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Suchtprävention für die Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene

Title: Suchtprävention für die Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene

Examination Thesis , 2007 , 92 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Simon Eickhoff (Author)

Pedagogy - General
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In der heutigen Zeit, in der die Medien nahezu täglich vom problematischen Ausmaß des Umgangs Jugendlicher mit Drogen berichten („Flate-Rate-Trinken“, „die Seuche Cannabis“ usw.), erfährt das Thema Suchtprävention eine hohe Aufmerksamkeit. Einen Schwerpunkt meiner Aufgabe in dieser Arbeit sehe ich darin, vorhandene, theoretische Konzepte der Suchtprävention sowie deren Umsetzung in der Schule sowie eventuell ungenutzte Potentiale nä-her zu beleuchten. Um ein für das Verständnis der Arbeit notwendiges Grundwissen herzustellen werde ich eingangs auf wesentliche Begrifflichkeiten zum Thema eingehen. In einem zweiten Teil werde ich basierend auf statistischen Daten, Trends sowie das aktuelle Drogenkonsumverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener darstellen. Anschließend werde ich mich mit der Sucht- und Drogenpolitik Deutschlands auseinandersetzen und unter anderem auf die Effektivität derzeitiger Präventionspolitik und deren möglichen Potentiale eingehen.

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Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Begriffserklärungen

2.1 Gesundheit

2.2 Drogen

2.3 Sucht/Abhängigkeit

2.4 Prävention

3. Epidemiologie – Aktuelle Erkenntnisse über jugendliches Drogenverhalten (Stand 2004)

3.1 Tabak/Rauchen

3.1.2 Soziale Einflüsse auf Rauchen und Nichtrauchen

3.1.3 Motive des Rauchens

3.1.4 Bereitschaft mit dem Rauchen aufzuhören

3.2 Alkohol

3.2.1 Beliebtheit einzelner alkoholischer Getränke

3.2.2 Regelmäßiger Alkoholkonsum

3.2.3 Alkoholrauscherfahrungen

3.2.4 Gelegenheiten und Motive des Alkoholkonsums

3.3 Illegale Drogen (Schwerpunkt Cannabis)

3.3.1 Entwicklung des Drogenkonsums

3.3.2 Informiertheit über illegale Drogen

3.3.3 Einfluss der Freundeskreise auf den Drogenkonsum

3.3.4 Einstellung der Jugendlichen zum Drogengebrauch

3.3.5 Motive für oder gegen den Konsum illegaler Drogen

3.4 Zusammenfassung

4. Sucht- und Drogenpolitik in Deutschland

4.1 Geschichte der Drogen- und Suchtprävention

4.2 Funktionen der Prävention für die Politik

4.3 Potentiale gegenwärtiger Präventionspolitik

4.4 Unterscheidung zwischen illegalen und legalen Substanzen

4.5 Wie effektiv kann Suchtprävention sein

4.5.1 Schulische Programme

4.5.2 Außerschulische Programme und Strategien

4.6 Bewahren oder Hilfestellungen geben?

4.6.1 Rauscherfahrungen in früheren Kulturen

4.6.2 Entwicklung einer Genusskultur

4.6.3 Ziele moderner Suchtprävention

5. Suchtprävention in der Schule

5.1 Traditionelle Konzepte der Suchtprävention

5.1.1 Konzept der Abschreckung

5.1.2 Konzept der Aufklärung

5.1.3 Konzept der affektiven Erziehung

5.1.4 Alternativen-Modell

5.2 Psychosoziale (innovative) Konzepte

5.2.1 Konzept der psychologischen Immunisierung

5.2.3 Ansatz der Standfestigkeit gegen soziale Beeinflussung

5.2.4 Konzept des Trainings von sozialen und personalen Bewältigungsfertigkeiten

5.3 Das Ursachendreieck

5.4 Suchtentstehung in der Schule

5.5 Ebenen schulischer Suchtprävention

5.5.1 Personenorientierte Ebene

5.5.2 Strukturorientierte Ebene (Schule)

5.5.3 Drogenkundlicher Unterricht

5.6 Suchtprävention im Musikunterricht

5.6.1 Schülerbandprojekt

5.7 Geschlechterspezifische Suchtprävention

5.7.1 Notwendigkeit geschlechterspezifischer Suchtprävention

5.7.2 Das geschlechterspezifische Programm „Stark im Leben“

5.8 Schulische Suchtpräventionsprogramme

5.8.1 Wettbewerb: Be Smart-Don`t Start

5.8.2 Programm ALF (Allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten)

5.8.3 Bekifft in der Schule

5.8.4 Das Programm „Bass“

5.9 Suchtprävention an Oldenburger Schulen

5.9.1 Die Beratungsstelle Rose 12

5.9.2 Die Agentur Prevent

5.9.3 Die Suchtberatungsstelle der Diakonie

5.9.4 Polizei Oldenburg

5.9.5 Jugendamt Oldenburg

5.10 Zusammenfassung

6. Ausblick: Akzeptierende Drogenarbeit

6.1 Mündige Gebrauchskompetenz

6.2 Kritik an aktuellen suchtpräventiven Konzepten

6.3 Akzeptanzorientierte Suchtprävention

6.3.1 Das Konzept „Risflecting“

7. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht theoretische Konzepte der Suchtprävention sowie deren praktische Umsetzung an Schulen, insbesondere unter Berücksichtigung geschlechterspezifischer Ansätze und aktueller Präventionsprogramme. Ziel ist es, die Effektivität bestehender Maßnahmen kritisch zu beleuchten und Potentiale für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Drogen aufzuzeigen.

  • Analyse des aktuellen Drogenkonsumverhaltens von Jugendlichen
  • Bewertung schulischer Präventionskonzepte (traditionell vs. innovativ)
  • Untersuchung der Sucht- und Drogenpolitik in Deutschland
  • Darstellung regionaler Suchtpräventionsangebote (Beispiel Oldenburg)
  • Diskussion akzeptanzorientierter Ansätze und Rauschpädagogik

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Konzept der Abschreckung

Dieses Konzept beruht auf der möglichst plakativen Darstellung der negativen Folgen gesundheitsriskanten Verhaltens, um damit Furcht, Angst und Schuldgefühle zu erzeugen. Unter Anderem werden dabei als Methode schockierende Filme über Raucherbeine und Lungentumore gezeigt (vgl. Hesse 1993, S.82).

Diese Maßnahme ist jedoch seit langem aufgrund ihrer unproduktiven oder sogar kontraproduktiven Effekte umstritten. Zwar bewirken die abschreckenden Inhalte dieses Konzeptes eine kurzfristige emotionale Betroffenheit, die aber auf lange Sicht wenig Aussicht auf Erfolg hat (vgl. Nordlohne 1992, S.217). „Wissen und Information, Schreckensbilder und Szenarien bleiben so lange äußerlich, verhaltensneutral und gegebenenfalls sogar kontraproduktiv, wie es nicht gelingt, sie in einen subjektiv bedeutsamen Lebenszusammenhang eines einzelnen Individuums zu bringen, wenn ihnen von diesem nicht für die eigene Gesundheit und die eigene Identität existentielle Bedeutung zugeschrieben werden.“ (Scholz 2001, S.20)

Der kontraproduktive Effekt kann sich durch eine eventuelle Abwehrreaktion einstellen, in der sich die Schüler z.B. über die dargestellte Situation lächerlich machen und sich in einer daraus resultierenden Oppositionshaltung sogar einer verstärkten Gesundheitsgefährdung aussetzen (vgl. Scholz 2001, S.21).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Hausarbeit thematisiert die Suchtprävention für Jugendliche mit Schwerpunkt auf Haupt- und Realschulen und beleuchtet theoretische Konzepte sowie deren Umsetzung.

2.Begriffserklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Gesundheit, Drogen, Sucht/Abhängigkeit und Prävention als Grundlage für die Arbeit.

3. Epidemiologie – Aktuelle Erkenntnisse über jugendliches Drogenverhalten (Stand 2004): Statistische Darstellung des Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsums bei Jugendlichen sowie Motive und soziale Einflüsse.

4. Sucht- und Drogenpolitik in Deutschland: Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Drogenpolitik und der Effektivität präventiver Maßnahmen.

5. Suchtprävention in der Schule: Analyse verschiedener schulischer Präventionsmodelle, von traditionellen bis hin zu innovativen Konzepten und deren Bedeutung.

6. Ausblick: Akzeptierende Drogenarbeit: Vorstellung zukunftsorientierter Ansätze wie der akzeptanzorientierten Suchtprävention und des Risflecting-Modells.

7. Schlusswort: Fazit zur Wirksamkeit der bisherigen Präventionsarbeit und Plädoyer für einen kompetenzorientierten Umgang mit Drogen.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Drogenkonsum, Jugendliche, Lebenskompetenz, Schule, Cannabis, Alkohol, Tabak, Aufklärung, Abschreckung, akzeptanzorientierte Drogenarbeit, Risflecting, Suchtpolitik, Präventionsprogramme, Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Konzepte der Suchtprävention, insbesondere im schulischen Umfeld, und hinterfragt deren Wirksamkeit vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Drogenkonsumverhalten Jugendlicher, die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen, die Rolle der Politik sowie verschiedene methodische Ansätze wie Abschreckung oder Kompetenztraining.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, vorhandene theoretische Konzepte der Suchtprävention kritisch zu evaluieren und aufzuzeigen, wie schulische Arbeit zur Förderung einer gesunden Lebensführung beitragen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse statistischer Daten (BZGA) sowie der Auswertung von Konzeptstudien und Interviews mit Institutionen der Suchthilfe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Sucht- und Drogenpolitik, verschiedenen Modellen schulischer Prävention, dem Einfluss der Schule auf Suchtentstehung und der Vorstellung konkreter Präventionsprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Suchtprävention, Lebenskompetenz, schulische Intervention, Drogenpolitik, Risflecting und akzeptanzorientierte Drogenarbeit.

Wie unterscheidet sich das Konzept "Risflecting" von klassischen Ansätzen?

Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen, die primär auf Abschreckung oder strikte Abstinenz setzen, begreift Risflecting Risiko als menschliche Entwicklungssehnsucht und setzt auf Kommunikation und Vorbereitung.

Warum wird die Wirksamkeit von Abschreckung heute kritisch gesehen?

Studien belegen, dass Schockbilder oder reine Verbote oft kontraproduktiv wirken, da sie keine emotionale oder lebensweltliche Verankerung beim Schüler finden und Abwehrreaktionen auslösen können.

Welche Rolle spielen regionale Institutionen in Oldenburg?

Institutionen wie Rose 12, die Agentur Prevent oder das Jugendamt ergänzen die schulische Arbeit durch spezifische Projekte, wobei sich die Ansätze stark zwischen lebensweltorientierter Beratung und strafrechtlicher Prävention unterscheiden.

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Details

Title
Suchtprävention für die Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Grade
1.0
Author
Simon Eickhoff (Author)
Publication Year
2007
Pages
92
Catalog Number
V114105
ISBN (eBook)
9783640144891
ISBN (Book)
9783640146086
Language
German
Tags
Suchtprävention Zielgruppen Jugendliche Erwachsene
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Eickhoff (Author), 2007, Suchtprävention für die Zielgruppen Jugendliche und junge Erwachsene, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114105
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