzierungen angewiesen sind, müssen sich darauf einstellen. Finanzierungsstrategien setzen sich in vielen Unterneh­men aus einer Vielzahl von Einzelfallentscheidungen zusammen. Sie werden situations­bezogen behandelt, wenn Finanzierungsthemen anstehen. Es ist sehr wichtig, dass Un­ternehmen spezifische Liquiditätserfordernisse sowie den Kapitalbedarf rechtzeitig er­kennen und notwendige Finanzierungsprozesse frühzeitig beginnen. Davon abhängig werden zentrale Ziele definiert, wie unter anderem Wachstumsziele, Umstrukturierungen oder Investitionsvorhaben.5 Um die Unternehmensziele zu quantifizieren, braucht es eine integrierte mittelfristige Finanzplanung. Sie enthält alle finanzierungsrelevanten Sachverhalte und gibt den Finanzierungsbedarf in dem vorgesehenen Zeitraum wieder. Inhalte der Planung sind neben leistungswirtschaftlichen Faktoren alle relevanten bilan­ziellen Positionen. Veränderungen von Preis-, Markt- oder Absatzdynamiken sowie eine sich verändernde Finanzierungslandschaft, erfordern eine laufende Anpassung der Un­ternehmensplanung. Der Finanzierungsbedarf darf keinesfalls als statische Größe be­trachtetwerden, sondern ist vielmehr ein dynamischer Prozess. Finanzierungsstrategien beinhalten zusätzlich zum laufenden Finanzierungsbedarf Punkte wie Finanzierungs­partner, -nehmer, -Instrumente, Fristigkeiten, Laufzeiten, Konditionen, Klauseln, Sicher­heiten und Währungen. Alle aufgeführten Punkte sollten individuell definiert werden. Es handelt sich nicht um eine statische Betrachtung, sondern vielmehr um eine regelmäßige Kontrolle der Unternehmens- und Marktentwicklungen. Die Finanzierungsstrategie muss bedarfsgerecht angepasst und langfristige sowie strategische Unternehmensziele über eine abgestimmte, klare und widerspruchsfreie Finanzierungsstrategie abgesichert wer­den.6

2.3 Mezzanine-Finanzierung

Der Begriff „Mezzanine“ stammt aus der Architektur und bezeichnet ein Stockwerk zwi­schen zwei Hauptetagen („Mezzanino“). Die Mezzanine-Finanzierung ist eine Mischform zwischen Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung. Ob diese Finanzierungsform eher dem Eigen- oder Fremdkapital zugeordnet wird, ist von der vertraglichen Ausgestaltung abhängig. Je näher die Mittel an dem Eigenkapital liegen, desto mehr Mitspracherechte wird der Finanzinvestor verlangen und desto höher ist die Renditeerwartung. Die Aus­stattung eines Unternehmens mit haftendem Eigenkapital verbessert sich, ohne dass dem Gläubiger weiträumige Mitspracherechte oder Stimmrechte eingeräumt werden. Die Finanzierungsform kommt dann zum Einsatz, wenn ein Unternehmen zwar einen ausreichenden Cash-Flow erzeugt, um die Forderung der Kapitalinstitute zu bedienen, jedoch sämtliche Kreditlinien ausgeschöpft sind oder aufgrund schlechter Bonität kein weiteres Fremdkapital mehr aufgenommen werden kann. Kapitalgeber von Mezzanine- Kapital setzen auf den zukünftigen Unternehmenserfolg und weniger auf Sicherheiten und Bürgschaften. Somit schließen Mezzanine-Finanzierungen die Lücke zwischen dem maximal zur Verfügung gestellten Fremdkapital und dem Finanzierungsbedarf.7 Vorteile einer Mezzanine-Finanzierung liegen vor allem darin, dass der Kreditspielraum des Un­ternehmens nicht eingeengt wird, sich die Anteilsstruktur der Altgesellschafter nicht ändert und die Ausgestaltung flexibel und entsprechend den individuellen Erfordernissen vorgenommen werden kann. Mezzanine-Finanzierungen führen zu einem kurzfristigen Zufluss von Liquidität und verbessern mittel- bis langfristig die Bonität eines Unterneh­mens, wenn das zusätzliche Mezzaninekapital im Rating als wirtschaftliches Eigenkapi­tal gewertet wird. Im Falle des Konkurs oder Liquidation des Unternehmens wird der Gläubiger durch die Rangrücktrittserklärung nachrangig gegenüber anderen Fremdkapi­talgebern behandelt, in Bezug auf die Eigenkapitalgeber jedoch vorrangig eingestuft. Aufgrund dieser Risikosituation liegt die erwartete Rendite zwischen derjenigen von Ei­gen- und Fremdkapitalgebern. Die durchschnittliche Laufzeit von Mezzanine-Finanzie­rungen liegt zwischen 5 und 10 Jahren.8 In Deutschland stößt diese Art der Finanzierung auf eine steigende Nachfrage, da sich die Mentalität deutscher Unternehmen hin zu ei­ner Öffnung gegenüber des Beteiligungsmarkts weiterentwickelt hat.9 Zu den Finanzin­strumenten von Mezzanine-Kapital gehören Nachrangdarlehen, Wandelanleihen, Ge­sellschafterdarlehen, Vorzugsaktien, Genussscheine sowie stille Beteiligungen. Auf­grund der vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten ist die Mezzanine-Finanzierung eine besonders flexible Finanzierungsform, insbesondere für Wachstumsfinanzierungen.10

2.3.1 Nachrangdarlehen

Das Nachrangdarlehen kommt der klassischen Fremdfinanzierung äußerst nahe. Daher stellt es die schwächste Form der Mezzanine-Finanzierung dar. Nachrangdarlehen sind nicht besichert und unterscheiden sich somit von der Fremdfinanzierung. Im Falle einer auftretenden Insolvenz werden die ordentlichen Kreditgeber bezüglich der Befriedigung ihrer Forderungen bevorzugt behandelt. Dies führt zu einem höheren Risiko der Gläubi­ger, die einem Unternehmen ein nachrangiges Darlehen gewähren. Das erhöhte Risiko der Geldgeber spiegelt sich auch in einem höheren Zinssatz wider, welcher über dem Darlehenszinssatz eines Bankkredits liegt. Bei einem Nachrangdarlehen ist eine Verlust­beteiligung ausgeschlossen. Die Haftung ist maximal auf den zu Verfügung gestellten Darlehensbetrag beschränkt. Der Ausweis des Darlehens in der Bilanz erfolgt als Fremd­kapital. Dies führt zu einer niedrigeren Eigenkapitalquote. Das Nachrangdarlehen wird wegen der Nachrangigkeit bilanzanalytisch als wirtschaftliches Eigenkapital betrachtet, was bezüglich des Ratings zu einerQuotenverbesserung führt.11

2.3.2 Stille Beteiligung

Die stille Gesellschaft ist im Handelsgesetzbuch §§ 230-236 kodifiziert. Bei stillen Ge­sellschaften handelt es sich um Personengesellschaften, die nicht in das Handelsregis­ter eingetragen werden. Die stille Beteiligung gibt es in zwei unterschiedlichen Ausprä­gungen - der typisch und der atypisch stillen Beteiligung. Der grundlegende Unterschied besteht in der steuerlichen Einordnung der Einkünfte. Bei dem Finanzinstrument der Stil­len Beteiligung wird dem Kapitalnehmer Eigenkapital bereitgestellt, ohne dass der Kapi­talgeber Anteile des Unternehmens erwirbt. Dafür ist die Haftung des Kapitalgebers auf die Höhe seiner Einlage beschränkt. Nach Beendigung des Verhältnisses hat die Ge­sellschaft einen Anspruch auf Rückzahlung des Kapitals. Die stille Beteiligung wird für eine befristete Laufzeit vereinbart. Aufgrund der Haftungsbeschränkung erhält die Betei­ligungsgesellschaft bei der typisch stillen Beteiligung eine feste Verzinsung. Diese liegt wegen fehlender Sicherheiten über dem Kapitalmarktniveau. Bei der atypisch stillen Be­teiligung wird der Gesellschafter zusätzlich zu einem fest vereinbarten Entgelt sowohl am Gewinn als auch am Verlust des Unternehmens sowie an den Vermögenswerten wie den stillen Rücklagen oder dem Firmenwert beteiligt. Die atypisch stille Beteiligung führt zur Bildung von bilanziellem Eigenkapital. Zwei wesentliche Kriterien einer atypisch stil­len Beteiligung sind Informations- und Kontrollrechte des stillen Gesellschafters. Weisen die Vertragsbedingungen eine Laufzeit von mehreren Jahren sowie einen Rangrücktritt im Falle einer Insolvenz auf, so wirkt sich eine stille Beteiligung positiv auf die eigene Vermögens- und Finanzlage und damit aufdie Bonität sowie das Rating aus.12

[...]


1 Vgl. Mugler, J. (1998, S.19)

2 Vgl. Die Bundesregierung: https://www.foerderinfo.bund.de/de/kmu-definition-der-euro- paeischen-kommission-972.php (Stand: 02.11.19 19:14)

3 Vgl. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/kleine-und-mittlere-unternehmen-kmu7intersti- tial%3Finterstitial%3Finterstitial?interstitial_click (Stand: 02.11.19, 21:23)

4 Vgl. Mugler, J. (1998, S.23)

5 Vgl. Schulte, R. (2006, S.18)

6 Vgl. Schulte, R. (2006, S.19)

7 Vgl. Dürr, U. (2007, S.21)

8 Vgl. Dürr, U. (2007, S.25)

9 Vgl. Müller-Känel, O. (2009, S.14)

10 Vgl. Häger, M.; Elkemann, M. (2007, S.22)

11 Vgl. Häger, M.; Elkemann, M. (2007, S.26)

12 Vgl. Häger, M.; Elkemann, M. (2007, S.27)

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Mezzanin-Finanzierung. Finanzierungsstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen
Hochschule
Northern Business School
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V1030986
ISBN (eBook)
9783346432971
ISBN (Buch)
9783346432988
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzierung, Finanzierungsstrategien, KMU, Kleine- und mittlere Unternehmen, Finanzmanagement, Mezzanine Finanzierung, Mezzanine Kapital, Nachrangdarlehen, Stille Beteiligung, Genussscheine, Genussschein, Kreditwürdigkeit, Finanzierungsprobleme, Mezzanine
Arbeit zitieren
Justin Dierks (Autor:in), 2019, Die Mezzanin-Finanzierung. Finanzierungsstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1030986

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