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Unterrichten im Museum: Tanzen wie in Zeiten W.A. Mozarts

Titel: Unterrichten im Museum: Tanzen wie in Zeiten W.A. Mozarts

Unterrichtsentwurf , 2003 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martin Dietrich (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie kann Unterricht im Museum stattfinden?
Eine Möglichkeit wird hier im Rahmen des Unterrichtsthemas - Mozarts Zauberflöte - aufgezeigt. Es handelt sich hierbei um die Beschreibung einer Einführung in das Leben W.A.Mozarts und seiner Zeit im Schwetzinger Schloss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

2. Gesellschaftliche Tänze zur Zeit Mozarts

3. Musik zu den Tänzen

4. Das Schwetzinger Schloss

5. Allgemeine Lernmöglichkeiten

6. Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten der SchülerInnen

7. Didaktisch-methodisch Überlegungen

7.1 Die Stunde an sich

7.1.1 Führung

7.1.2 Verkleidung

7.1.3 Höfisches Tanzen

8. Der Unterricht für mich als Lehrer

8.1 Personelle Situation

9. Literatur

10. Verlaufsplan

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption und methodische Gestaltung einer Unterrichtseinheit im Schwetzinger Schloss, die Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen handlungsorientierten Zugang zur Lebenswelt und Kultur der Mozart-Zeit ermöglicht. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie durch die Verbindung von historischem Lernort, musikalisch-tänzerischer Praxis und Rollenidentifikation ein ganzheitliches Verständnis für Geschichte angebahnt werden kann.

  • Historisches Lernen am außerschulischen Lernort Schloss Schwetzingen
  • Musikalischer Ausdruck durch höfische Tanzformen
  • Ganzheitlich-komplexes Erleben durch Kostümierung und Rollenspiel
  • Förderung der sozialen Kommunikation und Wahrnehmung
  • Binnendifferenzierte Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen

Auszug aus dem Buch

Gesellschaftliche Tänze zur Zeit Mozarts

Neben den weltberühmten Konzerten, Opern und Sinfonien komponierte W. A. Mozart viele jedoch weniger bekannte Auftragskompositionen, die er als Gebrauchsmusik für die Tanzkultur seiner Zeit schrieb. Er komponierte vor allem für die Tanzformen seiner Zeit: Menuette, Kontratänze und Deutsche Tänze, die jeweils in einer dem Tanz entsprechenden Gesellschaftsschicht getanzt wurden. Das Menuett galt zu Mozarts Zeit als einer der schönsten aber gleichzeitig auch einer der schwierigsten Tänze. So heißt es in einem Lehrbuch: "Ein halbes Jahr ist nicht zu lange, wenn ein Schüler die Menuett vollkommen tanzen lernen will. Und wenn er täglich zwey Stunden bey einem Lehrmeister frequentieret, so muß er doch ganz Genie seyn, um ein vollkommener Tänzer in einer halben Jahresfrist zu werden." 4 Neben der Paaraufstellung beim Menuett entwickelten sich weitere geselligere und leichter zu erlernende Arten wie z. B. das Menuett zu viert und das Menuett zu acht. Hierbei wurden mit Menuettschritten verschiedene Figuren getanzt, die auch beim Kontratanz wieder zu finden waren. Beim Kontratanz gab es neben der Grundaufstellung im Carré (Viereck) auch die so genannten Anglaisen (Gassenaufstellugn mehrerer Paare).

Ebenso wie das Menuett entwickelte sich der Kontratanz weiter und regte immer wieder zu neuen Figurenkombinationen an. Der Deutsche Tanz war als Paartanz sehr beliebt. Er kam als reiner Drehtanz mit Wicklerfiguren oder als Teil eines Kontratanzes vor.

Zusammenfassung der Kapitel

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Biografische Einführung in das Leben und Wirken Mozarts sowie seine Bedeutung als Musiker und Tänzer in der Zeit der Wiener Klassik.

Gesellschaftliche Tänze zur Zeit Mozarts: Erläuterung der verschiedenen Tanzformen wie Menuett und Kontratanz, die als Gebrauchsmusik den Alltag der damaligen Gesellschaft prägten.

Musik zu den Tänzen: Beschreibung des formalen Aufbaus der Tanzmusik und deren Bedeutung für die Vermittlung tänzerischer Figuren im Unterricht.

Das Schwetzinger Schloss: Vorstellung des historischen Lernorts als authentische Kulisse für die praktische Auseinandersetzung mit der Rokoko-Zeit.

Allgemeine Lernmöglichkeiten: Darstellung der Lernchancen durch ganzheitliche Ansätze wie Rollenspiel, historische Führung und tänzerische Bewegung.

Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten der SchülerInnen: Individuelle pädagogische Einschätzung der teilnehmenden Schüler sowie spezifische Förderziele für die Unterrichtsstunde.

Didaktisch-methodisch Überlegungen: Theoretische Begründung der Unterrichtsmethodik, unterteilt in Führung, Verkleidung und Tanzen als pädagogische Einheiten.

Der Unterricht für mich als Lehrer: Reflexion der Lehrerrolle als Vorbild und Zeitzeuge sowie Darstellung der personellen Situation und Unterstützung vor Ort.

Literatur: Verzeichnis der genutzten Quellen und Fachliteratur zur Vorbereitung der Unterrichtseinheit.

Verlaufsplan: Schematische Darstellung des geplanten zeitlichen Ablaufs der gesamten Unterrichtssequenz.

Schlüsselwörter

Geistigbehindertenpädagogik, Unterrichtsentwurf, Mozart, Schwetzinger Schloss, Höfischer Tanz, Menuett, Kontratanz, Rokoko, Ganzheitliches Lernen, Außerschulischer Lernort, Rollenspiel, Historische Bildung, Inklusion, Tanzpädagogik, Lebensweltorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf beschreibt die Planung einer Unterrichtseinheit für Schüler einer Schule für Geistigbehinderte, bei der diese das Schwetzinger Schloss besuchen und in die Welt Mozarts eintauchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die historische Biografie Mozarts, die Tanzkultur des 18. Jahrhunderts, die Nutzung des Museums als Lernort sowie die pädagogische Umsetzung durch Verkleidung und Tanz.

Was ist das primäre Ziel des Unterrichts?

Das Ziel ist ein ganzheitliches, handlungsorientiertes Erleben von Geschichte, bei dem Schüler durch Führung, Kostümierung und Bewegung eine Verbindung zur Vergangenheit herstellen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Es handelt sich um einen pädagogisch-didaktischen Ansatz, der auf handelndem Lernen, Rollenspiel und der gezielten Einbeziehung von Exponaten als Vermittlungsmedium basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine sachanalytische Aufarbeitung der Musik- und Tanzgeschichte, eine detaillierte Schülerbeschreibung sowie die didaktische Planung der drei Phasen: Führung, Einkleidung und Tanzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Geistigbehindertenpädagogik, höfische Tänze, ganzheitliches Lernen, Rollenspiel und historische Lebensweltorientierung.

Warum spielt die Person des Lehrers als "Zeitzeuge" eine besondere Rolle?

Der Lehrer möchte durch seine eigene historische Verkleidung eine Ebene schaffen, auf der die Schüler sich leichter aus ihrer aktuellen Lebenswirklichkeit entführen lassen und motiviert werden.

Wie wird mit der individuellen Differenzierung der Schüler umgegangen?

Der Entwurf analysiert die spezifischen Voraussetzungen der einzelnen Schüler und leitet daraus individuelle Unterstützungsbedarfe und Lernangebote ab, um allen Teilnehmern eine erfolgreiche Teilhabe zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichten im Museum: Tanzen wie in Zeiten W.A. Mozarts
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien und Sonderschulen) Heidelberg  (Abteilung Sonderschulen)
Note
1,0
Autor
Martin Dietrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V11078
ISBN (eBook)
9783638173353
ISBN (Buch)
9783638934213
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichten Museum Tanzen Zeiten Mozarts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Dietrich (Autor:in), 2003, Unterrichten im Museum: Tanzen wie in Zeiten W.A. Mozarts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11078
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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