Lexik des Quechua und Quechuismen im Spanischen in Peru. Einfluss und Entstehung des Sprachkontakts


Seminararbeit, 2021

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Externe Sprachgeschichte – Die Entstehung des Sprachkontakts

3. Lexik des Quechua – Morphologische und semantische Eigenschaften

4. Quechuismen im Spanischen
Lokale und regionale Quechuismen
Nationale Quechuismen
Überregionale und pankontinentale Quechuismen

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Spanisch ist laut Ethnologue mit rund 543 Millionen die Sprache mit den viertmeisten L1- und L2-Sprechern weltweit1. Durch ihre Plurizentrik weist sie die diversesten Merkmalsausprägungen auf, welche vor allem auf die verschiedenen in Folge der Kolonialisierung entstandenen Sprachkontakte zurückzuführen sind. So kann neben phonetischen, morphosyntaktischen und vielen anderen linguistischen Unterschieden beispielsweise die Situation aufkommen, dass zwei SprecherInnen mit Spanisch als Muttersprache einen jeweils anderen Signifikanten für ein und dasselbe Signifikat verwenden. Neben dieser Synonymie gibt es noch einige weitere Phänomene, die den spanischen Wortschatz in seiner Gesamtheit erweitern und in erster Linie durch intensiven Sprachkontakt entstanden sind.

Exemplarisch hierfür soll die Lexik des Spanischen in Peru Gegenstand dieser Seminararbeit sein. Dabei soll die Frage, inwieweit der Sprachkontakt mit dem Quechua den regionalen Wortschatz beeinflusst hat, im Zentrum des Interesses stehen.

Zur kulturhistorischen Einordnung wird ein Überblick über den Ursprung und die Entstehung des Sprachkontakts im Rahmen der externen Sprachgeschichte gegeben. Ziel ist es, ein historisches und kulturelles Vorstellungsvermögen für das zu bearbeitende Thema zu entwickeln. Im Folgenden soll dann auf morphologische und lexikalische Eigenschaften des Quechua eingegangen werden, ehe im vierten Kapitel das Hauptaugenmerk auf den lexikalischen Besonderheiten des peruanischen Spanisch liegt. Der kontrastive Kontext zum europäischen Spanisch sowie anderen benachbarten Regionalstandards soll diese verdeutlichen.

Schlussendlich soll ein Überblick über die Auswirkungen des Quechua für die Region entstehen, der auch Rückschlüsse auf die Bedeutung der Lexik für Regiolekte des Spanischen insgesamt zulässt.

1Artikel “What are the top 200 most spoken languages? “ = o.A. (2021): Ethnologue.com (s. Literaturverzeichnis).

2. Externe Sprachgeschichte – Die Entstehung des Sprachkontakts

Um den Sprachkontakt zwischen dem Spanischen und dem Quechua besser verstehen zu können, soll durch dieses Kapitel zunächst ein Überblick über den Ursprung und die Entstehung dieses Kontakts geschaffen werden.

Bereits vor der spanischen Kolonialherrschaft entstanden weit ausgedehnte indianische Herrschaftsgebiete in ganz Mittel- und Südamerika. Diese Hochkulturen waren zum einen die Azteken und Mayas im heutigen Mexiko, Guatemala und Honduras, und zum anderen das Reich der Inka, welches zu Beginn des 16. Jahrhunderts mit einer partiellen Erstreckung über die Andengebiete Ecuadors, Perus, Boliviens und Chiles das Größte der drei Gebiete bildete (vgl. Noll 2019: 88–93). Demnach ist nur die Inka-Kultur relevant für die Betrachtung.

Innerhalb des Inka-Reichs waren viele unterschiedliche Stämme beheimatet, die alle ihre eigenen Sprachen hatten. Durch die von der Hauptstadt Cusco ausgehende Expansion und die Vielzahl der teils heute noch existierenden indigenen Sprachen musste die Verständigung innerhalb dieses Territoriums optimiert werden, sodass Quechua schließlich zu einer Art Amtssprache heranwuchs: Es übernahm die Funktionen einer Verwaltungs- und Handelssprache (vgl. Noll 2019: 92).

Die spanische Eroberung der Hochkulturen in Mittel- und Südamerika fand nach der Entdeckung der Karibik genau in dieser Richtung von Nord nach Süd in drei Etappen statt. Damit wurden die Andengebiete zuletzt eingenommen (vgl. Noll 2019: 77). Bereits vor Francisco Pizarro, dem Konquistador des Inka-Reichs ab 1531, berichteten neben Kolumbus auch diverse portugiesische Seefahrer, dass es vor allem in Gebieten des heutigen Perus reichlich Gold, andere (Boden-)Schätze sowie Lasttiere wie Lamas oder auch Boote mit Segeln und Rudern gegeben haben soll (vgl. Hahn 2011: 217).

Nach zuvor freundlichem Erstkontakt mit der indigenen Bevölkerung folgte auf die königliche Erlaubnis zur Eroberung die Gefangennahme einiger Indianer, um ihnen Spanisch beizubringen und sie anschließend als Dolmetscher zwischen den beiden Sprechergruppen einsetzen zu können (vgl. Henk 2016: 51). Dies stellte den ersten Schritt zum Sprachkontakt zwischen Spanisch und Quechua dar. Nachdem die Eroberung des Inka-Reichs mit der Gefangenahme und der Ermordung des damaligen Herrschers Atahualpa im Jahre 1533 endete, besteht dieser Kontakt zwischen den beiden Sprachen mittlerweile seit nunmehr fast fünf Jahrhunderten.

Das autochthone Quechua ist auch heute noch eine weit verbreitete Sprache im Andenraum: Neben dem Status als Amtssprache in Peru, Ecuador und Bolivien soll es schätzungsweise immer noch mehr als sieben Millionen SprecherInnen in diesen Ländern sowie Argentinien, Kolumbien, Chile und Brasilien geben. Damit zeichnet sich ab, dass das Zentrum dieses Sprachkontakts in und um Peru zu verorten ist. Zwar weichen andere Schätzungen teilweise von der erwähnten, v.a. auf Volkszählungen basierten Annahme ab, jedoch kann man aus allen Zahlen schlussfolgern, dass das Quechua komparativ hinter dem Spanischen und dem Portugiesischen die meisten Sprecher in Südamerika und damit auch die meisten Sprecher einer indigenen Sprache auf diesem Kontinent stellt. Besonders dieser Fakt ist eine Parallele zu jener Epoche im 16. Jahrhundert, in welcher der Sprachkontakt begann: Neben den weiteren autochthonen Sprachen in Südamerika, von denen heute immer noch rund 500 existieren sollen, fungierte das Quechua schon zu dieser Zeit als sog. lengua general, eine wie eingehend erwähnt überregional verbreitete und vorherrschende Verwaltungs- und Handelssprache (vgl. Noll 2013: 30). Somit konnte sich das Prestige der indigenen Sprache bis heute auf einem ähnlichen Niveau halten. Im folgenden Abschnitt soll nun erläutert werden, was nach dem Abschluss der spanischen Eroberung geschah und wie sich diese Parallele bezüglich der immer noch bestehenden sprachlichen Relevanz in diesem seit jeher mehrsprachigem Gebiet aufrechterhalten konnte.

Nach der Gefangennahme von Atahualpa im Zuge der Batalla de Cajamarca 1532 und dem anschließenden Tod des Oberhaupts konnte das requerimiento, die Aufforderung der Spanier an die indigene Bevölkerung zur Unterwerfung und Akzeptanz der Christianisierung, final durchgesetzt werden. Es folgte 1533 lediglich die Batalla del Cusco, aus der die spanischen Conquistadores schließlich ebenso siegreich hervorgingen und die Inka-Hauptstadt damit abgesetzt war. Keine zwei Jahre später, am 5. Januar 1535, gründete Pizarro die neue Hauptstadt zu Ehren seiner Financiers unter dem Namen Ciudad de los Reyes, die heute die peruanische Hauptstadt Lima ist. Schnell folgten in ganz Südamerika weitere signifikante Gründungen wie beispielsweise schon ein Jahr zuvor Quito oder La Paz im Jahre 1548.

Die Verwaltung der eroberten Gebiete gliederte sich zunächst in zwei virreinatos:

Das Vizekönigreich Neuspanien (v.a. Mittelamerika) ab 1513 sowie das Vizekönigreich Peru ab ca. 1542. Im 18. Jahrhundert folgten Umstrukturierungen dieser aufgrund von weiteren Eroberungen auf dem Kontinent. So kamen von Norden nach Süden neben den beiden existenten Vizekönigreichen noch Neugranada (um 1718) und später La Plata (ab 1776) hinzu. Bezüglich der Verwaltung setzte die spanische Krone auf das Prinzip der hidalguía und der limpieza de sangre, was bedeutet, dass diejenigen, die die Ämter der Vizekönige, Gouverneure etc. bekleideten, lediglich aus der spanischen Oberschicht stammten.

Entgegen der folglich plausibleren Annahme, dass die Verwendung der spanischen Sprache im Vordergrund gestanden hätte, verlief die Hispanisierung der Kolonien sprachpolitisch eher leger. Grundsätzlich lässt sie sich in vier Säulen oder Grundpfeiler gliedern, auf die sie sich stützte: Institutionalisierung, Bildung, Missionierung und Mestizisierung. Demnach wurde die spanische Struktur in Form von Justiz- und Verwaltungsbehörden aufgebaut und etabliert. Darüber hinaus wurden Schulen gegründet. Die Besonderheit des Bildungssystems lag darin, dass auch Kinder der indigenen Bevölkerung diese besuchen konnten, in denen alle unabhängig von ihrer Ethnie in Spanisch, Latein und sogar den lenguas generales unterrichtet wurden. Dadurch entstand für die neuen Generationen eine Dynamik des Bilingualismus, was vermuten lässt, dass die Eroberer nur den Erfolg der gegenseitigen Verständlichkeit an sich und nicht das alleinige Verwenden der eigenen Sprache verfolgten. Über der Situation an den Schulen hinaus wurden Universitäten gegründet, von denen nach Santo Domingo die zweite 1551 im heutigen Lima errichtet wurde. In dieser wurde unter anderem ein Lehrstuhl für Quechua eingerichtet.

Konträr zu der inkonsequenten Sprachpolitik schien die Christianisierung im Vordergrund zu stehen: Damit das Christentum auch die einheimische Bevölkerung erreichte, sollten die Priester die lenguas generales lernen, um Predigten auch auf diesen Sprachen halten zu können. Dieses Beispiel zeigt die Prioritäten der Absichten sehr deutlich: Lieber wurde die Religion in eine fremde Sprache übersetzt, als der eigenen treu zu bleiben und das Inka-Volk im doppelten Sinne unter Druck zu setzen. Taktisch war dieser Weg weitaus diplomatischer und aussichtsreicher, da den teils gutgläubigen Einheimischen durch diese Art des sprachlichen Entgegenkommens nicht die Absicht direkt, sondern eher ein Kompromiss vermittelt wurde. Zwar traf dies nur bedingt zu, jedoch konnte die Sprachbarriere auf diese Weise umgangen werden. Ein weiterer Aspekt, der den Sprachkontakt verstärkte, war die mestizaje. Sie erlaubte ab 1514 die Heirat von spanischen Männern mit indigenen Frauen, was die Reduktion der Zweisprachigkeit bei den mestizos zur Folge hatte. Grund dafür war, dass i.d.R. die Sprache des Vaters vorherrschend an die nächste Generation weitergegeben wurde. Dennoch wurde der Sprachkontakt dadurch in der ersten Generation erheblich verstärkt, da er so auch innerhalb des Familienlebens relevant wurde (vgl. Noll 2013: 31–33).

Später im Verlauf der Geschichte kam es allerdings zu negativen sprachpolitischen Ereignissen, die den Sprachkontakt unterbinden sollten, indem Versuche unternommen wurden, die Indianersprachen auszulöschen. So lautet es in der 1770 verfassten Cédula de Aranjuez:

“[…] para que de una vez se llegue a conseguir el que se extingan los diferentes idiomas de que se usa en los mismos dominios, y sólo se hable el castellano.” (vgl. Solano 1991: 261).

Dieses Verbot und die Idee der Einsprachen-Regelung konnten jedoch nie konsequent umgesetzt werden, da es z.B. auch in Peru zu Gegenbewegungen wie zum Beispiel dem Túpac-Amaru-Aufstand (1780/81) kam, bei denen die Bevölkerung gegen das Verbot des Quechua demonstrierte. Durch das Scheitern der spanischen Bemühungen gab es zu Beginn der nationalen Unabhängigkeitsbewegungen in Lateinamerika ab 1810 immer noch mehr SprecherInnen indigener Sprachen als Spanisch-SprecherInnen (vgl. Noll 2013: 32).

Es lässt sich also vermuten, dass der Sprachkontakt weiterhin intensiv, vielfältig und ausgeprägt war. Die lexikalischen Auswirkungen auf das Spanische sollen nun in den weiteren Kapiteln aufgeschlüsselt werden.

3. Lexik des Quechua – Morphologische und semantische Eigenschaften

Dieses Kapitel zielt im Falle dieser Arbeit in erster Linie auf die Etymologie der in das peruanische Spanisch entlehnten Wörter ab. Hierfür soll zunächst nur ein kurzer Einstieg mithilfe anderer linguistischer Teildisziplinen wie der Morphologie und der Semantik aufgezeigt werden.

Der Einfluss des Quechua auf die spanische Lexik ist vor allem von Lehnwörtern geprägt. Von Gerhard Siebenäuger werden jene unter dem Begriff der Quechuismen zusammengefasst, welche in seiner Dissertation von 1991 der Hauptgegenstand seiner Untersuchungen waren.

Im Quechua werden Infinitive durch Anhängen des Suffixes -y an eine Verbwurzel ausgedrückt. In Bezug auf die spanische Regionalvarietät kam es bei den Entlehnungen häufig zu Verschiebungen in der Semantik. So steht ichu im Quechua für ‘Stroh‘ und ichuy demnach für ‘Stroh schneiden‘. Entstanden ist daraus jedoch das spanische Substantiv echona mit der Bedeutung ‘Sichel‘ (vgl. Siebenäuger 1991: 74). In diesem Beispiel ist die semantische Verschiebung also deutlich erkennbar, da sie innerhalb einer Agens-Patiens-Beziehung geschah, sodass man sprachübergreifend sogar von einer semantischen Umkehr sprechen kann: Die Sichel wird für das Schneiden von Stroh verwendet. Letzteres stellte die ursprüngliche Bedeutung des Etymons dar, behält diese im Spanischen aber nicht bei. Zumeist ist die etymologische Rückverfolgung wie in diesem Beispiel noch nachvollziehbar.

Ebenso verhält es sich mit Entlehnungen, die mehrere Bedeutungen aufweisen können:

In Chingana (‘Kneipe‘, ‘Höhle‘), von qu. Chinkay (‘sich verlieren‘) spiegelt sich die ursprüngliche Bedeutung des Quechua-Verbs doppelt wider (vgl. Siebenäuger 1991: 73).

Aus qu. Mikuy (‘essen‘) wurde im Spanischen Micuna (‘Imbiss‘), aus qu. Watay (‘anbinden‘) entstand Guatana (‘Hosenband‘), aus qu. Kankay (‘rösten‘) Cancana (‘Grill‘) oder aus qu. Kawiy (‘bewegen‘) der ‘Schaukelstuhl‘: Cagüinca (Siebenäuger 1991: 73).

Auch existieren Lehnwörter, die in Form von Komposita auftreten: So lautet die spanische Übersetzung des Poncho Chiricatana, was sich vom Quechua aus dem Nomen Chiri (‘Kälte‘) und dem Verb Katay (‘bedecken‘) zusammensetzt (vgl. Siebenäuger 1991: 74).

Auffällig hierbei ist die Parallele zur Morphologie des Spanischen. Es folgt bildungstechnisch demselben Prinzip wie bei anderen Nominalkompositionen: Auch die Wörter Abrelatas (‘Dosenöffner‘) oder Sacacorchos (‘Korkenzieher‘) werden beispielsweise durch die Zusammensetzung eines Substantivs und eines Verbs gebildet, wodurch die Handlung, die der Gegenstand erfüllt oder erfüllen soll, bereits aus dem Signifikanten hervorgeht.

Somit lässt sich schlussfolgern, dass komplexere Entlehnungen an vielerlei Stellen den Regeln der spanischen Grammatik folgen. Ob dies bewusst oder unbewusst geschieht, ist eine Frage, die an dieser Stelle nicht weiter behandelt werden soll. Auffällig ist besonders der starke Einfluss der Semantik des Quechua, der, wenn auch teilweise abgewandelt, extreme Auswirkungen auf die entlehnte peruanische Lexik hat. Insbesondere wegen der Relevanz dieser Entlehnungen sind diese unter dem eigenen Begriff der Quechuismen zusammengefasst, welche im folgenden Kapitel genauer untersucht werden sollen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Lexik des Quechua und Quechuismen im Spanischen in Peru. Einfluss und Entstehung des Sprachkontakts
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Romanische Philologie)
Veranstaltung
Proseminar "Varietätenlinguistik des Spanischen"
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1141178
ISBN (eBook)
9783346517913
ISBN (Buch)
9783346517920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spanisch, Quechua, Lexik, Lexikologie, Varietät, Linguistik, Sprachkontakt, Wortschatz, Etymologie, Einfluss, Lehnwörter, Romanistik, Sprache, Kultur, Geschichte, Peru, Südamerika, Hispanoamerika, Sprachwissenschaft, Varietäten, Varietätenlinguistik, Lateinamerika
Arbeit zitieren
Michael Stecher (Autor:in), 2021, Lexik des Quechua und Quechuismen im Spanischen in Peru. Einfluss und Entstehung des Sprachkontakts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1141178

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