Bei der vorliegenden Arbeit geht es um die Klassifizierung von Sprachen mit dem Schwerpunkt "Typologie". Eigentlich wollte ich mich noch enger an den Titel des Semesterplans halten, der lautet "Klassifizierung von Sprachen: Typologie vs. Genealogie", jedoch fand ich so viel zu Typologie und kaum Literatur zur Genealogie, so dass es sich nicht im Gleichgewicht verhalten hätte. Aus diesem Grund habe ich mich hier nun dafür entschieden, einige unterschiedlichen Typologien zu nennen sowie zu erklären. Die Sprachtypologie befasst sich mit der Variation sprachlicher Strukturen. Das Ziel typologisch arbeitender Linguisten ist, diese sprachliche Vielfalt zu ordnen, bzw. Sprachen in Typen einzuteilen. An dieser Stelle muss vielleicht noch gesagt werden, dass ich keine neuen Erkenntnisse vorlege, sondern einfach einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Typologie geben werde.
Meine Hausarbeit ist so gegliedert, dass ich zuerst auf die verschiedenen Sprachtypologien eingehen werde. Darunter fallen bei mir die "Lexikalische Typologie", die "Gespaltene Ergativität", die "Morphologische Typologie" sowie die "Semantik in der typologischen Sprachforschung" (nach Leila Behrens). Abschließend findet sich in dieser Arbeit eine kurze Schlussbetrachtung und das Literaturverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Sprachtypologie
- 1. Lexikalische Typologie
- 2. Gespaltene Typologie
- 3. Morphologische Typologie
- 4. Semantik in der typologischen Sprachforschung (nach Leila Behrens)
- III. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Klassifizierung von Sprachen, insbesondere im Bereich der Typologie. Sie untersucht verschiedene Typologien und erklärt ihre Funktion, um Einblicke in die Vielfalt sprachlicher Strukturen zu geben.
- Variation sprachlicher Strukturen
- Einteilung von Sprachen in Typen
- Lexikalische Typologie
- Morphologische Typologie
- Semantik in der typologischen Sprachforschung
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt den Fokus auf die Sprachtypologie und ihre Bedeutung für die Klassifizierung von Sprachen. Sie erklärt, warum die Genealogie in dieser Arbeit nicht im Vordergrund steht und erläutert die Gliederung der Arbeit.
II. Sprachtypologie
Dieses Kapitel behandelt verschiedene Aspekte der Sprachtypologie. Es werden die "Lexikalische Typologie", die "Gespaltene Ergativität", die "Morphologische Typologie" sowie die "Semantik in der typologischen Sprachforschung" (nach Leila Behrens) erläutert.
III. Schlussbetrachtung
Die Schlussbetrachtung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die Klassifizierung von Sprachen, Typologie, lexikalische Struktur, morphologische Struktur, Semantik, Sprachvariation und Einteilung von Sprachen in Typen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Sprachtypologie?
Ziel der Sprachtypologie ist es, die Vielfalt sprachlicher Strukturen weltweit zu ordnen und Sprachen anhand gemeinsamer Merkmale in verschiedene Typen einzuteilen.
Wie unterscheidet sich die Typologie von der Genealogie?
Während die Genealogie Sprachen nach ihrer historischen Abstammung (Verwandtschaft) klassifiziert, ordnet die Typologie Sprachen nach strukturellen Ähnlichkeiten, unabhängig von ihrer Herkunft.
Was wird unter "Lexikalischer Typologie" verstanden?
Die lexikalische Typologie befasst sich mit der Art und Weise, wie verschiedene Sprachen Konzepte und Bedeutungen in ihrem Wortschatz (Lexikon) strukturieren.
Was untersucht die Morphologische Typologie?
Sie klassifiziert Sprachen danach, wie Wörter gebildet werden (z. B. isolierend, agglutinierend oder flektierend) und wie grammatische Beziehungen ausgedrückt werden.
Welche Rolle spielt die Semantik in der typologischen Forschung?
Die Arbeit bezieht sich auf Ansätze (z. B. nach Leila Behrens), die untersuchen, wie Bedeutungskategorien sprachübergreifend variieren und typologisch klassifiziert werden können.
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- Silke Lerz (Author), 2002, Klassifizierung von Sprachen: Typologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10390