Phasen des Ost-West-Konflikts


Hausarbeit, 2003
7 Seiten, Note: 1

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I. Einleitung: Der Ost-West-Konflikt als weltumspannendes Problem

Der Ost-West-Konflikt, der seinen Anfang mit der russischen Oktoberrevolution 1917 nahm und bis zum endgültigen Zerfall der Sowjetunion Anfang der 90er-Jahre andauerte, war mehr als nur ein Konflikt zwischen den beiden Großmächten USA und UdSSR. Aus dem originären Konflikt zweier ideologischer Positionsdifferenzen, dem westlichen Kapitalismus auf der einen und dem russischen Sozialismus auf der anderen Seite, ist über die sicherheitspolitische Ebene, bzgl. Sicherheitsdilemma und Rüstungswettlauf, ein machtpolitischer Konflikt entstanden. Einerseits entwickelte sich durch gegenseitiges Misstrauen und militärische Drohgebärden auf beiden Seiten ein Wettrüsten nie dagewesenen Ausmaßes, das die Welt an den Rand eines nuklearen Vernichtungskrieges trieb. Da es letzten Endes doch nicht zum Einsatz atomarer Waffen kam, spricht man auch vom „Kalten Krieg“[1], der ab 1947 im Rahmen des Ost-West-Konflikts stattfand. Andererseits begegneten sich die beiden Kontrahenten auf verschiedenen Schauplätzen der Erde, u.a. in der Frage Nachkriegsdeutschland, im Korea-Krieg und in Indochina. Somit musste sich nahezu jedes Land der Erde entscheiden, zu welcher Seite es gehören solle, ob zum kapitalistischen Westen oder zum kommunistischen Osten,.

Im Folgenden sollen nun Entstehung, Entwicklung und Ende des Ost-West-Konflikts näher beschrieben werden. Außerdem wird eine Einordnung vorgenommen, welchen Einfluss der Ost-West-Konflikt auf die verschiedenen Theorien der Internationalen Politik hatte.

II. Phasen des Ost-West-Konflikts

1. Beginn: Oktoberrevolution 1917

Als nach den Kämpfen der Oktoberrevolution die Bolschewiken am 15. November 1917 in Moskau ihren Sieg verkündeten, leitete dies das sog. „Zeitalter der Ideologie“ ein. Die am 30.12.1922 gegründete UdSSR rechtfertigte auf den Grundlagen des Marxismus und Leninismus ihre sozialistische Politik als Bestandteil der Weltrevolution und strebte mit dem Kommunismus eine grundlegende Veränderung des Staatensystems an. Nach dem Tod Lenins 1924 war das vorrangige Ziel des Diktators Josif W. Stalin den Sozialismus nicht nur in der UdSSR, sondern in der ganzen Welt zu verbreiten. Die westlichen Mächte Großbritannien, Frankreich und USA verfolgten zwar einen Gegenkurs, allerdings traten diese Spannungen durch die Allianz gegen Nazideutschland bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in den Hintergrund.

2. Blockbildung und Phase des Kalten Krieges ab 1947

2.1. Europa: Truman-Doktrin, Marshall-Plan, GATT, NATO, Warschauer Pakt und Deutschland-Frage

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Differenzen dann deutlich zum Vorschein. Die Rote Armee hatte ganz Osteuropa sowie Teile des Balkan besetzt und versuchte unter dem Vorwand einer Demokratisierung diese Gebiete zu sowjetisieren. Von 1944 bis 1948 konnte sich die UdSSR so Albanien, Bulgarien, Rumänien, Polen, Ungarn und die Tschechoslowakei einverleiben. Jugoslawien, Iran, die Türkei und der Mittelmeerraum blieben lange Zeit heiß umstritten.

Sprach der frühere britische Premierminister Winston Churchill im März 1946 von einem „Eisernen Vorhang“, der über Europa niedergegangen war, verkündete die USA ein Jahr darauf in der sog. Truman-Doktrin den weltweiten „Kampf gegen den Kommunismus“ (vgl. Görtemaker, S.12-15).[2] Nach der amerikanischen Eindämmungspolitik („containment-policy“), bei der die noch nicht besetzten Teile Europas vor sowjetischem Zugriff geschützt werden sollten, waren die Truman-Doktrin und der Marshall-Plan vom Juni 1947, der neben militärischer Hilfe v.a. finanzielle Unterstützung für das wirtschaftlich sehr angeschlagene Europa beinhaltete, entscheidende Schritte, die die europäische Integration fördern sollten, letztendlich aber die Blockbildung noch weiter verfestigte. Auch das neue Welthandelssystem GATT (General Agreement on Tarifs and Trade), das am 30. Oktober 1947 von 23 Staaten unterzeichnet, von den sowjetischen Ländern aber gemieden wurde, verfestigte den Ost-West-Konflikt weiter. Mit der Schaffung eines eigenen Wirtschaftssystems des Osten und der damit verbundenen Handelslähmung zwischen den beiden Blöcken war eine besondere Form des Kalten Krieges erreicht.

Nachdem sich so bis 1949 die Spaltung Europas vollzogen hatte, schlossen sich zehn westeuropäische Staaten im Frühling 1949 mit Kanada und den USA zur NATO (North Atlantic Treaty Organization) zusammen, ein westliches Verteidigungsbündnis unter der Führung der USA, worauf die UdSSR im Jahre 1955 mit dem Warschauer Pakt antwortete. In diesem geteilten Europa hatte das Nachkriegsdeutschland eine ganz besondere Stellung. Auf der Potsdamer Konferenz von 1945 sprachen sich die vier Besatzungsmächte noch zu einer Politik der vier D’s (Demokratisierung, Demilitarisierung, Denazifizierung und Demontage) und gegen eine Aufteilung Deutschlands aus. Doch die Sowjetunion leitete in ihrer Zone eine völlig differente Wirtschaftspolitik ein: Die Industrien wurden verstaatlicht, Großgrundbesitzer enteignet. Sie betrieb die Demontage in einem solchen Ausmaß, dass die ostdeutschen Einwohner um ihre Existenz bangen mussten. Diese Entwicklung und die zunehmenden Spannungen zwischen West und Ost führten letztendlich zur Teilung Deutschlands. Als die gemeinsame Währungsreform der Westmächte die alte Reichsmark abschaffte und durch die D-Mark ersetzte, kam es im Juni 1948 zur ersten massiven Konfrontation im Kalten Krieg. Die sowjetischen Besatzer führten drei Tage später die Ostmark ein und errichteten am 24. Juni in Ost-Berlin eine Blockade sämtlicher Zufahrtswege zu den Westsektoren der Stadt. Mit dieser Blockade wollte die Sowjetunion eine westdeutsche Staatsgründung verhindern, um die Aussichten auf ein sozialistisches Deutschland offen zu halten. Doch die Besatzer förderten so lediglich die westliche Solidarität mit Deutschland verstärkte die Bereitschaft der USA, sich für Berlin zu engagieren (s. Görtemaker, S.17). Elf Monate wurde Westberlin aus der Luft mit Nahrungsmitteln und Medikamenten versorgt. Die Luftbrücke war schließlich so erfolgreich, dass sich die Sowjetunion am 4. Mai 1949 im New Yorker Abkommen dazu verpflichtete, die Beschränkungen wieder aufzuheben. Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961 setzten die sowjetischen Besatzer ein definitives Zeichen der Teilung Deutschlands, was letztendlich ein unfreiwilliges Eingeständnis östlicher Schwäche war, da sie nur auf diesem Wege dem Flüchtlingsstrom nach Westen Einhalt gebieten konnten.

2.2. Afrika, Asien: Entkolonialisierung und Korea-Krieg 1950

Die USA und die UNO setzten im Zuge der nach dem Zweiten Weltkrieg sich vollziehenden Entkolonialisierung die Kolonialmächte unter Druck, ihre Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika in die Unabhängigkeit zu entlassen. Allerdings versuchte die Sowjetunion unter Stalin die frei werdenden Kolonien als ihre Bundesgenossen zu gewinnen. Weil dadurch die Eindämmungspolitik der USA gefährdet war, begannen die Amerikaner, v.a. nicht-kommunistische Regimes zu unterstützen. Somit gerieten die ehemaligen Kolonien zusehends in den Ost-West-Konflikt hinein.

Mit Ausbruch des Korea-Krieges am 25. Juni 1950 erreichte der Konflikt nach der Berlin-Blockade 1948/49 einen zweiten Höhepunkt. Als die Streitkräfte des kommunistischen Nordkoreas durch sowjetische Ermunterung in das eben von amerikanischen Truppen geräumte Südkorea einmarschierten, wurde dieser Angriff als Bedrohung der gesamten freien Welt durch den Kommunismus verstanden. Innerhalb kürzester Zeit griffen US-Streitkräfte im Auftrag des UN-Sicherheitsrates gegen die Invasion ein. Die nordkoreanischen Truppen, die von der UdSSR und dem ebenfalls kommunistischen China unterstützt wurden, konnten zurückgeschlagen werden, verhinderten aber letztendlich nicht die Teilung Koreas.

2.3. Kuba-Krise 1962 als Wendepunkt

Doch sowohl der Korea-Krieg, als auch der Bau der Berliner Mauer konnte die Kontrahenten nicht von ihrem Kurs des immer weiteren Aufrüstens abbringen. Um beide Seiten von der „Notwendigkeit einer Entspannung zu überzeugen“ (Görtemaker S.26) bedurfte es einer noch gewaltigeren Konfrontation, die als Wendepunkt im Kalten Krieg, und somit im Ost-West-Konflikt galt: der Kuba-Krise.

Aufnahmen amerikanischer U-2-Flugzeuge vom 14. Oktober 1962 zeigten, dass auf Kuba sowjetische Abschussrampen für bis zu 24 Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von etwa 1800 Kilometern und Richtung auf den nordamerikanischen Kontinent aufgebaut waren.[3] Zum ersten Mal war die amerikanische Bevölkerung direkt ins Ziel der mächtigen militärischen Stärke der Sowjets gerückt. Das amerikanische Krisenmanagement in Form des “Executive Committee of the National Security Council”, kurz ExKomm, entschied sich angesichts der großen Gefahr gegen eine militärische Intervention und für eine Seeblockade. Auch wenn diese Quarantäne von Staats- und Parteiführer Nikita Chruschtschow als „Piraterie“ bezeichnet wurde, stimmte er Verhandlungen mit den USA zu. In zwei Briefen an US-Präsident John F. Kennedy sicherte er den Abbau der auf Kuba stationierten Raketen zu, wenn die USA ihre in der Türkei befindlichen „Jupiter“-Raketen abbauten. Um nicht als Erpresste in der Öffentlichkeit dazustehen, lehnten die USA diesen Tauschhandel offiziell ab, stellten aber auf inoffizieller Seite den Abbau ihrer Raketen innerhalb weniger Monate in Aussicht.

Mit diesem Einlenken beider Mächte war ein atomarer Krieg in letzter Sekunde verhindert worden und rückte endlich eine dringend benötigte Entspannung und Abrüstung ins Bewusstsein aller Beteiligten. Der Wendepunkt des Ost-West-Konflikts war somit erreicht.

3. Beginn der Entspannungspolitik ab 1969

3.1. Rüstungskontrolle, Teststoppvertrag vs. Vietnam-Krieg

Der Einsicht der unbedingten Vermeidung selbstzerstörerischer Nuklearkriege und der damit verbundenen notwendigen Rüstungskontrolle folgten bereits im August 1963 erste Rüstungskontrollvereinbarungen sowie der am 1. Juli 1986 unterzeichnete Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen. In ihm verpflichteten sich die Nuklearmächte, Kernwaffen nicht weiterzugeben und die Nicht-Nuklearmächte verzichteten auf die Anschaffung oder Entwicklung solcher Waffen. Allerdings wurden die Verhandlungen von dem seit November 1946 in Indochina offenen Krieg erschwert. 500 000 US-Soldaten kämpften auf der Seite Süd-Vietnams nicht nur gegen den kommunistischen Norden, sondern auch gegen die Sowjetunion und das kommunistische China. Erst die Einsicht Kennedys, dass der Krieg nicht zu gewinnen sei, und der damit verbundene Rückzug am 31. März 1968 ebneten den Weg zu einer echten Entspannungspolitik, die ernsthaft ab 1969 betrieben wurde.

3.2. SALT I (1972) und SALT II (1979); Deutschland-Frage

Am 26.Mai 1972 wurde nach langwierigen Gesprächen zwischen US-Präsident Nixon und dem sowjetischen Parteichef Breschnew SALT-I unterzeichnet, ein Vertrag über die „Strategie Arms Limitation Talks“, der weitere Abkommen zur Verhinderung nuklearere Kriege mit sich führte, u.a. den am 18.Juni 1979 unterzeichneten SALT-II-Vertrag. Der Moskauer Vertrag von 1970, der einen Gewaltverzicht an den Grenzen der DDR festlegte, sowie das Viermächte-Abkommen über Berlin am 3. September 1971 ebneten den Weg zu einer friedlichen Deutschlandpolitik. Auch wenn es im Laufe der Jahre in den Friedenverhandlungen immer wieder Rückschläge gab, etwa den konservativen Stillstand der DDR-Führung unter Erich Honecker, öffnete sich mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 endlich der „Eiserne Vorhang“. Nach dem Zusammenbruch der DDR einerseits, und gegenseitigen Kontrollabkommen andererseits, war eine Entspannung im Verhältnis zwischen West und Ost erstmals in sichtbare Nähe gerückt.

4. Zerfall des Sowjetimperiums Anfang der 90er-Jahre

Nachdem es von Seiten der unter sowjetischer Administration stehenden Länder überall in Osteuropa Bestrebungen zur politischen Demokratisierung, Unabhängigkeit und somit zur Abkehr von dem sowjetischen Machtapparat gab, zerfiel die Herrschaft der Kommunisten und der große Einfluss des Kreml. Die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen forderten wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die Tschechoslowakei die Unabhängigkeit. Dem außenpolitischen Abstieg folgte der innere Zusammenbruch des Sowjetreiches. Auch die von Michail Gorbatschow vorgeschlagene „Union Souveräner Staaten“ (GUS) als Nachfolge der Sowjetunion scheiterte, der Zerfall des sowjetischen Imperiums war endgültig. Als Boris Jelzin im Juni 1991 die ersten freien demokratischen Präsidentschaftswahlen der neuen Russischen Republik gewann, war der Ost-West-Konflikt endgültig beendet.

III. Der Ost-West-Konflikt als maßgeblicher Faktor für die Theorien der Internationalen Politik

Der Ost-West-Konflikt hat gezeigt, wie aus gegensätzlichen Ideologiepositionen Feindbilder entstehen können. Aus dem daraus resultierenden Sicherheitsdilemma und dem machtpolitischen Kampf um Einflusssphären hat sich ein über alle Maßen bedrohendes Wettrüsten entwickelt. Dieser sehr lange andauernde Konflikt zweier so mächtiger Kontrahenten hat die Theorien der Internationalen Politik maßgeblich beeinflusst, wenn nicht sogar geprägt.

Sozialismus und Kapitalismus waren und sind zwei unvereinbare Normen. Ost und West vertraten völlig konträre Werte und hegten so auch differente Erwartungen. Aus diesem ideologischen Konfliktmuster entsprang gegenseitiges Misstrauen, aus dem sich militärisches Sicherheitsdenken entwickelte. All diese Begriffe sind Merkmale des Politischen Realismus. Um dem Gegner gewachsen zu sein, musste man seine militärischen Ressourcen ausbauen, „capabilities“ erhöhen, um so einem möglichen Angriff abzuwehren. Außerdem mussten Verbündete gefunden werden, die an einer Seite gegen die feindliche Macht kämpften. Diese Elemente formten sowohl die Theorie des Realismus, als auch des Neorealismus ganz maßgeblich.

Am Ende des Kalten-Krieges, nach der Kuba-Krise, überwiegte schließlich bei beiden Seiten die Einsicht, dass Friede nur auf dem Wege der Kooperation möglich sei. Zu diesem Ziel müsse man abrüsten und auch andere Staaten zu einem kontrollierten Waffenprogramm bewegen. Das Misstrauen, das beide Blöcke über Jahrzehnte hinweg an den Rand des 3. Weltkrieges gebracht hat, musste Stück für Stück abgebaut werden. Durch Verbindungen und Interdependenzen sollte ein System geschaffen werden, das einen Krieg oder kriegsähnliche Zustände gar nicht erst in Erscheinung treten lassen sollte.

Anhand dieser dargestellten Bezüge ist klar ersichtlich, dass der Ost-West-Konflikt viele Elemente der Internationalen-Politik-Theorien in sich vereint. Realismus, Liberalismus und Englische Schule als Kombination der beiden, finden in ihm beste Anwendungsbeispiele und Erklärungsmethoden.

[...]


[1] Den Begriff „Kalter Krieg“ prägte der amerikanische Journalist Walter Lippmann im Jahre 1947.

[2] Görtemarker, Manfred. Internationale Beziehungen I. Der Ost-West-Konflikt.: In: Informationen zur Politischen Bildung, Nr.245. 1994. S.12-56

[3] www.ksursse.ch/schuelerweb/kalter-krieg.htm [Stand: 25.Juni 03]

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Details

Titel
Phasen des Ost-West-Konflikts
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Veranstaltung
Grundkurs Internationale Politk
Note
1
Autor
Jahr
2003
Seiten
7
Katalognummer
V108038
Dateigröße
419 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Nur wenige Sekundärliteraturangaben.
Schlagworte
Phasen, Ost-West-Konflikts, Grundkurs, Internationale, Politk
Arbeit zitieren
Michaela Holzer (Autor), 2003, Phasen des Ost-West-Konflikts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108038

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