Böll, Heinrich - Die verlorene Ehre der Katharina Blum


Facharbeit (Schule), 2002

15 Seiten, Note: Sehr gut


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Inhaltsangabe

3 Erzählweise

4 Charakterisierung und Psychogramm

5 Namensgebung

6 Aufbau

7 Die Sprache
7.1 . . . in der Erzählung
7.2 . . . der ZEITUNG

8 Die Arbeitsweise der Zeitung

9 Biographie des Autors

A Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Der Hauptbestandteil des Buches ist die Kritik am Sensationsjournalismus, an dessen Methoden und den unvermeidlichen Folgen. Durch einen Schreibstil, der die breite Masse anspricht und leicht verständlich ist, treiben die Boulevardblätter die Au agen in die Höhe.

Heinrich Böll fordert durch ktive Zeitungsberichte in seiner Erzählung, die denen einer realen Boulevardzeitung jedoch verblü end ähneln, den Leser auf, sich ein eigenes Bild von diversen Zeitungen zu machen.

Man sollte sich zunächst einmal dem Titel sowie dem Untertitel des Buches zuwenden, da sich bereits an diesen eine Kernaussage über das Erzählte tre en lässt. Mit dem Titel der Kriminalerzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum individualisiert und konkretisiert Heinrich Böll den Ehrbegri . Es ist die Ehre der Hauptperson Katharina Blum, die diese Ehre des unbescholtenen und ehrlichen Bürgers durch fremde Einwirkung - nämlich durch die Sensationsma- che der Zeitung - verliert.

Die Auswirkungen eben dieses Ehrverlustes führt im Fall der Kriminalerzählung von Böll bis zu dem durch den Sensationsjournalismus verursachten Mord. Der Untertitel hat einen exemplarischen Charakter, der sich auch allgemein betrachten lässt. Mit dem Begri Gewalt ist die verbale Gewalt in den Berichten der Boulevardpresse gemeint.

Böll beginnt sein Werk mit der folgenden Bemerkung Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Soll- ten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähn- lichkeiten mit den Praktiken der Bild -Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.

- Heinrich Böll

Diese sogenannte salvatorische Klausel1 benutzt Böll nicht nur, um sich rechtlich gegen mögliche Verleumdungsklagen abzusichern. Sie soll o ensichtlich aufzei- gen, dass die Erzählung frei erfunden wurde, dass sie rein ktiv ist. Der Zusatz unvermeidlich steckt jedoch voller Ironie, er zeigt die Parallelen zur Bild - Zeitung. Böll bestätigt diese sogar!

Dieser direkten Hinweise bedurfte es allerdings nicht. Zweideutigkeiten in der Namengebung ( Bild Journalist Adolf Schönner entspricht dem Pressefotogra- fen Schönner) sind genug. Auch anhand der Parallelen bei der Zeitung (ZEI- TUNG und SONNTAGSZEITZUNG entsprechen Bild und Bild am Sonn- tag ) lässt sich leicht feststellen, dass hier auf literarischem Weg mit der Sensa- tionspresse abgerechnet, das heiÿt deren Strategien ins Licht gerückt und dem Leser der Erzählung bewusst gemacht werden sollen. Besonders angesprochen ist hier der Branchenführer, die vom Springerkonzern verlegte und millionen- fach gelesene Bild -Zeitung, die mit ihrer Berichterstattung Heinrich Böll als Muster für die Zeitung in seinem Buch diente.

Die eingebauten ktiven Zeitungsausschnitte haben eine sehr groÿe Ähnlich- keit mit denen der Bild -Zeitung und anderer Boulevardblätter. Gleich wie in einschlägigen Blättern wird hier mit umgangssprachlichen Redewendungen, grammatikalischen Verkürzungen, Mörderbraut verstockt!

- Katharina Blum, Seite 39

einfachem, parataktischem2Satzbau,

Die Blum erhielt regelmäÿig Herrenbesuch. War ihre Wohnung ein Wa enumschlagplatz? Wie kam sie an eine Eigentumswohnung? War sie an der Beute beteiligt? (. . . ) Polizei ermittelt weiter!

- Katharina Blum, Seite 37

Nominalstil,

Mörderbraut (. . . ) Kein Hinweis auf G's Verbleib - Groÿarlam

- Katharina Blum, Seite 39

und auf formal-sprachlicher Ebene mit Übertreibungen bis zu Sensationalisierung auf inhaltlicher Ebene verfahren. Die ZEITUNG stillt das Verlangen der breiten Masse nach leichtverständlichen scheinbaren Erklärungen des Weltgeschehens. Das Aufzeigen von Fakten sowie eine hinterfragende und seriöse Berichterstattung sind nicht gefragt.

Damit ist Die Verlorene Ehre der Katharina Blum nicht nur eine Kritik am Sensationsjournalismus sondern natürlich auch am allgemeinen Medienrummel und der Gier der Menschen nach dem bloÿen Ereignis. Die Vorstellung einer um- fassenden Sozialkritik Bölls drängt sich unvermeidlich auf. Er beschreibt auch, wie sich die Umgebung der Opfer des Sensationsjournalismus durch den Ein- uss der Medien verändert. Durch die verbale Gewalt der Presse kann das Leben eines unbescholtenen Menschen zur Gänze zerstört werden. Diese Problematik hat auch in der heutigen Medienlandschaft an Aktualität nicht verloren, sie ist - im Gegenteil - noch akuter geworden! Zeitungen, die das schreiben, was der Leser leicht versteht, verkaufen sich besonders gut. Der eigentliche Grund, warum Heinrich Böll ein solch politisch und gesellschaftlich brisantes Werk verfasst hat, wird später noch näher erläutert werden.

2 Inhaltsangabe

Die Erzählung handelt von einer jungen Frau, die durch eine zufällige Bekanntschaft mit einem gesuchten Rechtsbrecher in das Visier von Boulevardpresse und Polizei gerät und unter dem Druck der Verfolgung zusammenbricht.

Die 27 jährige Katharina Blum wurde am 2. März 1947 in Gremmelsbroich geboren. Ihr Vater war Bergarbeiter und starb, als Katharia 6 Jahre alt war. Ihre Mutter verdiente sich Geld indem sie bei Nachbarn putzte.

Ihre Patentante Else Woltersheim unterstützte Katharina besonders, so konn- te sie die Hauswirtschaftsschule mit sehr gut abschlieÿen. 1968 lernte sie den Textilarbeiter Wilhelm Brettloh kennen, den sie schon bald heiratete. Kurze Zeit später lieÿ sich Katharina von ihm scheiden. Schlieÿlich bekam sie eine Stelle bei dem Ehepaar Blorna, wo sie den Haushalt führte und auch einen Kredit für eine Wohnung bekam. Nebenbei arbeitet sie auch noch bei anderen Ehepaaren.

Zu den Faschingsfeiertagen wird Katharina von ihrer Patentante zu einer Party eingeladen, dort tanzt sie sehr innig mit Ludwig Götten, den sie vorher noch nie gesehen hat. Auf der Party ist auch noch ein Polizist, der sich als Araber verkleidet hat, um Ludwig Götten beobachten zu können. Sie verläÿt die Faschingsparty mit Ludwig Götten schon sehr früh und fährt mit ihm zu ihrer Wohnung. Inzwischen wird ihre Wohnung von mehreren Polizisten beobachtet. Um 6 Uhr in der Früh bittet Götten sie, ihm einen zweiten Ausgang aus ihrer Wohnung zu zeigen, da er angeblich von der Polizei verfolgt wird.

Wenig später steht die Polizei vor ihrer Tür und führt Katharina ab. Da- bei wird sie von Pressefotograf Schönner fotogra ert. Im Polizeirevier wird sie von Kriminalkommissar Beizmenne verhört und über Götten ausgefragt. Nach dem Verhör darf sie überraschend nach Hause gehen; inzwischen werden andere Hausbewohner betre end Katharina Blum befragt. Sie sagen aus, dass Kathari- na regelmäÿig Herrenbesuch hatte. Katharinas Arbeitsgeber erfährt durch einen Journalisten der Zeitung, der ihn im Urlaub über Katharina ausfragen will, dass sie verhört wird. Blorna bricht seinen Urlaub sofort ab um Katharina beizuste- hen und sie zu verteidigen schlieÿlich ist er Rechtsanwalt.

Plötzlich scheinen sich alle bis auf die Blornas, Frau Woltersheim, deren Lebensgefährte Konrad Reiters und einige andere, gegen Katharina verschwo- ren zu haben, wobei die Medien, besonders die ZEITUNG, einen beträchtlichen Anteil zu dieser Entwicklung beitragen. Ungeachtet ihrer tatsächlichen morali- schen Integrität, wird Katharina sensationsheischend als Gangsterbraut und Prostituierte dargestellt.

Tötges, ein Journalist der ZEITUNG, konfrontiert Katharinas schwerkranke Mutter mit den Fakten . Ihre Mutter antwortet Warum musste das so kommen, warum musste das so enden?

- Katharina Blum, Seite 103

In der Zeitung liest man

So musste es ja kommen, so musste es ja enden.

- Katharina Blum, Seite 41

Durch solche Artikel wird Katharina seelisch zerstört. Schmähbriefe von Un- bekannten landen im Briefkasten, sogar ein obszöner Anrufer meldet sich. Als auch noch Katharinas Mutter stirbt und die ZEITUNG Katharina be-schuldigt, an deren Tod schuld zu sein, ist Katharina am Ende und sieht sich in die Enge getrieben. In ihrer ausweglosen Situation vereinbart sie schlieÿlich einen Termin mit Tötges, um ihm ein vermeintliches Exklusivinterview zu ge-ben. Das Interview soll in ihrer Wohnung statt nden. Inzwischen wird Ludwig Götten in Sträubleders Villa am Stadtrand nach einer Schieÿerei festgenom-men. Götten sagt aus, dass Katharina nie an seinen Gewalttaten beteiligt war und unschuldig sei. Doch zurück zu dem vermeintlichen Interview: Katharina besorgt sich von Konrad Breiters, Woltersheims Freund, eine Pistole und tötet den Journalisten. Am späten Abend stellt sie sich der Polizei.

3 Erzählweise

Heinrich Böll lässt in seinem Text einen ktiven Erzähler alle Einzelheiten ver- mitteln und die Geschehnisse kommentieren. Die Erzählperspektive ist vorwie- gend auktorial3. Diese Erzählhaltung zeichnet sich durch subjektive Bewertun- gen und Kommentare der Handlung des Erzählers aus, der Erzähler hebt seine Rolle hervor.

Die Berichterstattung erscheint dem Leser zunächst neutral, durch die be- hördlichen Vernehmungen wirkt das Erzählte sehr objektiv. Der Leser erhält so den Eindruck einer objektiv-sachlichen, literarischen4 Berichterstattung.

Aber gerade in der auktorialen Erzählperspektive zeichnet sich die politische, soziale und moralische Einstellung des Autors ab. Die im Vordergrund objektive Erzählweise stellt sich als subjektiv heraus. Der Autor gibt seinen Standpunkt durch den auktorialen Erzähler zu erkennen.

Wenn der Bericht - da hier soviel von Quellen geredet wird - hin und wieder als ieÿend empfunden wird, so wird dafür um Ver- zeihung gebeten: es war unvermeidlich. Angesichts von Quellen und Flieÿen kann man nicht von Komposition sprechen . . . Wenn also diese Erzählung stellenweise in Fluss kommt, wobei Niveauun- terschiede und -ausgleiche eine Rolle spielen, so wird um Nachsicht gebeten. . .

- Heinrich Böll, Vorwort zu Katharina Blum

Hier gibt sich der auktoriale Erzähler als solcher zu erkennen, Böll bittet um Nachsicht, sollte die Erzählung stellenweise zu subjektiv sein.

4 Charakterisierung und Psychogramm

Als Zentral gur in der Kriminalerzählung tritt die junge Haushälterin Katharina Blum in Erscheinung. Katharina wird von verschiedenen Seiten charakterisiert. Auf der einen Seite erhält der Leser Informationen durch Aussagen, die Kathari- na während ihres Verhörs macht, in dem Kommissar Beizemenne ihr komplettes Leben erfasst, um eine länger bestehende Verbindung zu Götten nachzuweisen. und durch Katharinas Angaben gegenüber Rechtsanwalt Blorna. Jedoch wird sie auch durch Kommissar Beizemenne in diesem Verhör charakterisiert. Einen weiteren Einblick in den Charakter Katharinas, wenn auch wahrscheinlich einen falschen, erhält man durch ihren Gegner Tötges, dem Reporter der ZEITUNG.

Durch Selbstaussagen der Katharina Blum erfährt man, dass sie schon während der Schulzeit sehr eiÿig war und zu Hause und bei den Nachbarn arbeiten musste. Katharina ist als Kind durch den frühen Verlust ihres Vaters sehr selbständig geworden. Sie erlernte den Beruf der Hauswirtschafterin und fand auch eine Anstellung als solche. Zudringlichkeiten eines arbeitgebenden Arztes ging sie durch Kündigung aus dem Weg.

Der erste groÿe Einschnitt in Katharinas Leben war die Heirat mit Wil- helm Brettloh. Nach einem halben Jahr verlässt sie Brettloh jedoch aufgrund unüberwindlicher Abneigungen . Während ihrer Arbeit als Haushälterin bei dem Rechtsanwalt Dr. Hubert Blorna und der Architektin Trude Blorna übernimmt Katharina die gesamte Haushaltsführung selbständig. Bei Einladungen und Empfängen der Familie Blorna sorgt sie für die Gäste, gelegentlich tanzt sie auch und läÿt sich von den Herren nach Hause fahren. Gegenüber Zudringlichkeiten der Gäste verhält sie sich zurückhaltend und abweisend, aus diesem Grund wird sie auch scherzhaft Nonne genannt.

Aufgrund ihrer Sparsamkeit und Aushilfsarbeiten bei den Eheleuten Hie- pertz und der Fa. Kloth gelingt es Katharina mit nanzieller Unterstützung der Blornas eine Eigentumswohnung und einen Volkswagen zu erwerben. Die- se Anscha ungen tätigt sie, um frei und unabhängig zu sein. Daraus lässt sich schlieÿen, dass Katharina ein Durchschnittsmensch ist. Eine Eigentumswohnung und ein Volkswagen charakterisieren einen unau älligen Lebensstil mit einem durchschnittlichen Wohlstand.

Ihre Arbeitgeber, die Blornas und die Hiepertz, sind stets mit Katharinas Arbeit zufrieden, es heiÿt, dass sie ruhig und planvoll den Haushalt leitet. Katharinas Tante Woltersheim ist der Meinung, sie . . .

(. . . ) sei immer ein eiÿiges, ordentliches, ein bisschen schüch- ternes, oder besser gesagt, eingeschüchtertes Mädchen gewesen, als Kind sogar kirchentreu. (Sie sei auch) organisatorisch, kalkulato- risch und auch, was die ästhetische Seite betre e, aufs beste gebildet und ausgebildet Dr. Blorna bezeichnet Katharina als eine sehr kluge und kühle Person. Laut Dr. Hipertz Aussage ist Katharina radikal, hilfsbereit, planvoll und intelligent. Hierdurch wird die Deutung von Katharinas Intelligenz als egoistisch widerlegt. Dieser Altruismus5 ndet sich in der Geschichte der plötzlich erwachten Liebe zu Ludwig Götten wieder, sie löst sich von ihrer bisherigen Kontaktscheue gegenüber Männern und verbringt, gleich nach der ersten Begegnung eine Liebesnacht mit ihm. Diese plötzliche Liebe zu Götten wird bei dem Verhör Katharinas, wegen ihrer sonstigen Zurückhaltung nicht geglaubt.

Es tri t zu, dass ich (. . . ) ausschlieÿlich und innig mit Ludwig Götten getanzt habe, den ich zum ersten mal in meinem Leben sah... Ich empfand groÿe Zärtlichkeit für ihn und er für mich.

Neben den bisher genannten Eigenschaften Katharinas Strebsamkeit, Fleiÿ, Klugheit, Ordnungssinn und Organisationstalent, Freundlichkeit, Hilfsbereit- schaft, Selbstlosigkeit und Zurückhaltung gegenüber Männern sind noch zwei weitere zu erwähnen, die Frau Blorna hinzuzufügen weiÿ. Sie nennt sie die bei- den lebensgefährlichen Eigenschaften: Treue und Stolz. Treue steht für die Er- füllung eingegangener Verp ichtungen, die Katharina in ihren bisherigen Ar- beitsverhältnissen bewiesen hat, der Stolz äuÿert sich in ihrer Verschwiegenheit von Geheimnissen. Kommissar Moeding hält Katharina am Anfang des Verhörs laut seiner Aussage nicht für unmittelbar kriminell, sondern für naiv und ein biÿchen zu romantisch.

Beizmenne scheint allerdings der festen Überzeugung zu sein, Katharina habe schon ein länger bestehendes Verhältnis zu Götten gehabt, er sieht in Katharina eine ebenso kriminelle Komplizin des Flüchtigen.

Die ZEITUNG ist allerdings der Meinung, Katharina sei eine Kommunistin oder Linksradikale mit dem Ein uss eines kommunistischen Vaters. Katharina sei eiskalt und berechnend, eines Verbrechens fähig.

Der Erzähler bietet während des Verlauf der Handlung mögliche Hinweise für eine Deutung des Mordmotives Katharina Blums. Er rätselt zwischendurch über den Zeitpunkt der Entstehung der Mordmotivation und des Mordplanes.

Es hat natürlich ziemlich viele Theorien gegeben, die den Zeitpunkt herauszuanalysieren versuchten, an der Katharina die ersten Mord- absichten fasste oder den Mordplan ausdachte und sich dazu ent- schloÿ, ihn auszuführen. Manche denken, daÿ schon der erste Artikel am Donnerstag in der ZEITUNG genügt habe, wieder andere halten den Freitag für den entscheidenden Tag, weil an diesem Tag die ZEITUNG immer noch keinen Frieden gab und Katharinas Nach- barschaft und Wohnung, an der sie so hing, sich als (subjektiv je- denfalls) zerstört erwies; der anonyme Anrufer, die anonyme Post - und dann noch die ZEITUNG vom Samstag und auÿerdem (hier wird vorgegri en!) die SONNTAGSZEITUNG. Sind solche Spekulationen nicht über üssig: Sie hat den Mord geplant und ausgeführt - und da- mit basta! Gewiss ist, daÿ sich in ihr etwas 'gesteigert hat' - daÿ die Änderungen ihres ehemaligen Ehemanns sie besonders aufgebracht haben, und ganz gewiÿ ist, dass alles, was dann in der Sonntags- zeitung stand, wenn nicht auslösend, so doch keineswegs beruhigend gewirkt haben kann.

- Katharina Blum, Seite 79

Des weiteren wird Katharinas psychische Verfassung von Frau Woltersheim während ihrer Vernehmungen sehr zutre end beschrieben:

Sie kenne Katharina vom Tag ihrer Geburt an und beobachte schon jetzt die Zerstörung, auch die Verstörtheit, die an ihr seit gestern bemerkbar sei. Sie sei keine Psychologin, aber die Tatsache, daÿ Ka- tharina o enbar nicht mehr an ihrer Wohnung, an der sie so gehan- gen und für die sie so lange gearbeitet habe, interessiert sei, halte sie für alarmierend.

Katharinas Situation, welche die Ermordung eines Reporters auslöst, wird unter Betrachtung ihrer Entwicklung vor der Begegnung mit Götten verständ- lich.

Sie hat sich nach ihrer gescheiterten Ehe durch Fleiÿ und Beharrlichkeit in ihrer Arbeit und Weiterbildung eine neue Existenz aufgebaut, in der sie mit sich selbst sehr zufrieden ist Sie hatte so eine Übereinstimmung ihres Wesens eine neue Identität gefunden.

Diese neue Identität wurde durch eine Enthaltsamkeit in ihrem Gefühlsleben möglich. Als sie Ludwig Götten kennenlernt und sich in ihn verliebt, erreicht ihre Identität eine höhere Stufe. Die Zerstörung ihrer neuen Harmonie beginnt mit der Festnahme. Durch intime Fragen seitens Kommissar Beizmenne ndet ein gewaltsames Eindringen in Katharinas Privatleben statt. Ab diesem Zeitpunkt dürfte ihre erste psychische Gegenreaktion in Form von Aggression und Misstrauen begonnen haben. Die negativen Behauptungen über Götten, die Katharinas Idealbild von ihrem Selbstwertgefühl angreifen, lösen weitere Abwehrreaktionen aus. Dieser Zustand der Verstörtheit erfährt durch die Verunglimpfungen in den Berichten der ZEITUNG eine starke Steigerung.

Dass Katharinas Verhältnis zur ZEITUNG weniger emotional und mehr analytisch erscheint, lässt auf eine starke Aggression im Tiefenbereich ihrer Seele schlieÿen. Auch die spätere Erschieÿung des Journalisten lässt sich aus einem Zusammenhang mit der erfolgten Zerstörung ihrer Ehre und ihrer Menschenwürde deuten. Da Katharina mit niemanden o en über den Verlust ihrer Ehre spricht, staut sich die Aggression in ihr auf.

5 Namensgebung

Untersucht man die Namen der Haupt guren, so stellt man fest, dass Heinrich Böll Namen mit einem möglichen symbolischen Nebensinn verwendet. Die Na- men charakterisieren die Personen, indem sie bei dem Leser eine gedankliche Verbindung herstellen.

Der Name Katharina steht im Griechischen für die Reine oder die Geläuterte . Mit dem Nachnamen Blum assoziiert man die Blume, die sich als Symbol auf das reine Wesen Katharinas bezieht.

Katharinas Gegner werden mit ihrem Namen unbewusst negativ dargestellt. Mit dem Namen des Sensationsjournalisten Tötges assoziiert man den Tod. Die Lautfolge des Namens des Kriminalhauptkommissars Beizemenne beinhaltet Zischlaute und klingt daher sehr aggressiv, entspricht also seinen Verhandlungs- methoden.

Der Name des Geliebten, Ludwig Götten, wird durch die Ähnlichkeit mit Gott oder der Göttliche durch den Leser positiv bewertet. Mit dem bibli- schen Zitat (. . . ) er war es eben, der da kommen soll (. . . )

- Katharina Blum, Seite 59

wird der Bezug auf Gott unterstützt.

6 Aufbau

Heinrich Böll hat sein Buch Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann als Kriminalerzählung in insge- samt 58 sehr knapp gehaltenen Kapiteln verfasst. Im Gegensatz zu herkömmli- chen Kriminalerzählungen, in denen der Täter gesucht wird, stellt sich der Täter am Anfang der Geschichte.

Im Verlauf der Erzählung geht es um ein stufenweises Aufdecken und Ent- hüllen von Mordmotiven. Diese Mordmotive werden erst während der Erzählung von der Mordtat der Katharina Blum langsam aufgebaut. Der Schluss des Buches wird vorweggenommen, die Erzählung endet gleich wie der Anfang, mit dem Mord an dem Journalisten Tötges.

Durch diese Mittel und den sprunghaften Aufbau erreicht Böll einen Gegensatz zum Trivialroman. Er möchte bewusst keinen herkömlichen Krimi schreiben, der Schwerpunkt liegt nicht auf der Handlung. Das Thema ist klar erkennbar: Wie wehrt sich Katharina gegen die ZEITUNG .

Wie schon erwähnt, nimmt ein allwissender Erzähler zu dem geschehenen Stellung, er führt den Leser. Durch diese ziemlich subjektive Erzählweise wird einerseits erreicht, dass der Leser eine Sympathie für Katharina entwickelt. Es wird dadurch auch eine Verschmelzung von Polzeimethoden und Politik besser dargestellt.

7 Die Sprache. . .

7.1 . . . in der Erzählung

Böll gibt weite Teile des Inhaltes des Buches in einer objektiven Berichterstat- tung wieder. Dieser Stil wird jedoch nicht konsequent eingehalten. Teilweise verwendet er umgangssprachliche Redewendungen, in denen sich seine persön- liche Betro enheit über die verbale Gewalt der Presse widerspiegelt.

In der Wiedergabe der Vernehmungen gibt es einige Male formelhafte Wen- dungen. So wird zuerst das unpersönlich - amtlich (objektiv) wirkende es wurde verwendet,

Es wurden einige Gegenstände beschlagnahmt; es wurde Katharina gestattet; bemerkt worden war auch, dass,. . . ; Es mussten noch drei weitere Teilnehmer des Hausballs vernommen werden.

- Katharina Blum

dann jedoch bemerkt der Leser in Aussagen der Blornas und Katharinas Tante Woltersheim angequatscht; in die Fresse hauen; diese Schweine; Sie verdammte Sau, Sie verdammte feige Sau. . . ; Schleimscheiÿer und widerwärti- ge(r) Angeber

- Katharina Blum

eine plötzliche Wendung zum subjektiven Schreibstil, sobald der auktoriale Erzähler auf die ZEITUNG zu sprechen kommt.

Kommissar Beizmenne verwendet gelegentlich umgangssprachliche Ausdrücke wie abgezischt , er tritt als rauher Mensch mit rauhen Verhandlungsmethoden auf.

Der Zeitungsreporter Tötges benützt Katharina gegenüber vulgäre Rede- wendungen. Als Tötges Katharina wegen des versprochenen Interviews aufsucht schlägt er vor ...erst, einmal (zu) bumsen

- Katharina Blum, Seite 135

Katharina antwortet mit den gleichen sprachlichen Mitteln, Bumsen, meinetwegen , ich hab' die Pistole rausgenommen und sofort auf ihn geschossen, (. . . ) ich dachte: Gut jetzt bumst's.

- Katharina Blum, Seite 135

7.2 . . . der ZEITUNG

Die in Bölls Erzählung berichterstattende ZEITUNG bildet den medialen Gegenpart zu Katharina.

Die Sprache der Zeitung bewegt sich durchgängig auf dem Sprachniveau der angesprochenen Leserschaft.

Die Reportagen der ZEITUNG beginnen mit groÿen Fotos und knappen Schlagzeilen, sie beinhalten Beleidigungen und verleumderische Zusätze über Katharina und die Personen, die ihr positiv gesonnen sind.

Diese Ellipsen versteht jeder Leser der Zeitung, die kurzen Sätze prägen sich schnell in das Gedächtnis ein. Durch die enthaltenen Verleumdungen wie Räu- berliebchen und Mörderbraut assoziiert man schnell den Eindruck, Katharina sei von ihrem Geliebten abhängig und ihm hörig. Die De nition Liebchen wirkt stark verniedlichend, der Leser erhält ein falsches Bild von Katharina. Die Be- richte des Sensationsreporter Tötges weichen sehr stark von der Wirklichkeit ab. Er formt positive Zeugenaussagen so um, dass diese in das negative Bild der Zei- tung passen. So ersetzt er beispielsweise die positive Einschätzung Katharinas durch ihren Arbeitgeber als eine

(. . . ) kluge und kühle Person.

- Katharina Blum, Seite 35

durch

eiskalt und berechnend

- Katharina Blum, Seite 36

Aus der allgemeinen Aussage Blornas Ich bin Anwalt und weiÿ, wer alles eines Verbrechens fähig ist!

- Katharina Blum, Seite 35

wird durch Tötges Wirken plötzlich, dass Blorna Katharina Blum für durchaus eines Verbrechens fähig (hält)

- Katharina Blum, Seite 36

Die Berichte der Zeitung werden meist mit verleumderischen Zusätzen versehen, um die Sensationsgier der Leser zu befriedigen. Die Aussage der Frau Woltersheim, Katharinas Mutter sei einmal (. . . ) erwischt worden, wie sie in der Sakristei gemeinsam mit dem Küster eine Flasche Messwein getrunken habe

- Katharina Blum, Seite 37

formuliert die ZEITUNG um in, Sie hat Messwein gestohlen und in der Sakristei mit ihren Liebhabern Orgien gefeiert.

- Katharina Blum, Seite 37

8 Die Arbeitsweise der Zeitung

Die ZEITUNG ist absichtlich nicht an der Wahrheit, der lückenlosen Aufdeckung von Unbekanntem, an der wahrhaftigen Informationsp icht der Ö entlichkeit gegenüber interessiert. Zu diesem Zwecke werden Persönlichkeitsverletzungen, menschenunwürdige Berichte sowie Verletzungen der Intimsphäre eines Bürgers, hier Katharina Blum, bewusst in Kauf genommen.

Dieses Verfälschen von Tatsachen, um damit Pro t zu erwirtschaften, steht im Widerspruch zu den ethischen und moralischen Grundsätze(n) des Deutschen Presserates , das deutsche Äquivalent zu den österreichischen Pressegesetz(en) des Staates Österreich mit den gleichen Inhalten.

Wird dort die Wahrheit als das oberste zu informierende Gut proklamiert, wendet sich dies bei der ZEITUNG in das Gegenteil. Auch ist in diesen Grund- sätzen von der Achtung des Privatlebens und der Intimsphäre des Menschen zu lesen; die ZEITUNG ignoriert das komplett - was zählt ist die Au age.

Ferner ist auch die Arbeitsweise der ZEITUNG bedenklich. Wenn sie zum Beispiel titelt:

Räuberliebchen Katharina Blum verweigert Aussage über Herrenbe- suche

- Katharina Blum, Seite 36

drängt sich die Frage auf, woher die ZEITUNG diese vertraulichen Informationen besitzt. In Bölls Erzählung ist es die Polizei, sprich Kommissar Beizmenne, der durch gezielte Indiskretionen einen weiteren Schritt tut, der Tötges am Ende der Erzählung das Leben kosten wird.

Eine schier unfassbare Tat ist des weiteren, dass Tötges Katharinas Mutter im Krankenhaus aufsucht, sich tatsächlich als Arzt verkleidet und die schwerkranke Frau rücksichtslos ausfragt!

Katharina selbst bringt es auf den Punkt, als sie bei Herrn Blorna Trost sucht und sagt:

(. . . ) ich weiÿ ja jetzt, wie diese Schweine arbeiten. Heute morgen haben sie sogar meine schwerkranke Mutter, Brettloh und andere Leute aufgestöbert.

- Katharina Blum, Seite 37

Die ZEITUNG versteht es, aus jedem noch so kleinen Indiz eine groÿe Schlagzeile zu machen, so verleumdet sie, stellt die absurdesten Verbindungen zu unbescholtenen Bürgern her, bringt die Politik mit ins Spiel oder verdreht Äuÿerungen zu ihrem eigenen Nutzen - pure Polemik, doch nichts steckt dahinter. Da werden die unangemessensten Beschreibungen und Adjektive verwendet

War ihre Wohnung ein Konspirationszentrum (. . . ) ein Wa enumschlagplatz?

- Katharina Blum, Seite 37

Diese Heiterkeit, mit der die Zeitung getrieben von dem Drang, einen Skandal aus ndig zu machen (oder auch selbst zu machen , sich auf jedes kleinste Detail stürzt, sich blutrünstig an der Demontage der Person Katharina Blum beteiligt, ist erschreckend. Aus der Aussage von Studiendirektor Hiepert Wenn Katharina radikal ist, dann ist sie radikal hilfsbereit, planvoll und intelligent - ich müsste mich schon sehr getäuscht haben (. . . )

- Katharina Blum, Seite 42

wird für die ZEITUNG

Eine in jeder Beziehung radikale Person, die uns geschickt getäuscht hat.

- Katharina Blum, Seite 42

Es ist bemerkenswert, dass die ZEITUNG wie in dem vorangegangen Beispiel bereits durch feine Veränderungen, wie Zusammenfassungen oder Wortumstellungen, eine derart starke Änderung der Aussageintention erreicht.

Wenn man den Fall der Katharina Blum zusammenfassend betrachtet, kann man ohne weiteres feststellen, dass die ZEITUNG fast gegen alle Richtlinien des Deutschen Presserates verstoÿen hat - sei es die Verletzung von Persönlichkeitsrechten, die o ensichtlich voreingenommene Berichterstattung oder die durch unlautere Methoden bescha ten Informationen. Massenblätter, Boulevardzeitungen, allen voran die deutsche Bild -Zeitung, sehen in den Grundsätzen zur Berichterstattung oft nur ein wertloses Papier.

9 Biographie des Autors

Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln als Sohn eines katholischen Schreiners und Bildhauers geboren.

Erst im Jahre 1937, also mit 20 Jahren, beginnt er mit einer Buchhändler- lehre in seiner Heimatstadt Köln. Ein Jahr später bricht er die Lehre jedoch wieder ab und beginnt erste schriftstellerische Arbeiten. 1938 wird er zum Ar- beitsdienst einberufen und kommt 1939 zur Wehrmacht. Dort leistet er unter anderem Kriegsdienst in Frankreich, der Sowjetunion, in Rumänien, Ungarn und im Rheinland. Schon bald wird er wegen seines Fleiÿes zum Obergefreiten befördert. Er erkrankt an Typhus und wird mehrfach verwundet. 1945 wird er kurzzeitig in amerikanischen und britischen Lagern interniert. Während seines Dienstes, der 1945 endet, heiratet er Annemarie Cech, nämlich im Jahre 1942.

Sein Ziel kennend, beginnt er 1946 mit dem Studium der Germanistik in Köln und und beginnt zur gleichen Zeit auch mit intensiver schriftstellerischer Tätigkeit.

Er verö entlicht in den folgenden Jahren einige Kurzgeschichten, darunter Aus der Vorzeit , und Der Angri 1949 verö entlicht er sein erstes Buch mit der vom Kriegserleben geprägten Erzählung Der Zug war pünktlich und lebt fortan als freier Schriftsteller mit festem Wohnsitz in Köln. 1951 wird er zur Tagung der Gruppe 47 in Bad Dürk- heim eingeladen, wo er für seine satirische Geschichte Die schwarzen Schafe ausgezeichnet wird.

1958 erhält Heinrich Böll nach Erscheinen von Dr. Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren den Eduard-von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal. Ein Jahr später verö entlicht er den Roman Billard um halbzehn , in dem er sich erneut mit Themen des Krieges und des Zusammenbruchs der bürgerlichen Gesellschaft auseinandersetzt. Er erhält dafür die Auszeichnung mit dem Groÿen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen.

1969 wird Böll zum Präsidenten des deutschen PEN-Zentrums gewählt, nachdem er zwei Jahre zuvor mit dem Georg Büchner Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet wurde.

Nach ö entlichen Kontroversen um seinen Spiegel -Artikel Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit? wird er zu Unrecht mit der RAF in Verbin- dung gebracht und als Konspirant von Baader und Meinhof bezeichnet.

1974 verö entlicht Heinrich Böll die Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann , eine Kritik krimineller Formen der Meinungsmanipulation durch die Boulevardpresse, die als literarische Rache gegen die Bild -Zeitung gedacht ist.

Zu Bölls 60. Geburtstag im Jahre 1977 erscheinen die ersten fünf Bände einer Werkausgabe sowie Einmischung erwünscht. Schriften zur Zeit . Er engagiert sich für die Friedensbewegung und spricht sich unter anderem bei der ersten Bon- ner Demonstration gegen den NATO-Nachrüstungsbeschluss aus. 1984 erwirbt die Stadt Köln das literarische Archiv Bölls und richtet eine Böll-Sammlung und Arbeitsstelle ein.

Heinrich Böll stirbt nach langer Krankheit am 16. Juli1985 in seinem Haus in Langenbroich/Eifel. Posthum erscheint im Herbst sein letzter Roman Frauen vor Flusslandschaft .

A Literaturverzeichnis

Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Heinrich Böll 33. Au age, September 1997

Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München

Der Brockhaus: in 15 Bänden Die Deutsche Bibliothek CIP-Einheitsaufnahme, Ausgabe 1999 F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim

Der Spiegel USPS No. 0154-520 Spiegel Online unter: http://www.spiegel.de/archiv/ Rudolf Augstein, 20457 Hamburg

Liste der Unterstützenden Baader-Meinhof Verband Baader-Meinhof Verband: http://www.baader-meinhof.com/who/ 1997-2002, Richard Hu man

Heinrich Böll von Sowinski, B. 14. Au age, Ausgabe 1993 Stuttgart u. a.

Mehr als ein Dichter, über Heinrich Böll von Reich-Ranicki, M. 22. Au age, Ausgabe 1994 München

Heinrich Böll - Bilder eines Lebens Scheurer 36. Au age Köln, 1995

Heinrich Böll Reinbek 55.-57. Tsd. von Schröter, K. 18. Au age, Ausgabe 1995 (unbekannt)

Das Werk Heinrich Bölls - Bibliographie von Bellmann, W. 11. Au age, Ausgabe 1995 Opladen

Grundlagen und Gedanken von Bernd Balzer 3. Au age, Ausgabe 1997 Frankfurt am Main

Königs Erläuterungen und Materialien von Gerd Ludwig 10. Au age, Ausgabe 1997 Bange

Oldenbourg Interpretationen von Bernhard Sowinski 2. Au age, Ausgabe 1997 Oldenbourg

[...]


1 salvatorische Klausel: Die einem Vertrag, Text oder internationaler Vereinbarung beige-fügte Abrede, dass bestimmte Rechte einer Vertragspartei unberührt bleiben. (lat. salvatio = Rettung)

2 parataktisch: gr. Sprachweise: Nebenordnend, Nebengeordnet

3 auktorial: von lat. auctor (=Urheber)

4 literarisch = schriftstellerisch

5 Altruismus: lat. Selbstlosigkeit - siehe Altruist

15 von 15 Seiten

Details

Titel
Böll, Heinrich - Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Note
Sehr gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V106631
Dateigröße
501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Böll, Heinrich, Ehre, Katharina, Blum, Thema Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Arbeit zitieren
Alex Graf (Autor), 2002, Böll, Heinrich - Die verlorene Ehre der Katharina Blum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/106631

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Titel: Böll, Heinrich - Die verlorene Ehre der Katharina Blum



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