Diese Arbeit gibt sowohl einen theoretischen als auch praktischen Überblick über die wesentlichen Themen des Risikomanagements in IT-Projekten. Dabei wird zusätzlich erläutert, inwiefern ein konsequentes Risikomanagement bei der Implementierung eines Workforce-Management-Systems durchgeführt werden kann. Dazu werden Risiken durch die Darstellung von Parallelen der generellen Risiken in IT-Projekten betrachtet, die ebenfalls eine Auswirkung auf ein WMS-Projekt haben können. Durch das Skizzieren und Erläutern der einzelnen Methoden, Werkzeuge und der unterschiedlichen Risikovarianten im Steuern der Risiken wird außerdem ein praktischer Bezug aufgebaut.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Einordnung des Risikomanagements
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Differenzierung von Risiken
2.3 Nutzen eines Risikomanagements
3 Risikomanagement in der Praxis
3.1 Risikoidentifikation
3.2 Risikobewertung
3.3 Risikobewältigung
3.4 Risikosteuerung und –überwachung
3.5 Risikomanagement als Kreislauf
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Aspekte des Risikomanagements in IT-Projekten, mit einem speziellen Fokus auf die Implementierung eines Workforce-Management-Systems (WMS). Ziel ist es, durch die Analyse theoretischer Grundlagen und praktischer Methoden ein tieferes Verständnis für die Steuerung von Risiken und die damit verbundenen Chancen während des gesamten Projektverlaufs zu vermitteln.
- Theoretische Einordnung und Definition des Risikobegriffs
- Differenzierung verschiedener Risikoarten in IT-Projekten
- Methoden der Risikoidentifikation und -bewertung
- Strategien zur Risikobewältigung und -steuerung
- Risikomanagement als integraler, zyklischer Prozess
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
„Das Problem zu erkennen ist wichtiger als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.“ - Albert Einstein
Das Zitat von Albert Einstein verdeutlicht die Signifikanz einer Problem- bzw. Risikoerkennung, welche durch eine detaillierte und strukturierte Analyse zur Lösungsfindung führt.
Vor allem die hohe Anzahl an gescheiterten IT-Projekten fordert eine standardisierte Methodik zur Steuerung von unterschiedlichen Risiken. Bei über einem Viertel aller IT-Projekte ist kein Abschluss des Projekts verzeichnet und das Projekt wird vorzeitig abgebrochen. Die Hälfte der Projekte überschreitet aufgrund von fehlender Anforderungserreichung das Projektbudget oder verzögert sich zeitlich. Lediglich ein Viertel der Projekte wird gemäß den getroffenen abgestimmten Vereinbarungen erfolgreich beendet.
Risiken sind in Projekten und gerade in IT-Projekten ein wesentlicher Bestandteil des zum täglichen Projektgeschäfts und der Projektplanung. Dies gilt auch für die Implementierung eines Workforce-Management-Systems (WMS), da hier aufgrund der Einführung einer neuen Software und Systems auf unterschiedliche technische Herausforderungen erkannt werden können. Es sind jedoch viele Faktoren vorhanden, die den Verlauf eines Projekts sowohl negativ als auch positiv beeinflussen können. Durch die steigende technische Komplexität von IT-Infrastrukturen aufgrund der Vielzahl an IT-Systemen sind unterschiedliche Gründe für das Scheitern von WMS-Projekten erkennbar. Die Integrationen von Systemen in bestehende Infrastrukturen erfordert eine detaillierte Bestands- und Kompatibilitätsanalyse. Aufgrund dessen können sich mögliche Fehler auf weitere Systeme verteilen und zu erheblichen Risiken mit nicht identifizierbaren Auswirkungen führen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik gescheiterter IT-Projekte ein und erläutert die Bedeutung eines strukturierten Risikomanagements für Workforce-Management-Systeme.
2 Einordnung des Risikomanagements: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung, bei der Risiken definiert, differenziert und der Nutzen eines proaktiven Managements aufgezeigt werden.
3 Risikomanagement in der Praxis: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Prozess des Risikomanagements, von der Identifikation bis hin zur laufenden Steuerung und Überwachung im Projektzyklus.
4 Fazit: Das Fazit resümiert die zentrale Rolle des Risikomanagements für den Projekterfolg und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen und ressourcenorientierten Anwendung bei komplexen Softwareprojekten.
Schlüsselwörter
Risikomanagement, IT-Projekte, Workforce-Management-System, WMS, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikobewältigung, Risikosteuerung, Risikomatrix, Projektmanagement, Software Engineering, Projektbudget, Prozessschritte, Erfolgsfaktoren, Projektanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Durchführung des Risikomanagements bei IT-Projekten, insbesondere bei der Implementierung von Workforce-Management-Systemen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Definition und Einordnung von Risiken, die Identifikation von Risikopotenzialen sowie Methoden zur Bewertung, Bewältigung und dauerhaften Überwachung dieser Risiken.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über Methoden und Werkzeuge zu geben, mit denen ein Risikomanagement konsequent und effizient in WMS-Projekte integriert werden kann, um den Projekterfolg zu sichern.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Darstellung und Anwendung etablierter Management-Standards (wie dem PMI-Ansatz) auf konkrete IT-Projektszenarien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und Differenzierung von Risiken sowie in die detaillierte Beschreibung des praktischen Prozess-Kreislaufs des Risikomanagements.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Risikomanagement, IT-Projektmanagement, WMS-Implementierung, Risikobewertung und den zyklischen Prozess der Risikosteuerung charakterisiert.
Warum wird im Dokument explizit das Beispiel des Workforce-Management-Systems gewählt?
Das WMS dient als praxisnahes Beispiel für ein komplexes IT-Projekt, da hierbei verschiedene Unternehmensprozesse und IT-Infrastrukturen miteinander verknüpft werden, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement stellt.
Welche Bedeutung misst der Autor dem Faktor „Mensch“ im Risikomanagement bei?
Der Autor betont, dass bei mehr als der Hälfte aller Projektrisiken der Mensch die Ursache ist, weshalb Aspekte wie Kommunikation, Führung und die Einbindung der Projektbeteiligten von entscheidender Bedeutung sind.
- Arbeit zitieren
- Denis Peran (Autor:in), 2019, Projekt-Risikomanagement am Beispiel einer Implementierung eines Workforce-Management-Systems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134067