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Lese- und Rechtschreibschwäche als Teilleistungsstörung in der Schule und ihre Auswirkungen und Folgen

Title: Lese- und Rechtschreibschwäche als Teilleistungsstörung in der Schule und ihre Auswirkungen und Folgen

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lina-Alice Polten (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Auswirkungen und Folgen einer Lese- und Rechtschreibschwäche LRS zu verdeutlichen und zu diskutieren. Zu Beginn wird der theoretische Hintergrund beleuchtet. Es wird darauf eingegangen, wie LRS definiert wird und welche Ursachen dieser zugrunde liegen. Darauf folgt die Erklärung wie LRS erkannt und diagnostiziert werden kann. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Situation in der Schule gelegt und welche Auswirkungen sowie Folgen es für die Betroffenen geben kann. Des Weiteren wird dargestellt, welche präventiven Maßnahmen sich als wirksam herausgestellt haben, sowie welche nicht präventiven Maßnahmen es im Rahmen der schulischen Betreuung gibt. Die Diskussion beginnt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die LRS und bezieht sich auf Studien, die sich mit der Wirksamkeit von präventiven Maßnahmen beschäftigten. Als Fazit der Ausarbeitung wird gezogen, dass auf das frühe Erkennen von LRS ein besonderes Augenmerk gelegt werden muss.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Lese- und Rechtschreibschwäche

3. Potenzielle Ursachen einer Lese- Rechtschreibschwäche

3.1. Die visuelle und auditive Wahrnehmung

3.2. Die genetische Erklärung

4. Die Erkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten

4.1. Symptome

4.2. Diagnostik

5. Lese- Rechtschreibschwäche in der Schule – Auswirkungen und Folgen

6. Prävention und Förderungsmöglichkeiten

6.1. Prävention von Schwierigkeiten vor dem Schulbeginn

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Definition, den Ursachen sowie den Auswirkungen der Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) auf den schulischen Alltag und die psychische Gesundheit der betroffenen Schülerinnen und Schüler.

  • Genetische Ursachen und neurobiologische Hintergründe einer LRS
  • Methoden der Früherkennung und diagnostische Verfahren
  • Schulische Auswirkungen, Noten und Nachteilsausgleich
  • Psychosoziale Folgen wie Schulangst und Mobbing
  • Wirksamkeit präventiver und therapeutischer Fördermaßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.1. Die visuelle und auditive Wahrnehmung

Es wird davon ausgegangen, dass bei einer LRS der Begabungsmangel auf Abweichungen der Hirnfunktion zurückzuführen ist. Diese Defizite kommen bei visuellen und auditiven Informationsverarbeitungsmechanismen zum Tragen. Da insbesondere die Verarbeitung von Reizen eine Rolle spielt, muss auch die Funktion des zentralen Nervensystems berücksichtigt werden. So zeigt sich beim Lesen eines Wortes durch eine Person, die eine LRS besitzt, dass die Verarbeitung wesentlich langsamer im Gehirn erfolgt, als es bei einer Person ohne Defizite der Fall ist (Warnke, A., Hemminger, U., Roth, E. und Schneck, S. (2002). Legasthenie – Leitfaden für die Praxis. Göttingen: Hogrefe Verlag.).

Diese Unterschiede können mittels hirnelektrischer Messungen nachgewiesen werden. Beim vorliegenden Versuchsaufbau bekamen die Versuchspersonen zwei verschiedene Wörter, sowie die Aufgabe zu definieren, in welchem Wort ein bestimmter Buchstabe vorkommt (Warnke, A., Hemminger, U., Roth, E. und Schneck, S. (2002). Legasthenie – Leitfaden für die Praxis. Göttingen: Hogrefe Verlag). Als unmittelbare Ursache für eine LRS werden verschiedene Hypothesen diskutiert. Eine Möglichkeit könnte eine Störung der Blickbewegung sein, wobei diese Hypothese jedoch statistisch nicht belegt werden konnte. Andere Hypothesen beruhen auf Untersuchungen, dass Personen mit einer LRS, eine langsamere Sprachwahrnehmung besitzen. Dies zeigt sich durch Probleme beim Erkennen von hintereinander folgenden Lauten. Auch bei der Wortwahrnehmung konnten geringere Hirnaktivitäten in den Hirnarealen, die für die lexikalischen und die phonologischen Informationen zuständig sind, gemessen werden. Zu beobachten ist dies nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Benennen von Bildern. Betroffene benötigen, wie in einem Experiment getestet, mehr Zeit beim Aufsagen und Benennen von vorgelegten Bildern (Schulte-Körne, G. (2002) Neurobiologie und Genetik der Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) Bochum: Hogrefe Verlag.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz der LRS als Teilleistungsstörung und skizziert das Ziel der Hausarbeit, die Folgen für betroffene Kinder zu diskutieren.

2. Definition der Lese- und Rechtschreibschwäche: Dieses Kapitel definiert die LRS als genetisch bedingte Entwicklungsstörung unter Abgrenzung zu externen Faktoren und erläutert die Einordnung nach ICD-10.

3. Potenzielle Ursachen einer Lese- Rechtschreibschwäche: Es werden neurobiologische Erkenntnisse zur visuellen und auditiven Wahrnehmung sowie der Einfluss genetischer Dispositionen auf das Störungsbild beleuchtet.

4. Die Erkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten: Hier werden typische Symptome beschrieben und standardisierte diagnostische Testverfahren wie TEPHOBE und OLFA vorgestellt.

5. Lese- Rechtschreibschwäche in der Schule – Auswirkungen und Folgen: Das Kapitel analysiert die schulischen Konsequenzen, wie Notendruck und Nachteilsausgleich, sowie die psychosozialen Belastungen.

6. Prävention und Förderungsmöglichkeiten: Es werden wirksame präventive Ansätze vor dem Schuleintritt sowie schulische Förderprogramme zur Verbesserung der Lese- und Rechtschreibkompetenz dargestellt.

Schlüsselwörter

Lese- und Rechtschreibschwäche, LRS, Legasthenie, Teilleistungsstörung, Früherkennung, Diagnostik, Phonologische Bewusstheit, Schulangst, Mobbing, Prävention, Nachteilsausgleich, ICD-10, Schriftspracherwerb, Entwicklungsstörung, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) als spezifische Teilleistungsstörung und untersucht deren Ursachen sowie Auswirkungen auf das Leben betroffener Schulkinder.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die medizinisch-psychologische Definition, neurobiologische und genetische Ursachen, diagnostische Möglichkeiten, die schulische Situation sowie präventive Förderansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen und Folgen einer LRS zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie wichtig ein frühes Erkennen und die Implementierung geeigneter Fördermaßnahmen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Studien, Leitlinien (wie die ICD-10) und wissenschaftliche Fachliteratur ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Ursachen, die Vorstellung von Diagnoseverfahren und eine kritische Auseinandersetzung mit der Situation von Betroffenen in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie LRS, Legasthenie, Diagnostik, Prävention, Schulerfolg und psychosoziale Belastung charakterisieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen genetischer und erworbener LRS wichtig?

Diese Differenzierung ist entscheidend, da sie bestimmt, wie die Störung diagnostiziert wird und welche therapeutischen oder schulischen Maßnahmen zur Linderung am wirksamsten sind.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Unterstützung Betroffener?

Die Schule spielt eine zentrale Rolle, da sie durch Nachteilsausgleiche, Notenschutz und spezifische Förderprogramme die Schullaufbahn und das Selbstbild der Kinder maßgeblich beeinflussen kann.

Welche Folgen kann eine unbehandelte LRS für Kinder haben?

Eine unbehandelte LRS kann zu schlechteren Schulnoten, Schulangst, sozialer Ausgrenzung, Mobbing und einer langfristigen Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit führen.

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Details

Title
Lese- und Rechtschreibschwäche als Teilleistungsstörung in der Schule und ihre Auswirkungen und Folgen
College
Private University of Applied Sciences Goettingen  (Psychologie)
Course
Pädagogische Psychologie
Grade
2,0
Author
Lina-Alice Polten (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1066481
ISBN (eBook)
9783346477033
ISBN (Book)
9783346477040
Language
German
Tags
LRS Lese-Rechtschreibwäche Teilstörung Pädagogische Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lina-Alice Polten (Author), 2020, Lese- und Rechtschreibschwäche als Teilleistungsstörung in der Schule und ihre Auswirkungen und Folgen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1066481
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