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Pflegeplanung als Voraussetzung für eine hohe Pflegequalität bei der Betreuung alter Menschen

Titel: Pflegeplanung als Voraussetzung für eine hohe Pflegequalität bei der Betreuung alter Menschen

Hausarbeit , 2003 , 32 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Heike Kirsch (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Pflegeplanung ist die Arbeitsmethode, den Pflegeprozess zielorientiert zu gestalten.
Die einzelnen Phasen werden in Handlungs- und Planungsschritte gegliedert, mittels derer die Pflegepersonen den Prozess gezielt beeinflussen.
Der Pflegeplan ist die verbindliche, schriftliche Grundlage für die Durchführung der Pflege.
Der Bewohner steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Für uns Pflegekräfte in meiner Einrichtung heißt Pflege „In Beziehung treten“. Die Pflege sehen wir als einen ganzheitlichen Prozess, der sich widerspiegelt in unserer Wahrnehmung von Gesundheit und Krankheit sowie dem Gefühl der Geborgenheit der Bewohner, die in unsere Pflege und Betreuung gekommen sind
Die ganzheitliche Pflege und Betreuung wird von uns für jeden Bewohner individuell geplant und effektiv gestaltet.
Wichtig ist fachübergreifende Zusammenarbeit aller am Pflege – und Betreuungsprozess Beteiligten. Hierbei sind die Angehörigen unsere Partner in der Sorge um das Wohlergehen der Bewohner.
Der Leitgedanke in meiner Einrichtung heißt:
So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig.
Das Leitbild zu verwirklichen ist eine Herausforderung für uns alle.
„Besser wir sind da“ lautet die Philosophie des Unternehmens Marseille- Kliniken AG, und dafür ist eine gewissenhafte Pflegeplanung unabdingbar, auf die wir nicht verzichten können und dürfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Begründung für das Thema

2. Computergesteuerte Pflegeplanung im Senioren- Wohnpark Klausa

3. Grundsätze der Pflegeplanung

3.1 Einfluss auf die Pflegequalität

4. Regelkreis des Pflegeprozesses

4.1 Informationssammlung

4.2 Analyse der Probleme und Ressourcen

4.3 Feststellung der Pflegeziele

4.4 Maßnahmenplanung in Bezug auf Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL)

4.5 Durchführung der Pflege

4.6 Beurteilung der Pflege

5. Bedürfnisorientierte Modelle in meiner Einrichtung

5.1 Vergleich der Bedürfnisse nach den Modellen von Nancy Roper etal. und Monika Krohwinkel

6. Kooperation mit Angehörigen

7. Fallbeispiel zur Pflegeplanung im Anhang

8. Kritische Betrachtung der eigenen Pflegeplanung

9. Schlussfolgerung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Facharbeit ist es, die Bedeutung einer strukturierten Pflegeplanung als essenzielle Grundlage für eine hohe Pflegequalität in der stationären Altenbetreuung herauszuarbeiten und deren praktische Umsetzung im Pflegealltag zu erläutern.

  • Stellenwert der Pflegeplanung zur Qualitätssicherung und Dokumentation
  • Einsatz EDV-gestützter Pflegedokumentationssysteme in der Praxis
  • Vergleich und Anwendung bedürfnisorientierter Pflegemodelle (Roper/Krohwinkel)
  • Bedeutung der Einbeziehung von Angehörigen in den Pflegeprozess

Auszug aus dem Buch

3. Grundsätze der Pflegeplanung

Pflegeplanung ist in ihrem Kern Teamarbeit. Natürlich kann eine einzelne Person ein Blatt mit einer Pflegeplanung beschreiben. Den Grundgedanken pflegeplanerischer Arbeit widerspricht der Alleingang. Eine Pflegeplanung ist ein gemeinsamer Handlungsentwurf für eine bestimmte Zeit. Für die erfolgreiche Umsetzung dieses Entwurfs ist es wichtig, dass möglichst viele unterschiedliche Perspektiven einfließen.

Der Ausgangspunkt jedes Pflegeplans ist die realitätsnahe Einschätzung der Lage. Sie ist eine Frage der Wahrnehmung. Je nach Art des Kontaktes und der Beziehung zwischen Personen kann ein Sachverhalt vollkommen unterschiedlich wahrgenommen werden. Eine medizinisch orientierte Beobachtung liefert andere Ergebnisse als die Anschauung der ehrenamtlichen Begleiterin, die bei täglichen Gängen Kontakt zum Betroffenen hat.

Die Perspektiven von Freunden und Verwandten sind ebenfalls durch andere Erfahrungen und Eindrücke geprägt. Die verschiedenen und möglicherweise konkurrierenden Sichtweisen tragen dazu bei, der Realität näher zu kommen. Sie zeigen verschiedene Facetten der Wirklichkeit des Betroffenen. Das macht die Arbeit der Pflegeplanung nicht einfacher. Wenn die Pflegeplanung ihrer Grundidee gerecht werden will, müssen verschiedene Perspektiven zusammengeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der Pflegeplanung als Arbeitsmethode zur zielorientierten Gestaltung des Pflegeprozesses unter Berücksichtigung des Leitbildes der Einrichtung.

1.1 Begründung für das Thema: Erläuterung der Notwendigkeit einer Pflegeplanung zur Sicherung der Kommunikation, Qualität und rechtlichen Absicherung.

2. Computergesteuerte Pflegeplanung im Senioren- Wohnpark Klausa: Analyse der Vor- und Nachteile von EDV-gestützten Dokumentationssystemen im praktischen Alltag.

3. Grundsätze der Pflegeplanung: Darstellung der Pflegeplanung als interdisziplinäre Teamarbeit, die verschiedene Perspektiven zur realitätsnahen Einschätzung des Pflegebedarfs integriert.

3.1 Einfluss auf die Pflegequalität: Beschreibung der Pflegeplanung als Instrument zur Qualitätssicherung und zur Förderung der Lebensqualität der Bewohner.

4. Regelkreis des Pflegeprozesses: Erläuterung des Pflegeprozesses als systematisches Problemlösungsschema in sechs Phasen.

4.1 Informationssammlung: Beschreibung des Erstgesprächs und der biografischen Anamnese zur Gewinnung relevanter Daten.

4.2 Analyse der Probleme und Ressourcen: Prozess der individuellen Problemerfassung und Ermittlung von Ressourcen zur zielgerichteten Planung.

4.3 Feststellung der Pflegeziele: Notwendigkeit einer konkreten und überprüfbaren Zielformulierung.

4.4 Maßnahmenplanung in Bezug auf Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL): Umsetzung der Ziele in konkrete Handlungsanleitungen innerhalb der Software.

4.5 Durchführung der Pflege: Sicherstellung der Informationsweitergabe und Anwendung von Qualitätsstandards.

4.6 Beurteilung der Pflege: Evaluierung der Pflegeergebnisse mittels definierter Widervorlagedaten.

5. Bedürfnisorientierte Modelle in meiner Einrichtung: Begründung für die Auswahl der Pflegemodelle von Roper und Krohwinkel zur ganzheitlichen Betreuung.

5.1 Vergleich der Bedürfnisse nach den Modellen von Nancy Roper etal. und Monika Krohwinkel: Gegenüberstellung der theoretischen Strukturen beider Modelle.

6. Kooperation mit Angehörigen: Hervorhebung der Bedeutung des sozialen Netzwerks und der Angehörigenarbeit von Beginn an.

7. Fallbeispiel zur Pflegeplanung im Anhang: Darstellung einer praktischen Pflegeplanung anhand einer konkreten Bewohnerbiografie.

8. Kritische Betrachtung der eigenen Pflegeplanung: Reflexion über den Erkenntnisgewinn während der Facharbeit und der Relevanz individueller Dokumentation.

9. Schlussfolgerung: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von Pflegeplanung und Dokumentation unter Einbeziehung technischer Innovationen.

Schlüsselwörter

Pflegeplanung, Pflegeprozess, Pflegequalität, Pflegedokumentation, EDV-gestützte Pflege, ATL, AEDL, Nancy Roper, Monika Krohwinkel, Qualitätssicherung, Bedürfnisorientierte Pflege, Bewohnerorientierung, Interdisziplinäres Team, Angehörigenarbeit, Altenpflege

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Pflegeplanung als essenzielles Instrument für eine qualitativ hochwertige und individuelle Betreuung alter Menschen in stationären Einrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der systematische Pflegeprozess, die Anwendung bedürfnisorientierter Pflegemodelle, der Einsatz von EDV-Systemen zur Dokumentation sowie die Zusammenarbeit im Team und mit Angehörigen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen einer gewissenhaften Pflegeplanung darzulegen, die als Handlungsentwurf eine kontinuierliche, nachvollziehbare und effektive Pflege sicherstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Fundierung durch Pflegemodelle in Kombination mit praktischen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag im Senioren-Wohnpark sowie eine Fallbeispielanalyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Pflegeprozesses, den praktischen Einsatz der EDV-Dokumentation, die Anwendung von Pflegemodellen sowie die strategische Einbindung von Angehörigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Pflegeplanung, Pflegeprozess, Pflegequalität, EDV-Dokumentation, ATL/AEDL und Bewohnerorientierung charakterisiert.

Wie beeinflusst die EDV-gestützte Dokumentation die tägliche Arbeit?

Laut der Autorin bringt die EDV Vorteile durch Zeitersparnis bei der Leistungserfassung und leichtere Abrufbarkeit von Informationen, erfordert jedoch eine hohe technische Kompetenz und birgt Risiken durch mögliche Systemfehler.

Warum ist die Einbeziehung der Biografie für die Pflegeplanung so entscheidend?

Die Biografie dient als Grundlage, um die individuellen Wünsche und Gewohnheiten des Bewohners zu verstehen, was eine bedürfnisorientierte Pflege ermöglicht und die Identität des Bewohners wahrt.

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Details

Titel
Pflegeplanung als Voraussetzung für eine hohe Pflegequalität bei der Betreuung alter Menschen
Note
sehr gut
Autor
Heike Kirsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
32
Katalognummer
V11169
ISBN (eBook)
9783638174015
ISBN (Buch)
9783640146796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegeplanung Voraussetzung Pflegequalität Betreuung Menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heike Kirsch (Autor:in), 2003, Pflegeplanung als Voraussetzung für eine hohe Pflegequalität bei der Betreuung alter Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11169
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Leseprobe aus  32  Seiten
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