'Bewegte Bilder, bewegende Bilder.' Gebrauchsanweisung zum Filmemachen am Beispiel eines Videoclips


Facharbeit (Schule), 2004

29 Seiten, Note: 15


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Inhalt

Film - ein passiv genutztes Medium

Allgemeiner Produktionsablauf eines Films
Die Preproduction - Von der Idee zum Drehbuch
Die Idee zum Film
Das Exposé
Das Treatment
Das Drehbuch
Teamarbeit
Die Production
Die Aufnahmetechnik
Gestalterische Grundtechniken
Letzte Vorbereitungen vor dem Dreh
Die Postproduction - Montage des Rohmaterials
Das Schnittgerät
Der Schnitt
Die Nachvertonung
Die Präsentation

Filmerische Denkweise aneignen

Film - ein passiv genutztes Medium

Jeder Deutsche, vom Baby bis zum Rentner, sieht sich pro Jahr durchschnittlich 120 Spielfilme im Fernsehen an und geht mindestens einmal im Jahr ins Kino.[1] Hinzu kommen noch ausgeliehene Filme aus der Videothek. Das Medium Film nimmt demnach einen großen Anteil unserer Freizeitgestaltung ein. Diese Filmbegeisterung ist aber meist nur von passiver Natur. Nur ausgesprochen wenige nehmen einmal selbst die Kamera in die Hand, um einen eigenen Spielfilm zu drehen.

Für viele ist das Medium Film eine unnahbare Kunst, angesiedelt in einer Welt voller Stars und Millionenbudgets. Wie soll da ein Normalsterblicher mithalten können?

Auf den folgenden Seiten möchte ich Zugang zum Film schaffen und zeigen, dass man auch mit einer, für Jedermann erschwinglichen Low-Budget-Ausrüstung, einen guten Film drehen kann. Das Ausschlaggebende ist nicht, wie teure Hollywoodproduktionen vermuten lassen, viel Geld und eine Technik vom Feinsten, sondern eine ausgefeilte Planung und Vorbereitung und natürlich Teamarbeit.

Durch diese Schwerpunktsetzung möchte ich auch den Technikfreaks, die am liebsten gleich losfilmen würden, vermitteln, dass die Technik nur das Handwerkszeug darstellt und so die Kunst erst möglich macht, aber nie wirklich selber Kunst ist.

Allgemeiner Produktionsablauf eines Films

Im Wesentlichen kann man die Produktion eines Films in drei Arbeitsabschnitte aufteilen. Auf den folgenden Seiten wird die Vorgehensweise bei der Preproduction (Erstellen des Drehbuchs), Production (Aufnahme von Ton und Bild) und der Postproduction (Schnitt, Nachbearbeitung und Nachvertonung)[2] genau erklärt und anhand der Produktion des Filmes „Worauf es ankommt“, als Beispiel, erläutert.

Die Preproduction - Von der Idee zum Drehbuch

Die Preproduction bildet das eigentliche Fundament einer Filmproduktion. Sie dient als wichtige Vorarbeit und als hilfreicher Wegweiser durch die spätere Production und Postproduction. Eine sauber ausgearbeitete Preproduction kann sehr viel Ärger, Frustration, Zeit und vor allem große Enttäuschungen bei der Filmproduktion ersparen. Oftmals wird die Preproduction als sehr theorielastig und mühsam angesehen und deshalb häufig übergangen. Der Reiz der Technik und der Eindruck, es sei alles doch ganz leicht im Nachhinein zurecht zu schneiden, lassen Anfänger leicht eine saubere Planung des Films vergessen. Folgen einer nicht, oder nur halbherzig durchgeführten Preproduction sind meist Streit im Filmteam, das Vergessen von wichtigen Aufnahmen, Ungereimtheiten in der Handlung, enorme Zeitverluste beim Schnitt durch viel unbrauchbares Material und viele weitere Probleme, die oft zum Scheitern des Projekts führen. Ziel der Preproduction ist es, aus einer Idee eine ausgefeilte Handlung, in Form eines Drehbuchs, auch Storyboard genannt, zu entwickeln. Das fertige Drehbuch dient für das weitere Vorgehen als eine Art „Bauplan“[3]. Natürlich kann in der späteren Production von diesem „Bauplan“ abgewichen und improvisiert werden, trotzdem ist speziell Anfängern zu raten, sich zunächst an die grundlegenden Vorgehensweisen zu halten.

Die Idee zum Film:

Zunächst einmal sollte man eine grobe Vorstellung darüber haben worüber der angestrebte Film handeln soll. Die Handlung sollte hierbei in einem knappen Satz zusammengefasst werden.[4]

Damit der spätere Film spannend wird, muss ein Konflikt, das Kernstück einer packenden Story, enthalten sein.

"Ohne Konflikte gibt es keine Handlung, ohne Handlung keine Figur, ohne Figur keine Geschichte und ohne Geschichte kein Drehbuch."

Syd Field, „The Screenwriters Workbook“, New York 1984 . [5]

Als Hilfestellung bei der Ideensuche kann man sich an ein einfaches Schema für die Handlung halten: Im Zentrum steht eine Hauptfigur, welche ein Ziel erreichen will, dazu muss sie jedoch erst eine Reihe von Hindernissen überwinden.3

Man sollte für die Handlung ausschließlich Themen aus dem eigenen Erfahrungsbereich aufgreifen.[6] Dadurch verhindert man, dass die Geschichte, aufgrund von fehlenden oder falschen Fakten unglaubwürdig oder sogar lächerlich wirkt. Möchte man dennoch einen Film über ein Thema drehen, auf dem man nicht so bewandert ist, ist eine umfangreiche Recherche unumgänglich.

Beispiel: Die Handlung meines Beispielfilms kann man mit folgendem Satz zusammenfassen: Die Hauptfigur liefert sich mit einer weiteren Person einen Wettkampf im Hüpfen. Der Konflikt dieser Handlung liegt im Wettkampf. Wird die Hauptperson es schaffen ihr Ziel zu erreichen und diesen Kampf gewinnen?

An diesem Beispiel will ich zudem zeigen, dass so gut wie aus jedem Thema ein interessanter Film gemacht werden kann. Speziell Anfängern ist geraten, sich für die ersten Projekte nicht allzu umfangreiche und komplizierte Themen auszusuchen und es erstmal, wie in diesem Beispiel, mit einem Kurzfilm zu versuchen.

Das Exposé:

Als nächster Schritt soll nun im Exposé ein grobes Handlungsgerüst [7] für den Film aufgebaut werden, Das Handlungsgerüst bildet die Grundlage für die Montage der einzelnen Szenen. Die Geschichte sollte mit ihren zentralen Handlungsmomenten (Anfangsszene, Plot Points, Auflösung) kurz skizziert werden.[8]

Der amerikanische Drehbuchlektor Syd Field hat in den 70er Jahren ein dreiteiliges, verallgemeinertes Handlungsgerüst für narrative Filme entwickelt. Dieses Schema ist eine große Hilfestellung, um Dramaturgie und Spannung aufzubauen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[9]

Tragödie oder Komödie? – Spätestens im Exposé sollte auch geklärt sein, ob es sich bei dem geplanten Film um eine Tragödie oder eine Komödie handeln soll.

Tragödie: Die Hauptfigur hat gute Chancen ihr Ziel zu erreichen, doch durch ein unerwartet eintretendes Ereignis (Plot Point 2) werden alle Hoffnungen zu Nichte gemacht und das Ziel wird nicht erreicht. Nach dem Scheitern der Hauptfigur klingt die Handlung aus. Die Niederlage wird für den Betrachter verständlich (Katharsis-Effekt).8

Komödie: Das Erreichen des Ziels scheint von Anfang an unmöglich, doch durch ein unerwartet eintretendes Ereignis (Plot Point 2) werden alle Probleme beseitigt und die Hauptfigur erreicht ihr Ziel. Die Handlung endet mit dem Erreichen des Zieles.[10]

Die Begriffe Tragödie und Komödie sind in ihrer literarischen Bedeutung zu sehen. Heute steht das Wort Komödie generell für einen lustigen Film. Doch nicht jede Komödie muss lustig sein und nicht jeder lustige Film muss gleich eine Komödie sein.

Beispiel:

Auf einer Wiese in einem Park sieht man die Hauptfigur hüpfen. Sie ist sportlich gekleidet. Nach kurzer Zeit kommt ein Mann in einem Linienrichtertrikot, mit einer Linienrichterfahne und einer Pfeife um den Hals ins Bild. In der einen Hand einen kleinen Eimer mit weißem Kalkpulver, in der anderen zwei grüne Leibchen. Der Mann beginnt eine kurze Linie mit dem weißen Pulver zu ziehen. Von dieser Linie geht er zehn große Schritte nach rechts um eine zweite Linie zu ziehen. Die Hauptfigur hüpft derweil unbeirrt weiter. Kurz darauf kommt ein junger Mann in einem Boxer- / Bademantel mit Kapuze ins Bild, hinter ihm eine kleine Gruppe von jubelnden Fans. Er zieht seinen Mantel aus und macht ein paar Aufwärm- und Dehnübungen.

Dann begibt er sich, wie auch die Hauptfigur, zur ersten Linie. Der Linienrichter gibt den beiden Kontrahenten jeweils ein Leibchen und pfeift den Hüpf-Wettkampf an. Die beiden Hüpfer hüpfen los. Nach der Hälfte der Strecke führt die Hauptfigur knapp und scheint zu gewinnen, doch plötzlich stürzt sie kurz vor der Ziellinie und der zweite Hüpfer überholt und kommt ins Ziel. Der Linienrichter pfeift ab und kürt ihn zum Sieger worauf er von den Fans gefeiert wird.

Die Hauptfigur liegt immer noch am Boden, doch der Linienrichter geht zu ihr und will ihr scheinbar aufhelfen, doch als die Hauptfigur diese Hilfe annehmen will, gibt er ihr zu verstehen, dass er nur das Leibchen zurück möchte. Die Hauptfigur steht auf, gibt ihm das Leibchen und hüpft, nachdem Konkurrent, Linienrichter und Fans verschwunden sind, weiter.

Das Treatment:

Das Treatment, bei Spielfilmen auch Szenarium genannt, ist die direkte Vorstufe zum Drehbuch.[11] Es soll, genauer als das Exposé, ähnlich einer Nacherzählung, die Handlung schildern. Dies soll in einer möglichst lebendigen und plastischen Sprache geschehen, so, dass sich der Leser den späteren Film gut vorstellen kann. Die Handlung sollte ansatzweise bereits in einzelne Szenen aufgelöst werden, allerdings noch keine Dialoge enthalten. Wichtige Aussagen der handelnden Personen sollten jedoch bereits in indirekter Rede beschrieben werden.

Technische Informationen wie Kameraeinstellung, Ton oder Musik sollten noch nicht enthalten sein.

Durch das genaue Ausformulieren der Handlung im Treatment stößt man auch nicht selten auf kleine Logikfehler oder auf Vorgänge, die unter den gegebenen Umständen so nicht machbar sind. Hier hat man nun die Möglichkeit, solche Unstimmigkeiten noch auszumerzen.

Beispiel:

Eine junger Mann (Hüpfer1) hüpft mit geschlossenen Beinen auf uns zu. Er trägt Sportschuhe und hat eine Trainingshose an. Er ist allein auf einer verschneiten Wiese. Im Hintergrund stehen einige Bäume, vor ihnen ein schmaler Fußweg. Ein Pärchen mit einem Hund geht auf dem Weg spazieren. Plötzlich kommt ein Mann auf die Wiese. Er hat ein Linienrichtertrikot an, trägt eine Trillerpfeife um den Hals und hält in der einen Hand eine Linienrichterfahne, in der anderen einen kleinen Kübel. Der Linienrichter geht in die Hocke, holt etwas schwarzes Pulver aus seinem Kübel und beginnt damit auf den schneebedeckten Boden eine kurze Linie zu ziehen, worauf der Hüpfer kurz stehen bleibt und den Linienrichter betrachtet. Dieser erwidert den Blick kurz, sagt jedoch kein Wort und steht auf. Mit großen Schritten geht er von seiner eben gezogenen Linie weg. Nach dem zehnten Schritt geht er wieder in die Hocke, holt etwas Pulver aus seinem Kübel und zieht eine weitere schwarze Linie in den Schnee. Seine Linienrichterfahne hat er dabei unter den Arm geklemmt. Als der Linienrichter aufsteht und geht, blickt der Hüpfer ihm noch einmal nach und hüpft weiter. Kurz darauf wird die Stille durch lautes Grölen und Gerede unterbrochen. Von rechts kommt ein Mann (Hüpfer2) auf die Wiese. Er trägt einen Bademantel, die Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Hinter ihm kommt eine kleine Gruppe von Leuten (Fans). Aufgeregt diskutieren einige miteinander, andere jubeln und grölen. Einige Meter von dem Hüpfer entfernt bleibt der Mann stehen. Sie stehen sich direkt gegenüber. Der Mann steht mit gesenktem Kopf und geballten Fäusten da, die Beine leicht gespreizt. Eine junge Frau aus der Gruppe eilt zu ihm und nimmt ihm den Bademantel ab. Der Man hebt den Kopf und beginnt sich zu dehnen. Jetzt kommt der Linienrichter wieder ins Bild. Er geht zur ersten schwarzen Linie. Statt dem Kübel hat er zwei grüne Leibchen in der Hand. Er winkt die beiden Männer herbei, begrüßt sie per Handschlag und gibt ihnen jeweils ein grünes Leibchen. Sie streifen sich die Leibchen über und positionieren sich vor der schwarzen Linie. Der Linienrichter stellt sich neben sie und hält die Linienrichterfahne vor die beiden, setzt die Pfeife an, pfeift und reist dabei die Fahne nach unten. Die beiden Kontrahenten hüpfen los. Sie beißen die Zähne zusammen. Hinter der Ziellinie grölen die Fans. Einer langt sich vor Aufregung mit den flachen Händen an die Backen, ein anderer feuert, mit den Händen trichterförmig vor dem Mund, an. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch Hüpfer1 kämpft sich an die Spitze. Er ist gut einen halben Meter vorne, die Ziellinie ist in sicht. Doch plötzlich verzerrt Hüpfer1 sein Gesicht. Er stürzt nach vorne und streckt seine Arme zum Schutz nach vorn. Mit schmerzverzerrtem Gesicht fällt er zu Boden. Hüpfer2 überholt ihn und gelangt ins Ziel. Jubelnd wird er von den Fans aufgenommen und gefeiert. Hüpfer1 liegt immer noch am Boden, doch dies scheint niemanden zu interessieren, keiner tröstet ihn. Der Linienrichter scheint als einziger Mitleid zu haben und geht zu ihm, während im Hintergrund immer noch Hüpfer2 gefeiert wird. Der Linienrichter streckt Hüpfer1 die Hand entgegen, als wolle er ihm aufhelfen, doch als Hüpfer1 dieses Angebot annehmen will, zieht er die Hand wieder zurück und wackelt mit dem Zeigefinger. Er gibt ihm zu verstehen, dass er lediglich das Leibchen zurück möchte. Enttäuscht steht Hüpfer1 auf, zieht das Leibchen aus und gibt es dem Linienrichter. Während dessen verlassen die Fans und Hüpfer2 den Schauplatz und auch der Linienrichter dreht sich um und geht. Hüpfer eins bleibt noch kurz mit gesenktem Kopf stehen, lächelt dann aber doch wieder und hüpft weiter.

Das Drehbuch:

Im Drehbuch wird nun die im Treatment beschriebene Handlung in Szenen und Takes zerlegt. Ein Take, auch Einstellung genannt, ist die kleinste Einheit im Film. Er dauert solange an, wie die Aufnahme nicht unterbrochen wird[12].

Es gibt sogar ganze Filme, die in nur einem einzigen Take gedreht wurden, wie z.B. der Film „Russin Ark“ von dem russischen Regisseur Alexander Sokurov[13]. Derartige Filme stellen jedoch die Ausnahme von Regel dar.

Eine Szene hingegen dauert solange an, wie der Ort der Handlung nicht verändert wird.

Bei der formalen Gestaltung des Drehbuchs gibt es etliche Variationen. Je nach Art des Filmprojektes muss man entscheiden, welches Layout die meisten Vorteile bietet.

Für eine Kurzfilmproduktion, wie in meinem Beispiel, ist eine tabellarische, einstellungsorientierte Form, mit integriertem Storyboard, zu empfehlen. Diese Form ist besonders übersichtlich, allerdings nur bei kurzen Filmen mit nicht allzu langen Dialogen. Bei längeren Filmen hat sich die konventionelle, szenenorientierte Form bewährt. Für die einfache und professionelle Formatierung eines solchen Drehbuchs werden im Internet Hilfsprogramme angeboten.[14]

Die folgenden, wichtigsten Angaben kommen in jeder Drehbuchform vor. Hier gezeigt am Beispiel eines Tabellarischen Drehbuchs:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [15]

Jedes Drehbuch benötigt zunächst einmal ein Deckblatt. Auf ihm stehen Titel, die Information, dass es sich um ein Drehbuch handelt und der Name des Autors. Auf der folgenden Seite sollten alle vorkommenden Personen kurz charakterisiert werden und Angaben zu Aussehen und Kostüm gemacht werden. Darauf folgt eine kurze Beschreibung der einzelnen Drehorte.

Das eigentliche Drehbuch wird grob in drei Spalten eingeteilt. In den Bildteil, den Tonteil und in eine Spalte für die Zeit. Die obersten beiden Zeilen der Tabelle, Die Kopfzeilen mit den Bezeichnungen der Spalten werden auf jeder neuen Seite des Drehbuchs aber auch zu Beginn einer neuen Szene wiederholt. Links in der zweiten Kopfzeile steht immer die Nummer der jeweiligen Szene, daneben die Tageszeit, die Angabe, ob die Handlung innen oder außen spielt, und eine kurze Angabe des Drehortes.

In der Spalte unter diesen Angaben befindet sich das Storyboard. Es besteht pro Tabellenzeile bzw. Einstellung aus der Angabe der Szenen- und Einstellungsnummer (z.B. 1.3 = 1. Szene, 3. Einstellung) und einer kleinen Grobskizze des Bildaufbaus.

In der Spalte „technische Angaben“ werden Angaben über Einstellungsgröße (Totale bis Detail), Zooms, Kamerabewegungen (Schwenks, Fahrten), Perspektive (nur wenn nicht „normal“), Zeitveränderungen (Zeitlupe, Zeitraffer), Effekte und Beleuchtung (nur bei Kunstlicht) gemacht.

In der Spalte „Handlung und Bildbeschreibung“ werden Drehort, Requisiten, Bewegungsabläufe der Darsteller, Mimik, Gestik und deren Dialoge beschrieben.

In den nächsten drei Spalten, dem Tonteil, werden detailliert alle akkustischen Elemente des Films beschrieben. Der Ton kann in drei Kategorien eingeteilt werden.

Originalton: Im Bild „sichtbare“ Geräusche (Atmo) und lippensynchrone Sprache und Musik.

Kommentar: Schilderung von Zusammenhängen aus dem Off (Sprecher ist im Bild nicht sichtbar)

Musik: Bei einer Musikalischen Untermalung muss zunächst Interpret und Titel angegeben werden. Soll nur ein Teil des Titels gespielt werden so muss ein Zeitintervall angegeben werden.

Wie beim Bild gibt es auch beim Ton verschiedene Einstellungsgrößen von Totale (leise) bis Groß (sehr laut). Des Weiteren sollte angegeben sein, ob der Ton eventuell auf-, ab- oder überblendet werden soll.

In der letzten, rechten Spalte wird noch die Dauer der Einstellung in Sekunden angegeben.

Teamarbeit:

Eine Filmproduktion ist immer Teamarbeit. Deshalb besteht der letzte Teil der Preproduction aus der Aufstellung eines Filmteams. Dieses sollte aus Regisseur, Kameramann, Tonmann, Beleuchter und Schauspielern bestehen. Die Aufgaben müssen bei einer Amateurproduktion jedoch nicht so strickt getrennt sein, dennoch ist es nützlich, sich die Arbeit aufzuteilen und einen Regisseur zu haben, der, bei wichtigen Entscheidungen, wie z.B. bei der Wahl der Drehorte oder der Besetzung der Rollen, das letzte Wort hat und die Arbeit der Gruppe überwacht.[16]

Der Regisseur sollte eine Person sein, die auch schon bei der Preproduction beteiligt war und ein gewisses Grundwissen in Sachen Filmproduktion besitzt.

Die Production

Unter der Production versteht man die Aufnahme des Video- und Audiorohmaterials. Hier wird das umgesetzt, was in der Preproduction ausführlich geplant und vorbereit wurde.

Um dies umzusetzen kommt jede Menge Technik zum Einsatz.

Die Aufnahmetechnik:

Zu einer kompletten Grundausrüstung gehören:

- eine Kamera
- ein Stativ
- ein Zusatzmikrofon
- Kopfhörer

Im Folgenden werden grundlegende Tipps und Hinweise zu diesen Geräten gegeben.

Die Kamera:

Videosysteme: Bei einer Kamera, auch Camcorder genannt, handelt es sich bei einem aktuellen Modell meist um ein Hi8- oder ein MiniDV-System. Das Hi8-System ist ein analoges System und bietet eine sehr gute Bildqualität. Es ist eine verbesserte Version von Video 8 (nicht zu verwechseln mit Super 8). Dieses analoge Format wird jedoch mehr und mehr durch das digitale MiniDV-System vom Markt verdrängt. Beide Systeme haben eine Magnetbandkassette als Speichermedium für Ton und Bild. Das etwas teurere, digitale System hat einige Vorteile. So hat es eine noch bessere und schärfere Bildqualität und bietet die Möglichkeit des absolut verlustfreien Kopierens, was für die spätere Nachbearbeitung des Materials von Bedeutung ist.

Beide Systeme, Hi8 und MiniDV, sind für private Filmprojekte eine sehr gute und günstige Lösung.

Von älteren Systemen, wie VHS, S-VHS oder Video 8 ist aufgrund des hohen Qualitätsverlustes beim Kopieren abzuraten.

Doch auch moderne Camcorder mit Speicherkarten als Speichermedium sind nicht für Filmproduktionen zu empfehlen, da sie meist nur für wenige Minuten Video Speicherplatz bieten.

Kamerafunktionen[17]: Die folgenden Grundfunktionen sind bei fast jedem Camcorder gleich. Meist bieten vor allem neuere Geräte, neben diesen, auch noch eine Fülle an zusätzlichen Funktionen und Effekten. Diese sollte man allerdings mit Vorsicht genießen, da sie oft unüberlegt angewandt werden und schnell aufgenommenes Material für den späteren Schnitt unbrauchbar machen können. Effekte sollte man, wenn überhaupt erst nachträglich beim Schnitt einfügen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[18] [19]

Das Stativ:

Um unverwackelte Aufnahmen und Schwenks zu erreichen, sollte man unbedingt ein Stativ benutzen. Bei der Wahl eines für Filmaufnahmen geeigneten Stativs ist neben einer soliden Standfestigkeit auf einige weitere wichtige Eigenschaften zu achten.

Es sollte einen gedämpften Gelenkkopf besitzen, der mittels eines Schwenkarmes ruckfreie vertikale und horizontale Bewegungen zulässt. Zudem sollte es, wenn möglich per Kurbel, in der Höhe variierbar sein.

Auch bei freien Aufnahmen aus der Hand sollte man das zusammengeklappte Stativ, als Gegengewicht an der Kamera belassen. So kann es wie ein Pendel wirken und unerwünschte Stöße, z.B. beim Gehen, abdämpfen.

Ein weiterer Tipp für ruhige Aufnahmen ist, bei der Wahl der Kamera ein größeres und etwas schwereres Modell zu bevorzugen. Auch wenn die heutige Technik immer kleinere und leichtere Geräte bis hin zum Hosentaschenformat zulässt, sind diese Kleinkameras, speziell bei Aufnahmen aus der Hand, anfälliger für Erschütterungen, denn auch hier gilt das Gesetz von der Trägheit der Masse.

Das Zusatzmikrofon:

So gut wie jede Kamera hat ein Mikrofon zur Aufnahme von Geräuschen und Dialogen eingebaut. Wozu benötigt man also ein extra Mikrofon?

Das hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen nimmt das fest installierte Mikrofon häufig nicht nur die gewollten Geräusche auf, sondern auch die Betriebsgeräusche der Kamera, was später als leichtes Surren zu hören ist. Zum zweiten nimmt das Mikrofon immer nur von dem Standpunkt der Kamera auf. Wird z.B. ein Dialog gefilmt, bei dem die Darsteller einige Meter entfernt von der Kamera stehen, so hört man die Stimmen nur noch sehr leise und dumpf.

Die Lösung dieses Problems ist der Anschluss eines Zusatzmikrofons. Dabei sollte man darauf achten, dass das Kabel mindestens eine Länge von drei Metern hat und es sich um ein Kondensatormikrofon handelt. Diese Mikrofone nehmen auch Geräusche auf, die nicht direkt auf sie gerichtet sind.

Am elegantesten ist es sich den Ton zu „angeln“. Hierfür befestigt man das Mikrofon an einer so genannten Mikrofonangel und hält es so über die sprechenden Personen. So eine Mikrofonangel kann man natürlich auch aus einem einfachen Besenstiel basteln. Wichtig ist, dass man immer kontrolliert, ob das Mikrofon oder dessen Kabel nicht im Bild zu sehen ist.

Für Außenaufnahmen ist es zudem ratsam einen Windschutz aus Schaumstoff oder Fell über das Mikrofon zu stülpen.

Zur schnellen Kontrolle der Tonqualität, der Lautstärke und ob der Ton überhaupt bei der Kamera ankommt, sollte ein Kopfhörer an die Kamera angeschlossen werden.

Gestalterische Grundtechniken:

Jede Bildgestaltung unterliegt bestimmten Kompositionsgesetzen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Filmbilder nicht von Produkten der bildenden Kunst. Der Unterschied besteht in der Kamerabewegung und der Bewegung von Darstellern und Objekten im Bild. Kompositionen können statisch, rhythmisch oder dynamisch erscheinen je nach dem ob waagerechte, senkrechte oder diagonale Linien im Bild vorherrschen. Von besonderem Reiz sind Kombinationen, weil dadurch Spannung entsteht.

Ziel der Bildkomposition ist es das Auge des Betrachters zu lenken und Stimmungen zu erzeugen. Im Folgenden werden die grundlegenden filmischen Gestaltungstechniken erklärt und einige grundlegende und für den Amateur machbare Techniken beschrieben.

Die Einstellungsgröße:

Die Einstellungsgröße bezeichnet die Größe des gewählten Bildausschnitts bezogen auf die abgebildete Person, ist aber durchaus auch auf Objekte übertragbar. In der Regel unterscheidet man zwischen sieben verschiedenen Einstellungsgrößen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dauer der Einstellung:

Bei der Dauer einer Einstellung sollte man sehr minimalistisch denken. Es sollte nur gezeigt werden, was für die Handlung wichtig ist und sie vorantreibt. Jede Einstellung sollte eine gestalterische Berechtigung haben.

Für den Betrachter klar erkennbare Zusammenhänge sollten möglichst knapp gehalten und gekürzt werden, indem man lange Zwischenhandlungen nur ansatzweise zeigt oder weglässt. Komplizierte Abläufe hingegen sollten ausreichend lang geschildert werden. Meist tendiert man jedoch eher dazu, Einstellungen zu lang zu wählen und zu ausführlich zu werden. Die Folge ist meist, dass sich der Betrachter langweilt.

Als einfache Grundregel gilt, je größer der Bildausschnitt, desto länger die Einstellung. Sie sollte genau solange andauern wie der Betrachter braucht um den Bildinhalt aufzunehmen. Bei einer Totalen ist viel mehr zu sehen als z.B. bei einer Detailaufnahme. Einstellungen, in denen sich die Darsteller im Bild oder die Kamera bewegen, dürfen länger dauern als statische Aufnahmen, in denen wenig passiert.[20]

Wichtig ist, dass man beim Dreh nicht nur die im Drehbuch stehende Dauer aufzeichnet, sondern jede Einstellung ein wenig länger und bei Patzern auch öfter filmt, damit man beim späteren Schnitt etwas Spielraum hat.

Die Perspektive:

Unter der Perspektive versteht man den Neigungswinkel der Kamera gegenüber der betrachteten Person oder dem Objekt in vertikaler Richtung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Achsenverhältnis:

Das Achsenverhältnis beschreibt die Ansichtigkeit einer Person. Das heißt, ob sie von vorne oder von der Seite zu sehen ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Arrangement der Personen im Bild:

Die Darsteller in einem Film können auf unterschiedlichte Weise im Bild arrangiert sein. Grundsätzlich unterscheidet man dabei jedoch zwischen einer „tiefen Bühne“ und einer „flachen Bühne“. Bei einer „flachen Bühne“ agieren die Handelnden Charaktere, ähnlich wie beim Theater, mehr oder weniger in einer Ebene parallel zu Bildebene. Die Betonung liegt dadurch weniger auf der Tiefe des Raumes als auf der Breite. Meist wird dies noch durch eine nach hinten abgeschlossene Umgebung betont.

Bei einer „tiefen Bühne“ hingegen sind die handelnden Charakter meist weit voneinander entfernt und in unterschiedlichem Abstand zur Kamera. So werden parallele Handlungen auf dem späteren Bild nebeneinander montiert. Zudem wird der Raum in der Tiefe geöffnet und nicht selten ist bei einer „tiefen Bühne“ der Blick bis zum Horizont frei.[21]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Flache Bühne

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tiefe Bühne

Wichtig bei der Bildkomposition ist jedoch nicht nur der Standpunkt der Personen und Objekte im Bild, sondern auch deren Bewegung. So wirkt eine „Bühne“ „offen“ und tief wenn die handelnden Personen sich nicht nur innerhalb des Bildes bewegen, sondern auch quer oder diagonal hinein-, oder hindurch laufen, oder womöglich nur teilweise zu sehen sind.

„Geschlossen“ hingegen wirkt die Komposition, wenn die Personen sich nur wenig bewegen und ganz zu sehen sind. Verstärkt wird dies noch, wenn Objekte oder Personen das Bild zusätzlich noch „einrahmen“.[22]

Kamerabewegungen:

Nicht nur die Darsteller im Bild können sich bewegen, sondern auch die Position der Kamera, während einer Einstellung.

Der Schwenk:

Der Schwenk ahmt die Bewegung des Kopfes nach und bezieht so den Zuschauer auf sehr subjektive Weise in das Geschen mit ein, indem die Kamera nach rechts, links, oben oder unten gedreht wird.[23] Man spricht daher auch von einem Horizontal- oder Vertikalschwenk.

Ein Schwenk kann dazu verwendet werden, um Objekte, Personen oder Landschaften abzufahren, die in einem Bildausschnitt gar nicht erfasst werden können.

Weiter kann er auch dazu eingesetzt werden, um sich bewegenden Personen zu folgen, oder eine Neueinrichtung der Einstellung darzustellen.[24]

Die Kamerafahrt:

Eine Fahrt wirkt auf den Betrachter, als würde er selber durch den Film gehen bzw. fahren. Für eine professionelle Kamerafahrt ist eine aufwendige Technik nötig. Es wird ein Kamerawagen auf Schienen oder ein Kamerakran benötigt. Es kann aber z.B. auch aus einem Auto, von einem ziehbaren Wagen oder aus der Hand während des Gehens gefilmt werden, wobei die Möglichkeiten jedoch etwas eingeschränkt sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Zoom:

Durch den Zoom wird eine Kamerafahrt, senkrecht zur Bildebene, simuliert. Ein Zoom wird häufig dort eingesetzt, wo eine Fahrt technisch nicht möglich, nur schwer machbar ist, oder die besonderen Eigenschaften einer Zoomfahrt gefragt sind.

Doch eine Zoomfahrt ist niemals mit einer richtigen Kamerafahrt gleichzusetzen. Durch die sich kontinuierlich ändernde Tiefenschärfe (Brennweite wechselt von Tele nach Weitwinkel; verkleinernder Zoom) von ausgesprochen schwach bis übertrieben scharf.[25] Eine Zoomfahrt wirkt auf den Betrachter meist bedrängend, da ihm, durch die sich verändernde Tiefenschärfe, die räumliche Orientierung schwerer fällt.[26]

Kontinuität:

Handlungskontinuität bedeutet, dass der Betrachter ohne Ablenkung dem Handlungsablauf folgen kann. Sie ist nur gewährleistet, wenn folgende Fehler vermieden werden.

- Achsensprünge:

Eine Person darf immer nur von einer Seite gefilmt werden. Grenzlinie ist hierbei die so genannte Handlungsachse. Sie verläuft bei sich bewegenden Personen entlang der Bewegungsachse, bei stehenden Personen entlang der Blickachse. Wird diese Achse überschritten, so scheint die Person plötzlich in eine andere Richtung zu laufen bzw. zu blicken. Folglich verliert der Betrachter die Orientierung oder die Handlung wirkt nicht schlüssig. Die Bildachse darf nur überquert werden wenn dies auch deutlich gezeigt wird, z.B. durch eine Kamerafahrt um die Person.[27]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ein Schnitt von einer der unteren Kameraeinstellungen auf die obere wäre ein Achsensprung.

-Bildsprünge:

Zwei aufeinander folgende Einstellungen müssen sich deutlich unterscheiden, sonst wird das Ergebnis später als optischer Sprung erlebt. Sie müssen sich entweder im Inhalt unterscheiden oder deutlich in Blickwinkel oder Einstellungsgröße.

Doch auch allzu unterschiedliche Einstellungsgrößen (z.B. von Total auf Nah) werden als Sprünge wahrgenommen und beeinträchtigen die Handlungskontinuität.

- Anschlussfehler:

Anschlussfehler entstehen meist durch längere Drehpausen zwischen einzelnen Einstellungen eine Szene. Man sollte darauf achten, das nichts im Bild auf eine längere Zeitspanne zwischen zwei Einstellungen hinweist, wenn dies nicht erwünscht ist. Oft sind dies weitergelaufene Uhren, heruntergebrannte Kerzen, veränderte Frisuren der Darsteller o. ä..[28]

Beleuchtung:

Die Beleuchtung einer Filmszene ist eine Kunst für sich. Man kann mit ihr viel Stimmung schaffen, aber auch zerstören.

Ziel einer Amateurproduktion sollte es zunächst sein, eine gewisse Grundhelligkeit am Drehort, für eine gute Bildqualität, zu schaffen. Dies gilt vor allem für Innenaufnahmen, welche für eine Filmproduktion, meist zu wenig durchleuchtet sind.

In der Literatur wird eine optimale Grundausleuchtung mit vier Filmscheinwerfern empfohlen (siehe Abb. Unten). Jedoch sind solche speziellen Leuchtmittel nicht nur in der Anschaffung, sondern mitunter auch zur Miete recht teuer.

Es empfiehlt sich deshalb, wenn möglich, im Freien und bei gutem Wetter zu drehen. Durch das vorhandene Sonnenlicht wird die Szene meist genügend hell ausgeleuchtet. Ein Problem stellen dabei eventuell, vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung auftretende, harte Schatten dar. Um diese, z.B. im Gesicht einer Person, aufzuhellen genügt eine große, weiße Styroporplatte, um etwas Sonnenlicht auf die sonnenabgewandte Seite zu lenken. Durch die raue Oberfläche der Platte erzielt man so ein diffuses, indirektes Fülllicht.

Bei Aufnahmen in Innenräumen sollte man versuchen, herkömmliche Lampen, zur Erhöhung der Grundhelligkeit, in die Szene einzubauend und deren Leuchtmittel gegebenenfalls, durch stärkere ersetzen.

Grundsätzlich sollte man darauf achten, Mischlicht zu vermeiden. Darunter versteht man den gleichzeitigen Einsatz von künstlichen und natürlichen Lichtquellen, welche sich durch ihre Farbtemperatur unterscheiden. Mischlicht kann z.B. durch Sonnenlicht entstehen, das durch ein Fenster in eine mit Kunstlicht beleuchtete Szene fällt. Hier wäre es zu empfehlen entweder das Fenster abzuhängen, wenn möglich, oder auf Kunstlicht zu verzichten. Ansonsten kann es zu einer Farbstichigkeit oder Problemen mit dem automatischen Weißabgleich der Kamera führen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

klassischer Lichtaufbau zur Grundausleuchtung

1. Führungslicht:

Der erste Scheinwerfer steht im 45°-Winkel zur Szene. Durch dieses direkte und helle Licht treten harte Schatten auf der gegenüberliegenden Seite der Szene auf.

2. Fülllicht:

Zur Aufhellung dieser harten Schatten wird ein zweiter Scheinwerfer postiert. Das Licht dieses Scheinwerfers sollte schwächer und diffuser sein als das Führungslicht. Dies erreicht man über die indirekte Beleuchtung über einen Reflektor oder eine weiße Wand.

3. Kantenlicht:

Durch den dritten Scheinwerfer von schräg hinten und etwas von oben entsteht eine helle Linie (Korona) entlang der Kontur der Person / des Objektes, was sie / es vom Hintergrund abhebt.

4. Hintergrundlicht:

Mit einem vierten Scheinwerfer wird noch der Hintergrund ausgeleuchtet, um Schattenwürfe aufzuhellen.

Die Beleuchtung dient jedoch nicht nur der Aufhellung, sondern mit ihr kann auch gestaltet werden. Durch eine gezielte Lichtdramaturgie können verschiedenste Stimmungen erzeugt werden. Am besten experimentiert man mit verschiedenen Leuchtmitteln und farbiger Filterfolie und schon erscheint die Szene im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz anderen Licht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Lichtdramaturgie: Standardausleuchtung (links) und dramatische Lichtsetzungen von unten (Rampenlicht), von oben und von der Seite.

Letzte Vorbereitungen vor dem Dreh:

Damit beim Drehen des Films auch alles nach Plan läuft, sollte alles gut vorbereitet sein. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die man vergisst. Dies kann den Ablauf der Dreharbeiten jedoch unnötig aufhalten oder zum Scheitern bringen. Sehr empfehlenswert ist es daher, einen Drehplan und eine Checkliste für jeden Drehtermin zu aufzustellen.

Der Drehplan:

Vor allem bei Filmen mit unterschiedlichen Drehorten und bei längeren Filmen, bei denen mehrere Drehtage nötig sind, sollte ein Drehplan angefertigt werden. Es ist meistens nicht zu empfehlen in der zeitlichen Reihenfolge zu drehen, wie es das Drehbuch vorgibt, da man unter Umständen so öfters zwischen zwei Drehorten hin und her wechseln müsste. Im Drehplan sollten also alle Takes, die am selben Ort gedreht werden, ohne Berücksichtigung ihrer eigentlichen Reihenfolge im späteren Film, unter praktischem Aspekt, zu einem Drehtermin zusammengefasst werden.

Speziell Außenaufnahmen sollte man versuchen an einem Termin zu drehen, da die Witterung von Tag zu Tag sehr unterschiedlich sein kann und bereits kleinste Veränderungen im Film schnell auffallen.

Die Checkliste:

Zu jedem Drehtermin sollte, wie bereits erwähnt, eine Checkliste angefertigt werden. Auf ihr sollte neben der erforderlichen Technik (auch kleine Teile wie Kabel, geladene Ersatzakkus, Filmkassette) auch die Schauspieler, Statisten und deren Maske, Requisiten und Kostüme, die Filmcrew (Tonmann, Kameramann, Beleuchter) und ggf. deren Verpflegung aufgelistet sein.

Vor dem Dreh nötige Besorgungen oder Besprechungen mit Crew und Schauspielern sollten ebenfalls vermerkt sein.

Die Postproduction - Montage des Rohmaterials

So wie die Preproduction die Vorbereitung für die Production darstellte, ist die Production in gewisser Weise die Vorbereitung für die dritte und letzte Phase der Filmproduktion. In der Production entsteht bei den Dreharbeiten das Rohmaterial aus dem nun das fertige Produkt montiert wird.[29] Jeder geschnittene Film ist, in derselben Bedeutung des Begriffes in der bildenden Kunst, als Montage zu bezeichnen. Denn auch hier wird etwas Neues, real nicht Existierendes, aus realen Elementen (Bild, Ton und Zeit) zusammengefügt.[30] Dies verdeutlicht den ausgeprägten künstlerischen Aspekt bei der Filmproduktion.

Das deutsche Wort „Schnitt“ für diese Tätigkeit lässt diese Assoziation im Gegensatz zum gleichbedeutenden französischen Begriff „montage“ eher nicht zu.

Das Schnittgerät:

Das Schnittgerät stellt das Handwerkszeug beim Schneiden dar. Grundsätzlich ist dabei zwischen non-linearen und linearen Schnittsystemen bei Video zu unterscheiden.

Non-lineare Systeme sind vorwiegend spezielle Schnittcomputer oder ein leistungsfähiger PC mit spezieller Hardware. Bei diesen Systemen wird das Rohmaterial auf ein digitales, „random access“-Speichermedium (meist eine Festplatte) überspielt. Dies ist ein Speichermedium mit einem frei beweglichen Lesekopf, der einen sehr schnellen, „wahlfreien Zugriff“, ohne Spulen, ermöglicht.[31] Zudem können die einzelnen Einstellungen jederzeit in Reihenfolge (Aufteilen) und Länge (Trimmen) verändert werden.

Ein non-linearer Schnitt muss nicht unbedingt digital sei. Auch das manuelle Schneiden von entwickeltem Filmmaterial ist im Grunde non-linear, denn hier hat man einen wahlfreien Zugriff ohne Spulen und die Möglichkeit, Länge und Reihenfolge von bereits geschnittenem Material beliebig zu ändern (vorausgesetzt der Verschleiß durch zu häufiges Schneiden und Kleben ist nicht zu hoch).

Lineare Systeme haben als Ziel einen Bandspeicher mit festem Lesekopf. Dies zwingt, im Gegensatz zu non-linearen Systemen, zu einem streng linearen Arbeiten von vorne nach hinten und lässt keine Änderungen an bereits geschnittenem Material zu, ohne dieses und darauf folgendes Material komplett neu zu schneiden. Zudem ist die analoge Übertragung und Speicherung sehr verlustreich. Lineare Systeme sind daher nicht zu empfehlen.

Der Schnitt:

Das Vorgehen beim Schnitt kann in zwei Abschnitte eingeteilt werden. Die einzelnen Schritte sind bei non-lineare, digitalen Schnittsystemen gleich, lediglich die genaue Ausführung sollte im Handbuch des Systems nachgeschlagen werden, da die Bedienung von System zu System stark variiert.

Der Rohschnitt:

1. Das Rohmaterial wird auf das Speichermedium des Schnittgerätes übertragen.
2. Das Rohmaterial wird in die einzelnen Einstellungen aufgeteilt.
3. Die brauchbaren Einstellungen werden auf die gewünschte Länge getrimmt. Die Zeitangabe im Drehbuch sollte dabei nur ein Anhaltspunkt sein.
4. Die getrimmten Filmstücke werden nun in der geplanten Reihenfolge angeordnet.

Beim Anordnen der Einstellung sollte man darauf achten, dass der Schnitt auch zur Handlung passt oder sie sogar unterstützt. Es wird zwischen harten und weichen Schnitten unterschieden.[32]

Ein weicher Schnitt entsteht bei der Verbindung zweier ähnlicher Einstellungen und fällt unter Umständen gar nicht auf. Es werden Zusammenhänge und die Handlungskontinuität betont. Besonders weich erscheint ein Schnitt in einer Bewegung, die in der nächsten Einstellung weitergeführt wird.

Ungünstig ist ein weicher Schnitt jedoch, wenn z.B. ein Ortswechsel vollzogen wird. Hier sollte ggf. eine Schwarzblende oder ein Zwischenschnitt eingefügt werden, damit dem Betrachter dies deutlicher wird.

Ein harter Schnitt hingegen ist ein unvermittelter Übergang zweier, sich mehr oder weniger stark unterscheidenden, Einstellungen. Die Kontinuität wird damit unterbrochen. Dies sollte nur geschehen, wenn es auch wirklich gewollt ist (z.B. bei einem Ortswechsel). Ein harter Schnitt kann aber auch durch eine Überblendung oder einen verbindenden Zwischenschnitt weicher gemacht werden. Damit Zwischenschnitte möglich sind, sollte in der Production immer genügend Material aufgezeichnet werden.

Der Gegenschnitt (Schuss und Gegenschuss) ist ein Spezialfall des harten Schnittes. Es werden ganz verschiedene, inhaltlich aber zusammenhängende Einstellungen aneinander geschnitten. Die Handlungen liegen sich dabei gegenüber und die Kamera ist jeweils in die entgegengesetzte Richtung gerichtet. So kann z.B. auf eine Handlung direkt die Reaktion gezeigt werde. Dies kann sich sehr zu Gunsten der Spannung auswirken. Wichtig ist, dass auch hier die Handlungsachse nicht überschritten und somit der Betrachter nicht verwirrt wird.

Nach dem Rohschnitt ist der Film in seiner Grundform fertig. Dies ist aber nur die grobe Vorarbeit, auf die nun das Feintuning folgt.

Der Feinschnitt:

Nun kommen Effekte zum Einsatz, die die optische Seite des Films noch abrunden sollen. Schnittcomputer bieten meist eine Fülle an Effekten. Folgende sind eine kleine Auswahl an grundlegenden Effekten. Weitere Effekte sind mit Vorsicht zu genießen, da sie schnell in Spielereien ausarten, welche die Aussage des Films nicht unbedingt unterstützen.

Übergangseffekte:

Dies sind Gestaltungseffekte für den Übergang zwischen zwei Einstellungen.

Ein-/ausblende (meist Schwarzblende)

Durch Einblenden der Einstellung aus einem Schwarzbild scheint es dem Betrachter, als habe die Handlung bereits vor einiger Zeit begonnen.

Durch Ausblenden einer Einstellung in ein Schwarzbild scheint das Geschehen weiter zu gehen, ohne dass der Betrachter es weiter verfolgen kann.[33]

Ein Ab- und Einblenden kann auch zur zeitlichen Trennung zweier Einstellungen, ähnlich wie der Vorhang im Theater, genutzt werden.[34]

Überblendung

Durch eine Überblendung gehen zwei Einstellungen sehr weich ineinander über. Kurze Überblendungen können einen Schnitt weicher machen. Eine längere Überblendung kann z.B. den Übergang zu einer Handlung in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort oder in den Gedanken einer Person ausdrücken, wobei diese Handlung unmittelbar in Zusammenhang mit vorherigen steht.

Langzeiteffekte:

Dies sind Effekte, die sich auf die komplette Dauer einer oder mehrerer Einstellungen beziehen. Der wichtigste Langzeiteffekt ist die Einstellung der Wiedergabegeschwindigkeit.

Zeitlupe:

Bewegungen werden langsamer und die Zeit wird gedehnt. Kleine Handlungsdetails werden für den Betrachter deutlich gemacht und die Dramatik und Gewichtigkeit eines Geschehens wird enorm gesteigert. Ton, in Zeitlupe abgespielt, wirkt gespenstisch und unnatürlich.

Zeitraffer:

Bewegungen werden schneller und die Zeit wird gerafft. Handlungen von Menschen wirken witzig und abgehackt. Der Zeitraffer wurde durch die so genannten Slapstick-Filme berühmt.

Betitelung:

Die Betitelung bezeichnet das Einfügen von Textpassagen in einen Film. Übliche Betitelungen sind die Elemente des Vorspanns, des Abspanns und ggf. Untertitel und Zwischentitel. Hierbei gelten die Regeln eines guten Layouts.

Die Nachvertonung:

Der Originalton eines Films, so wie er am Set aufgenommen wurde, ist selten perfekt. So gut wie immer ist eine nachträgliche Bearbeitung des Tons nötig. Nur für die Handlung wichtiger Ton wird beibehalten, störender Ton wird ausgeblendet. Passagen ohne Originalton werden mit passenden Hintergrundgeräuschen (eigens aufgenommen oder von „Tonkonserven“ überspielt) und/oder mit die Handlung unterstreichender Musik „aufgefüllt“.

Bei der Auswahl der passenden Musik sollte man dem Urheberrechtsproblem aus dem Weg gehen, indem man bei Musikern aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis um Unterstützung bittet. Klischees werden auf diese Weise vermieden und der Film wird authentischer.

Ein großer Vorteil des non-linearen Schnittsystems ist die Möglichkeit eines Insertschnittes. Dabei wird in eine Einstellung eine zweite eingefügt, wobei der Ton der ersten Einstellung beibehalten wird. Dies ist sehr hilfreich, um lange Einstellungen durch Zwischenschnitte aufzulockern, ohne die Synchronität des Originaltons zu gefährden.

Die Präsentation:

Zu guter Letzt sollte das entstandene Werk gebührend präsentiert werden. Dazu gehört, neben einer Vorführung im Freundes- bzw. Familienkreis auch eine eigens entworfene Video- oder CD- bzw. DVD-Hülle.

Manch einer wird vielleicht sagen, dass es sich bei einer privaten Hobby-Produktion, wie dieser, doch nicht um einen professionellen Film handle, bei dem man ein ansprechendes Design für eine gute Vermarktung benötigt. Dabei mag er Recht haben, doch ein für den Film entworfenes Cover ist nicht ausschließlich dafür da, um ein kommerziell hergestelltes Kaufvideo für den Kunden attraktiv zu machen, sondern ist, speziell bei Hobby-Produktionen, auch eine Art krönender Abschluss.

Dies hat auch einen großen psychologischen Effekt. Mit dem Verpacken des Videos in eine stabile Kunststoffhülle mit einem selbst gedruckten Cover zieht man einen Schlussstrich unter die Arbeit und man hat ein handfestes und repräsentatives Ergebnis.

Eine solche Videokassette oder CD/DVD macht einfach mehr her, als eine mit Kugelschreiber beschriftete Leerkassette in einer einfachen Papphülle, die womöglich aus Versehen überspielt werden könnte.

Filmerische Denkweise aneignen

Der aus dieser Facharbeit entstandene Film „Worauf es ankommt“ war nicht mein erstes Filmprojekt, aber sicher das bisher erfolgreichste. Frühere Filmprojekte waren meist spontan und ohne vorbereitende Planung. Die Ergebnisse waren meist nicht wirklich befriedigend oder kamen gar nicht erst zustande.

Der große Unterschied lag in der Verlagerung des Schwerpunktes auf die Preproduction, bzw. überhaupt im Vorhandensein dieser. Diese theorielastige und sehr aufwendige Vorarbeit mag zunächst einmal abschreckend und motivationstötend wirken, ist aber durch ihre vielen kleinen Entwicklungsschritte und den damit verbundenen Nahzielen gut machbar und sehr aufschlussreich.

Dennoch erfordert die Anfertigung des Drehbuchs und des Storyboards ein hohes Maß an Vorstellungsvermögen und eine filmerische Denkweise. Diese lässt sich jedoch trainieren. So sollte man als Übung versuchen, seine Umwelt einmal bewusst aus filmerischer Sicht wahrzunehmen. Dazu nimmt man die Hände zu einem Rahmen geformt vor das Gesicht und blickt nun durch diesen virtuellen Kamerasucher. So kann man die Wirkung von verschiedenen Einstellungsgrößen ausprobieren. Auch die Wirkung einer Kamerafahrt, eines Schwenks oder eines Zooms lassen sich durch Gehen, Drehen des Kopfes oder Variation des Abstandes zwischen Augen und Händen nachempfinden.

Beim Anschauen eines Films im Fernsehen oder Kino sollte auch einmal bewusst auf die Kompositionstechniken geachtet werden, denn dabei kann man häufig sehr viel für die eigene Filmproduktion lernen.

Diese Arbeit soll einen Einstieg in die Materie der Filmproduktion vermitteln. Wer vor hat, einen eigenen Film zu produzieren, kommt um weiteres Beschäftigen mit dem Medium Film, sei es durch praktisches Experimentieren und Üben oder durch Studieren von Fachliteratur, nicht herum.

Verwendete Literatur

- „Crashkurs Filmauflösung“, Jeremy Vineyard, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2001
- „Das Handbuch zum Drehbuch“, Syd Field, Zweitausendeins, Frankfurt/M 1991
- „Elemente künstlerischer Gestaltung“, Winfried Nerdinger, Verlag Martin Lurz GmbH, München 1986
- „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979
- „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980
- „Filmproduktion verstehen“, Dietrich von Ribbeck, TR-Verlagsunion, München 1990
- „Kunst+Unterricht“, Heft 276, 2003
- „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003
- „The Filmmaker’s Handbook“ (revised edition), Steven Ascher & Edward Pincus, Penguin Putnam Inc., New York /USA 1999
- „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990

Bildnachweis

Alle in der Arbeit verwendeten Grafiken, Zeichnungen und deren Reproduktionen vom Autor.

Fotos zur Lichtdramaturgie auf Seite 21 aus:

- „Der Lehrbereich Fotographie in der Schule“, Dr. Gerd Hentschel, Landesgremium für Schulfotographie in Niedersachsen, Holzminden o.J.

Anlagen

- Drehbuch und Storyboard zu dem Beispielfilm „Worauf es ankommt“
- Der Beispielfilm „Worauf es ankommt“ auf VHS-Kassette
- Originalzeichnungen zu den in der Arbeit abgebildeten Reproduktionen
- Fotos und Filmstills von den Vorbereitungen, Dreharbeiten und Nacharbeiten des Beispielfilms „Worauf es ankommt“

Ich erkläre hiermit, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benützt habe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Quelle: Medienbericht der Bundesregierung 1998

[2] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 116-117;

[3] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 11;

[4] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 12;

[5] Deutscher Titel: „Das Handbuch zum Drehbuch“, Zweitausendeins, Frankfurt/M 1991, Übersetzung: Brigitte Kramer;

[6] „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979, Seite 54;

[7] „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979, Seite 54;

[8] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 11;

[9] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 14;

[10] „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979, Seite 76-77;

[11] „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979, Seite 55;

[12] „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990, Seite 62;

[13] Preisträger bei den Filmfestspielen in Cannes 2002 und bei den Toronto 2002 - IFC Visions Awards für das beste Feature;

[14] z.B. das Word-Plugin „Moving-Plot“ (http://www.moving-plot.de);

[15] cont. (continue): vorherige Einstellung wird fortgesetzt

[16] „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990, Seite 70-71

[17] „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990, Seite 11-17

[18] „Crashkurs Filmauflösung“, Jeremy Vineyard, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2001, Seite 6;

[19] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 81;

[20] „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990, Seite 75

[21] „Crashkurs Filmauflösung“, Jeremy Vineyard, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2001, Seite 20;

[22] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 172-173;

[23] „Elemente künstlerischer Gestaltung“, Winfried Nerdinger, Verlag Martin Lurz GmbH, München 1986, Seite 289;

[24] „Crashkurs Filmauflösung“, Jeremy Vineyard, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2001, Seite 2-3;

[25] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 190-191;

[26] „Elemente künstlerischer Gestaltung“, Winfried Nerdinger, Verlag Martin Lurz GmbH, München 1986, Seite 289-290;

[27] „Video – die Erste / Tipps für junge Filmemacher“, Bernd Daferner, Deutscher Sparkassenverlag, Stuttgart 1990, Seite 76-80

[28] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 37;

[29] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 116-117;

[30] „Film verstehen“, James Monaco, Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek/Hamburg 1980, Seite 202;

[31] Casablanca Benutzerhandbuch (Version 3), Jörg Sprave & Udo Schneider, o. V., o. O., o. J., Seite 21;

[32] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 38;

[33] „Kunst+Unterricht“, Heft 277, 2003, Seite 38;

[34] „Film in der Schule – Film in die Schule“, Friedrich Hoffmeister, o. V. , Nürnberg 1979, Seite 74;

29 von 29 Seiten

Details

Titel
'Bewegte Bilder, bewegende Bilder.' Gebrauchsanweisung zum Filmemachen am Beispiel eines Videoclips
Note
15
Autor
Jahr
2004
Seiten
29
Katalognummer
V108675
Dateigröße
1004 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Als Anhang waren der Facharbeit ursprünglich Orgialzeichnungen zu den Abbildungen im Text, sowie das für die Facharbeit angefertigte Beispiel-Video "Worauf es ankommt" beigelegt.
Schlagworte
Bewegte, Bilder, Gebrauchsanweisung, Filmemachen, Beispiel, Videoclips
Arbeit zitieren
Henrik Lüßmann (Autor), 2004, 'Bewegte Bilder, bewegende Bilder.' Gebrauchsanweisung zum Filmemachen am Beispiel eines Videoclips, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108675

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