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Gewaltprävention in der Pflege als Managementaufgabe

Titel: Gewaltprävention in der Pflege als Managementaufgabe

Hausarbeit , 2021 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christine Zapris (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Gewalt in der Pflege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit geht es um das Thema Gewaltprävention als Managementaufgabe. Interventionen zur Gewaltprophylaxe bei einem Tabuthema, Gewalt und Aggression in der Pflege. Ziel dieser Hausarbeit ist es Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen welche in Pflegeeinrichtungen ein- und umgesetzt werden können um Gewalt zu verringern oder gar zu verhindern, aber auch das Ziel verfolgen wie sich Pflegekräfte vor Gewaltübergriffen schützen können.

Im ersten Teil der Hausarbeit wird auf die aktuelle Situation der Altenpflege eingegangen und die theoretischen Grundlagen zum Thema Gewalt in der Pflege erläutert. Im zweiten Teil geht es um die Schwerpunkte Gewalt und Aggression sowie die Rechtsprechung in der Pflege. Im dritten Teil wird erläutert welche Maßnahmen und Interventionen in Einrichtungen erfolgen müssen um Gewalt vorbeugen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Altenpflege und der demographische Wandel

3 Definitionen

3.1.1 Aggression

3.2 Gewalt

3.3 Formen der Gewalt im Pflegebereich

3.3.1 Personale (direkte) Gewalt

3.3.2 Strukturelle Gewalt (indirekte)

3.3.3 Kulturelle Gewalt

3.3.4 Tötung

4 Aggressionstheorien

4.1 Triebtheorien nach Sigmund Freud und Konrad Lorenz

4.2 Die Frustrations – Aggressions – Hypothese

4.3 Lerntheoretische Erklärungsmodelle- Theorien des sozialen Lernens

4.4 Versuch und Irrtum Methode (Lernen aus Erfahrung)

4.5 Motivationstheorie

4.6 Die Theorie des Werkzeugverlustes

5 Ursachen von Aggression und Gewalt in der Pflege

5.1 Wo beginnt Gewalt in der Pflege?

5.2 Ursache - psychische Belastungsfaktoren bei Pflegenden

5.2.1 Belastung durch Alter und Tod, Krankheit und Leid

5.3 Ursache - körperliche Belastungsfaktoren bei Pflegenden

5.4 Ursache - Krankheit bei Pflegenden

5.5 Ursache - strukturelle Belastungsfaktoren

5.6 Ursachenfaktoren aus Sicht der Pflegenden nach Kai Weispfennig (2006)

5.7 Ursache - psychische Belastungsfaktoren bei Pflegebedürftigen

5.8 Ursache - krankheitsbedingte Veränderung bei Pflegebedürftigen

6 Rechtsprechung in der Pflege

6.1 Schutz durch das Grundgesetz

6.1.1 Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

6.1.2 Rechtliche Einordnung von Aggressionen

6.1.3 Die Folgen gewaltsamer Übergriffe auf Pflegende

6.2 Rechtfertigungsgründe

6.2.1 § 32 StGB Notwehr

6.2.2 Nothilfe:

6.2.3 Rechtfertigender Notstand § 34 StGB:

6.2.4 Einwilligung § 228 StGB

6.2.5 Die mutmaßliche Einwilligung

6.3 Freiheitsentziehende Maßnahmen

6.3.1 Einschränkung des freien Willens

6.3.2 Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen:

6.4 Pflichten der Organisation

6.4.1 Schadensersatzansprüche gegenüber der Organisation

6.4.2 Recht zur Anzeige

6.4.3 Kündigung des Heimvetrages

7 Gewalt gegen Pflegende

7.1 Gewaltprävention ist Arbeitsschutz

7.2 Unterstützung für Pflegende beim Thema Gewaltprävention

7.2.1 Hilfe nach einem Gewaltvorfall

8 Gewaltprävention – Vermeidung von Gewaltsituationen

8.1 Primärprävention:

8.2 Sekundärprävention:

8.3 Tertiärprävention

8.4 „Gewalt erkennen und verhüten“ zum Thema der Organisation machen

8.4.1 Supervision und Teamgespräche

8.4.2 Weiterbildung

8.4.3 Fachkompetenz

8.4.4 Selbstpflege/Psychohygiene

8.5 Deeskalationskonzept

8.5.1 Inhouse – Schulung

9 Konzept zur Gewaltprävention in meiner Einrichtung

9.1 Organisationsverantwortung

9.2 Das Leitbild

9.3 Unterweisungspflicht

9.4 Aufgabe der Mitarbeiter

9.5 Dokumentation

9.6 Notfallkonzept

9.7 Nachsorge

9.8 Angebot von Beratungsstellen und Initiativen zur Gewaltprävention

9.8.1 Verein BAG - Bundesarbeitsgemeinschaft

9.8.2 pflegeberatung.de

9.8.3 Prävention auf Bundesebene

10 Interventions- und Präventionsmaßnahmen für meine Einrichtung

10.1 Definition

10.2 Krisenintervention für den Pflegebedürftigen

10.3 Rechtlicher Rahmen, relevante Gesetze in der Gewaltprävention

10.3.1 Grundgesetz

10.3.2 Strafrecht

10.3.3 Bürgerliches Gesetzbuch – BGB

11 Primäre, Sekundäre, Tertiäre Prävention

11.1 Primäre Prävention

11.1.1 Intervention auf Organisationsebene

11.1.2 Intervention auf Personalebene

11.2 Sekundäre Prävention

11.2.1 Verlauf gewalttätiger Konfliktsituationen

11.2.2 Auslöser

11.2.3 Eskalation

11.2.4 Krise

11.2.5 Erholung

11.2.6 Depression des Pflegebedürftigen

11.2.7 Einsatz körperlicher Interventionstechniken

11.2.8 FEM Freiheitsentziehende Maßnahmen/Fixierungstechniken

11.2.9 Prävention von sexualisierter Gewalt - Risikoanalyse

11.3 Tertiäre Prävention

11.3.1 Dokumentation

11.3.2 Risikomanagement

12 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Konzept für die Gewaltprävention und entsprechende Interventionsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen zu erstellen, um das Pflegepersonal im Umgang mit aggressiven und gewalttätigen Situationen zu schulen und zu schützen.

  • Theoretische Grundlagen zu Gewalt, Aggression und deren Ursachen im Pflegealltag
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Schutzvorschriften für Mitarbeiter und Pflegebedürftige
  • Entwicklung und Implementierung eines effektiven Deeskalationskonzepts
  • Bedeutung der Prävention (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention) in der Pflegeorganisation

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Gewalt in der Pflege und der Gewaltprävention als Managementaufgabe. In den Medien wird immer wieder über Gewalt an alten Menschen berichtet. Außenstehende, die nur wenig Einblick in die Gegebenheiten eines Altenpflegeheimes haben, reagieren mit Recht entsetzt.

Hier stellt sich die erste Frage: Was kann eine Einrichtung denn gegen Gewalt tun? Ohne eine entsprechende Einrichtungsleitung leider nichts.

Um hochbetagten multimorbiden Menschen mit und ohne Demenz eine professionelle Pflege und Betreuung auf hohem Standard zu gewährleisten, und ist die Erarbeitung einer angemessenen Grundhaltung der Organisation und aller Pflegenden unerlässlich.

Die Tätigkeit in den Gesundheitsberufen bedeutet für Pflegekräfte eine sehr hohe Belastung. Zeitdruck, große Verantwortung, ein oft zu niedriger Personalschlüssel, die Konfrontation mit Leid, Krankheit und oft auch dem Tod, aber auch Teamkonflikte und die sich immer mehr verschärfende Gewalt durch Pflegebedürftige sind Stressoren, durch die sich bei den Pflegekräften ein Aggressionspotenzial bilden kann. Diese kann sich zum einen gegen die Pflegebedürftigen, zum anderen aber auch häufig gegen sich selbst richten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Gewaltprävention in der Altenpflege als notwendige Managementaufgabe aufgrund von Belastungsfaktoren für das Personal.

2 Altenpflege und der demographische Wandel: Das Kapitel beleuchtet den Zusammenhang zwischen der alternden Gesellschaft, dem Fachkräftemangel und dem steigenden Risiko für gewaltsame Situationen in der Pflege.

3 Definitionen: Hier werden die Begriffe Aggression und Gewalt differenziert und die verschiedenen Formen wie personale, strukturelle und kulturelle Gewalt definiert.

4 Aggressionstheorien: Dieser Abschnitt stellt verschiedene psychologische Modelle zur Entstehung von Aggression vor, von Triebtheorien bis hin zur Frustrations-Aggressions-Hypothese.

5 Ursachen von Aggression und Gewalt in der Pflege: Das Kapitel analysiert physische, psychische und strukturelle Belastungsfaktoren, die zu einem erhöhten Aggressionspotenzial bei Pflegenden und Pflegebedürftigen führen.

6 Rechtsprechung in der Pflege: Hier wird der rechtliche Rahmen erörtert, einschließlich Grundrechten, Notwehr, Nothilfe und den Voraussetzungen für freiheitsentziehende Maßnahmen.

7 Gewalt gegen Pflegende: Dieser Teil thematisiert Gewalt am Arbeitsplatz, Arbeitsschutzmaßnahmen und die notwendige Unterstützung durch die Organisation nach Gewaltvorfällen.

8 Gewaltprävention – Vermeidung von Gewaltsituationen: Das Kapitel unterteilt Prävention in Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und erläutert die Bedeutung von Deeskalationskonzepten.

9 Konzept zur Gewaltprävention in meiner Einrichtung: Hier wird ein konkretes Konzept für eine Pflegeeinrichtung entwickelt, das Organisationsverantwortung, Leitbilder und Dokumentationspflichten umfasst.

10 Interventions- und Präventionsmaßnahmen für meine Einrichtung: Dieser Teil fasst praktische Schritte zur Krisenintervention und rechtliche Aspekte für die spezifische Einrichtung zusammen.

11 Primäre, Sekundäre, Tertiäre Prävention: Eine detaillierte Aufschlüsselung der Interventionsmöglichkeiten, unterteilt in organisatorische und personenbezogene Ansätze sowie spezielle Techniken zur Krisenbewältigung.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Altenpflege, Deeskalation, Pflegebedürftige, Pflegende, Aggressionsmanagement, Arbeitsschutz, Freiheitsentziehende Maßnahmen, Krisenintervention, psychische Gesundheit, strukturelle Gewalt, rechtlicher Rahmen, Pflegecharta, Arbeitssicherheit, Dokumentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Gewaltprävention in der Altenpflege als eine zentrale Managementaufgabe, um sowohl das Personal vor Übergriffen zu schützen als auch die Würde der Pflegebedürftigen zu wahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gewaltformen, der Analyse von Ursachen für Aggression, den rechtlichen Grundlagen im Pflegealltag und konkreten Präventions- sowie Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, mit dem Einrichtungen Gewalt vorbeugen können, um durch gut geschultes Personal ein professionelles und respektvolles Pflegeumfeld zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von rechtlichen, psychologischen und pflegewissenschaftlichen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Aggressionstheorien, die spezifischen Ursachen für Gewalt bei Pflegenden und Bewohnern, rechtliche Aspekte wie Notwehr und Freiheitsentziehende Maßnahmen sowie konkrete Präventionsstufen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Gewaltprävention, Altenpflege, Deeskalation, Arbeitsschutz, Krisenintervention und Pflegemanagement.

Warum ist die Unterscheidung von Gewaltformen für die Praxis wichtig?

Sie ist entscheidend, um angemessen zu reagieren; während physische Gewalt oft sichtbare Folgen hat, erfordert etwa strukturelle oder psychische Gewalt andere, präventive Managementansätze.

Welche Rolle spielt die Einrichtungsleitung bei der Gewaltprävention?

Die Leitung trägt die Organisationsverantwortung, muss ein sicheres Leitbild etablieren, für angemessene Personalressourcen sorgen und Mitarbeiter gezielt in Deeskalation schulen.

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewaltprävention in der Pflege als Managementaufgabe
Note
1,0
Autor
Christine Zapris (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
59
Katalognummer
V1038314
ISBN (eBook)
9783346450258
ISBN (Buch)
9783346450265
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Gewaltprävention Gewalt in der Pflege Gewaltprävention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Zapris (Autor:in), 2021, Gewaltprävention in der Pflege als Managementaufgabe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1038314
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Leseprobe aus  59  Seiten
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