Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Ausarbeitung eines Konzeptes zur Fettreduzierung sowohl im Bereich des Körperfettes, als auch im Bereich des Gewichts.
Nach der Definition von Adipositas selbst erfolgen deshalb in einem zweiten Schritt konkrete Maßnahmen zur Organisation des Kurskonzeptes wie Werbemaßnahmen und die Betrachtung der benötigten Räumlichkeiten für diesen Kurs. In einem dritten Schritt erfolgt dann eine inhaltliche Feingliederung des zu erarbeitenden Konzeptes, was beispielsweise Motivationsstrategien einschließt.
Inhaltsverzeichnis
1 DATEN FÜR DAS KURSKONZEPT ZUR GEWICHTS-/KÖRPERFETTREDUKTION
1.1 Übergewicht und Adipositas
1.1.1 Definition von Übergewicht und Adipositas und Folgen für die Beratung
1.1.2 Häufigkeit und Entwicklung von Übergewicht in Deutschland
1.2 Ziele des Kurskonzeptes aus betrieblicher Sicht
1.3 Daten und Informationen der Zielgruppe
1.4 Ausschlusskriterien der Interessenten
2 MAßNAHMEN ZUR ORGANISATION DES KURSKONZEPTES
2.1 Ernährungsform des Kurskonzeptes
2.2 Gewähltes Makronährstoffverhältnis
2.3 Werbemaßnahmen
2.4 Kursdauer und Kurstreffen
2.5 Räumlichkeiten
2.6 Geräte, Hilfsmittel und eingesetzte Vortragsmedien
3 INHALTE UND GLIEDERUNG DES KURSKONZEPTES
3.1 Eingangscheck
3.2 Re-Tests
3.3 Inhalte Theorie- und Praxiseinheiten
3.4 Motivationsstrategien
3.5 Zusammenhang von Theorie und Praxis
3.6 Grobplanung der theoretischen und praktischen Inhalte
4 PRAKTISCHE UMSETZUNG DES ERNÄHRUNGSKONZEPTES
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit entwickelt ein strukturiertes, zehntägiges Kurskonzept zur Gewichts- und Körperfettreduktion in einem Fitnessstudio. Ziel ist es, Teilnehmerinnen durch die Vermittlung der LOGI-Methode zu einer nachhaltigen Ernährungsumstellung zu befähigen, wobei ein besonderer Fokus auf alltagstauglichen Strategien und der langfristigen Kundenbindung liegt.
- Grundlagen der Ernährung nach der LOGI-Methode
- Strukturierte Planung von Theorie- und Praxiseinheiten
- Erstellung eines beispielhaften Ernährungsplans
- Einsatz von Motivationsstrategien in der Gruppenberatung
- Qualitätssicherung durch Eingangschecks und Re-Tests
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Definition von Übergewicht und Adipositas und Folgen für die Beratung
Laut des Robert-Koch-Instituts werden Übergewicht und Adipositas international anhand des Body-Mass-Index definiert (Robert-Koch-Institut, 2017). Der BMI setzt das Körpergewicht mit der Körpergröße in Relation (kg/m2) und wird je nach Wert wie folgt klassifiziert:
Bereits das Übergewicht (BMI:25,0-29,9 kg/m2) ist ein erhöhter Risikofaktor, um an einigen chronischen Erkrankungen, wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus Typ 2, zu leiden. (Robert-Koch-Institut, 2017). Mit einer vorliegenden Adipositas (BMI: > 30kg/m2) sind in der Regel Folgeerkrankungen verbunden, welche mit einer höheren Sterberate einher gehen und stellen somit eine weltweite Herausforderung für das Gesundheitssystem dar (Robert-Koch-Institut, 2017).
Deswegen ist es von hoher Bedeutung bereits bei Übergewicht zu handeln und präventiv zu arbeiten. Das heißt, die Menschen müssen ein Bewusstsein für die möglichen Folgen erlangen, weshalb es auch im Folgenden im Kurs wichtig sein wird, die Teilnehmer für eine gesunde und ausgewogene Lebensweise zu sensibilisieren. Liegt bereits ein BMI von >30 kg/m2 vor, können die Personen nicht mehr präventiv behandelt werden, sondern müssen Therapiemaßnahmen ergreifen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DATEN FÜR DAS KURSKONZEPT ZUR GEWICHTS-/KÖRPERFETTREDUKTION: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitlichen Hintergründe von Übergewicht, definiert die Zielgruppe und stellt die strategische Relevanz des Kursangebots aus Unternehmenssicht dar.
2 MAßNAHMEN ZUR ORGANISATION DES KURSKONZEPTES: Hier werden die organisatorischen Rahmenbedingungen, wie die Ernährungsform (LOGI-Methode), die Kursdauer, Werbemaßnahmen sowie die räumlichen und technischen Voraussetzungen für die Durchführung beschrieben.
3 INHALTE UND GLIEDERUNG DES KURSKONZEPTES: Dieses Kapitel detailliert den inhaltlichen Aufbau des Kurses, von der Anamnese und den Eingangschecks bis hin zu den wöchentlichen Modulen, Motivationsstrategien und der theoretisch-praktischen Grobplanung.
4 PRAKTISCHE UMSETZUNG DES ERNÄHRUNGSKONZEPTES: Hier wird anhand eines exemplarischen Ernährungsplans mit einem Kalorienziel von 1800 kcal die konkrete Anwendung der erarbeiteten Strategien illustriert.
Schlüsselwörter
Ernährungsberatung, Gewichtsreduktion, Körperfettreduktion, LOGI-Methode, Adipositas, Prävention, Kurskonzept, Makronährstoffe, Mahlzeitenplanung, Meal Prep, Kundenbindung, Ernährungsprotokoll, Gesundheitsmanagement, Ernährungsumstellung, Stoffwechsel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit entwirft ein zielgruppenorientiertes Kurskonzept zur Gewichts- und Körperfettreduktion, das primär in einem Fitnessstudio angewendet werden soll.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören die ernährungsphysiologischen Grundlagen nach LOGI, die strategische Organisation von Gesundheitskursen und die Vermittlung alltagstauglicher Ernährungsgewohnheiten.
Welches Ziel verfolgt der Kurs?
Das Ziel ist die nachhaltige Unterstützung der Teilnehmer bei der Gewichtsreduktion durch eine individuelle Ernährungsberatung und die Steigerung der langfristigen Kundenbindung an den Betrieb.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Das Konzept stützt sich auf die LOGI-Methode (Low Glycemic Index) sowie gängige ernährungsmedizinische Empfehlungen zur Makronährstoffverteilung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst sowohl die organisatorische Planung und Rahmenbedingungen des Kurses als auch eine detaillierte didaktische Gliederung der wöchentlichen Theorie- und Praxiseinheiten.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Ernährungsberatung, Prävention, LOGI-Methode und Kursplanung beschreiben.
Warum wurde die LOGI-Methode für dieses Konzept ausgewählt?
Die LOGI-Methode wurde gewählt, da sie durch einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffanteil eine langanhaltende Sättigung fördert und Heißhungerattacken ohne striktes Kalorienzählen verhindert.
Welche Rolle spielt die Anamnese bei diesem Konzept?
Die Anamnese ist essenziell, um Ausschlusskriterien zu prüfen und einen ersten Überblick über das aktuelle Ernährungsverhalten der Teilnehmerinnen zu gewinnen, was eine individuelle Anpassung der Kursinhalte ermöglicht.
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- Anonym (Author), 2020, Planung eines Ernährungskonzeptes zur Gewichts- und Körperfettreduktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131335