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Die Mythenrezeption in der Populärkultur. Die griechisch-römische Mythologie als Vorbild für moderne Literatur und Fantasy-Film

Titel: Die Mythenrezeption in der Populärkultur. Die griechisch-römische Mythologie als Vorbild für moderne Literatur und Fantasy-Film

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 67 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Michael Stierstorfer (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Moderne Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Untersuchung ist im Bereich der Kinder- und Jugendliteraturforschung angesiedelt und analysiert daher die aktuellen mythoshaltigen Werke auf qualitative und quantitative Weise. Es ist das Hauptziel dieser Arbeit, der zentralen Fragestellung nachzugehen, warum die griechisch-römische Mythologie in der Kinder- und Jugendliteratur, der Belletristik und im Film der Gegenwartskultur sowohl im englischsprachigen als auch im deutschsprachigen Raum eine derart tragende Rolle errungen hat.

"Percy Jackson", "Helden des Olymp" und "Göttlich" wimmeln von Motiven und Elementen aus der griechisch-römischen Mythologie. Doch warum ist das so? Diese Studie zum Thema der Mythenrezeption in der Populärkultur bietet konzeptionelle, methodische und terminologische Überlegungen in Bezug auf die zentrale Fragestellung, weshalb das griechisch-römische Sagengut in der Populärkultur der Gegenwart so dominant aufgegriffen wird. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Überblick über den einschlägigen Forschungsdiskurs zum Thema Mythenadaptionen.

Daneben stehen Begründung der Themenwahl, Zielsetzung, Procedere und Untersuchungsgegenstand im Fokus, sodass diese theoretisch fundierte Arbeit interessante Ergebnisse hinsichtlich des Potenzials der griechisch-römischen Mythologie für die Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik und Filme der Gegenwartskultur liefert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Begründung der Themenwahl, Zielsetzung und Procedere

1.2 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes

2 Häufung von Mythenadaptionen als dominante Erscheinung der gegenwärtigen Alltagskultur

2.1 Einschlägige Beispiele aus der Literatur (KJL, Belletristik)

2.2 Einschlägige Beispiele aus dem Film

2.3 Indizien für die Popularität von Mythenadaptionen

3 Begriffsdefinitionen

3.1 Abgrenzung von Mythos, Mythe, Mythologie und Mythem

3.2 Abgrenzung von Fantasy und Phantastik bzw. phantastischer Literatur

4 Forschungspositionen zur Popularität von Mythenadaptionen in der gegenwärtigen Alltagskultur im multidisziplinären wissenschaftlichen Diskurs

4.1 Diskurs in der KJL-Forschung

4.2 Diskurs in der Forschung zur Belletristik

4.3 Diskurs in der Forschung zum Film

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Gründe für die enorme Popularität antiker Mythen in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik und im Film, wobei der Fokus auf der Modellierung und qualitativen sowie quantitativen Analyse eines ausgewählten Textkorpus liegt.

  • Analyse der Häufung moderner Mythenadaptionen
  • Terminologische Differenzierung von Mythenbegriffen und Gattungen (Phantastik/Fantasy)
  • Systematische Aufarbeitung des multidisziplinären Forschungsdiskurses
  • Entwicklung und Anwendung einer Matrix zur Einordnung der Mythenadaptionen
  • Evaluierung der Popularität anhand von Bestseller-Rankings und Kritiken

Auszug aus dem Buch

1.1 Begründung der Themenwahl, Zielsetzung und Procedere

Diese Untersuchung ist im Bereich der Kinder- und Jugendliteraturforschung angesiedelt und analysiert daher die aktuellen mythoshaltigen Werke auf qualitative und quantitative Weise. Es ist das Hauptziel dieser Arbeit, der zentralen Fragestellung nachzugehen, warum die griechisch-römische Mythologie in der Kinder- und Jugendliteratur, der Belletristik und im Film der Gegenwartskultur sowohl im englischsprachigen als auch im deutschsprachigen Raum eine derart tragende Rolle errungen hat.

Bemerkenswert ist überdies die äußerst große Bandbreite an unterschiedlichen Medien, in denen die Adaptionen vorliegen: Buch, Film, Hörbuch bzw. Hörspiel, Computerspiel und Musik-CD. Zur Erklärung dieses multimedialen Antikenbooms dienen eine Basis- und eine Kompensationshypothese, welche anhand von konkreten Belegen aus dem Korpus und aus den wissenschaftlichen Diskursen verifiziert oder falsifiziert werden sollen.

Die Vielfalt und Vielzahl der neueren und neuesten Adaptionen antiker Mythen in der Alltagskultur verdankt sich der Basishypothese zufolge dem Umstand, dass prototypische Motive aus der antiken Mythologie als universell einsetzbare und beliebig abwandelbare Muster zur Gestaltung des Handlungsrahmens Eingang in viele aktuelle Werke der KJL finden. Den Autoren wird die Konzeption einer Geschichte in besonderem Maße dadurch erleichtert, dass sie das prototypische Motiv nach ihren Vorstellungen modernisieren und modifizieren können.

Der zweiten Hypothese liegt die Beobachtung zugrunde, dass die antiken Sagen Desiderate von phantastischer KJL und von Fantasy-Filmen kompensieren. Dies ist namentlich an den vier in der Phantastik und in der Fantasy dominanten Themenfeldern (1) ‚Umgang mit Macht‘, (2) ‚Identifikation mit einem sich weiterentwickelnden, übermenschlichen Helden‘, (3) ‚Kontakt mit exotischen Orten, Wesen und Gegenständen‘ und (4) ‚Aufwachsen des Protagonisten in einer fragmentarischen Familie‘ eingehend zu untersuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Vorstudie definiert das methodische und theoretische Fundament sowie das Ziel der Arbeit, die Gründe für die tragende Rolle antiker Mythologie in zeitgenössischen Medien zu untersuchen.

2 Häufung von Mythenadaptionen als dominante Erscheinung der gegenwärtigen Alltagskultur: Das Kapitel belegt durch eine Vielzahl konkreter Beispiele aus Literatur und Film die Dominanz der Mythenadaptionen und nutzt Verkaufsdaten sowie Kritiken, um deren Popularität zu untermauern.

3 Begriffsdefinitionen: Hier erfolgt eine präzise analytische Abgrenzung der zentralen Begriffe Mythos, Mythe, Mythologie und Mythem sowie der Gattungsbegriffe Fantasy, Phantastik und phantastische Literatur.

4 Forschungspositionen zur Popularität von Mythenadaptionen in der gegenwärtigen Alltagskultur im multidisziplinären wissenschaftlichen Diskurs: Das Kapitel systematisiert und bewertet kritisch die vorherrschenden Forschungshypothesen aus den Bereichen der Kinder- und Jugendliteraturforschung, der Belletristik und der Filmwissenschaft.

5 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung zeigt auf, dass die bisherigen Hypothesen die Vielschichtigkeit des Themas nur teilweise erfassen, und plädiert für eine differenzierte Betrachtung des Mythenbooms.

Schlüsselwörter

Antike Mythologie, Mythenadaption, Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik, Fantasy-Film, Phantastik, Rezeptionsforschung, Mediensozialisation, Mythenkorrektur, Heroenmythe, Literaturdidaktik, Populärkultur, Kompensationshypothese, Intertextualität, Narratologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gründe für die anhaltende und wachsende Beliebtheit der griechisch-römischen Mythologie in aktuellen Medien wie Kinder- und Jugendbüchern, Belletristik und Fantasy-Filmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Untersuchung von Adaptionsmustern, der Einfluss von Mythen auf moderne Narrationen sowie die Frage, wie antike Stoffe zur Lösung gegenwärtiger Erzählprobleme in der Fantasy-Literatur beitragen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, wissenschaftlich zu begründen, warum antike Mythologie in der heutigen Gegenwartskultur sowohl im deutsch- als auch im englischsprachigen Raum eine so dominante Rolle spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative und quantitative Analysen eines definierten Text- und Filmkorpus durchgeführt, die mit einer kritischen Aufarbeitung des multidisziplinären Forschungsdiskurses verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Popularität durch Beispiele (Kapitel 2), die Klärung notwendiger Begrifflichkeiten (Kapitel 3) und die systematische Auseinandersetzung mit existierenden Forschungspositionen zu Literatur und Film (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Mythenadaption, Phantastik, Rezeptionsforschung und Literaturdidaktik im Kontext moderner Medien.

Warum spielt die antike Mythologie eine solche Rolle für Fantasy-Autoren?

Die Mythen bieten ein reiches "Skelett" an prototypischen Motiven und archetypischen Helden, die Autoren leicht modernisieren können, um komplexe globale Herausforderungen oder persönliche Entwicklungsprozesse der Protagonisten abzubilden.

Gibt es einen Trend weg von der griechisch-römischen Mythologie?

Die Arbeit identifiziert erste Ansätze, in denen Autoren verstärkt auf die ägyptische Mythologie zurückgreifen, weist jedoch darauf hin, dass diese aufgrund der geringeren Mythenfülle und der Dominanz des Totenkults im Vergleich zur griechischen Tradition weniger flexibel einsetzbar erscheint.

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Details

Titel
Die Mythenrezeption in der Populärkultur. Die griechisch-römische Mythologie als Vorbild für moderne Literatur und Fantasy-Film
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,00
Autor
Michael Stierstorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
67
Katalognummer
V1133082
ISBN (eBook)
9783346507495
ISBN (Buch)
9783346507501
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mythenrezeption populärkultur mythologie vorbild literatur fantasy-film
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Stierstorfer (Autor:in), 2013, Die Mythenrezeption in der Populärkultur. Die griechisch-römische Mythologie als Vorbild für moderne Literatur und Fantasy-Film, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1133082
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Leseprobe aus  67  Seiten
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