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Requirements Engineering in der Softwareentwicklung

Título: Requirements Engineering in der Softwareentwicklung

Tesis (Bachelor) , 2007 , 29 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: BSc Michael Russ (Autor)

Ciencias de la computación - Software
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Requirements Engineering
in der Softwareentwicklung. Zuerst wird ein Überblick gegeben, welche Aufgaben
das Requirements Engineering wahrnimmt, sowie welche Qualitätskriterien beim
Erstellen von Anforderungen an diese gestellt werden sollten. Weiters wird erläutert, welche Gefahren und Risiken drohen, wenn sich dieser Thematik nicht näher angenommen wird. Ferner wird auf die verschiedensten Arten von Modelltechniken eingegangen. Aufgrund der Vielzahl von verschiedenster Modellierungstechniken wird auf ausgewählte Techniken eingegangen. Verstärkt wird jedoch der Punkt des Prüfens von Anforderungen behandelt und hierbei auch die Notwendigkeit der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Aufgabenstellung

1.3 Ziel der Arbeit

2 Der Begriff des Requirements Engineering

2.1 Aufgaben des Requirements Engineering

2.2 Qualitätskriterien für jede einzelne Anforderung

2.3 Folge von unzureichendem Requirements Engineering

2.4 Risiken

3 Modelltechniken

3.1 Datenflussmodelle – Use-Case-Diagramme

3.2 Zustandübergangsmodell

3.3 Entscheidungstabellen

3.4 Entity Relationship Attribute Modell

3.5 Strukturierte Sprache

3.6 Aktivitätsdiagramme

3.7 Klassendiagramme

4 Prüfen von Anforderungen

4.1 Prüftechniken – das Review

4.2 Die Reviewbeteiligten

4.3 Nicht-Funktionale Anforderungen

4.4 Testorientiertes Requirements Management – das V-Modell

4.5 Checklisten für die Testbarkeit

5 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Requirements Engineering (RE) in der Softwareentwicklung, analysiert methodische Ansätze zur Anforderungsspezifikation und beleuchtet die kritische Rolle der Qualitätssicherung sowie der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zur Vermeidung von Projektfehlern.

  • Methoden der Anforderungsermittlung und -modellierung (z.B. Use-Case, Klassendiagramme)
  • Qualitätskriterien zur Bewertung von Anforderungen
  • Risikoanalyse bei unzureichendem Requirements Engineering
  • Praktische Prüftechniken und Review-Verfahren für Softwareanforderungen
  • Integration von Testprozessen mittels V-Modell

Auszug aus dem Buch

3.1 Datenflussmodelle – Use-Case-Diagramme

Aufgabe des Use-Case-Diagrammes ist es, eine grobe Ordnung in die zum Teil sehr detaillierten textlichen bzw. grafischen Anforderungen zu bringen. Das Use-Case-Diagramm soll uns einen Überblick verschaffen, was die zu entwickelnde Software eigentlich im Wesentlichen können muss. Es werden wichtige Funktionen der Software zueinander in Beziehung gesetzt. Die technische Implementierung spielt bei dieser Darstellungsform keine Rolle. Es geht um das „Was“, nicht um das „Wie“. Das Use-Case-Diagramm ist ein recht einfacher Diagrammtyp, der sehr anschaulich ist. Er kann auch zu Verwirrungen führen, wenn zu viele Funktionen, die in Beziehung stehen, grafisch dargestellt werden.

Wie in Abbildung 3 zu sehen ist, besteht ein solches Diagramm aus zwei Ebenen: dem Akteur – hier z.B.: der Kunde und dem System mit seinen Funktionen die in Ellipsen dargestellt werden. Die Funktionen befinden sich im System, hier der Online-Shop, während der Akteur außerhalb davon dargestellt wird.

Eine Abwandlung vom Use-Case-Diagramm ist die textuelle Beschreibung eines Use-Cases. Hier wird einfach ein Standardszenario textuell beschrieben und bei Abweichungen so genannte Alternativszenarien darstellten, die dann zum Standardszenario verlinkt werden. Tabelle 1 stellt hierbei ein einfaches Beispiel dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die Aufgabenstellung sowie die Zielsetzung dieser Arbeit im Kontext der Softwareentwicklung.

2 Der Begriff des Requirements Engineering: Definiert die Grundlagen des Requirements Engineering, stellt Qualitätskriterien vor und erläutert die Folgen mangelhafter Prozesse sowie bestehende Projektrisiken.

3 Modelltechniken: Gibt einen Überblick über verschiedene Modellierungssprachen wie Use-Case-Diagramme, Zustandsübergangsmodelle, Entscheidungstabellen und Klassendiagramme zur systematischen Anforderungsbeschreibung.

4 Prüfen von Anforderungen: Behandelt den Prozess der Qualitätssicherung durch verschiedene Review-Techniken, die Einbindung der Beteiligten, den Umgang mit nicht-funktionalen Anforderungen sowie die Bedeutung des V-Modells für die Testbarkeit.

5 Schlussfolgerung: Fasst die Wichtigkeit der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit und des konsequenten Anforderungsmanagements für den Projekterfolg zusammen.

Schlüsselwörter

Requirements Engineering, Softwareentwicklung, Modelltechniken, Qualitätskriterien, Use-Case-Diagramm, Anforderungsanalyse, Review-Verfahren, V-Modell, Testbarkeit, Softwaretest, Lastenheft, Pflichtenheft, Projektmanagement, Prozessqualität, Stakeholder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Bereich des Requirements Engineering (RE) und dessen unverzichtbarer Rolle bei der Entwicklung qualitativ hochwertiger Softwaresysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Methoden zur Erstellung von Anforderungen, die Definition von Qualitätskriterien, Risiken bei mangelhafter Umsetzung sowie Verfahren zur systematischen Prüfung von Anforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Übersicht über gängige Modelltechniken zu geben, die Bedeutung der Anforderungsqualität darzulegen und den Entstehungsprozess sowie die Rolle des Softwaretests zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Aufbereitung von Modellen und Prüfmethoden des Requirements Engineering.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von RE, die Vorstellung konkreter Modelltechniken (z.B. Use-Case, Klassendiagramme) und die detaillierte Beschreibung von Prüf- und Review-Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Requirements Engineering, Softwareentwicklung, Modelltechniken, Qualitätskriterien, Testbarkeit und Review-Verfahren.

Wie unterscheiden sich die im Text erwähnten Modelltechniken?

Die Techniken unterscheiden sich in ihrem Fokus: Während Use-Case-Diagramme das „Was“ (die Funktionalität) beschreiben, dienen Klassendiagramme der strukturellen Modellierung und Entscheidungstabellen der präzisen Abbildung komplexer Bedingungen.

Welche Bedeutung kommt dem Review-Verfahren zu?

Das Review ist das wichtigste manuelle Mittel zur frühzeitigen Fehlererkennung, um kostspielige Mängel in späteren Entwicklungsphasen zu vermeiden.

Warum ist das V-Modell für das RE relevant?

Das V-Modell veranschaulicht die enge Kopplung zwischen Anforderungsermittlung und Testplanung, wodurch sichergestellt wird, dass bereits bei der Spezifikation an die spätere Testbarkeit gedacht wird.

Was ist das Hauptrisiko bei "unzureichendem Requirements Engineering"?

Das Hauptrisiko besteht darin, dass Projekte aufgrund unvollständiger Anforderungen oder Fehlinterpretationen entweder abgebrochen werden müssen oder erst mit erheblicher Verzögerung und Budgetüberschreitung fertiggestellt werden können.

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Detalles

Título
Requirements Engineering in der Softwareentwicklung
Universidad
Campus02 University of Applied Sciences Graz
Curso
Computer Aided Innovation
Calificación
1
Autor
BSc Michael Russ (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
29
No. de catálogo
V113976
ISBN (Ebook)
9783640138289
ISBN (Libro)
9783640138470
Idioma
Alemán
Etiqueta
Requirements Engineering Softwareentwicklung Computer Aided Innovation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
BSc Michael Russ (Autor), 2007, Requirements Engineering in der Softwareentwicklung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113976
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