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Stress und die Entstehung von Krankheit. Das transaktionale Stressmodel nach Lazarus

Titel: Stress und die Entstehung von Krankheit. Das transaktionale Stressmodel nach Lazarus

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Katja Kieselbach (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit sollen mit der wohl bekanntesten der Theorien, dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus, Erklärungen geliefert werden, wie Stress entsteht und gleichzeitig Ansatzpunkte aufgezeigt werden, wie mit Stress am sinnvollsten umgegangen werden kann, um der Entstehung von Krankheit entgegenzuwirken. Zunächst einmal ist Stress als solcher nichts Schlechtes. In der Evolution zum Beispiel zeigt sich, dass Stress in Notsituationen sogar sehr hilfreich sein kann (Angriff- oder Fluchtreaktionen).

Nichtsdestotrotz ist es wichtig, die Ursachen für anhaltende Stressentstehung zu finden und Strategien zur Bewältigung zu entwickeln. Im zweiten Kapitel dieser Hausarbeit werden zunächst die allgemeinen Begriffe im Kontext von Stress und dessen Entstehung definiert. Über Kapitel drei, in dem allgemein die Stresstheorien thematisiert werden, geht es weiter zu Kapitel vier, in dem das transaktionale Stressmodell und sein Entwickler, Richard Lazarus, dem Leser näher gebracht werden sollen.

Anschließend werden in Kapitel fünf die Erkrankungen, die durch Stress entstehen können und die Häufigkeit ihres Auftretens aufgezeigt. In Kapitel sechs werden Coping bzw. Bewältigungsstrategien in Bezug auf das Stressmodell nach Lazarus genannt. Welche der benannten Strategien für eine Person in Stresssituationen am effektivsten erscheint, wird anschließend im Fazit geklärt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Stress

2.2 Stressoren

2.3 Eustress und Distress

2.4 Chronischer Stress

2.5 Ressourcen

3. Stresstheorien

3.1 Beispiel eines Stresstests

4. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

4.1 Zur Person Richard Stanley Lazarus

4.2 Erklärungen der transaktionalen Stresstheorie

5. Erkrankungen, verursacht durch Stress

5.1 Definition Krankheit

5.2 Stressstudie

5.3 Chronische Erkrankungen

6. Coping/Stressbewältigung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung von Stress und dessen krankmachende Auswirkungen basierend auf dem transaktionalen Stressmodell nach Richard Lazarus, um effektive Bewältigungsstrategien aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen von Stress und Stressoren
  • Wissenschaftliche Stresstheorien im Überblick
  • Detaillierte Analyse des transaktionalen Stressmodells
  • Zusammenhang zwischen Stress und gesundheitlichen Folgen
  • Darstellung und Evaluation von Coping-Strategien

Auszug aus dem Buch

4.2 Erklärungen der transaktionalen Stresstheorie

Richard Lazarus versuchte mit seinem Stressmodell in den 1970er Jahren zu erklären, das Stress nicht allein durch einen Stressor hervorgerufen wird, sondern auch durch die subjektive Bewertung der gegenwärtigen Situation. Lazarus teilte diesen Vorgang in vier Phasen ein.

Das transaktionale Stressmodell beginnt mit der ersten Phase, der s.g. Primären Bewertung (primary appraisal). Dabei wird durch die betroffene Person eine schnelle Beurteilung der Situation durchgeführt, in der sie entscheidet, ob die vorhandene Lage positiv, unwichtig oder negativ ist.

Die Beurteilung einer positiven Lage führt bei einer Person zur Bestätigung, dass ausreichend Bewältigungskompetenzen vorhanden sind, denn es wird ein positives Gefühl vermittelt. Sollte die Situation als unwichtig bewertet werden, wird ihr ein gewisses Desinteresse entgegen gesetzt.

Ist die Einschätzung aber negativ, so wird eine Situation hervorgerufen, die stressbegünstigend ist, denn die Person schätzt die Lage als für sie ungünstig ein. Es ist entscheidend, wie eine Person die Stresssituation und ihre Ressourcen einschätzt, denn von dieser Beurteilung hängt es ab, ob Stress entsteht oder nicht (Reif & Spieß, 2018, S. 44 ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, beleuchtet die Rolle von Stress in der modernen Gesellschaft und umreißt die Zielsetzung der Hausarbeit.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden der Begriff Stress und einige in engem Zusammenhang stehende Begriffe erklärt bzw. definiert.

3. Stresstheorien: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über verschiedene Stressmodelle und klassifiziert diese in Reaktions-, Stimuli- und transaktionale Konzepte.

4. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus: Hier wird das Modell von Richard Lazarus detailliert erläutert, inklusive seiner Biografie und der vier Phasen des Bewertungsprozesses.

5. Erkrankungen, verursacht durch Stress: Das Kapitel definiert Krankheit und analysiert anhand von Studien und Beispielen die gesundheitlichen Folgen anhaltender Stressbelastung.

6. Coping/Stressbewältigung: Es werden verschiedene Bewältigungsstrategien vorgestellt und zwischen konstruktiven und destruktiven Ansätzen differenziert.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass das transaktionale Stressmodell gezielte Ansatzpunkte zur Stressvermeidung bietet.

Schlüsselwörter

Stress, transaktionales Stressmodell, Richard Lazarus, Stressoren, Coping, Stressbewältigung, Eustress, Distress, gesundheitliche Folgen, Burnout, Resilienz, Ressourcen, Bewertung, Primäre Bewertung, Sekundäre Bewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Analyse von Stress und den daraus resultierenden gesundheitlichen Risiken, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Modell von Richard Lazarus liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Stress und Stressoren, verschiedene wissenschaftliche Stresstheorien, die Phasen des transaktionalen Stressmodells sowie Strategien zur effektiven Stressbewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis des transaktionalen Stressmodells zu erklären, wie Stress entsteht, welche körperlichen und seelischen Auswirkungen er haben kann und wie durch gezielte Coping-Strategien Krankheiten entgegengewirkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen und psychologischer Standardwerke zum Thema Arbeits- und Gesundheitspsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch Begriffsdefinitionen und Stresstheorien, die detaillierte Darstellung des Lazarus-Modells, eine Analyse stressbedingter Erkrankungen sowie die Erörterung von Bewältigungsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Stress, Transaktionales Stressmodell, Lazarus, Stressoren, Ressourcen, Coping, Stressbewältigung, Gesundheit, Krankheitsentstehung und Resilienz.

Was versteht man unter dem Bewertungsprozess nach Lazarus?

Lazarus unterscheidet zwischen einer primären Bewertung (Einstufung der Situation als positiv, unwichtig oder bedrohlich) und einer sekundären Bewertung (Einschätzung der eigenen Ressourcen zur Bewältigung der Situation).

Wie unterscheidet sich konstruktives von destruktivem Coping?

Konstruktives Coping, wie Entspannungstechniken oder Achtsamkeit, führt langfristig zur Problemlösung, während destruktives Coping, beispielsweise durch Suchtmittelmissbrauch, das Problem lediglich verdrängt und gesundheitliche Risiken erhöht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stress und die Entstehung von Krankheit. Das transaktionale Stressmodel nach Lazarus
Note
2,0
Autor
Katja Kieselbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1041292
ISBN (eBook)
9783346461728
ISBN (Buch)
9783346461735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stress entstehung krankheit stressmodel lazarus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Kieselbach (Autor:in), 2021, Stress und die Entstehung von Krankheit. Das transaktionale Stressmodel nach Lazarus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041292
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