Fundamental / Chartanalyse


Hausarbeit, 2006
7 Seiten, Note: sehr gut -

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1. Unsere Gruppe hat etwas gesucht das jeder kennt und jeder Zuhause z. B. im Haushalt nutzt.

Ob Handy, Computer, Kuhlschrank oder Backofen jeder kennt es und kann es mit Siemens in Verbindung bringen.

Daher sind wir auf Siemens gekommen.

Die Jungs aus der Gruppe kannten den neu entwickelten Abstandhalter und die Parkhilfe die für Pkws entworfen wurde. Diese Entwicklung ist eine Weltneuheit die auch uns Mädchen interessiert hat. Besonderes für uns „Mädchen“ wird das sicherlich eine große Hilfe werden.

1.1 Siemens ist bekannt und entwickelt neue Sachen die auch für den Alltag von großer Bedeutung sind.

1.2 Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen, der Elektronik und der Elektrotechnik. 434.000 Mitarbeiter entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und erbringen maßgeschneiderte Dienstleistungen. In rund 190 Ländern unterstützt das vor über 150 Jahren gegründete Unternehmen seine Kunden mit innovativen Techniken bei der Lösung ihrer geschäftlichen und technischen Aufgaben. Im Geschäftsjahr 2004 (zum 30. September) betrug der Umsatz 75,2 Mrd. EUR und der Gewinn nach Steuern 3,405 Mrd. EUR. Die Siemens AG ist ein weltweit aktiver Konzern mit ca. 120 Standorten in Deutschland. Siemens ist in 192 Ländern vertreten. Der Konzern wurde 1847 von Werner von Siemens gegründet. Siemens beschäftigt nach eigenen Angaben rund 430.000 Mitarbeiter weltweit (Stand 2004). Im Geschäftsjahr 2004 betrug der Umsatz des Konzerns 75,167 Mrd. Euro, nach 74,233 Mrd. Euro im Jahre 2003. Vorstandsvorsitzender ist seit dem 27. Januar 2005 Klaus Kleinfeld, Aufsichtsratsvorsitzender ist seitdem sein Vorgänger Heinrich von Pierer (Abb.1)

2. Natürlich erwarten wir sehr viel von der Siemens Aktie und das sie weiterhin erfolgreich bleibt.

Zurzeit befasst sich Siemens mit der Modernisierung der IT und Kommunikationsnetzes der Bundeswehr, zeigt Engagement für Wissenschaft und Kultur und kooperiert mit AGFA.

Das zeigt auch uns das Siemens nach vorn schaut und auch in der Zukunft da sein wird. (Abb.2)

3. Die folgende Fundamentalanalyse über eine Siemens Aktie beruht auf der Aufnahme, dass der Aktienkurs vom zukünftigen Unternehmenserfolg abhängt. Sie dient zur Beurteilung der zukünftigen Gewinn- und Wachstumspotential der Gesellschaft.

Siemens ist ein wachsendes Unternehmen, es gehört zu den größten und erfolgreichsten Unternehmen der Weltelektroindustrie mit führender Marktposition auf allen Arbeitsgebieten. Die Siemens AG hat sich an die Spitze des technologischen Fortschritts gerungen. Das Unternehmen hat für die Aktionäre den größtmöglichen Wert beschafft. Man kann an den folgenden Zahlen gut erkennen, dass das Unternehmen Siemens in den letzen Jahren immer größeren Gewinn erzielt hat. Das Unternehmen hat einen Wert von 3360,70 Mio. €. Dies kann wird ermittelt durch die Abzinsung der Gewinne. Näheres kann man der Abb. 3 entnehmen.

In der Praxis ist es der Siemens AG nicht möglich spätere Gewinne der folgenden Jahre zu ermitteln. Es können höchstens Prognosen von Kreditinstitute für die nächsten 1 bis 2 Jahre errechnet werden. Nach den Prognosen zu urteilen müsste die Siemens AG in diesem Jahr (2006) einen Gewinn von 4,21 €/je Aktie erzielen. 2007 evtl. steigt der Gewinn pro Aktie auf 4,99 €. Die Gewinnsteigungen entstehen durch einen Großauftrag aus Saudi-Arabien, der Ende 2005 erteilt wurde. Es handelt sich um den Bau eines Dampfkraftwerkes mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage. Das Auftragsvolumen wurde auf insgesamt 1,8 Mrd. € geschätzt, davon entfallen dem Vernehmen nach ca. 1,1 Mrd. € auf Siemens. Es handelt sich dabei um den größten Einzelauftrag seid Jahren. Die Anlage soll Ende 2009 in Betrieb gehen. Die Siemens AG übernimmt die ganze Elektro- und Leittechnik.

Die Fundamentalanalyse besteht aus drei Nebenanalysen: der Globalanalyse, der Branchenanalyse und der Unternehmensanalyse. Bei der Globalanalyse schaut man sich die Zinsen an, bei dem Unternehmen Siemens ist das gesamte Zinsergebnis im Geschäftsjahr 2005 auf 209 Mio. € gesunken, es sind 65 Mio. € weniger als im Vorjahr. Das Zinsergebnis aus Operativem Geschäft enthält vor allem Zinserträge/Aufwendungen aus Kundenforderungen bzw. Lieferantenverbindlichkeiten sowie Zinsen auf Anzahlungen und Vorfinanzierungen von Kundenaufträgen. Das Übrige Zinsergebnis enthält alle anderen Zinsen, im Wesentlichen den Zinsaufwand aus Finanzschulden, Zinsen im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften und Zinserträge aus Konzernanlagen.

Bei jedem internationales Unternehmen, wie auch der Siemens AG, besitzt sie ein Währungsrisiko. Aufgrund seiner internationalen Ausrichtung ist das Unternehmen Siemens im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten erheblichen Währungsrisiken ausgesetzt. Ein Währungsrisiko kann aus dem Absatz und Erwerb von Gütern oder auch Dienstleitungen gegen Fremdwährung entstehen, die nicht in der Heimatwährung der jeweiligen vertragsschließenden Siemens-Einheit gerechnet werden. Um diese Risiken zu begrenzen oder auszuschalten, verfolgt die Siemens AG verschiedene Strategien z.B. werden langfristigen Verträge vor allem in US-Dollar berechnet, dies nennt man auch Projektgeschäft. Zur Absicherung, die aus Schwankungen der Fremdwährungen entstehen könnte wie z.B. Forderungen, Verbindlichkeiten, Schulden oder schwebende Verträge, verfolgt das Unternehmen Siemens einen konzernweiten Währungssatz, dadurch werden alle Risiken zentral gebündelt und dadurch abgesichert.

Die Preisentwicklung der Siemens AG sieht wie folgt aus: Der Aktienkurs ist im letzten Geschäftsjahr gestiegen. Die Aktien sind für einen Durchschnittsbürger zu kaufen oder auch zu verkaufen. Man muss sich nur gut mit den Kurs und entstehenden Prognosen auskennen. Die Haushaltsprodukte der Siemens AG sind ebenfalls für jeden Bürger erschwinglich. In Haushaltsprodukten und den neusten Technologien (z.B. Mobiltelefone) ist die Siemens AG mit Abstand am größten und am erfolgreichsten. Daher gibt es kaum Konkurrenz. Im Mobiltelefonbereich gibt es als Konkurrenz unter andrem NOKIA oder Motorola. Bei den Haushaltswaren sind kleine Konkurrenzen z.B. MIELE oder AEG, die für Siemens aber keine große Gefahr darstellen.

Als nächstes folgt die Branchenanalyse. Die Auftragseingänge des Unternehmens ist im Geschäftjahr 2005 von 75789 Mio. € (Geschäftsjahr 2004) auf 83791 Mio. € gestiegen. Dabei wird das fortgeführte Geschäft mit Mobiltelefonen nicht mitgerechnet.

Die Lagerbestände bei der Siemens AG sehen wie folgt aus: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Jahr 2005 2.452, im Vorjahr waren es nur 2.282. Die fertigen Erzeugnisse und Waren lagen im Geschäftsjahr 2005 nur bei 2.696, im Vorjahr waren es noch 2.777. Insgesamt kann man von Lagerbeständen im Geschäftsjahr 2005 von 12.812 sprechen, dies sind 1.454 mehr als im Vorjahr. Alle Vorräte werden in netto angegeben. Dies wirkt sich positiv auf das Unternehmen aus. Der Wert des Unternehmens ändert sich häufig, es gibt den Markt- und Buchwert. Ende des Geschäftsjahres 2005 (30. September) lag der Markwert bei 3.935 Mio. €, im Jahr zuvor waren es noch 4.293 €. Der Buchwert ist 2005 3.768 Mio. € und im Geschäftjahr 2004 waren es noch 4.112 Mio. €.

Als letztes folgt die Unternehmensanalyse. Der Schwerpunkt liegt dabei an den Unternehmenskennzahlen: Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Dividendenrendite und der Buchwert / Substanzwert von Aktien. Das KGV liegt bei einem Kurs von 26.11.2005 bei 17,87. Dabei kann das Verhältnis zwischen Gewinn und Kurs ermittelt. Das KGV zeigt genau an, mit welchem Faktor des Gewinnes die Siemensaktien der Börse ge,- und verkauft werden. Je niedriger das KGV, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Das KGV ist abhängig vom Gewinn und dem Aktienkurs. Die Siemens AG weist für das Geschäftjahr 2005 (gemäß deutschem Rechnungslegungsstandards(HGB) einen Jahresüberschuss von 1,451 Mrd. € aus. Der Vorstand wird auf der Hauptversammlung am 26. Januar 2006 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vorschlagen, eine Dividende von 1,35 € je dividendenberechtigter Aktie auszuschütten. Die Siemens AG erwartet hierfür eine Ausschüttung von insgesamt 1,203 Mrd. €. Im Geschäftjahr 2004 lag die Dividende noch bei 1,25. Im letzten Geschäftsjahr (2005) liegt die Dividendenrendite bei 2,08 % Berechnung (Bruttodividende/Aktienkurs *100=1,35/65,03*100=2,08 %). Dies wurde errechnet mit dem Kurs vom 25.11.2005 der bei 65,03 lag.

4. Die technische Analyse wird auch Chartanalyse genannt. Dabei handelt es sich um eine graphische Darstellung von Preisen, die in ein Koordinatenkreuz eingetragen werden. Dies einmal aus einer Zeit- (x-Achse) und Preisachse (y-Achse) besteht. Bei einer technischen Analyse wird vor allem der Kursverlauf (auch Chart genannt) der Siemensaktie analysiert. Dabei geht man von dem grafischen Kurs aus (z.B. Geschäftsjahr 2005/01.04.2005-01.10.2005) und die Umsätze für die weitere Entwicklung der Siemensaktie prognostiziert. Im letzten Geschäftsjahr lag die Spitze (als Spitze wird ein Hochpunkt einer Preisentwicklung bezeichnet) bei 66,18 (Kurs) und das Volumen lag bei 14 Mio.

Der Boden (als Boden wird ein Tiefpunkt einer Preisentwicklung bezeichnet) lag bei 56,20 (Kurs) und hatte am 01.05.2005 nur ein Volumen von 4 Mio. Am Anfang des letzten Jahres ergab sich ein kleiner Aufschwung von ca. 64, dann folgt ein Rückschlag von 59. Der Kurs steigt konstant und erlebt somit einen größeren Aufschwung.

Im folgenden Geschäftsjahr wird der Kurs positiv steigen, da das Unternehmen Siemens sich weiterentwickeln wird. Die Siemens AG einen “ Abstandmessgerät“ für Pkws entwickelt und hat diese Neuheit an Mercedes verkauft, dies wird sich im nächsten Jahr positiv auswirken. Außerdem hat Siemens einen Großauftrag aus Saudi-Arabien erhalten. Dadurch kann das Volumen der Siemens AG sich positiv entwickeln. Manche Spekulanten behaupten, der positive Aufschwung wird nicht lange halten und der Kurs würde wieder sinken. Doch wir sind anderer Meinung (siehe oben genannten Argumente-4) (Abb.4)

5. Wir sind der Meinung die Fundamentalanalyse ist wichtiger als die technische Analyse (Chartanalyse), deshalb haben wir sie in dieser Hausarbeit stärker gewichtet und ausführlicher dargestellt. Zum Schluss kann man als Ergebnis sagen, dass die Siemens AG sich in nächster Zeit positiv entwickeln wird. Am Anfang des Planspieles lag der Kurs noch bei 65,03 (Kurs vom 25.11.2005). Dieser entwickelte sich bis zum Ende des Spieles auf 72,52 (Kurs vom 12.12.2005). Wir sind alle der Meinung, dass die Siemens AG ein erfolgreiches und gesundes Unternehmen ist. (Abb. 5)

Alle Angaben in Mio. Geschäftsjahr 1. Oktober-30.September

7 von 7 Seiten

Details

Titel
Fundamental / Chartanalyse
Veranstaltung
Planspiel Börse
Note
sehr gut -
Autor
Jahr
2006
Seiten
7
Katalognummer
V109928
Dateigröße
400 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fundamental, Chartanalyse, Planspiel, Börse
Arbeit zitieren
Viola Mues (Autor), 2006, Fundamental / Chartanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/109928

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