Ziel dieser Hauarbeit ist es, die Investitionsrechnung näher zu beschreiben sowie in einer Beurteilung Vor- und Nachteile zu erörtern. Hierbei wird jedoch nur auf die Methoden der statische Investitionsrechnung eingegangen.
Im zweiten Kapitel wird zunächst der Begriff der Investition erläutert. Anschließend wird im dritten Kapitel auf die Arten der Investitionsrechnung eingegangen, wobei die statistischen Verfahren im darauffolgenden Kapitel detaillierter betrachtet werden. Davon ausgehend wird im fünften Kapitel auf einige Kritikpunkte dieser statischen Methoden im Allgemeinen eingegangen. Das letzte Kapitel dient der Zusammenfassung der wesentlichen Punkte, inkl. eines abschließenden Fazits sowie der Bezug zum Studium.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Was bedeutet Investition
3 Welche Arten von Investitionsrechnung gibt es
4 Statische Verfahren
4.1 Kostenvergleichsrechnung
4.2 Gewinnvergleichsrechnung
4.3 Rentabilitätsvergleichsrechnung
4.4 Statische Amortisationsrechnung
5 Kritikpunkte
6 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Hausarbeit hat das Ziel, die Methoden der statischen Investitionsrechnung näher zu beschreiben sowie deren Vor- und Nachteile kritisch zu erörtern, um die Wirtschaftlichkeit von Investitionen bestimmen zu können.
- Grundlagen und Definitionen des Investitionsbegriffs
- Klassifizierung und Arten der Investitionsrechnung
- Detaillierte Analyse statischer Verfahren (Kosten-, Gewinn-, Rentabilitätsvergleich und Amortisationsrechnung)
- Kritische Würdigung der statischen Methoden
- Gegenüberstellung von statischen und dynamischen Investitionsrechnungsverfahren
Auszug aus dem Buch
4.1 Kostenvergleichsrechnung
Bei der Kostenvergleichsrechnung werden die Kosten als Zielgröße berücksichtigt. Es wird versucht durch Vergleich bzw. Gegenüberstellung der Gesamtkosten von zwei oder mehreren Alternativen (mit gleichen Leistungsmerkmalen), die langfristig günstigste Investition zu bestimmen. Als primäres Beurteilungskriterium gelten die durchschnittlichen Periodenkosten. Grundsätzlich sind alle Kosten für die geplante Investition gegenüberzustellen. Bei diesem Verfahren werden identische Erlöse angenommen. Man geht als davon aus, dass je Alternative die gleiche Leistung und somit der gleiche Erlös erwirtschaftet wird.
Die Kosten können entweder als Periodenkosten oder Stückkosten ermittelt werden. Bei dem Periodenkostenvergleich ist die Annahme, dass alle Alternativen die gleichen quantitativen und qualitativen Leistungen beinhalten. Bei quantitativen Abweichungen ist der Stückkostenvergleich erforderlich. Bestehen darüber hinaus auch qualitative Unterschiede, ist ein Gewinn- bzw. Rentabilitätskostenvergleich anzuwenden. Die vorteilhafteste Investition ist jene, die den höchsten Gewinn erzielt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Investitionsrechnung ein, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert den methodischen Aufbau der Ausarbeitung.
2 Was bedeutet Investition: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Investitionen erläutert und die Unterteilung in Sach-, Finanz- und immaterielle Investitionen vorgenommen.
3 Welche Arten von Investitionsrechnung gibt es: Hier erfolgt eine Einordnung der Investitionsrechnung in statische und dynamische Verfahren als Instrumente zur objektiven Beurteilung von Investitionsvorhaben.
4 Statische Verfahren: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Betrachtung und Modellbeurteilung der Kostenvergleichs-, Gewinnvergleichs-, Rentabilitätsvergleichs- und Amortisationsrechnung.
5 Kritikpunkte: Das Kapitel behandelt die Grenzen der statischen Methoden, insbesondere die einperiodige Betrachtungsweise und die Vernachlässigung des Zeitwerts von Geld.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, hebt die Praxisrelevanz trotz methodischer Schwächen hervor und stellt einen Bezug zum Studium her.
Schlüsselwörter
Investition, Finanzierung, Investitionsrechnung, Statische Verfahren, Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilitätsvergleichsrechnung, Amortisationsrechnung, Wirtschaftlichkeit, Kapitalbindung, Periodengewinn, Investitionsplanung, ROI-Methode, Investitionsrisiko, Nutzensdauer
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen und Methoden der statischen Investitionsrechnung im Kontext der Investitionsplanung für Unternehmen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themenfelder umfassen die Definition des Investitionsbegriffs, die Differenzierung zwischen statischen und dynamischen Verfahren sowie die detaillierte Analyse spezifischer Kennzahlen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Methoden der statischen Investitionsrechnung zu beschreiben, ihre Anwendung in der Praxis zu erläutern und eine kritische Beurteilung ihrer Vor- und Nachteile vorzunehmen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine deskriptive und analysierende Literaturarbeit durchgeführt, die auf gängiger betriebswirtschaftlicher Fachliteratur basiert, um die statischen Investitionsrechenverfahren methodisch zu erklären.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Im Hauptteil werden vier spezifische statische Verfahren: Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilitätsvergleichsrechnung und statische Amortisationsrechnung, theoretisch erläutert und hinsichtlich ihrer Eignung modellbeurteilt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Investitionsrechnung, statische Verfahren, Rentabilität, Amortisationszeit, Periodengewinn und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Warum gelten die statischen Verfahren oft nur als Hilfsverfahren?
Da sie in der Regel nur eine Durchschnittsperiode betrachten und den Zeitwert des Geldes vernachlässigen, liefern sie oft ungenaue Ergebnisse im Vergleich zu dynamischen Verfahren.
In welchem Fall ist die Anwendung der statischen Amortisationsrechnung sinnvoll?
Sie ist nützlich, um einen schnellen ersten Eindruck des Investitionsrisikos zu gewinnen und zu prüfen, ob die zur Finanzierung genutzten Kredite innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch Rückflüsse getilgt werden können.
Warum wird im Fazit das Studium als Investition bezeichnet?
Das Studium erfordert einen Input (Zeit, Geld, Arbeit) mit der Erwartung, durch Wissenszuwachs langfristig einen Output (bessere Karrierechancen, höheres Einkommen) zu erzielen.
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- Anonym (Autor:in), 2021, Methoden der statischen Investitionsrechnung im Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1061405