In diesem Fallbeispiel wird exemplarisch das Störungsbild ADHS an Hand eines Schülers dargestellt. Der Schüler ist auf eine neue Grundschule gekommen. Im Allgemeinen ist er ein fröhliches Kind, welches sich gerne und viel bewegen möchte. Dies führt in der Schule zu Komplikationen, da er während des Unterrichts einfach durch den Raum läuft. Im Allgemeinen kann er sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren und lenkt seine Mitschülerinnen und Mitschüler ab. Auch, wenn er ermahnt wird, redet er häufig noch weiter. Es fällt ihm im Sportunterricht schwer, geduldig zu sein und sich zurückzustellen. Des Weiteren wird er in den Pausen aggressiv, weil er das Spielzeug nicht weitergeben möchte. Auch anderen Lehrer*innen fällt dieses Verhalten auf und sie sprechen die Klassenlehrerin darauf an. Diese beschließt, mit den Eltern über mögliche Ursachen und Lösungen zu sprechen.
Vermutlich liegt das Störungsbild ADHS vor, welches im Folgenden genauer untersucht und erläutert wird. Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom ist eine neurobiologisch bedingte Erkrankung. Diese Störung beeinflusst nicht nur das Familienleben, sondern auch das Leben in der Schule und führt zu Problemen mit sozialen Kontakten. Es ist nicht immer einfach, ADHS zu diagnostizieren, da die Symptome unterschiedlich sein können.
Inhaltsverzeichnis
1. Fallbeispiel J.
2. Symptomatik von ADHS
3. Diagnoseverfahren bei ADHS
4. Interventionsmöglichkeiten bei ADHS
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Störungsbild ADHS anhand eines konkreten Fallbeispiels eines Grundschülers, um daraus diagnostische Vorgehensweisen sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten für den Schulalltag abzuleiten.
- Symptome und Erscheinungsformen von ADHS
- Diagnostische Verfahren und Anamnese
- Pädagogische Maßnahmen im Unterricht
- Selbstmanagement- und Selbstinstruktionstraining
- Förderung des Selbstvertrauens und der Attribution
Auszug aus dem Buch
Fallbeispiel J.
Der Schüler J. ist auf eine neue Grundschule gekommen. Im Allgemeinen ist er ein fröhliches Kind, welches sich gerne und viel bewegen möchte. Dies führt in der Schule zu Komplikationen, da er während des Unterrichts einfach durch den Raum läuft. Im Allgemeinen kann er sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren und lenkt seine Mitschülerinnen und Mitschüler ab. Auch, wenn er ermahnt wird, redet er häufig noch weiter. Es fällt ihm im Sportunterricht schwer, geduldig zu sein und sich zurückzustellen. Des Weiteren wird er in den Pausen aggressiv, weil er das Spielzeug nicht weitergeben möchte. Auch anderen Lehrer*innen fällt dieses Verhalten auf und sie sprechen die Klassenlehrerin darauf an. Diese beschließt, mit den Eltern über mögliche Ursachen und Lösungen zu sprechen.
Vermutlich liegt das Störungsbild ADHS vor, welches im Folgenden genauer untersucht und erläutert wird. Das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom ist eine neurobiologisch bedingte Erkrankung. Diese Störung beeinflusst nicht nur das Familienleben, sondern auch das Leben in der Schule und führt zu Problemen mit sozialen Kontakten (vgl. Ruhmland & Beckerle 2015: 85). Es ist nicht immer einfach, ADHS zu diagnostizieren, da die Symptome unterschiedlich sein können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Fallbeispiel J.: Vorstellung des Schülers J. und dessen verhaltensauffälligen Verhaltensweisen im schulischen Alltag, die auf ein mögliches ADHS hindeuten.
2. Symptomatik von ADHS: Detaillierte Erläuterung der Kernsymptome wie Aufmerksamkeitsdefizite, Impulsivität und Hyperaktivität unter Anwendung auf das Fallbeispiel.
3. Diagnoseverfahren bei ADHS: Überblick über diagnostische Schritte wie Anamnesegespräche, Fragebögen sowie spezifische Testverfahren zur Aufmerksamkeitsprüfung.
4. Interventionsmöglichkeiten bei ADHS: Darstellung pädagogischer Ansätze, wie Strukturierung, Selbstmanagement-Trainings und Maßnahmen zur Stärkung des Selbstvertrauens im Unterricht.
Schlüsselwörter
ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Grundschule, Diagnose, Fördermöglichkeiten, Selbstmanagement, Selbstinstruktion, Verhaltensauffälligkeit, pädagogische Intervention, Schulerfolg, Lernstörungen, Erziehung, Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Diagnose und pädagogische Intervention bei dem Störungsbild ADHS, exemplifiziert am Fallbeispiel eines Grundschülers.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Symptomidentifikation, diagnostische Testverfahren (wie KITAP oder TPK) und gezielte Interventionsmöglichkeiten im schulischen Umfeld.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den schulischen Umgang mit ADHS-betroffenen Kindern durch wissenschaftlich fundierte Methoden und praktische Maßnahmen zu unterstützen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es erfolgt eine Literaturanalyse zu ADHS-Symptomen und Testverfahren, kombiniert mit der Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein praktisches Fallbeispiel.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Symptomatik, die Vorstellung diagnostischer Tools und die Ableitung konkreter pädagogischer Handlungsstrategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Diagnose, Intervention und Selbstmanagement.
Warum ist das Alter des Kindes für die Diagnostik relevant?
Ab einem Alter von ca. 10 Jahren können Kinder selbst Fragebögen ausfüllen, was eine wertvolle zusätzliche Informationsquelle neben Fremdbeurteilungen darstellt.
Was ist das Ziel des Selbstinstruktionstrainings?
Das Training hilft dem Schüler, Arbeitsaufträge schrittweise zu strukturieren, um durch Eigenkontrolle und Selbstverstärkung Handlungsfähigkeit zu gewinnen.
- Arbeit zitieren
- Emma Hinz (Autor:in), 2020, Diagnose und Intervention bei Lern- und Verhaltensstörungen. Eine Fallbeispiel-Analyse ADHS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1035652