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Das Bildungsniveau und die Familiengründung in Paarbeziehungen. Eine Analyse des Zusammenhangs

Eine Evaluation der Studie „Fertilitätsentscheidungen im Partnerschaftskontext: Eine Analyse der Bedeutung der Bildungskonstellation von Paaren für die Familiengründung anhand des Mikrozensus 1996–2004“ der Autoren G., Bauer & M., Jacob

Título: Das Bildungsniveau und die Familiengründung in Paarbeziehungen. Eine Analyse des Zusammenhangs

Trabajo Escrito , 2020 , 13 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anna Wiemann (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Die folgende Evaluation der Studie „Fertilitätsentscheidungen im Partnerschaftskontext: Eine Analyse der Bedeutung der Bildungskonstellation von Paaren für die Familiengründung anhand des Mikrozensus 1996–2004“ der Autoren Bauer Jacob wird sich kritisch mit der gewählten Forschungsfrage, den theoretischen Grundlagen, den generierten Hypothesen und der empirischen Untersuchungen sowie den empirischen Ergebnissen der Untersuchungen auseinandersetzen.

Zu Beginn wird die Studie kurz zusammengefasst, um einen allgemeinen Einblick in die Thematik geben zu können und eine Grundlage für die folgenden Evaluation zu schaffen. Der Zusammenfassung folgt die kritische Betrachtung der Einleitung, wobei besonders die Motivation und die Präzisierung der Forschungsfrage berücksichtig werden.

Anschließend soll überprüft werden, inwiefern die gewählten theoretischen Ansätze und die deduktiv hergeleiteten Hypothesen den Anforderungen der empirischen Sozialforschung entsprechen. Weiter folgt die kritischen Betrachtung der empirischen Untersuchungen und den daraus generierten Untersuchungsergebnissen, um abwägen zu können, inwiefern die vorher aufgestellten Hypothesen empirische Validität besitzen und inwieweit durch die Untersuchungen ein Konnex zwischen Theorie und Empirie geschaffen wurde. Abschließend erfolgt eine finale Bewertung über den Forschungsbeitrag der Studie.

Sie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Bildungskonstellationen, die in Paarbeziehungen, und dem Einfluss dieser auf die Fertilitätsentscheidungen der jeweiligen Paare. Präziser wird in der Studie als Forschungsfrage formuliert, inwiefern sich das Fertilitätsverhalten von bildungsgleichen Paaren und hypergamen Paaren, in denen der Mann höher gebildet ist, sowie von hypogamen Paaren, in denen das Bildungsniveau der Frau höher ist, unterscheidet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Zusammenfassung der Studie

3.Kritik der Einleitung, der Motivation und der Forschungsfrage

4.Kritik des theoretischen Teils und der Hypothesengenerierung

5.Kritik der empirischen Methode und der erhaltenen Ergebnisse

6. Fazit

7.Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer kritischen Evaluation der Studie von Bauer und Jacob, um zu prüfen, ob die Herleitung der Forschungsfrage, die theoretische Fundierung sowie die empirische Methodik den wissenschaftlichen Standards der empirischen Sozialforschung entsprechen.

  • Kritische Reflexion der theoretischen Herleitung von Fertilitätsentscheidungen.
  • Überprüfung der deduktiven Hypothesengenerierung basierend auf der Familienökonomie und dem Bargaining-Modell.
  • Bewertung der methodischen Eignung des Mikrozensus für die Untersuchung von Bildungskonstellationen.
  • Analyse der Validität und Reliabilität der empirischen Ergebnisse.
  • Einordnung des Forschungsbeitrags im Kontext soziologischer Familienforschung.

Auszug aus dem Buch

4. Kritik des theoretischen Teils und der Hypothesengenerierung

Als theoretischen Ausgangpunkt für die Generierung der zu überprüfenden Hypothesen wählen Bauer und Jacob zum einen die klassische Theorie der Familienökonomie und andererseits das Barganing-Modell. Die klassische Familientheorie besagt, dass die Familie als kalkulierende Einheit ihren Haushaltsnutzen zu maximieren versucht und gleichzeitig die entstehenden Opportunitätskosten, ausgelöst durch eine Fertilitätsentscheidung für Kinder, möglichst klein halten möchte (vgl. Bauer und Jacob 2010: 36). In diesem Modell fällt die Entscheidung für oder gegen Kinder somit durch die Berechnung der entstehenden Opportunitätskosten und das Abwägung über den Haushaltsnutzen dieser (vgl. Bauer und Jacob 2010: 36).

Die klassische Familientheorie berücksichtigt jedoch nicht die individuellen Präferenzen, so kann das Haushaltsnutzen ansteigen aber der individuelle Wert des Nutzens eines Partners gleichzeitig sinken, und geht zudem nicht von einer Aushandlungssituation im Prozess der Fertilitätsentscheidung aus(vgl. Bauer und Jacob 2010: 36). An diesem Punkt setzt das Bargaining-Modelle an, dass Lösungsansätze für die Aushandlungssituation bietet und die individuellen Präferenzen der einzelnen Partner berücksichtig. Zu nennen sind als verschiedene Verhandlungslösungen die egalitarian rule, in der Machtverteilung in Verhandlungssituation ausgeglichen ist und ein Kompromiss auf Grundlage verschiedener Interessen gesucht wird, die patriarchal rule, die besagt, dass bei traditionellen Rollenbildern der Mann wichtige Entscheidungen in der Familie fällt, die sphere of interest rule, die den Frauen die Entscheidungsmacht zuteilt, da sie das Kind tragen und gebären, und abschließend die power rule, bei der die Entscheidung von dem Partner gefällt wird, dem mehr Ressourcen zur Verfügung stehen (vgl. Bauer und Jacob 2010: 38).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die zu evaluierende Studie ein und erläutert das methodische Vorgehen sowie das Ziel der kritischen Auseinandersetzung.

2. Zusammenfassung der Studie: Hier werden die Kernthemen, die Forschungsfrage und der theoretische Rahmen der Ausgangsstudie über Fertilitätsentscheidungen in Abhängigkeit von der Bildungskonstellation prägnant dargestellt.

3.Kritik der Einleitung, der Motivation und der Forschungsfrage: Das Kapitel beurteilt die wissenschaftliche Qualität der Problemstellung und die Begründung der Forschungslücke durch die Autoren.

4.Kritik des theoretischen Teils und der Hypothesengenerierung: Es erfolgt eine Prüfung der theoretischen Herleitung sowie der logischen Konsistenz der Hypothesen anhand soziologischer Standards.

5.Kritik der empirischen Methode und der erhaltenen Ergebnisse: Hier werden der Datensatz (Mikrozensus), das Stichprobendesign und die multivariate Analyse methodisch auf Schwächen wie Undercoverage oder Klumpeneffekte hin untersucht.

6. Fazit: Das Kapitel resümiert den Forschungsbeitrag und bewertet, inwiefern die Studie einen Konnex zwischen Theorie und Empirie erfolgreich herstellen konnte.

7.Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen für die Evaluation.

Schlüsselwörter

Fertilitätsentscheidungen, Mikrozensus, Bildungskonstellation, Familienökonomie, Bargaining-Modell, Empirische Sozialforschung, Validität, Reliabilität, Hypothesengenerierung, Multivariate Analyse, Soziologie, Familiengründung, Bildungsniveau, Forschungsprozess, Methodenlehre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine kritische wissenschaftliche Evaluation der Studie von Bauer und Jacob über den Einfluss von Bildungskonstellationen in Paarbeziehungen auf die Entscheidung für oder gegen Kinder dar.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Begründung von Fertilitätsentscheidungen, der Qualität der Hypothesenbildung und der methodischen Prüfung der empirischen Datenanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beurteilen, ob die untersuchte Studie den wissenschaftlichen Qualitätskriterien der empirischen Sozialforschung, wie etwa Validität und Objektivität, entspricht.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Evaluation stützt sich auf die Literaturrecherche sowie die methodenkritische Auseinandersetzung mit den von Bauer und Jacob eingesetzten Verfahren (Mikrozensus-Datenanalyse, multivariate Statistik).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die kritische Prüfung der Einleitung, der theoretischen Herleitung der Hypothesen und eine detaillierte Analyse des methodischen Vorgehens bei der Datenauswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Fertilitätsentscheidungen, Bildungskonstellation, empirische Sozialforschung, Bargaining-Modell und Validität.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der klassischen Familienökonomie?

Sie halten sie zwar für grundlegend, kritisieren jedoch, dass sie individuelle Aushandlungsprozesse zwischen Partnern unzureichend berücksichtigt und durch das Bargaining-Modell ergänzt werden muss.

Welchen Stellenwert nimmt der Mikrozensus in dieser Evaluation ein?

Der Mikrozensus wird als wertvolle Datenquelle für Bildungsfragen gewürdigt, aber hinsichtlich methodischer Nachteile wie Klumpeneffekte und Undercoverage differenziert bewertet.

Welches Fazit zieht die Autorin über den wissenschaftlichen Beitrag der Studie?

Die Studie wird als methodisch weitgehend korrekt und wertvoll eingestuft, da sie erfolgreich einen Konnex zwischen soziologischer Theorie und empirischer Evidenz herstellt.

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Detalles

Título
Das Bildungsniveau und die Familiengründung in Paarbeziehungen. Eine Analyse des Zusammenhangs
Subtítulo
Eine Evaluation der Studie „Fertilitätsentscheidungen im Partnerschaftskontext: Eine Analyse der Bedeutung der Bildungskonstellation von Paaren für die Familiengründung anhand des Mikrozensus 1996–2004“ der Autoren G., Bauer & M., Jacob
Universidad
University of Duisburg-Essen
Calificación
1,0
Autor
Anna Wiemann (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
13
No. de catálogo
V1128303
ISBN (Ebook)
9783346496447
ISBN (Libro)
9783346496454
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildungsniveau familiengründung paarbeziehungen eine analyse zusammenhangs evaluation studie fertilitätsentscheidungen partnerschaftskontext bedeutung bildungskonstellation paaren mikrozensus autoren bauer jacob
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Wiemann (Autor), 2020, Das Bildungsniveau und die Familiengründung in Paarbeziehungen. Eine Analyse des Zusammenhangs, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1128303
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