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Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen

Titel: Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nicole Matla (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit den privaten und gemeinnützigen Trägern der sozialen Arbeit - der Nonprofit-Organisation.
Zu Beginn findet eine Begriffsbestimmung nach besonderen Kriterien statt. Daraufhin wird das Verhältnis von Markt, Staat und dem dritten Sektor beschrieben. Anschließend die Bedeutung vom dritten Sektor skizziert. Darauffolgend werden die Rechtsformen geschildert. Anschließend werden die Finanzierungsmöglichkeiten einer Nonprofit-Organisation dargestellt. Diese werden im Anschluss mittels eines Beispiels aus der Praxis verdeutlicht. Dabei handelt es sich um die finanzielle Darstellung der Caritas in Deutschland.

Zum Sozialwesen in Deutschland gehören eine Vielzahl von sozialen Organisationen, deren allgemeine Aufgabe es ist Menschen jeden Alters in Entwicklungsfragen oder in Notsituationen zu unterstützen. Diese Hilfe kann sich in Geld-, Sach-, oder Dienstleistungen äußern. Die Arbeitsfelder in diesem Bereich sind sehr verschieden z.B. Altenpflege, Arbeit mit Menschen mit Behinderung, Jugendhilfe, Obdachlosenhilfe usw.

Vor diesem Hintergrund ist die Beschäftigung mit dem Thema Finanzierungsmöglichkeiten in der sozialen Arbeit elementar bedeutsam, um Entscheidungen des Trägers bzw. Arbeitsgebers aus organisatorischer und unternehmensführender Sicht zu verstehen. Darüber hinaus den Umgang mit diversen Ressourcen und Betriebsmitteln, wie Budget, Personal und Ausstattung nachvollziehen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen von Nonprofit Organisationen

2.1. Begriffsbestimmung durch Kriterien

2.2. Dritter Sektor

2.3. Rechtsformen

3 Finanzierung in Nonprofit Organisationen

3.1. Einnahmen durch Private

3.2. Einnahmen durch Unternehmen

3.3. Einnahmen durch öffentliche Hand

4 Praxistransfer

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die grundlegenden Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen im Bereich der Sozialen Arbeit zu analysieren, um das ökonomische Verständnis für die operative Steuerung dieser Einrichtungen zu vertiefen. Dabei steht insbesondere die Forschungsfrage im Fokus, wie sich die unterschiedlichen Finanzierungsquellen von privaten und öffentlichen Akteuren auf die Organisationen auswirken und wie diese in der Praxis, beispielhaft dargestellt am Caritasverband, umgesetzt werden.

  • Grundlagen und Definitionen von Nonprofit-Organisationen
  • Abgrenzung des Dritten Sektors von Markt und Staat
  • Analyse diverser Finanzierungsformen (private Zuwendungen, Unternehmenskooperationen, öffentliche Mittel)
  • Transfer der theoretischen Konzepte in die Praxis am Beispiel der Caritas

Auszug aus dem Buch

3 Finanzierung in Nonprofit Organisationen

In einem betrieblichen Unternehmen versteht man Finanzierung als Beschaffung und Rückzahlung von Kapital. Nonprofit Organisationen unterscheiden sich in der Finanzierung stark von gewinnorientierten Unternehmen. Neben der Kapitalbeschaffung zählt vor allem die Kapitalverwendung und die Mission. Häufig werden Finanzierungsaufgaben in kleineren Nonprofit Organisationen als notwendiges Übel aufgefasst. Finanzielle Aufgaben sind den inhaltlichen Funktionen nachgestellt. Diese werden in der Regel von Geschäftsführern persönlich übernommen. Der Mittelzufluss kann abhängig von der Finanzierungsquelle diskontinuierlich verlaufen, z.B. bei Spenden und öffentlichen Subventionen. Einkünfte sind schwer zu planen, das hat zur Folge, dass eine genaue Finanzplanung erschwert ist. Des Weiteren sind manche Organisationen bei der Aufbringung von Finanzmitteln abhängig von dominanten Financiers. Damit sind vor allem diejenigen gemeint, die durch öffentliche Gelder finanziert werden z.B. im Gesundheitsbereich. Eine Einschränkung der staatlichen Ausgaben kann Probleme bei der Aufrechterhaltung des Leistungsangebotes zur Folge haben. Ebenso hat eine hohe Identifikation mit den inhaltlichen Aufgaben der Organisation Konsequenzen für das Finanzierungsmanagement. So können bei Investitionen Rentabilitätsüberlegungen in den Hintergrund geraten.

Eine klassische Unterscheidung zwischen Innenfinanzierung und Außenfinanzierung sowie Eigen- und Fremdfinanzierung kann einen Nonprofit Organisation nicht durchgängig aufrecht erhalten. Es werden Finanzierungquellen gegliedert nach Eigenkapital/ Quasi Eigenkapital und Fremdkapital. Unter dem Begriff Quasi Eigenkapital versteht man, das Kapital, das weder dem Eigen- noch dem Fremdkapital eindeutig zugeordnet werden kann. Es wird Kapital unbefristet der Organisation überlassen, dabei besteht kein Rückzahlungsanspruch. Es bringt auch kein Gewinnbeteiligungsrecht und keine Verlustbeteiligungsverpflichtung mit sich. Das Fremdkapital entsteht aus der Fremdfinanzierung über den Geld- und Kapitalmarkt, z.B. Bankkredite. Im Eigenkapital wird unterschieden zwischen, missionsbasierten Einnahmen wie z.B. Leistungsentgelt für Leistungen, Mitgliedsbeiträgen oder Spenden. Einnahmen die nicht missionsbasiert sind, sind kommerzielle Einnahmen, die auf dem Markt erzielt wurden und zur Querfinanzierung missionsrelevanter Aufgaben dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Sozialwesen in Deutschland ein, definiert die Rolle sozialer Organisationen als Träger und begründet die Relevanz der Untersuchung von Finanzierungsstrukturen in der Sozialen Arbeit.

2 Grundlagen von Nonprofit Organisationen: Hier werden Nonprofit-Organisationen begrifflich durch Merkmale wie formale Organisation, Freiwilligkeit und Gemeinnützigkeit definiert, der Dritte Sektor kontextualisiert sowie die in Deutschland relevanten Rechtsformen skizziert.

3 Finanzierung in Nonprofit Organisationen: Dieses Kapitel erläutert die spezifischen Herausforderungen und Quellen der Finanzierung, wobei zwischen Einnahmen von Privaten, Unternehmen und der öffentlichen Hand sowie verschiedenen Finanzierungslogiken unterschieden wird.

4 Praxistransfer: Dieser Abschnitt überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf den Caritasverband und analysiert dessen spezifische Finanzierungsstruktur in der praktischen Wohlfahrtspflege.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Untersuchungsergebnisse zusammen und betont die Bedeutung ökonomischer Kompetenzen für Fachkräfte in der Sozialwirtschaft für eine effektive Finanzplanung.

Schlüsselwörter

Nonprofit-Organisation, Finanzierung, Sozialwesen, Dritter Sektor, Gemeinnützigkeit, Sozialwirtschaft, Fundraising, Caritas, Mittelbeschaffung, Rechtsformen, Leistungsentgelt, Öffentliche Hand, Sozialgesetzgebung, Träger, Sozialmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen im Kontext der Sozialen Arbeit in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Bedeutung des Dritten Sektors, die verschiedenen Rechtsformen von Organisationen sowie eine detaillierte Betrachtung privater und öffentlicher Finanzierungsströme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Finanzierungsstrukturen zu schaffen, damit Fachkräfte in der Sozialwirtschaft Entscheidungen in ihren Einrichtungen nachvollziehen und Verhandlungen effektiv führen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Transfer der theoretischen Konzepte in die Praxis, beispielhaft illustriert durch eine Untersuchung der Finanzierung des Deutschen Caritasverbandes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Dritten Sektors und seiner Rechtsformen sowie eine systematische Darstellung von Finanzierungsquellen wie Spenden, Sponsoring, Leistungsentgelten und öffentlichen Zuschüssen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nonprofit-Organisation, Finanzierung, Sozialwirtschaft, Dritter Sektor, Gemeinnützigkeit, Fundraising und soziale Dienstleistungen.

Warum spielt das Thema Fundraising eine zentrale Rolle?

Fundraising ist für Nonprofit-Organisationen essenziell, da es eine Strategie zur systematischen Einwerbung benötigter Ressourcen darstellt, um die missionsrelevanten Aufgaben unabhängig von rein staatlichen Mitteln zu finanzieren.

Wie unterscheidet sich die Caritas in ihrer Finanzierung von anderen Organisationen?

Die Caritas finanziert sich durch einen Mix aus staatlichen Leistungsentgelten, öffentlichen Zuschüssen, Spenden, Eigenmitteln und Erträgen, was eine große Komplexität in der Finanzstrategie erfordert.

Was bedeutet der Begriff "Quasi Eigenkapital" im Text?

Quasi Eigenkapital bezeichnet Finanzmittel, die der Organisation unbefristet zur Verfügung gestellt werden, ohne dass ein Rückzahlungsanspruch oder ein Gewinnbeteiligungsrecht seitens der Geldgeber besteht.

Welche Bedeutung hat die Gemeinnützigkeit für die Finanzierung?

Die Gemeinnützigkeit ist oft die Voraussetzung für steuerliche Begünstigungen und ermöglicht den Zugang zu bestimmten Fördergeldern, setzt aber gleichzeitig Grenzen bei der Verwendung und Ausschüttung von Gewinnen.

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Details

Titel
Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Veranstaltung
Finanzierung und Sozialmarketing
Note
1,3
Autor
Nicole Matla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1140885
ISBN (eBook)
9783346519580
ISBN (Buch)
9783346519597
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Arbeit Finanzierung und Sozialmarketing Rechtsformen Innenfinanzierung und Außenfinanzierung Finanzierungquellen Leistungsentgelte Caritas Leistungsträger Sponsoring Fundraising Leistungsverträge Kinder- und Jugendhilfe Markt dritter Sektor Staat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Matla (Autor:in), 2021, Finanzierungsmöglichkeiten von Nonprofit-Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140885
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Leseprobe aus  17  Seiten
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