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Der Umgang mit ADHS. Eine Handreichung

Title: Der Umgang mit ADHS. Eine Handreichung

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thalia Marie Twenhöven (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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In der vorliegenden Arbeit mit dem Titel "Handreichung zum Umgang mit ADHS" geht es um die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Sie ist als eine Art Handreichung für Lehrpersonen konzipiert, um mit Schülern und Schülerinnen, die ADHS aufweisen, korrekt umgehen zu können.

Dabei wird die Pathogenese inklusive Symptomatik dargestellt. Weiter wird erläutert, weshalb ADHS relevant ist. Anschließend wird ein Diagnoseverfahren und eine Fördermaßnahme vorgestellt, die Lehrkräfte anwenden können.

Vielen Menschen ist bewusst, dass es sich bei ADHS um eine Verhaltensstörung handelt, doch nicht alle weisen ein tiefergehendes Wissen auf und pflegen den richtigen Umgang dahingehend. In der folgenden Handreichung wird auf die Auffälligkeit genauer eingegangen, um besonders den Umgang mit der Auffälligkeit zu thematisieren, wobei als Zielgruppe vor allem Lehrkräfte angesprochen werden. Aus diesem Grund fokussiert die vorliegende Arbeit überwiegend ADHS bei Kindern.

Zum Einstieg in das Thema erfolgt eine Begriffsdefinition, indem die Symptome von sowie die Stärken ADHS fokussiert werden. Im nächsten Schritt wird die Pathogenese dargelegt und anschließend die Relevanz der Auffälligkeit erläutert. Bezogen auf den Umgang mit ADHS wird ein Diagnoseverfahren vorgestellt, sowie Fördermaßnahmen inklusive Handlungsmaßnahmen für Lehrkräfte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition

2.1 Symptomatik

2.2 Stärken

3 Pathogenese

4 Zur Relevanz von ADHS

5 Vorstellung eines Diagnoseverfahrens

6 Konkrete Fördermaßnahmen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Handreichung verfolgt das Ziel, Lehrkräften fundiertes Wissen über ADHS bei Kindern zu vermitteln und konkrete Hilfestellungen für den schulischen Alltag an die Hand zu geben, um den Umgang mit betroffenen Schülern zu verbessern.

  • Grundlagen der Begriffsdefinition und Symptomatik von ADHS
  • Darstellung der Pathogenese und neurobiologischer sowie psychosozialer Ursachen
  • Analyse der Relevanz von ADHS im institutionellen Kontext Schule
  • Vorstellung diagnostischer Verfahren mit Fokus auf Fremdbeurteilungsbögen
  • Diskussion konkreter Fördermaßnahmen wie Beziehungsstärkung und Selbstmanagementtrainings

Auszug aus dem Buch

2.2 Stärken

Nachfolgend möchte ich besonders auf die Stärken eingehen, die Kinder mit ADHS aufweisen können. Damit möchte ich verhindern, dass die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bloß als eine Auffälligkeit angesehen wird, die negativ konnotiert ist, weil sie beispielsweise mit Störungen durch Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht verbunden wird. Kinder mit ADHS können auch Eigenschaften besitzen, die sich positiv auf den Unterricht oder die Klassengemeinschaft auswirken können: Spontan, kreativ, unternehmungslustig, neugierig und reaktionsstark können Kinder mit ADHS sein. Ebenfalls können sie verbale und kommunikative Stärken aufweisen, die in einer Unterrichtsdiskussion angebracht sind. Eine künstlerische Ader kann besonders im Kunstunterricht von Vorteil sein.

Sie sind oft hilfsbereit und reagieren sensitiv auf die Bedürfnisse anderer, womit sie die Klassengemeinschaft stärken können. Bei Themen, die sie interessiert, können sie fokussiert mitarbeiten. Um das Selbstwertgefühl von Kindern mit ADHS zu stärken, kommt es darauf an, die Kompetenzen und Stärken anzuerkennen und zu fördern, worauf ich im fünften Kapitel genauer eingehen werde, in welchem ich Fördermaßnahmen vorstelle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der ADHS ein, definiert die Zielgruppe (Lehrkräfte) und skizziert den Aufbau der Handreichung.

2 Begriffsdefinition: Hier werden der Begriff ADHS sowie die Kernsymptomatik und die Stärken der betroffenen Kinder definiert und eingeordnet.

2.1 Symptomatik: Dieses Kapitel erläutert die Kernsymptome Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizit und Impulsivität sowie die Unterscheidung zu sekundären Begleiterscheinungen.

2.2 Stärken: Der Fokus liegt hier auf der positiven Betrachtung von ADHS-Kindern, um eine einseitige, negativ konnotierte Wahrnehmung zu vermeiden.

3 Pathogenese: Dieser Abschnitt beleuchtet die Ursachen von ADHS unter Einbeziehung biologischer, neurobiologischer und psychosozialer Faktoren.

4 Zur Relevanz von ADHS: Hier wird die Bedeutung von ADHS im schulischen Kontext und die Wechselwirkung zwischen Symptomatik und sozialem Umfeld analysiert.

5 Vorstellung eines Diagnoseverfahrens: Es werden Methoden zur multimodalen Diagnostik vorgestellt, mit besonderem Augenmerk auf den Fremdbeurteilungsbogen des DISYPS-II Systems.

6 Konkrete Fördermaßnahmen: Dieses Kapitel präsentiert praxisnahe Ansätze wie die Beziehungsstärkung und das Selbstmanagementtraining zur Unterstützung betroffener Kinder im Unterricht.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und unterstreicht den Nutzen der Handreichung für Lehrkräfte im Schulalltag.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Impulsivität, Schule, Lehrkräfte, Diagnostik, Fremdbeurteilung, Fördermaßnahmen, Selbstmanagement, Verhaltensstörung, Kinder und Jugendliche, Pathogenese, Klassenführung, Inklusion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Handreichung zum Umgang mit der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern, die primär auf die Bedürfnisse von Lehrkräften ausgerichtet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Definition und Symptomatik, neurobiologische Ursachen, die Relevanz für den Schulalltag sowie konkrete diagnostische und pädagogische Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Lehrkräften Wissen zu vermitteln, um den Umgang mit ADHS-Auffälligkeiten im Unterricht professionell zu gestalten und das Verständnis für die Stärken der Kinder zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen und einschlägiger Fachliteratur zur Diagnostik und Förderung bei ADHS.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definition, Ursachen), die Bedeutung des Schulumfeldes, die Vorstellung diagnostischer Instrumente und praktische Förderansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Aspekte sind ADHS, Schulpädagogik, Diagnostik, Verhaltensförderung und die Stärkenorientierung im Unterricht.

Warum betont die Autorin besonders die Stärken der Kinder?

Dies soll verhindern, dass ADHS ausschließlich als negative Verhaltensstörung wahrgenommen wird, und stattdessen die Potenziale der Kinder für die Klassengemeinschaft sichtbar machen.

Welches Diagnoseverfahren wird näher erläutert?

Es wird der Fremdbeurteilungsbogen aus dem DISYPS-II Diagnostik-System detailliert besprochen, da dieser für Lehrkräfte eine praktikable Methode zur Beobachtung und Einschätzung darstellt.

Welchen Ursprung haben die beschriebenen Fördermaßnahmen?

Die vorgestellten Maßnahmen, insbesondere das Selbstmanagementtraining und die Stärkung der Lehrer-Schüler-Beziehung, basieren auf behavioristischen Prinzipien.

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Details

Title
Der Umgang mit ADHS. Eine Handreichung
College
University of Paderborn  (Kulturwissenschaften)
Course
Diagnose und Förderung
Grade
1,0
Author
Thalia Marie Twenhöven (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1037290
ISBN (eBook)
9783346456335
ISBN (Book)
9783346456342
Language
German
Tags
ADHS Umgang Handreichung Lehrkräfte Symptomatik Pathogenese
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thalia Marie Twenhöven (Author), 2021, Der Umgang mit ADHS. Eine Handreichung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1037290
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