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Edith Steins Philosophie. Bewusstsein, Empfindung und Wahrnehmung

Ein Überblick

Título: Edith Steins Philosophie. Bewusstsein, Empfindung und Wahrnehmung

Trabajo , 2021 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Cennet Celik (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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Diese Arbeit hat das Ziel, Edith Steins erkenntnistheoretische Fragen nach der jeweiligen Art und Weise unseres Zugangs zu den natürlichen Dingen zu beantworten. Diese Frage lautet beispielsweise: Was zeichnet eine Empfindung aus? Was ist für eine Wahrnehmung kennzeichnend? Wie unterschieden sich Empfindungen von Wahrnehmungen? Lassen sich aus der Art und Weise, wie wir von natürlichen Dingen erfahren, Rückschlüsse auf die ontologische Struktur der Dinge ziehen? Ihr Werk Einführung in die Philosophie, Gesamtausgabe Band 81 wird meiner Arbeit als Grundlage dienen. Zu diesem Zweck werde ich zunähst als Einführung das Ziel und die Methode der Philosophie nach Stein nachzeichnen. Anschließend soll vertieft werden wie das Bewusstsein aussieht, das sich auf Gegenstände richtet. In dem Verhältnis zwischen Empfindung und Wahrnehmung soll der Prozess der Erkenntnis nachvollzogen werden, indem das Konzept des Schemas eine besondere Rolle spielt. Mit dieser Analyse leite ich Steins wichtige Errungenschaft ab, nämlich die Widerlegung Berkeleys idealistischen Standpunkts.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Was ist das Ziel und die Methode der Philosophie nach Stein?

2.2. Wie sieht das Bewusstsein aus, dass sich auf Gegenstände richtet?

2.2.1. Was ist eine Empfindung?

2.2.2. Was ist Wahrnehmung ?

2.2.3. Was sind Schemata und welche Rolle spielen sie im Erkenntnisprozess?

2.2.4. Steins phänomenologischen Betrachtungen und Analysen der Empfindung und Wahrnehmung im Verhältnis zu Berkeleys Idealismus.

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die erkenntnistheoretischen Fragestellungen von Edith Stein hinsichtlich unseres Zugangs zu natürlichen Dingen zu untersuchen, um insbesondere die Struktur von Erkenntnisprozessen zu ergründen und eine Widerlegung des idealistischen Standpunkts nach Berkeley abzuleiten.

  • Analyse des Erkenntnisbegriffs bei Edith Stein
  • Unterscheidung und Verhältnis zwischen Empfindung und Wahrnehmung
  • Die Rolle von Schemata im menschlichen Erkenntnisprozess
  • Phänomenologische Methode und das Konzept der Intentionalität
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Idealismus nach Berkeley

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Was sind Schemata und welche Rolle spielen sie im Erkenntnisprozess?

Ein Schema wird als ein materielles Ding wie Substanz oder Kausalität bezeichnet, anhand derer unterschiedliche Gegenstände klassifiziert werden. Die Klassifizierung gilt nicht im kantischen Sinne, da Stein Schemata nicht als rein subjektive Konstitutionen versteht. Schemata sind subjektunabhängig, da die Mitwahrnehmung nicht durch Empfindungen gegeben ist. Darüber hinaus gelten sie als absolute Seinsstruktur. Sie finden nur bei Vorliegen eines Bewusstseins Anwendung. An dieser Stelle werden Schemata als unvergänglich und unveränderlich mit platonischen Ideen verglichen (190-191). Die Eigenschaften der Schemata als unvergängliches und unveränderliches Ding hängen wie oben schon erläutert damit zusammen, dass sie uns die Mitwahrnehmung ermöglichen. Nun stellt sich die Frage ob das Schema transzendent oder immanent ist? Einerseits gilt das Bewusstsein als immanent, da es mit den bewussten Strukturen korreliert. Andererseits ist es angesichts der Seinsstruktur transzendent, da es nicht durch das Bewusstsein selbst konstituiert worden sein kann. Die Korrelation sagt nichts über die Kausalität aus. Allerdings korrelieren Bewusstseinsstrukturen mit solchen Schemata als Grundgerüst der Realität, das von den realexistierenden Gegenständen getrennt wird. Damit stellen die Schemata die Wesensstruktur dar, die Voraussetzung für die einzelnen Gegenstände ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die erkenntnistheoretischen Fragestellungen von Edith Steins Werk "Einführung in die Philosophie" ein und benennt die Zielsetzung, den Prozess der Erkenntnis sowie die Widerlegung des Idealismus nach Berkeley zu untersuchen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Philosophie nach Stein, die Struktur des intentionalen Bewusstseins und eine detaillierte Analyse des Verhältnisses zwischen Empfindung, Wahrnehmung und Schemata.

2.1. Was ist das Ziel und die Methode der Philosophie nach Stein?: Dieses Kapitel erläutert Steins Unterscheidung zwischen natürlicher und theoretischer Einstellung sowie ihr Ziel, die Welt zu verstehen und die Voraussetzungen der positiven Wissenschaften durch ontologische Fragestellungen zu klären.

2.2. Wie sieht das Bewusstsein aus, dass sich auf Gegenstände richtet?: In diesem Abschnitt wird die reflektierende Einstellung des Bewusstseins beleuchtet, wobei Stein die notwendigen Stufen des Erkenntnisprozesses durch Begriffe wie Empfindung, Wahrnehmung, Mitwahrnehmung und Schemata differenziert.

2.2.1. Was ist eine Empfindung?: Hier wird die Empfindung als passives, grundlegendes "Unterstes" des Erkenntnisprozesses definiert, das an der Grenze von Immanenz und Transzendenz steht und als konstitutiver Teil der Wahrnehmung fungiert.

2.2.2. Was ist Wahrnehmung ?: Dieses Unterkapitel beschreibt die aktive Komponente der Wahrnehmung, die über die Empfindung hinausgeht und durch die Mitwahrnehmung sowie durch die Einordnung in Schemata die Gegenständlichkeit erfasst.

2.2.3. Was sind Schemata und welche Rolle spielen sie im Erkenntnisprozess?: Die Untersuchung widmet sich den Schemata als objektunabhängigen, absoluten Seinsstrukturen, die als Voraussetzung für die Klassifizierung von Gegenständen und die Ermöglichung der Mitwahrnehmung dienen.

2.2.4. Steins phänomenologischen Betrachtungen und Analysen der Empfindung und Wahrnehmung im Verhältnis zu Berkeleys Idealismus.: Dieses Kapitel nutzt die zuvor erarbeitete Differenzierung zwischen Empfindung und Wahrnehmung, um Berkeleys idealistische Auffassung, dass alles Sein nur im Geist existiert, zu widerlegen.

3. Schluss: Der Schluss fasst die Kernaussagen zusammen und bestätigt, dass das Bewusstsein wesentlich intentional ist, wodurch Stein eine vom Bewusstsein unabhängige, absolute Seinsstruktur begründet.

Schlüsselwörter

Edith Stein, Erkenntnistheorie, Phänomenologie, Bewusstsein, Empfindung, Wahrnehmung, Mitwahrnehmung, Schemata, Ontologie, Idealismus, Realismus, Intentionalität, Wesen, Philosophie, Seinsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den erkenntnistheoretischen Fragen von Edith Stein und untersucht, wie unser Zugang zu natürlichen Dingen durch spezifische Strukturen des Bewusstseins ermöglicht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die phänomenologische Methode, die Differenzierung zwischen Empfindung und Wahrnehmung sowie das Konzept der Schemata im Erkenntnisprozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Erkenntnisprozesse bei Edith Stein nachzuzeichnen und damit den idealistischen Standpunkt von Berkeley zu widerlegen, indem eine objektive Seinsstruktur jenseits reiner Bewusstseinskonstitution nachgewiesen wird.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin verwendet eine phänomenologische Methode, angelehnt an die Konzepte der Eidetischen Reduktion und Epoché, um die Grundstrukturen des Erkenntnisaktes zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Bestimmung der philosophischen Methode Steins, die Analyse des gerichteten Bewusstseins sowie das Verhältnis von Empfindung und Wahrnehmung bei der Konstitution von Gegenständen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Intentionalität, Phänomenologie, Schemata, Empfindung und die Abgrenzung zwischen Idealismus und Realismus charakterisiert.

Warum unterscheidet Stein zwischen Empfindung und Wahrnehmung?

Stein unterscheidet diese Begriffe, um aufzuzeigen, dass die Empfindung ein passives, bewusstseinsimmanentes Datum ist, während die Wahrnehmung eine aktive, gegenstandsorientierte Leistung darstellt, die über die Empfindung hinausgeht.

Was bedeutet es, dass das Bewusstsein laut Stein "wesentlich intentional" ist?

Dass das Bewusstsein intentional ist, bedeutet, dass es immer auf etwas gerichtet ist; es gibt keinen leeren Bewusstseinsakt, sondern jeder Akt beinhaltet einen Gegenstand, womit die Existenz einer von uns unabhängigen Realität gestützt wird.

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Detalles

Título
Edith Steins Philosophie. Bewusstsein, Empfindung und Wahrnehmung
Subtítulo
Ein Überblick
Universidad
Free University of Berlin  (Philosophie)
Curso
Einführung in die theoretische Philosophie
Calificación
1,3
Autor
Cennet Celik (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
9
No. de catálogo
V1128111
ISBN (Ebook)
9783346491480
Idioma
Alemán
Etiqueta
Edith Stein Bewusstsein Erkenntnisprozess Phänomenologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Cennet Celik (Autor), 2021, Edith Steins Philosophie. Bewusstsein, Empfindung und Wahrnehmung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128111
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