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Kennzahlensysteme als Instrument der Unternehmensführung. Klassische Systeme und moderne Performance Measurement Konzepte

Untersuchung am Fallbeispiel Hauptstadtmesse

Titel: Kennzahlensysteme als Instrument der Unternehmensführung. Klassische Systeme und moderne Performance Measurement Konzepte

Hausarbeit , 2021 , 24 Seiten , Note: 2,2

Autor:in: Stefanie Hanschkatz (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Arbeit soll eine Gegenüberstellung von klassischen Kennzahlensystemen und modernen Performance Measurement Konzepten sein. Im praktischen Transfer sollen diese angewandt und abgeglichen werden. Dazu wird auf Grundlage des Geschäftsberichtes der Hauptstadtmesse für das Jahr 2019 ein klassisches Kennzahlenmodel nach Dupont aufgestellt. Davon ausgehend wird eine Balanced Scorecard erstellt, welche die besonderen Marktbedingungen der Veranstaltungsbranche unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 berücksichtigt.

Die Wirkungskraft des Unternehmenscontrollings hängt wesentlich davon ab, dass Sachverhalte im Unternehmen erfasst, geplant, vorgegeben und kontrolliert werden können. Zur Konkretisierung dieser Sachverhalte dient bspw. das Zahlenmaterial des betrieblichen Rechnungswesens. Die daraus entwickelten Kennzahlen und Kennzahlensysteme sind präzise und ermöglichen komplexe Sachverhalte in quantitative Daten zu übertragen. Studien zeigen, dass Kennzahlensysteme als wichtigstes praktisches Controlling-Instrument angesehen werden. Diese betriebswirtschaftlichen Zahlendaten haben bereits lange Tradition. Als Geburtsstunde der Kennzahlensysteme gilt die Entwicklung des DuPont-System aus dem Jahr 1919. Aus diesen Anfängen entwickelte sich das Performance Measurement Ende der achtziger Jahre.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kennzahlensysteme

2.1 DuPont-Kennzahlensystem

2.2 Weiterentwicklung zum modernen Performance Measurement

2.3 Aktuelle Entwicklungen

2.4 Fazit

3 Fallbeispiel Hauptstadtmesse

3.1 Anwendung des DuPont-Kennzahlenschemas

3.2 Entwicklung einer Balanced Scorecard

3.3 Handlungsempfehlungen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und praktische Anwendung von Kennzahlensystemen als zentrales Instrument der Unternehmensführung. Das primäre Ziel besteht darin, klassische Ansätze wie das DuPont-Schema modernen Performance-Measurement-Konzepten gegenüberzustellen, um deren Eignung unter heutigen Marktbedingungen, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, zu bewerten.

  • Historische Evolution der Kennzahlensysteme von 1919 bis heute
  • Gegenüberstellung von rein monetären Systemen und multidimensionalen Ansätzen
  • Anwendung des DuPont-Schemas und der Balanced Scorecard in einem Fallbeispiel
  • Bedeutung der Stakeholder-Perspektive bei der Unternehmenssteuerung
  • Strategische Handlungsoptionen für Messegesellschaften in Krisenzeiten

Auszug aus dem Buch

2.1 DuPont-Kennzahlensystem

Das DuPont-Kennzahlensystem basiert auf einer Entwicklung des Chemiekonzerns E.I. DuPont De Nemours And Company im Jahr 1919. Es handelt sich dabei um das älteste bekannte Kennzahlensystem und stellt somit einen Klassiker der Kennzahlensysteme dar. Dem System liegt der Wert des Return on Investment (ROI) zugrunde, welcher den Erfolg von Investitionen beurteilen kann. Somit steht die Profitabilität des Unternehmens im Fokus. Der ROI misst das Verhältnis von Erfolg (bzw. Erlös, Gewinn) und Kapitaleinsatz und beschreibt somit die Investitionsrentabilität, vgl. Formel 1.

Auf dieser Basis entsteht eine Kennzahlenpyramide (vgl. Abbildung 1), weshalb das DuPont-System auch als ROI-System oder ROI-Schema bezeichnet wird. Durch die schrittweise Analyse können die Einflussfaktoren auf den Unternehmenserfolg identifiziert werden. Dazu werden unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Vergleichswerte gegenüber gestellt.

Der Aufbau ermöglicht die Anwendung im gesamten Unternehmen als auch in Unternehmensteilen. Zudem fokussiert sich das Schema auf reine Kennzahlen, womit Vergleiche und Langzeitbeobachtungen möglich sind. Die Abhängigkeit des ROI von den übrigen Elementen (Kostenfaktoren) innerhalb des Systems ist deutlich und kann abgeleitet werden. So kann bspw. beurteilt werden, ob Abweichung des ROI aufgrund von Umsatzkosten oder Kapitalbindung in Daueranlagen entstanden ist. Das Kennzahlensystem liefert daher eine Aussage zu Ursache und Wirkung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung von Kennzahlensystemen als wesentliches Controlling-Instrument und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit, klassische und moderne Modelle am Beispiel der Hauptstadtmesse zu vergleichen.

2 Kennzahlensysteme: Dieses Kapitel bietet eine historische Übersicht, von den Grundlagen des DuPont-Schemas über das moderne Performance Measurement bis hin zu aktuellen Ansätzen wie dem Performance Prism.

2.1 DuPont-Kennzahlensystem: Der Abschnitt stellt das klassische, auf dem Return on Investment basierende System vor und analysiert dessen Vorteile hinsichtlich der Profitabilitätsmessung sowie die kritische Begrenzung auf rein monetäre Faktoren.

2.2 Weiterentwicklung zum modernen Performance Measurement: Es wird erläutert, wie Kritik an der eindimensionalen Retrospektive des DuPont-Modells zur Entwicklung mehrdimensionaler Ansätze führte, bei denen monetäre Zielgrößen durch qualitative Aspekte ergänzt werden.

2.3 Aktuelle Entwicklungen: Hier werden neuere Systeme wie das Performance Prism oder das Kanji Business Excellence Model betrachtet, die Stakeholder-Bedürfnisse und zukunftsgerichtete Strategien in den Mittelpunkt rücken.

2.4 Fazit: Das Fazit des zweiten Kapitels resümiert den Bedarf an Systemen, die über reine Finanzkennzahlen hinausgehen und interne sowie externe Perspektiven gleichermaßen berücksichtigen.

3 Fallbeispiel Hauptstadtmesse: In diesem Kapitel wird das theoretische Wissen auf eine städtische Messegesellschaft übertragen, um ein Kennzahlenmodell unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie zu entwickeln.

3.1 Anwendung des DuPont-Kennzahlenschemas: Der Abschnitt zeigt die konkrete Ableitung des DuPont-Modells aus dem Geschäftsbericht der Hauptstadtmesse für das Jahr 2019 auf.

3.2 Entwicklung einer Balanced Scorecard: Hier wird eine Balanced Scorecard für die Messegesellschaft erstellt, die neben finanziellen Zielen insbesondere Stakeholder-Interessen und notwendige Digitalisierungsstrategien integriert.

3.3 Handlungsempfehlungen: Es werden alternative Steuerungsansätze diskutiert und spezifische Empfehlungen zur Implementierung einer Balanced Scorecard für die finanzielle Führung in der Krise ausgesprochen.

4 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Wandlung der Unternehmensumwelt zusammen und bestätigt, dass die Kombination aus monetären Leitkennzahlen und flexiblen Management-Instrumenten für den Unternehmenserfolg essenziell ist.

Schlüsselwörter

Kennzahlensysteme, Unternehmensführung, DuPont-Schema, ROI, Performance Measurement, Balanced Scorecard, Performance Prism, Controlling, Stakeholder, Unternehmensstrategie, Finanzielle Führung, Krisenmanagement, Digitalisierung, Leistungsmessung, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und die Funktionalität von Kennzahlensystemen als zentrale Werkzeuge für das Unternehmenscontrolling und deren Anpassung an moderne Managementanforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernpunkten zählen klassische Finanzkennzahlen nach dem DuPont-Schema, moderne multidimensionale Performance-Measurement-Konzepte sowie die strategische Anwendung dieser Instrumente im Kontext einer Messegesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich zwischen klassischen Kennzahlensystemen und modernen Performance-Measurement-Ansätzen, um praxisnahe Empfehlungen für eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung in einem volatilen Marktumfeld zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu verschiedenen Kennzahlensystemen mit einer fallstudienbasierten Anwendung, bei der diese Methoden auf ein reales Unternehmen übertragen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung verschiedener Modelle (DuPont, Balanced Scorecard, Performance Prism) und deren praktische Implementierung in das Fallbeispiel der Hauptstadtmesse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Kennzahlensysteme, Performance Measurement, ROI, Balanced Scorecard und strategische Unternehmensführung definieren.

Warum ist die Wahl des Kennzahlensystems für die Hauptstadtmesse so schwierig?

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die herkömmliche Geschäftsgrundlage entfallen, was die bisherige rein monetäre Steuerung überfordert und eine Erweiterung um nicht-monetäre Perspektiven zwingend erforderlich macht.

Welchen Vorteil bietet die Balanced Scorecard gegenüber dem DuPont-Schema im Fall der Hauptstadtmesse?

Die Balanced Scorecard ermöglicht es, neben dem rein finanziellen Ziel einer "schwarzen Null" auch die Kundenperspektive und Digitalisierungsstrategien als Treiber für zukünftigen Erfolg explizit in die Steuerung einzubeziehen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kennzahlensysteme als Instrument der Unternehmensführung. Klassische Systeme und moderne Performance Measurement Konzepte
Untertitel
Untersuchung am Fallbeispiel Hauptstadtmesse
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Veranstaltung
Finanzielle Führung
Note
2,2
Autor
Stefanie Hanschkatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1038023
ISBN (eBook)
9783346450784
ISBN (Buch)
9783346450791
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KPI Performance Mesurement Balanced Scorecard Performance Prism DuPont-Kennzahlensystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Hanschkatz (Autor:in), 2021, Kennzahlensysteme als Instrument der Unternehmensführung. Klassische Systeme und moderne Performance Measurement Konzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038023
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Leseprobe aus  24  Seiten
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