Theoretisches Ergebnis
Bei dieser Versuchsreihe wird nur die Zustellung verändert. Sie kann auch als Schnittiefe betrachtet werden, denn sie gibt an, wie viel vom Radius des Werkstückes abgetragen werden soll. Also lässt sich aus den theoretischen Erkenntnissen entnehmen, dass die Spanungsbreite b in vereinfachter Betrachtung identisch mit der Länge der Hauptschneide sein muss.
Inhaltsverzeichnis
1 Analyse des Zerspanprozesses beim Drehen
1.1 Messwerte
1.2 Diagramm der Schnitt-, Vorschub- und Passivkraft in Abhängigkeit der Spanungsbreite
1.2.1 Theoretisches Ergebnis
1.2.2 Messung
1.2.3 Messwerte
1.2.4 Diagramm
1.2.5 Auswertung der Messergebnisse
1.2.6 Abschlussbetrachtung des Versuchs
1.3 Diagramm der Schnitt-, Vorschub- und Passivkraft in Abhängigkeit der Einstellwinkel κ
1.3.1 Theoretisches Ergebnis
1.3.2 Messung
1.3.3 Meßwerte
1.3.4 Diagramm
1.3.5 Auswertung der Meßergebnisse
1.4 Diagramm der Schnitt-, Vorschub- und Passivkraft in Abhängigkeit der Spanwinkel γ
1.4.1 Theoretisches Ergebnis
1.4.2 Messung
1.4.3 Messwerte
1.4.4 Diagramm
1.4.5 Auswertung der Meßergebnisse
1.4.6 Abschlussbetrachtung
1.5 Diagramm der spez. Schnittkraft in Abhängigkeit der Spanungsdicke
1.5.1 Theoretisches Ergebnis
1.5.2 Messung
1.5.3 Meßwerte
1.5.4 Diagramm
1.5.5 Auswertung der Meßergebnisse
1.5.6 Abschlussbetrachtung
1.6 Diagramm des Mittenrauwerts in Abhängigkeit des Vorschubs
1.6.1 Theoretisches Ergebnis
1.6.2 Messung
1.6.3 Messwerte
1.6.4 Diagramm
1.6.5 Auswertung der Messwerte
1.7 Diagramm des Wirkungsgrades und der Antriebsleistung
1.7.1 Theoretisches Ergebnis
1.7.2 Messung
1.7.3 Messwerte
1.7.4 Diagramm
1.7.5 Auswertung der Meßwerte
1.8 Diagramm der Schnitt-, Vorschub- und Passivkraft in Abhängigkeit der Schnittgeschwindigkeit
1.8.1 Theoretisches Ergebnis
1.8.2 Messung
1.8.3 Messwerte
1.8.4 Diagramm
1.8.5 Auswertung der Messwerte
1.8.6 Abschlussbetrachtung des Versuchs
1.9 Vergleichsmessung zwischen einem alten und neuem Drehmeißel
1.9.1 Theoretisches Ergebnis
1.9.2 Messung
1.9.3 Auswertung der Messung
1.10 Vergleich der theoretischen Schnittkraftwerte mit den gemessenen Daten
1.10.1 Tabellarischer Vergleich
1.10.2 Diagramm
1.10.3 Auswertung
1.11 Vergleich der theoretischen Rauhtiefen aller Messungen
1.11.1 Tabellarischer Vergleich
1.11.2 Diagramm
1.11.3 Auswertung
2 Schnittkraftversuch Bohren
2.1 Messwerte
2.2 Einführung in den Versuch Bohren
2.3 Bohrertypen während der Versuchsdurchführung
2.4 Berechnung der Schnittkraft, spezifischen Schnittkraft, Schnittleistung und Hauptzeit
2.4.1 Berechnung der Schnittkraft Fc
2.4.2 Berechnung der spezifischen Schnittkraft kc
2.4.3 Berechnung der Schnittleistung
2.4.4 Berechnung der Hauptzeit
2.5 Vorschubkräfte der verschiedenen Bohrer
2.6 Vergleich der Bohrer 1 und 2
2.7 Anbohren von Rundungen
2.8 Betrachtung von unterschiedlichen Kühlmethoden
2.9 Vergleiche des Kerndurchschnittes
2.10 Vergleich zwischen Wendelbohrer und Hartmetallbestücktem Wendelbohrer
2.11 Vergleich zwischen Bohren ins Volle und mit Vorbohrung
2.12 Vergleich der Reibahlenoberflächengüte mit dem restlichen Oberflächengüten
3 Schnittkraftversuch Fräsen
3.1 Messwerte
3.2 Ermittlung der Schnittleistung Pc
3.2.1 Stirnfräsen
3.2.2 Umlauffräsen im Gleichlauf
3.2.3 Umlauffräsen im Gegenlauf
3.2.4 Vergleich der Schnittkräfte
3.3 Vergleich der Verfahren
3.3.1 Vergleich der Oberflächengüten
3.3.2 Vergleich des Werkzeugverschleißes
3.3.3 Anforderung an die Werkstückspannung
3.3.4 Anforderungen an die Werkzeugmaschine
3.3.5 Schlußfolgerung für den Einsatz
3.4 Kräftevergleich der unterschiedlichen Fräsverfahren
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dokumentiert die Durchführung und Auswertung von fertigungstechnischen Praktikumsversuchen zu den Verfahren Drehen, Bohren und Fräsen. Das primäre Ziel besteht darin, die physikalischen Zusammenhänge bei der Zerspanung zu untersuchen, indem verschiedene Prozessparameter variiert und deren Einfluss auf Schnittkräfte, Leistungen sowie Werkstückoberflächen analysiert werden.
- Analyse der Zerspanungskräfte beim Drehen in Abhängigkeit von Geometrie und Schnittgeschwindigkeit.
- Untersuchung von Bohrwerkzeugen und deren Vorschubverhalten unter variablen Kühlmethoden.
- Vergleichende Analyse von Fräsverfahren hinsichtlich Schnittkraft und Oberflächengüte.
- Validierung theoretischer Modelle durch praktische Messreihen und Fehlerbetrachtung.
- Bewertung von Werkzeugverschleiß und prozesstechnischen Anforderungen an Maschinen und Einspannungen.
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Theoretisches Ergebnis
Bei dieser Versuchsreihe wird nur die Zustellung verändert. Sie kann auch als Schnittiefe betrachtet werden, denn sie gibt an, wie viel vom Radius des Werkstückes abgetragen werden soll. Also lässt sich aus den theoretischen Erkenntnissen entnehmen, dass die Spanungsbreite b in vereinfachter Betrachtung identisch mit der Länge der Hauptschneide sein muss. [2]
Zusammenfassung der Kapitel
1 Analyse des Zerspanprozesses beim Drehen: Dieses Kapitel untersucht die wirkenden Kräfte beim Drehprozess durch systematische Variationen von Zustellung, Schneidengeometrie und Schnittgeschwindigkeit.
2 Schnittkraftversuch Bohren: Hier werden diverse Bohrertypen hinsichtlich ihrer Vorschubkräfte, Schnittmomente und ihrer Eignung für verschiedene Anwendungsfälle wie Aufbohren oder Reiben geprüft.
3 Schnittkraftversuch Fräsen: Dieses Kapitel vergleicht Stirn-, Gleich- und Gegenlauffräsen bezüglich der resultierenden Schnittkräfte, der erforderlichen Schnittleistung und der resultierenden Oberflächengüte.
Schlüsselwörter
Zerspanprozess, Drehen, Bohren, Fräsen, Schnittkraft, Vorschubkraft, Schnittleistung, Oberflächengüte, Werkzeugverschleiß, Spanungsbreite, Spanungsdicke, Einstellwinkel, Schnittgeschwindigkeit, Fertigungstechnik, Maschinenbau
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die praktische Auswertung von Zerspanungsversuchen in den Fertigungsverfahren Drehen, Bohren und Fräsen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Analyse von Schnittkräften, die Leistungsaufnahme der Maschinen sowie die Qualität der erzielten Werkstückoberflächen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die experimentelle Überprüfung theoretischer Zerspanungsmodelle und die Ableitung von Optimierungsmöglichkeiten für die Prozessführung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden empirische Versuchsreihen an Werkzeugmaschinen durchgeführt, deren Messergebnisse grafisch aufbereitet und mit theoretischen Berechnungsgrundlagen verglichen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert den Einfluss von Parametern wie Spanungsbreite, Einstellwinkeln, Vorschubgeschwindigkeiten und verschiedenen Werkzeugtypen auf den Fertigungsprozess.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zerspanung, Schnittkraft, Drehprozess, Bohrwerkzeuge, Fräsverfahren, Oberflächenrauhheit und Prozessstabilität.
Warum steigen die Kräfte beim Bohren mit der Querschneide an?
Die Querschneide beim Bohren führt aufgrund ihrer Geometrie zu einer erhöhten Materialverdrängung, was eine signifikante Steigerung der erforderlichen Vorschubkräfte zur Folge hat.
Welche Rolle spielt die Kühlung beim Bohren?
Die innere Kühlung ermöglicht einen direkteren Spanabtransport und eine effizientere Temperatursenkung an den Schneiden im Vergleich zur äußeren Kühlung.
Warum ist beim Fräsen die Werkstückeinspannung so kritisch?
Beim Gleichlauffräsen treten hohe Schnittkräfte auf, die bei unzureichender Fixierung zum Verschieben des Werkstücks und zu Rattermarken führen können.
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- Peter Hermann (Author), 2008, Fertigungstechnik: Praktikumsausarbeitung - Drehen / Bohren / Fräsen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113537