Die Funktionsveränderung von Adjektiven in ironischen Kommentartexten


Seminararbeit, 2001

22 Seiten, Note: 2,3


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INHALTSVERZEICHNIS

A Einleitung

B Hauptteil
1. Grundlegendes zu Forschung und Begriffen
1.1. Forschungsgeschichte
1.2. Das Adjektiv: Eine Kurzdefinition
1.3. Bewerten und Beschreiben: Definitionen.
1.4. Ironie: Die wichtigsten Aspekte für die Anwendung
2. Der theoretische Ansatz
2.1. Die Adjektivtheorie nach Bergmann
2.2. Die Adjektivtheorie nach Ludwig
2.3. Die Bedeutung der Theorien für die Textanalyse
3. Die Textanalyse
3.1. Zur Vorgehensweise
3.2. „Der Caramba-Kanzler“
3.3. „Augen geradeaus“
3.4. Zusammenfassung der Ergebnisse der Textanalyse
3.5. Nützlichkeit der Kategorien
3.6. Nützlichkeit der Theorien

C Schlussteil

D Literaturverzeichnis

E Anhang

A Einleitung

„Beschreibung und Wertung können und müssen theoretisch wohl voneinander unterschieden werden. Hinsichtlich ihrer Funktionalität in der sprachlichen Verwendung ist diese Trennung problematisch.“[1]

Christian Bergmanns Überlegungen zur Funktion der Kategorien Bewerten[2] und Beschreiben[3] skizzieren ein Grundproblem des Sprachgebrauchs. Exemplarisch soll in dieser Arbeit die Funktionsveränderung der Kategorien Bewerten und Beschreiben durch Adjektive in ironischen Texten, in diesem Fall in ironischen Kommentartexten, untersucht werden.

Einführendem zur Forschungsgeschichte und zu den Begriffen Adjektiv[4], Bewerten, Beschreiben und Ironie[5] folgt die Darstellung der Theorien Christian Bergmanns[6] und Klaus-Dieter Ludwigs[7]. Die Wissenschaftler setzen sich mit dem Phänomen der Wertung im Sprachgebrauch auseinander, ihre Arbeiten zum Adjektiv und die Gerhard Bickes’[8] bilden den theoretischen Grundstock dieser Untersuchung. In einem zweiten Teil sollen die Texte ausführlich analysiert werden. Die Formulierung der Analyseergebnisse und eine abschließende Einordnung des Themas bilden den Schlussteil.

Das Adjektiv wird nach der im ersten Teil der Arbeit geleisteten kurzen Definition, Abgrenzung und Einführung in seine Eigenschaft als Wortart in seiner semantischen Funktion als entweder bewertendes oder beschreibendes Sprachelement in der Analyse zweier ironischer Texte untersucht werden. In einem zweiten Schritt stellt sich dann die Frage nach der Funktionsveränderung der beiden Kategorien.

Die Arbeit soll etwa zur Hälfte aus der Analyse der Kommentartexte und der Formulierung der Ergebnisse bestehen, was etwaige Verkürzungen in der der Analyse vorangehenden Darstellung der angewandten Theorien erklärt.

Im Anschluss an die Analyse ist zu überlegen, ob die Kategorien Bewerten und Beschreiben überhaupt dienlich sind, und, wenn ja, in wieweit sie eine Hilfe zum Verständnis von Texten darstellen. Des Weiteren stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit und Nützlichkeit einer synchronen Betrachtung von wissenschaftlicher Theorie und massenmedialer Praxis.

Die Arbeit folgt den Grundzügen einer induktiven Methode, die nach Lewandowsky[9], die eine „bedingte Wahrscheinlichkeitsaussage im Rahmen einer subjektiven Wahrscheinlichkeitstheorie“[10] annimmt. Die „subjektive[n] Wahrscheinlichkeitstheorie“[11] besagt in diesem Fall, dass sich die Kategorien Bewerten und Beschreiben in ironischen Texten ändert; die Ergebnisse der Analyse stellen die „bedingte Wahrscheinlichkeitsaussage“[12] dar.

Die Texte sind natürlich nur exemplarisch für die Untersuchung des genannten Themas zu verstehen. Sie finden sich in Kopie im Anhang der Arbeit. Die Auswahl bestimmt sich danach, ob die Texte ein Thema ironisch darstellen, ob sie Beispiele der massenmedialen Kommunikation sind und ob sie die Kriterien eines Kommentartextes erfüllen. Eine größer angelegte Untersuchung wäre aussagekräftiger, würde den Rahmen einer Seminar-II-Arbeit, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, jedoch sprengen.

Die Arbeit widmet sich explizit der Frage nach der Funktionsveränderung der Kategorien Bewerten und Beschreiben durch Adjektive in ironischen Kommentartexten. Diese sehr eng gefasste Aufgabe schließt allgemeinlinguistische Überlegungen zum Adjektiv und zur Ironie weitestgehend aus. Im Hinblick auf das Erkenntnisziel sind lediglich Kurzdefinitionen der in der Untersuchung verwandten Begriffe aufgeführt.

B Hauptteil

1. Grundlegendes zu Forschung und Begriffen

1.1. Forschungsgeschichte

Die Forschung hat sich dem sehr speziellen Problem von Beschreiben und Bewerten durch Adjektive mit Ausnahme der hier zitierten Autoren Bergmann und Ludwig nicht speziell angenommen. Zahlreiches Aufsatzmaterial, u.a. verfasst von Rolf Bergmann[13], Gerhard Helbig[14] oder Hartmut Kubcak[15], beschäftigt sich mit vergleichbar spezifischen, allerdings thematisch anders gearteten Problemen und kann deswegen für diese Arbeit nicht herangezogen werden. Die Forschungen von Franz Hundsnurscher/Jochen Splett[16] und Fritz Neubauer[17] sind im Zusammenhang mit dem hier behandelten Thema ebenfalls nicht hilfreich: Diese Arbeit strebt keine gesamtsemantische Klassifikation der Wortart Adjektiv, sondern eine Untersuchung des genannten speziellen Problems an. Festzuhalten bleibt, dass sich diese Arbeit thematisch in weitgehend unerforschtes Gebiet begibt.

1.2. Das Adjektiv: Eine Kurzdefinition

Die Begriffsbestimmung der Wortart Adjektiv gestaltet sich durch die gesamte Forschungsgeschichte hindurch schwierig. Entweder behindere ein zu spezielles Forschungsinteresse auf diesem Gebiet eine unfassende Klärung der Frage, die in Anbetracht sehr differenzierter Fragestellungen unnötig erscheine, oder die in den meisten Fällen gewählte Form des Aufsatzes lasse nicht genug Raum, um die Wortart angemessen zu definieren.[18] Ein weiteres Problem besteht nach Bickes darin, dass in vielen Arbeiten Unterklassifikationen einer „Klassifikation der Wortart selbst“[19] vorausgingen und damit eine grundlegende Klärung übergangen werde. Da diese Untersuchung ebenfalls ein sehr spezielles und eng begrenztes Erkenntnisziel für sich beansprucht, muss auch hier eine umfassende Definition einer allgemeinen weichen. Die praxisbezogenen Überlegungen in der Analyse medialer Sprache stecken andere Ziele.

Der hier verwandte Adjektivbegriff richtet sich nach dem Duden[20]. Die Definition der Wortart Adjektiv besagt, dass „mit den Adjektiven [...] Eigenschaften, Merkmale u.a. bezeichnet [werden]; der Sprecher/Schreiber gibt mit ihnen an, wie jemand oder etwas ist, wie etwas vor sich geht oder geschieht u.a.“.[21] Die im Duden konstituierten Bedeutungsgruppen[22] zum Verständnis und Gebrauch des Adjektivs sollen in dieser Arbeit keine Beachtung finden. Die in der Analyse untersuchten Adjektive sollen so weit wie möglich in bewertende und beschreibende Eigenschaftswörter unterteilt werden.

Der Überbegriff Adjektiv beschreibt dem Duden zufolge zwei Klassen mit je drei Gebrauchsgruppen. Diese zwei Klassen bilden Adjektive, die grundlegend Eigenschaften darstellen, und Partizipien, die aus Verben gebildete Adjektive sind. Sie werden im Satz jeweils attributiv beim Substantiv oder Adjektiv bzw. adverbial beim Verb gebraucht. Zwischen den beiden Klassen soll in dieser Arbeit nicht unterschieden werden: Sie bilden an dieser Stelle die Wortart Adjektiv, werden gleichberechtigt behandelt und mit dem gleichen Begriff besetzt. Diese abrissartige Definition des Adjektivs soll im Hinblick auf das Erkenntnisziel der Arbeit ausreichen.

1.3. Bewerten und Beschreiben: Definitionen.

Die hier zugrunde gelegte Definition der Kategorie Bewerten leitet sich von der Erklärung des Begriffs „bewerten“ nach Wahrig[23] ab: „den Wert schätzen, bestimmen von, beurteilen; würdigen; etwas hoch, niedrig, günstig, ungünstig, gut, schlecht~; [...]“.[24] In erster Linie wird der Aspekt der Beurteilung nach moralischen, ästhetischen oder gesellschaftlich bestimmten Maßstäben im Hinblick auf die Kommentartexte angewandt werden.

Auch die Definition der Kategorie Beschreiben bestimmt sich nach Wahrig. Unter dem Stichwort „Beschreibung“[25] findet sich dort folgende hier verwandte Definition: „[...] Schilderung, genaue Angaben (über etwas oder jmdn.; Personen~); [...]“[26]. Besonders das Element der bloßen Schilderung einer Sache oder eines Ereignisses soll den Unterschied zum Bewerten herausstellen.

1.4. Ironie: Die wichtigsten Aspekte für die Anwendung

Die Ironie ist in dieser Arbeit in erster Linie Kriterium der Textrecherche. Da das besondere Augenmerk auf den ironischen Kommentartexten bzw. auf der an ihnen untersuchten Funktionsveränderung liegen soll, ist es unerlässlich, auch diesen Begriff knapp zu umreißen bzw. die hier verwandte Definition zu nennen: „[...] feiner verdeckter Spott, mit dem man etwas dadurch zu treffen sucht, dass man es unter dem auffälligen Schein der eigenen Billigung lächerlich macht, indem man z.B. das Gegenteil dessen, was man meint, sagt; [...]“[27].

2. Der theoretische Ansatz

2.1. Die Adjektivtheorie nach Bergmann

Christian Bergmann stellt in seinem 1979 erschienenen Aufsatz „Zur Spezifik der sprachlichen Gestaltung von Wertungen durch Adjektive“[28] beschreibende und wertende Adjektive gegenüber und untersucht, ob den beschreibenden ausschließlich eine objektive, absolute und eindeutige Funktion zugeordnet werden kann, während die wertenden angeblich subjektiv, relativ und mehrdeutig sein sollen.[29] Der Unterteilung in wertende und beschreibende Adjektive liegt nach Bergmann die logische Überlegung zugrunde, dass sich der Mensch dem objektiven Sein gegenüber auf eben diese zwei Arten verhalte. Diese Doppelfunktion der Wortart unterteile Kommunikation in Abbildung von Wirklichkeit einerseits und Darstellung von persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Werten andererseits. Bergmann kommt zu dem Ergebnis, dass sprachliche Zeichen „ihrem Wesen nach polyfunktional sind“[30] und beschreibende und wertende Adjektive nicht scharf voneinander abgegrenzt werden können, da in beide Arten Aspekte der jeweils anderen Gruppe einfließen würden. Des Weiteren zeigt sich in seiner Untersuchung, dass Wertadjektive durchaus die Möglichkeit in sich tragen, über ihre relative Funktion hinaus ebenso Aussagen über „messbare[r] Qualitäten“[31] zu treffen. Schließlich konstituiert er die Mehrdeutigkeit lediglich als nuancierendes Moment zwischen beschreibenden und bewertenden Adjektiven, das nicht ausschließlich den wertenden Adjektiven zuzuordnen sei, sondern mehr oder weniger intensiv bei beiden Arten der Adjektive vorkomme.

Bergmanns Anliegen, die scharfe Trennung zwischen Bewerten und Beschreiben zu relativieren, ist im alltäglichen kommunikativen Prozess begründet. So illustriert er anhand des Beispiels der „großen gelben Zähne[n]“[32], dass die objektiv-beschreibenden Adjektive groß und gelb im Zusammenhang mit Zähnen einen bewertenden, weil ästhetisch herabwürdigenden Charakter innehaben. Dieser Punkt wird in 2.3. noch einmal differenzierter betrachtet werden. Neben den eigentlich objektiv messbaren und aufgrund dieser Tatsache leicht zuzuordnenden Adjektiven, die z.B. „Farbe, Größe oder Form“[33] bezeichnen, gestalteten sich nach Bergmann diejenigen Adjektive, die „Bewusstseinsqualitäten“[34] beschrieben und sich damit neben messbaren Eigenschaften dem Einfluss des Sprechers oder Schreibers und der Wertung durch ihn nicht entziehen könnten, im Hinblick auf ihre Klassifizierung als entweder bewertendes oder beschreibendes Adjektiv noch schwieriger.

Ein weiterer im Hinblick auf die Untersuchung wichtiger Gedankengang Bergmanns ist der, der sich mit sprachlichem Ausdruck und Norm befasst. Die „großen gelben Zähne[n]“[35] entsprächen nicht den gesellschaftlichen Standards. Wertadjektive seien also immer in Bezug auf eine Norm zu sehen und damit relativ.[36]

Die breit gefächerte Verwendungsweise von Adjektiven wie hässlich, gut oder schlecht schaffe eine „semantische Undeutlichkeit“[37]. Dem daraus eventuell entstehenden Eindruck, Wertadjektive würden nichts Eigentliches, sondern lediglich etwas über den Bewertenden aussagen, steht die Auffassung Bergmanns entgegen, dass „Wertadjektive auch Angaben über den bewerteten Gegenstand enthalten.“[38]

Bergmanns abschließende Bemerkung zu den beiden Klassen der Adjektive resümiert das bis hierher für das Thema Relevante: „Die Semantik der beschreibenden Adjektive bekommt erst durch den Kontext ihre klaren Konturen; die Wertadjektive erhalten durch ihn ihren eigentlichen Inhalt.“[39]

2.2. Die Adjektivtheorie nach Ludwig

Klaus-Dieter Ludwig untersucht in seiner 1976 erschienenen, leicht modifizierten Dissertation „Zum Verhältnis von Sprache und Wertung. Untersuchungen an einigen Adjektiven, die negative ästhetische und moralische Wertungen fixieren“[40] die wertenden Elemente der Sprache, im Verlauf der Arbeit speziell die der Wertadjektive hässlich, unschön, abstoßend, widerlich und scheußlich. Diese sehr differenzierte Betrachtung einiger weniger Adjektive ist für die hier vorliegende Untersuchung allerdings weniger hilfreich als vielmehr seine allgemeinen Überlegungen zum spezifischen Verhältnis von Sprache und Wertung.

Der Zusammenhang von der Bedeutung eines Wortes, wie sie z.B. umfassend in einem Wörterbuch dargestellt ist, und ihrem individuellen Gebrauch, der nicht die umfassende Definition eines Wortes beinhalten, aber in Einzelaspekten darauf verweisen muss, so dass Angehörige einer Sprachgruppe die Bedeutung eines Wortes verstehen, definiert den hier verwandten Begriff der Bedeutung. „Jedoch müssen die Lautkomplexe für die Kommunikationspartner zumindest den gleichen gegenständlichen Bezug haben, um die Verständigung innerhalb der Kommunikationsgemeinschaft trotz vieler subjektiver Vorstellungen zu ermöglichen.“[41] Diese Erkenntnis wird in der späteren Analyse von größerer Bedeutung sein, weshalb sie in 2.3. noch einmal aufgegriffen wird.

Ein weiteres für die spätere Einordnung der Analyse wichtiges Betrachtungsmoment ist die Definition des Begriffs Wert, der nach Ludwig keine den Dingen oder Geisteshaltungen eigene Komponente sei, sondern eine vom Menschen konstituierte Vorstellung von dem, was in seinem Leben wichtig und schützenswert, eben wert voll ist.[42] Diese menschlich determinierte Vorstellung vom Wert einer Sache oder eines Ereignisses darf bei der Textanalyse nicht zu wenig einbezogen werden, bildet sie doch die Basis für eine der Kategorien, die auf ihre Funktion hin untersucht werden soll.

Der Aspekt der Angemessenheit bestimmter Ausdrucksformen im sprachlichen Prozess, die stilistische Bewertung, darf nach Ludwig nicht außer Acht gelassen werden[43], scheint aber für die Analyse nur bedingt wichtig; die semantische Ebene soll in Anbetracht der Fragestellung vorrangig sein.

2.3. Die Bedeutung der Theorien für die Textanalyse

Die in 2.1. angesprochene Unterteilung von Kommunikation in Abbildung von Wirklichkeit und Darstellung von persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Werten nach Bergmann versteht sich als grundlegende Differenzierung. Es darf nicht grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass Kommentartexte, die in dieser Arbeit untersucht werden sollen, allein aufgrund ihrer Eigenschaft als bewertende Textsorte mit bewertenden Adjektiven gestaltet werden.

Den objektiv-beschreibenden Adjektive groß und gelb wurde in 2.1. im Zusammenhang mit Zähnen bereits ein bewertender, weil ästhetisch herabwürdigender und nicht der Norm entsprechender Charakter zugesprochen. Diese Erkenntnis gestaltet sich für die Untersuchung der Kommentartexte gewiss ergiebig. In diesem speziellen Beispiel findet sich auch das von Ludwig angesprochenen Problem der Emotion in Zusammenhang von Sprache und Wertung, was allerdings an dieser Stelle nur genannt und nicht weiter beleuchtet werden soll, um das Grundproblem der Funktionsveränderung der untersuchten Kategorien in ironischen Texten möglichst nüchtern untersuchen zu können. Es versteht sich von selbst, dass zumindest jeder Bewertung eine Emotion zugrunde liegt, die dann durch die Bewertung selbst ausgedrückt wird.

Bergmann konstituiert, dass sprachliche Zeichen „ihrem Wesen nach polyfunktional sind“[44] und beschreibende und bewertende Adjektive nicht scharf voneinander abgegrenzt werden können. Dies führt zu Problemen in der Grundklassifikation der zu untersuchenden Adjektive, es müssen Kompromisse geschlossen werden, von denen dann in der Analyse ausgegangen wird. Allerdings soll Bergmanns Anliegen, die scharfe Trennung zwischen Bewerten und Beschreiben zu relativieren, hier nicht übernommen und verteidigt werden. Vielmehr sollen auf der Basis seiner Beobachtungen die verschiedenen spezifischen Funktionen der Adjektive untersucht werden; des Weiteren soll herausgestellt werden, inwieweit diese stabil und übertragbar sind.

Bergmanns Theorie scheint gegenüber der Ludwigs im Hinblick auf das zu untersuchende Themengebiet hypothetisch ergiebiger, da sie sich auch näher am Erkenntnisziel dieser Arbeit bewegt. Eine abschließende Einordnung der Theorien in Bezug auf den zu untersuchenden Gegenstand und ihren Sinn in diesem Zusammenhang kann allerdings erst im Anschluss an die Textanalyse vorgenommen werden.

Folgende Einschätzung Ludwigs stellt die Basis der Untersuchung dar : „[...] Jedoch müssen die Lautkomplexe für die Kommunikationspartner zumindest den gleichen gegenständlichen Bezug haben, um die Verständigung innerhalb der Kommunikationsgemeinschaft trotz vieler subjektiver Vorstellungen zu ermöglichen.“[45] Sie wird in der Analyse dann von Bedeutung sein, wenn ganz grundsätzliche Voraussetzungen geklärt werden müssen.

3. Die Textanalyse

3.1. Zur Vorgehensweise

Die zwei Texte „Der Caramba-Kanzler“[46] und „Augen geradeaus“[47] werden auf die nach der Duden-Definition der Wortart Adjektiv zugehörigen Textelemente untersucht. Die entsprechenden Adjektive werden in Tabellenform durch die Angabe der Wortart, ihren syntaktischen Gebrauch und ihre so weit wie möglich zu bestimmende Eigenschaft als beschreibendes oder bewertendes Adjektiv im nicht-ironischen Gebrauch dargestellt. Zweifelsfälle werden anhand der Theorien und der Grammatik untersucht. Bei keiner einvernehmlichen Lösung entscheidet die subjektiven Tendenz. Diese Tabelle soll in einem ersten Schritt vom Text unabhängige Informationen liefern. In der Textanalyse werden die Tabelle als ein Pol, der textinhärente Gebrauch der Adjektive als ein anderer gelten. Mit dieser Vorgehensweise wird sich schrittweise der Frage genähert, ob und wie sich die eigentlichen Kategorien in ironischen Texten ändern.

Die Tabelle findet sich im Anhang der Arbeit. Die jeweiligen Zitate stammen aus dem in der Überschrift genannten Text und werden im Einzelfall nicht mit Fußnoten versehen.

3.2. „Der Caramba-Kanzler“

Der am 18.02.2002 im Spiegel - Panorama unter der Rubrik „Am Rande“ ohne Autorenangabe veröffentlichte Artikel „Der Caramba-Kanzler“ behandelt Bundeskanzler Gerhard Schröders Reise nach Lateinamerika und kritisiert ironisch die Tatsache, dass der Kanzler trotz großer in Deutschland bestehender Probleme als Heiler aller Sorgen auftritt.[48] Der Text findet sich im Anhang der Arbeit.

„Deutschland ist wunderbar.“ Das Adjektiv wunderbar bewertet in diesem Satz das Substantiv. Die im Verlauf des Textes zunehmende Ironie wird bereits an dieser Stelle deutlich, allerdings verändert sich die schlichte Kategorie des Bewertens durch sie nicht.

Der Teilsatz „Das Haushaltsdefizit so klein, [...]“wirft hingegen einige Probleme auf. Nach Bergmanns Beispiel der großen, gelben Zähne wäre klein grundlegend keine Bewertung. Der diesen dem Duden zufolge relativen Adjektiven liegt immer ein implizierter Vergleichsmaßstab zugrunde[49], außerdem gehöre klein zu den bewertenden Adjektiven.[50] In diesem Fall wird das Adjektiv der subjektiven Tendenz folgend der Kategorie des Bewertens zugeordnet. Die durch Ironie dargestellten Situation des Haushaltsdefizits geht also mit der Kategorisierung konform.

„[...], Arbeitslosenzahlen werden aufs Geschönteste vermittelt, [...]. Allein die Bestimmung geschönt und darauf aufbauend der hier verwandte falsche Superlativ bestimmt eindeutig die Kategorie des Bewertens.

„[…], Extremisten ordentlich vom Staat geführt.“ stellt mit der Verwendung des Adjektivs ordentlich, das eigentlich der Kategorie des Beschreibens zuzuordnen ist, im ironischen Text eine Funktionsveränderung hin zur Kategorie des Bewertens dar. Objektive Ordnung in Verbindung mit Extremisten bewertet die Verhaltensweise des Staates explizit negativ.

Mit „ Kurz: […]“verhält es sich prinzipiell wie mit klein. Da die beiden Adjektive aber syntaktisch verschieden gebraucht werden, kurz hier als Abkürzung für Kurz gesagt, ist kurz dem Beschreiben zuzurechnen. Im ironischen Text allerdings, in dem vorher knapp Umrissenes von eigentlich komplexer Struktur damit noch um ein Vielfaches vereinfacht wird, kann der Verwendungsweise von kurz eine bewertende Funktion zugesprochen werden.

Im Teilsatz „Deutschland ist so langweilig, [...]“stimmen eigentliche und durch den Text wirkende Kategorie überein: Das Bewerten bleibt bestehen. Die Intention wird durch die Ironie dieses Satzes und die bereits vorher im Text dargestellte Kritik ausgedrückt.

„[...], als die ruhige Hand in die Hosentasche zu stecken“ fordert die die Theorie Ludwigs erweiternde Feststellung, dass nicht nur „[...] die Lautkomplexe für die Kommunikationspartner zumindest den gleichen gegenständlichen Bezug haben [müssen], um die Verständigung innerhalb der Kommunikationsgemeinschaft trotz vieler subjektiver Vorstellungen zu ermöglichen“, sondern auch die Neuschöpfung von Redewendungen oder Ähnlichem bedacht werden muss. Am Beispiel der durch die Medien in Deutschland weit verbreiteten Politik der ruhigen Hand des Bundeskanzlers erklärt sich, warum ruhig in diesem Fall von der eigentlichen Kategorie des Beschreibens im Text in die des Bewertens übergeht.

„[...], um mal richtig gefordert zu werden“ ist prinzipiell mit ordentlich vergleichbar.

Das adverbial gebrauchte Adjektiv richtig bekommt im Text im Gegensatz zu seiner eigentlich beschreibenden Funktion eine bewertende.

„Erstens hat er den Mexikanern mit ihrer als unheilbar geltenden Elfmeterschwäche (WM-Viertelfinale 1986 gegen Deutschland) gezeigt, [...]“beinhaltet eine komplexe Adjektivkonstruktion, die attributiv beim Substantiv steht. Krankheiten gelten als unheilbar und werden durch diesen Zusatz beschrieben. Im Text hingegen bewertet der genannte Zusatz zur Elfmeterschwäche gegen Deutschland und fügt sich so in den ironischen Grundtenor vom Bundeskanzler als Übersouverän ein.

Das Adjektiv notorisch im Textfragment „Dann hat er die Brasilianer von ihrem notorischen Komplex geheilt, [...]“ist negativ besetzt und damit per se Bewertung. Eine Transformation der Kategorien findet auch im ironischen Gebrauch nicht statt.

Der „ gemeinsame[n] Einzug“beschreibt lediglich einen Sachverhalt und trägt als Einzelwort nicht zur Funktionsveränderung im Text bei. Die Bewertung bzw. Kommentierung in dem das Fragment umschließenden Satz geschieht nicht durch das Adjektiv.

Der Satz „Schließlich konnte er noch dem argentinischen Präsidenten wichtige Tipps geben, wie sich ein landesweiter Notstand mit dem Mittel der Statistik beheben lässt“ beinhaltet drei Adjektive, wobei argentinisch und landesweit lediglich eine beschreibende Funktion für sich beanspruchen können und nur die zugehörigen Substantive determinieren. Das Adjektiv wichtig bewertet im eigentlichen Sinn und auch im ironischen Text. Der Textzusammenhang führt die wichtigen Tipps aufgrund des Mittels ihrer Umsetzung ad absurdum. Das Adjektiv an sich allerdings führt die erst durch den Text bewertete Handlung des Bundeskanzlers nur ein.

Gut gemacht, Kanzler!“ ist eventuell eine Anspielung auf Gut gebrüllt, Löwe! und impliziert auch die Intention dessen: Eine negative Bewertung einer Sache oder Aussage, die nicht unbedingt Taten folgen lässt. Im Hinblick auf die Fragestellung der Arbeit ist gut bewertend, sowohl im eigentlichen als auch im Textgebrauch, es findet in diesem klassischen Fall von Ironie keine Kategorienveränderung statt. Das Adjektiv im Ausdruck „[...] Politik der ruhigen Hand [...]“ verhält sich wie das Adjektiv ruhig im o.g. Beispiel.[51].

Die Adjektivkonstruktion schlimm genug als eigenständiges Satzglied in „[...] – er wartet nur, bis es endlich schlimm genug ist“ stellt ein weiteres Mal eine Bewertung dar, die sich im Text nicht in eine Beschreibung umwandelt.

3.3. „Augen geradeaus“

Der am 17.10.2001 in der taz veröffentlichte Artikel „Augen geradeaus“ von Friedrich Küppersbusch behandelt die Terroranschläge in den USA vom 11. September 2001 und seine Folgen im Spiegel der Medienberichterstattung. Der Autor diskutiert ironisch die Rolle der Medien und ihre Verantwortung.[52] Der Text findet sich ebenfalls im Anhang der Arbeit.

Das das Substantiv determinierende Adjektiv dringend im Ausdruck „ dringende[m] Tatverdacht“ ist generell der Kategorie des Bewertens zuzuordnen. Diese wandelt sich im ironischen Text nicht.

„Ihr versammelten Schlau-, Drücke- und Enzensberger“ kommentiert und bewertet durch die Substantivkonstruktion, nicht durch das Adjektiv versammelt, dem sowieso nur eine beschreibende Funktion zugesprochen werden kann.

Das Adjektiv vornehm beschreibt im Sprachgebrauch lediglich in erster Linie Personen oder Verhaltensweisen. In „Ihr vornehmen Bilderfresser“bewertet es aber im Zusammenhang mit dem negativ besetzten Substantiv Bilderfresser negativ.

Mit der „ theorieförmige[n] Reiherfeder“ verhält es sich wie mit versammelt: Der beschreibende Charakter bleibt auch im ironischen Text bestehen.

Im Teilsatz „[...] und so weiter und so doof “ ersetzt doof das Wort fort in der Redewendung Und so weiter und so fort. Allein durch die Ersetzung demonstriert der Autor seine bewertende Intention. Doof, auch im generellen Gebrauch bewertend, bleibt in seiner Kategorie.

Dem Zeitadjektiv sofort in „[...] hätte man sofort insertieren können“ kommt im eigentlichen Sinn eine beschreibende Funktion zu, die auch im ironischen Text beibehalten wird.

Der „liebe[n] Gott“ wirkt bewertend, im eigentlichen Sinn von lieb positiv. Im hier vorliegenden Kommentar bleibt die Kategorie bestehen, jedoch verändert sich durch die Ironie der Grad der Bewertung ins Negative.

Das Adjektiv in „Die Idee stammt nachweislich aus der Vor-Fernseh-Ära“ hat lediglich eine beschreibende Funktion, die sich im Textgebrauch nicht verändert.

Ebenso verhält es sich mit dem Adjektiv unzensiert in dem Satz „Al-Dschasira sendet Bin-Laden-Hüter so unzensiert wie CNN Bush-Ansprachen“. Das gleiche Wort erhält jedoch im Folgenden eine bewertende Funktion: „[...] (unzensiert! Ohne Warnhinweise!)“ stellt durch die besondere Position in der Klammer und das Ausrufezeichen eine wie auch immer wichtig geartete Bewertung der Aktion, die durch unzensiert determiniert wird, dar. Die durch das Ausrufezeichen bestimmte Ironie schafft die Wandlung von der Kategorie des Beschreibens zu der des Bewertens.

Radikalislamistisch in der rhetorischen Frage „Das radikalislamistische Hetzblättchen?“ offenbart sich hier in seiner Funktion als bewertendes Adjektiv lediglich der Gruppe von Kommunizierenden, der die taz und das, wofür sie steht, bekannt ist. Obwohl das Wort ein Grenzfall zwischen bewertendem und beschreibendem Adjektiv ist, soll es hier eigentlich letzterer, im Text allerdings ersterer Kategorie zugeordnet werden, da Hetzblättchen die Bewertung treffender darstellt. Es findet also eine Kategorienveränderung statt.

Wortreich und folgenlos in „[...], die hinterher auf vielen Podien wortreich und folgenlos weichdiskutiert wird“ kommen prinzipiell beschreibende Funktionen zu. In Verbindung mit angeprangert und weichdiskutiert jedoch werden sie bewertend.

Mit groß im Ausdruck „ große[n] Freude“ determiniert der Autor das Substantiv und bewertet die Freude sogar noch über die in Freude selbst verhafteten Bewertung als positiv. Groß bewegt sich auch generell im Bereich der bewertenden Adjektive, die in ihnem eigenen Vergleichsmaßstab betrachtet werden müssen.

Das Adjektiv in „eurer [...] nachhaltigen Quotensteigerung“ ist generell und im Text lediglich beschreibend.

„Wer außer Scharping selbst fand die Debatte damals eigentlich völlig überzogen und unnütz ?“ Die Frage macht aus dem eigentlich beschreibenden Adjektiv völlig als Angabe über den objektiven Grad einer Sache mit den bewertenden Adjektiven überzogen und unnütz ebenfalls ein bewertendes. Im ersten Fall ändert sich die Kategorie durch den Gebrauch im Text, in den anderen beiden nicht.

Schützend im Ausdruck „ schützend vor den Verteidigungsminister gestellt“ ist generell und im Text der Kategorie des Bewertens zuzurechnen, es findet keine Transformation statt.

„[...], um ihn für ganz offenbar wichtigere Debatten beanspruchen zu können“ ist als Konstruktion im Text eindeutig bewertend. Schlüsselt man die Aneinanderreihung in ihre einzelnen Bestandteile auf, stellt man fest, dass im eigentlichen Sinn ganz und offenbar lediglich beschreibend sind und ihre bewertende Funktion auf der einen Seite durch das Gesamtkonstrukt, auf der anderen Seite erst durch die Ironie bekommen. Wichtig ist generell und bleibt auch im Text bewertend.

Lediglich folgenlos ist in der Konstruktion „ sinn-, zweck- und folgenlos “ als eigentlich beschreibend zu bezeichnen. Sowohl sinn[los] als auch zweck[los] bewerten in ihrem ursprünglichen Gebrauch genauso wie im hier vorliegenden Text. Folgenlos bekommt durch die Einbindung in die Dreierkonstellation einen ebenfalls bewertenden Charakter.

Das Adjektiv munter in „Na, dann können wir ja munter weiter rumsenden – [...]“ ist im eigentlichen Sprachgebrauch und auch im ironischen Text bewertend, lediglich die eigentlich positive Besetzung wandelt sich durch die Ironie klassisch ins Gegenteil.

Das Adjektiv ethisch in „[...], letztlich ohne ethische Maßstäbe“ behält seine eigentliche Funktion als beschreibendes Eigenschaftswort.

Im Satz „Na prima! forschen forsch Daniel Dayan und Elihu Katz noch einen Schritt weiter: [...]“beinhaltet forsch neben seiner Verwendung im Wortspiel forsch forschen eine bewertende Funktion, die das Adjektiv auch schon im eigentlichen Sprachgebrauch für sich beansprucht.

Künstlich im Satz „ Solche künstlich geschaffenen Media-Events seien die neue Weltreligion, schüfen und bekräftigten die gemeinsamen Traditionen, Werte, Normen“ behält seine Funktion als lediglich beschreibendes Adjektiv. Ebenso verhält es sich mit neu und gemeinsam und den Adjektiven natürlich und klar im Teilsatz „[...], ist es natürlich ne Riesen-Hilfe, klar zu wissen: [...]“.

Scheißegal unter „1. scheißegal “ kommt sowohl im eigentlichen Sinn als auch in der Verwendung im Kommentar eine bewertende Funktion zu.

Das Adjektiv in „2: auf jeden Fall: unethisch, [...] ist zwar das Gegenteil von ethisch, das bereits als beschreibend definiert wurde, ist aber tendenziell bewertend. Diese Funktion behält es auch im Text bei.

Der „ oberste[n] Bundesrichter“ ist generell und bleibt auch hier beschreibend. Dieser habe „ einfach nur [etwas] gesagt“: Einfach bewertet in nicht-ironischer und ironischer Verwendungsweise. Die folgenden vier Adjektive beschreiben Sachverhalte und Gegenstände und verändern ihre Funktion im ironischen Text nicht: „ Normiertes Fernsehen gabs in der DDR, [...]: Das Westfernsehen, so der allgemeine Tenor, habe mit Blicken in Warenwelt, Reiseländer und Meinungsvielfalt die friedliche Revolution entscheidend befördert.“

Das Adjektiv im Satz „Nixon habe rachsüchtig geteufelt: [...]“ ist sowohl im generellen Sprachgebrauch als auch hier der Kategorie des Bewertens zuzurechnen.

Die Adjektive im Satzfragment „Der verhältnismäßig ungehinderte Blick auf Blut und Boden“beschreiben im Text lediglich den Blick, obwohl verhältnismäßig eigentlich bewertenden Charakter hat: Dieses Beispiel der Änderung von Bewertung zu Beschreibung scheint in der Gesamtanalyse ein Einzelfall zu bleiben und muss natürlich in der Konstellation gesehen werden, in der ein Adjektiv ein anderes determiniert.

Das Adjektiv hurratötend in „die hurratötende Gewissheit“ ist sowohl im generellen Sprachgebrauch als auch hier der Kategorie des Bewertens zuzurechnen.

„Immerhin, ein epochal korrupter US-Präsident glaubt an uns“beschreibt durch epochal eine Zeitlichkeit sowohl im nicht-ironischen als auch im ironischen Gebrauch lediglich, korrupt bewertet in beiden Fällen.

„Wo wir gerade sitzen und die frischen, quotenfördernd grünschimmernden Nachtsichtaufnahmen auf Kabul sichten“ beinhaltet drei Adjektive, die alle der Kategorie des Beschreibens zuzuschreiben sind. Diese wird auch im Text nicht verändert.

Innig im Satz „Bombenschachtvideos sind innigstes Militärmaterial“bewertet eigentlich die Eigenschaft des Militärmaterials und behält diese Funktion auch bei.

Kommentiert in der Frage „ Kommentiert senden?“, armee-zensiert im Ausdruck „ Armee-zensiertes Material“ und Taliban-zensiert im Teilsatz „Bodenbilder mit Insert „ Taliban-zensiertes Material“, dazu wichtig: [...]“ sind jeweils im eigentlichen Sprachgebrauch beschreibend und behalten im Text diese Funktion.

3.4. Zusammenfassung der Ergebnisse der Textanalyse

Die beiden Kommentartexte sind auf die Funktion der Adjektive in den Kategorien Bewerten und Beschreiben im nicht-ironischen und im ironischen Gebrauch hin analysiert worden[53]. Zusammenfassend lassen sich auf dieser Grundlage, an dieser Stelle noch ohne Einbeziehung der der Arbeit zugrundeliegenden Theorien, einige Beobachtungen formulieren.

Die Beibehaltung der Kategorie Beschreiben findet sich z. B. im „ gemeinsame[n] Einzug“[54] und im Satz „Schließlich konnte er noch dem argentinischen Präsidenten wichtige Tipps geben, wie sich ein landesweiter Notstand mit dem Mittel der Statistik beheben lässt“[55] bei den Adjektiven argentinisch und landesweit, darüber hinaus im Adjektiv versammelt im Fragment „Ihr versammelten Schlau-, Drücke- und Enzensberger“[56] oder in der Beschreibung der Nachtsichtaufnahmen im Satz „Wo wir gerade sitzen und die frischen, quotenfördernd grünschimmernden Nachtsichtaufnahmen auf Kabul sichten“[57].

Dieser Fall tritt verhältnismäßig selten auf, wie die Analyse gezeigt hat. Es scheint sichergestellt, dass Adjektive, die feststehende Eigenschaften wie geografische Zugehörigkeit, Masse oder Ausdehnung im Raum festlegen, ihre beschreibende Funktion im ironischen Text beibehalten. Diese Aussage trifft wie gesagt in den wenigsten Fällen, in dieser Untersuchung quasi nur bei der Beschreibung geografischer Zugehörigkeit, zu. Beispiele dafür sind der argentinische Präsident und die chinesische Botschaft. Die Analyse weist für die These von der Unveränderlichkeit der Kategorie des Beschreibens z.B. von Masse Gegenbeispiele auf und kann deswegen nur unter Einschränkung gelten. In der indirekten Rede „Normiertes Fernsehen gabs in der DDR, [...]: Das Westfernsehen, so der allgemeine Tenor, habe mit Blicken in Warenwelt, Reiseländer und Meinungsvielfalt die friedliche Revolution entscheidend befördert“[58] behalten die Adjektive ihre beschreibende Funktion. Lediglich in ihrer Eigenschaft als vom Autor zitiert und damit ironisch vorgeführt bewertet dieser Textabschnitt, kann aber nicht der Transformation zugeordnet werden.

Die Änderung von Beschreiben in Bewerten findet sich relativ häufig in der Analyse. Beispiele dafür sind ordentlich in „[…], Extremisten ordentlich vom Staat geführt“[59], im Ausdruck „ihr vornehmen Bilderfresser“[60] und völlig im Satz „Wer außer Scharping selbst fand die Debatte damals eigentlich völlig überzogen und unnütz ?“[61]. Allerdings transformiert sich die Kategorie des Beschreibens nicht so oft in die des Bewertens wie angenommen. Eine mögliche Erklärung dafür wäre die These, dass Autoren für kommentierende Texte generell bewertende Adjektive wählen, da die beschreibenden eher die objektive Nachricht kennzeichnen. Über die Beibehaltung der Kategorie Bewerten und die inhärente Bedeutungsverschiebung aufgrund der Verwendung von Ironie soll im letzten Punkt eingegangen werden.

Die Änderung von Bewerten in Beschreiben kommt in der Analyse lediglich einmal vor. Die Adjektive im Satzfragment „Der verhältnismäßig ungehinderte Blick auf Blut und Boden“beschreiben im Text lediglich den Blick, obwohl verhältnismäßig eigentlich bewertenden Charakter hat: Dieses Beispiel scheint in der Gesamtanalyse ein Einzelfall zu bleiben und muss natürlich in der Konstellation gesehen werden, in der ein Adjektiv ein anderes determiniert. Vielleicht wäre in einer anderen syntaktischen Konstellation nicht einmal dieser Einzelfall aufgetreten. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Kategorie Bewerten in ironischen Texten nicht bzw. nur in Ausnahmefällen in die Kategorie Beschreiben transformiert.

Die Beibehaltung der Kategorie Bewerten kommt, wie die Analyse zeigt, in den meisten Fällen vor. Beispiele dafür sind wunderbar im Satz „Deutschland ist wunderbar[62], langweilig im Satz „Deutschland ist so langweilig, [...]“[63], groß im Ausdruck „große[n] Freude“[64] oder hurratötend im Fragment „die hurratötende Gewissheit“[65]. Die Tatsache, dass die Kategorie des Bewertens beibehalten wird, muss nur in einem Aspekt erläutert werden: Die ironische Verwendung verändert natürlich die Bedeutung des bewertenden Adjektivs, in den meisten Fällen ins genaue Gegenteil, auf jeden Fall aber in die negativ kommentierende Richtung.

3.5. Nützlichkeit der Kategorien

Die Kategorien Bewerten und Beschreiben sind den Beobachtungen zufolge, die sich aus der Analyse ergeben, bis zu einem gewissen Grad durchaus dienlich. Eine Hilfe zum Verständnis von Texten stellen sie allerdings nur theoretisch dar, indem sie zumindest eine Grobklassifizierung vornehmen. Das eigentliche Verständnis der einzelnen Adjektive und dessen, was sie determinieren, ergibt sich in den meisten Fällen aber nur aus dem Kontext und nicht aus der Zugehörigkeit zu wahlweise bewertenden oder beschreibenden Eigenschaftswörtern. Die hier vorliegende Untersuchung ist also kein Schema, dass zur Verständnishilfe an jeden beliebigen ironischen Text angelegt werden kann, sondern führt lediglich zu der Erkenntnis, dass die Kontextgebundenheit der einzelnen Adjektive oberste Priorität im Verständnisprozess hat und die theoretische Kategorisierung in ihrer Anwendung nicht viel über den Gesamttext und seine Intention aussagen kann. Grundvoraussetzung bleibt also das Verständnis für Ironie, nicht aber das Wissen um die Kategorien und ihre Funktionen.

3.6. Nützlichkeit der Theorien

Die Frage nach der Nützlichkeit einer synchronen Betrachtung wissenschaftlicher Theorie und der hier analysierten massenmedialer Praxis zum Textverständnis muss aufgrund der die Thematik dieser Arbeit nur anreißenden Theorien größtenteils verneint werden. Dies liegt allerdings ausnahmslos daran, dass die Theorien Bergmanns und Ludwigs wie bereits mehrfach erwähnt nicht das spezielle Thema dieser Arbeit, sondern die ihnen im Bezug auf Adjektive untersuchungswürdigen Aspekte behandeln. Diese Arbeit begibt sich wie gesagt auf weitgehend unerforschtes Terrain.

In einigen wenigen Punkten kann den Theorien aber zumindest eine konkrete Nachvollziehbarkeit und Wichtigkeit für die grundlegenden Überlegungen zu dieser Untersuchung zugesprochen werden. Beispielsweise die von Bergmann ausgeführte Unterteilung von Kommunikation in Abbildung von Wirklichkeit und Darstellung von persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Werten erklärt die Tatsache, dass zum Bewerten in den ironischen Texten auch größtenteils nicht-ironisch bewertende Adjektive verwandt worden sind. Ein anderes Beispiel für die Verwendbarkeit der Theorien im Hinblick auf das untersuchte Thema ist aber auch das der großen gelben Zähne, das sich in anderer Wortkonstellation in den Texten wiederholt hat und damit eine Bewertung durch eigentlich Beschreibendes geschaffen hat. Auch die nicht immer scharf zu ziehende Grenze zwischen den beiden Funktionen hat sich an einigen Beispielen gezeigt, was für Bergmanns Forderung nach der Relativierung dieser Grenze spricht, diese Untersuchung aber in ihrer Basis ad absurdum geführt hätte.

Ludwigs Ausführungen zur Voraussetzung der Verständigung über eine Sache, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die die gleichen gegenständlichen Bezüge zu einem Sachverhalt herstellen kann, hat sich besonders am Beispiel der ruhigen Hand verdeutlicht.

Grundsätzlich erweist sich Bergmanns Theorie wie angenommen dem Erkenntnisziel dieser Arbeit zuträglicher; seine Theorie berührt den Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit aber auch im höherem Maße als die Ludwigs.

C Schlussteil

Die Erkenntnisse aus der Analyse sollen an dieser Stelle nicht noch einmal explizit wiederholt werden. Vielmehr werden noch einmal einzelne auffällige Punkte angesprochen.

Aufgrund der häufigen Verwendung der auch im nicht-ironischen Sprachgebrauch bewertenden Adjektive kann geschlussfolgert werden, dass generell durch bewertende Adjektive bewertet wird, egal ob der Text ironisch oder nicht-ironisch ist. Die meistverwandte Version von Transformation findet sich in der Beibehaltung der bewertenden Kategorie und wird nur Sinnverschiebung im ironischen Satz selbst, die aber durch die Ironie an sich begründet ist und nicht durch die in diesem Fall nicht vorhandene Veränderung der Kategorien Bewerten und Beschreiben. Des Weiteren kann die durch die Fragestellung der Arbeit implizierte Annahme, Kategorien würden sich in ironischen Texten in ihren Gegenpol verwandeln, nicht bestätigt werden: Das Mittel der Ironie transformiert also nur innersprachlich und nicht auf der übergeordneten Ebene der semantischen Grobklassifizierung der Adjektive in bewertende und beschreibende Elemente dieser Wortart.

In einigen wenigen Punkten kann den Theorien Bergmanns und Ludwigs zumindest eine konkrete Nachvollziehbarkeit und Wichtigkeit für die grundlegenden Überlegungen zu dieser Untersuchung zugesprochen werden, auch wenn die Ergebnisse der hier vorliegenden Arbeit in dieser Form bis heute noch nicht in der wissenschaftlichen Literatur formuliert worden sind.

Festzuhalten bleibt, dass die Kontextgebundenheit der einzelnen Adjektive oberste Priorität im Verständnisprozess hat und die theoretische Kategorisierung in ihrer Anwendung nicht viel über den Gesamttext und seine Intention aussagen kann. Das Verständnis des Gesamtzusammenhangs eines Textes entsteht nicht aus der Einordnung der Eigenschaftswörter in Kategorien und der Funktionsveränderung der Adjektive, sondern

aus dem Erkennen der Ironie und der Rezeption des Textes vor diesem Hintergrund.

D Literaturverzeichnis

Bergmann, Christian: Zur Spezifik der sprachlichen Gestaltung von Wertungen durch Adjektive. In: ZfPhSK 32, S. 289-295.

Bickes, Gerhard: Das Adjektiv im Deutschen. Untersuchungen zur Syntax und Semantik einer Wortart. Frankfurt am Main; Bern; New York; Nancy 1984 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Dt. Sprache und Literatur, Bd. 774).

Duden: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Herausgegeben und bearbeitet von Günther Drosdowski in Zusammenarbeit mit Peter Eisenberg u.a.. 5., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich 1995 (Der Duden, Bd. 4).

Duden:. Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. Hrsg. und bearbeitet vom wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich 2000.

Lewandowsky, Theodor: Lingusitisches Wörterbuch. 6. Auflage. Heidelberg, Wiesbaden 1994. Band 2.

Ludwig, Klaus-Dieter: Zum Verhältnis von Sprache und Wertung. Untersuchungen an einigen Adjektiven, die negative ästhetische und moralische Wertungen fixieren. Berlin 1976: Akademie der Wissenschaften der DDR/Zentralinstitut für Sprachwissenschaft (Linguistische Studien, Reihe A, Arbeitsberichte, Bd. 3.).

Wahrig; Gerhard: Deutsches Wörterbuch. Neu herausgegeben von Dr. Renate Wahrig-Burfeind. 6.Auflage. Gütersloh 1997.

[...]


[1] Bergmann, Christian: Zur Spezifik der sprachlichen Gestaltung von Wertungen durch Adjektive. In: ZfPhSK 32, S. 290.

[2] Definition siehe 1.3.

[3] Definition siehe 1.3.

[4] Definition siehe 1.2.

[5] Definition siehe 1.4.

[6] Bergmann, Christian: Zur Spezifik der sprachlichen Gestaltung von Wertungen durch Adjektive. In: ZfPhSK 32, S. 289-295. Im Folgenden zitiert: Bergmann: Wertungen durch Adjektive.

[7] Ludwig, Klaus-Dieter: Zum Verhältnis von Sprache und Wertung. Untersuchungen an einigen Adjektiven, die negative ästhetische und moralische Wertungen fixieren. Berlin 1976: Akademie der Wissenschaften der DDR/Zentralinstitut für Sprachwissenschaft (Linguistische Studien, Reihe A, Arbeitsberichte, Bd. 31). Im Folgenden zitiert: Ludwig: Sprache und Wertung.

[8] Bickes, Gerhard: Das Adjektiv im Deutschen. Untersuchungen zur Syntax und Semantik einer Wortart. Frankfurt am Main; Bern; New York; Nancy 1984 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Dt. Sprache und Literatur, Bd. 774). S. 13. Im Folgenden zitiert: Bickes: Das Adjektiv.

[9] Lewandowsky, Theodor: Lingusitisches Wörterbuch. Heidelberg, Wiesbaden 1994. 6. Auflage. Band 2. S. 439.

[10] Ebd.

[11] Ebd.

[12] Ebd.

[13] Bergmann, Rolf: Verregnete Feriengefahr und deutsche Sprachwissenschaft. Zum Verhältnis vom Substantivkompositum und Adjektivattribut. In: Sprachwissenschaft 5, S. 234-265.

[14] Helbig, Gerhard: Zum Problem des Attributs in der deutschen Gegenwartssprache (2). In DaF 10, S. 11ff.

[15] Kubcak, Hartmut: Komparative Begriffe. In: Deutsche Sprache 1990, S. 38-51.

[16] Hundsnurscher, Franz/Splett, Jochen: Semantik der Adjektive des Deutschen. Analyse der semantischen Relationen. Opladen 1982 (= Forschungsberichte des Landes NRW 3137).

[17] Neubauer, Fritz: Aspekte der Klassifikation von Adjektiven. In: Heger, Klaus/Janòs S. Petöfi (Hrsg.): Kasustheorie, Klassifikation, semantische Interpretation. Beiträge zur Lexikologie. Hamburg 1977.

[18] Bickes: Das Adjektiv. S. 37ff.

[19] Bickes: Das Adjektiv. S. 37.

[20] Duden: Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Herausgegeben und bearbeitet von Günther Drosdowski in Zusammenarbeit mit Peter Eisenberg u.a.. 5., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich 1995 (Der Duden, Bd. 4). Im Folgenden zitiert: Duden.

[21] Duden. S. 253.

[22] Duden. S. 254.

[23] Wahrig; Gerhard: Deutsches Wörterbuch. Neu herausgegeben von Dr. Renate Wahrig-Burfeind. 6.Auflage Gütersloh 1997. Im Folgenden zitiert: Wahrig.

[24] Wahrig. S. 284.

[25] Wahrig. S. 275.

[26] Ebd.

[27] Duden: Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. Hrsg. und bearbeitet vom wissenschaftlichen Rat der Dudenredaktion. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim; Leipzig; Wien; Zürich 2000.

[28] Bergmann, Christian: Zur Spezifik der sprachlichen Gestaltung von Wertungen durch Adjektive. In: ZfPhSK 32, S. 289-295. Im Folgenden zitiert: Bergmann: Wertungen durch Adjektive.

[29] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 289.

[30] Ebd.

[31] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 289.

[32] Williams, T.: Glasporträt eines Mädchens, Berlin und Weimar 1976, S. 41 f. Zitiert nach: Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 289.

[33] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 290.

[34] Ebd.

[35] Williams, T.: Glasporträt eines Mädchens, Berlin und Weimar 1976, S. 41 f. Zitiert nach: Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 289.

[36] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 292.

[37] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 294.

[38] Ebd.

[39] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 295.

[40] Ludwig: Sprache und Wertung.

[41] Ludwig: Sprache und Wertung. S. 6.

[42] Ludwig: Sprache und Wertung. S. 9ff.

[43] Ludwig: Sprache und Wertung. S. 11.

[44] Bergmann: Wertungen durch Adjektive. S. 289.

[45] Ludwig: Sprache und Wertung. S. 6.

[46] DER SPIEGEL: Der Caramba-Kanzler. Panorama: Am Rande. Nr.8/18.02.2002. S. 20.

[47] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[48] DER SPIEGEL: Der Caramba-Kanzler. Panorama: Am Rande. Nr.8/18.02.2002. S. 20.

[49] Duden. S. 255.

[50] Duden. S. 255.

[51] s. S. 12f.

[52] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[53] Der Kommentar „Augen geradeaus“ ist nicht bis zum Textende analysiert worden, es fehlen noch 18 Adjektive. Zugunsten des Theoriebezugs und ohne Schaden für die Untersuchung sollen diese ausgespart werden: Es finden sich keine anderen Beispiele für Funktionsveränderung als die in der Analyse bereits erwähnten.

[54] DER SPIEGEL: Der Caramba-Kanzler. Panorama: Am Rande. Nr.8/18.02.2002. S. 20.

[55] Ebd.

[56] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[57] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[58] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[59] DER SPIEGEL: Der Caramba-Kanzler. Panorama: Am Rande. Nr.8/18.02.2002. S. 20.

[60] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12.

[61] Ebd.

[62] DER SPIEGEL: Der Caramba-Kanzler. Panorama: Am Rande. Nr.8/18.02.2002. S. 20.

[63] Ebd.

[64] Küppersbusch, Friedrich: Augen geradeaus. In: die tageszeitung. Nr. 6576/17.10.2001. S. 12

[65] Ebd.

22 von 22 Seiten

Details

Titel
Die Funktionsveränderung von Adjektiven in ironischen Kommentartexten
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Seminar II: Kommentieren in den Massenmedien
Note
2,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
22
Katalognummer
V108692
Dateigröße
524 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktionsveränderung, Adjektiven, Kommentartexten, Seminar, Kommentieren, Massenmedien
Arbeit zitieren
Dorthe March (Autor), 2001, Die Funktionsveränderung von Adjektiven in ironischen Kommentartexten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/108692

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