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Lese‐ und Rechtschreibschwierigkeiten in der Sekundarstufe I

Titre: Lese‐ und Rechtschreibschwierigkeiten in der Sekundarstufe I

Dossier / Travail , 2021 , 28 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit befasst sich mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten in der Schule und richtet dabei zusätzlich den Fokus auf die Sekundarstufe I. Für Schüler dieser Klassenstufen ist ein Schulabschluss trotz vorhandener Schwierigkeiten wesentlich für den weiteren Bildungsweg und stellt aus diesem Grund ein signifikantes Ziel der Fördermaßnahmen in der Sekundarstufe I dar. Zuerst wird ein allgemeiner Überblick in Bezug auf Lernschwierigkeiten in den Bereichen Lesen und Rechtschreiben gegeben. Anschließend werden die Ursachen und Symptome von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten näher betrachtet. Der letzte Teil der Arbeit befasst sich mit der der Diagnostik sowie den Präventions- und Fördermöglichkeiten bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten.

Viele Schüler in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben und das trotz eines hoch entwickelten Schulsystems. Da die Kompetenzen Lesen und Schreiben Auswirkungen auf nahezu alle anderen Schulfächer haben, wirken sich Lese- und/oder Rechtschreib-Schwierigkeiten sehr gravierend auf das Leistungsverhalten der Schüler aus. Am Ende ihrer Schulzeit verfügen sie oftmals über mangelhafte Lese- und Schreibkompetenzen und ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten sind dadurch sehr eingeschränkt. Der Heilpädagoge Paul Moor plädiert an Erzieher und Lehrer, zuerst ein Verstehen der Kinder, die sich in problematischen Lern- und Lebenssituationen befinden, anzustreben und erst im Anschluss sie zu erziehen und zu fördern. Nicht die Leistungsvermittlung und -überprüfung soll im Vordergrund stehen, sondern das Kind mit seiner Persönlichkeit.

Bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten bzw. Legasthenie handelt es sich um einen sehr umfangreichen Themenbereich, der einer intensiven Auseinandersetzung bedarf. Es gibt weder den Legastheniker noch die eine richtige Definition, die eine diagnostische Vorgehensweise oder die allein wirksame therapeutische Fördermaßnahme. Eine Lehrkraft wird in dreifacher Form mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten konfrontiert, zum einen sind es die Schüler, zum zweiten deren Eltern und zum dritten die unterschiedlichen Gutachten, die zur Diagnostik führten. Für Familien stellen Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten eine große Herausforderung dar und führen oft psychischen Belastungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. LERNEN UND LERNSCHWIERIGKEITEN

2.1 DEFINITION LERNEN

2.2 DEFINITION LERNSCHWIERIGKEITEN

2.3 DEFINITION LESE-/RECHTSCHREIB-SCHWIERIGKEITEN UND LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE VERSUS LESE-/ RECHTSCHREIB-STÖRUNGEN

2.4 DEFINITION LEGASTHENIE UND LESE-RECHTSCHREIB-STÖRUNG

2.5 DISKREPANZDEFINITION

3. LESE- UND RECHTSCHREIB-SCHWIERIGKEITEN

3.1 HISTORISCHER RÜCKBLICK

3.2 URSACHEN

3.2.1 BIOLOGISCHE FAKTOREN

3.2.1.1 GENETISCHE FAKTOREN

3.2.1.2 NEUROPSYCHOLOGISCHE FAKTOREN

3.2.2 WAHRNEHMUNGSSTÖRUNGEN

3.2.3 SOZIOKULTURELLE FAKTOREN

3.2.4 PÄDAGOGISCH-PSYCHOLOGISCHE FAKTOREN

4. SYMPTOME

4.1 SYMPTOME BEIM LESEN

4.2 SYMPTOME BEIM SCHREIBEN

4.3 SYMPTOMATIK BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN

5. DIAGNOSTIK

5.1 DIAGNOSE IM LESEN

5.2 DIAGNOSE IM RECHTSCHREIBEN

6. PRÄVENTIONEN UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN

6.1 FÖRDERUNG VON LESESCHWIERIGKEITEN

6.2 FÖRDERUNG VON RECHTSCHREIBSCHWIERIGKEITEN

6.3 FÖRDERUNG IN DER SCHULE

6.3.1 UNTERSTÜTZUNG UND HILFE FÜR LRS-SCHÜLER

6.4 FÖRDERUNG IN DER SEKUNDARSTUFE

6.5 RECHTLICHE ASPEKTE

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) mit einem spezifischen Fokus auf die Sekundarstufe I, um Strategien und Ansätze zur Unterstützung betroffener Schüler aufzuzeigen und die Bedeutung einer differenzierten pädagogischen Förderung in diesem Bildungsabschnitt hervorzuheben.

  • Grundlagen von Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten
  • Ursachenanalyse und Symptomatik
  • Diagnostische Verfahren zur Identifikation von LRS
  • Methoden der Prävention und Förderung im schulischen Kontext
  • Unterstützungsmöglichkeiten und Nachteilsausgleich in der Sekundarstufe I

Auszug aus dem Buch

3.2 Ursachen

Schon in den Grundhaltungen der verschiedenen Definitionen spiegelt sich die Kontroverse der Frage wieder „Wer ist für das Problem verantwortlich?“ Sind es die Gene, die Anlagen, die familiären Vorbelastungen oder ist es doch die Umwelt, die soziokulturellen Einflüsse oder die fehlenden pädagogischen Interventionen? Ist LRS die Krankheit, wie sie von der biologisch-medizinischen Forschung beschrieben wird oder ist sie doch eher ein pädagogisches Problem analog der Ansicht der pädagogisch-psychologischen Forschung?

Letztendlich ist zu erkennen, es gibt nicht die eine Ursache für LRS, sondern sowohl Anlage als auch Umwelt stellen beide bedeutende Einflussfaktoren dar (vgl. Rattay, 2015, S. 14-15). Die genetische Disposition konnte in Studien nachgewiesen werden, Kinder aus familiär belasteten LRS-Familien zeigen Defizite in der expressiven und rezeptiven Sprache, der Morphologie und im phonologischen Bewusstsein. Auch über die sogenannten Zwillingsstudien ließen sich genetische Einflüsse belegen (vgl. Mayer, 2016, S. 54 & Scheerer-Neumann, 2018, S. 35-40). Ein wissenschaftlicher Beweis hierfür gelang nach Schipperges bisher dennoch nicht. Die bisherigen Untersuchungsergebnisse lassen erkennen, dass genetische Dispositionen nicht determinierend für eine LRS sind, sondern soziokulturelle Faktoren wie soziale Herkunft und Bildungsbiografie der Eltern weitere Einflussgrößen darstellen (vgl. Schipperges, 2015, S. 12-13 & Naegele & Valtin, 2001, S.18). Cakl-Schierl verweist auf die immer größer werdende Zahl von Schülern mit Migrationshintergrund, bei ihnen besteht aufgrund fehlendem Sprachverstehen ein Risiko für LRS (Cakl-Schierl, 2014, S. 33-34). Mayer führt bezüglich den neurobiologischen Ursachen einer LRS die große Multidimensionalität an und erklärt, es sei bisher keiner Hypothese gelungen, alle Phänomene einer LRS zufriedenstellend zu erklären (vgl. Mayer, 2016, S. 58-66).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Relevanz von Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten im deutschen Schulsystem und definiert das Ziel der Arbeit, besonders in Hinblick auf die Sekundarstufe I.

2. LERNEN UND LERNSCHWIERIGKEITEN: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe des Lernens sowie verschiedene Definitionen und begriffliche Einordnungen von Lernschwierigkeiten.

3. LESE- UND RECHTSCHREIB-SCHWIERIGKEITEN: Hier werden die historische Entwicklung, die vielfältigen Ursachen sowie biologische und soziokulturelle Einflussfaktoren von LRS detailliert dargelegt.

4. SYMPTOME: Dieses Kapitel beschreibt die charakteristischen Anzeichen von Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben sowie deren Ausprägungen bei Kindern und Jugendlichen.

5. DIAGNOSTIK: Hier werden Verfahren und Instrumente zur Diagnose von LRS im Lese- und Rechtschreibbereich vorgestellt, um gezielte Fördermaßnahmen ableiten zu können.

6. PRÄVENTIONEN UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN: Dieses Kapitel widmet sich evidenzbasierten Förderansätzen und praktischen Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Alltag, insbesondere für die Sekundarstufe.

7. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und appelliert an ein inklusives Verständnis sowie eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Therapeuten.

Schlüsselwörter

Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten, LRS, Legasthenie, Sekundarstufe I, Fördermaßnahmen, Diagnostik, Schriftspracherwerb, Nachteilsausgleich, phonologische Bewusstheit, Schulerfolg, Inklusion, pädagogische Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) im schulischen Kontext, wobei ein besonderer Fokus auf die Anforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten in der Sekundarstufe I gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen Definitionen und Ursachen von LRS, diagnostische Methoden, Symptomatiken bei Schülern sowie konkrete Präventions- und Förderstrategien für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Schüler der Sekundarstufe I trotz LRS erfolgreich ihren Bildungsweg beschreiten können, indem gezielte Fördermaßnahmen und eine angemessene pädagogische Unterstützung eingesetzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien, Fachpublikationen und diagnostischer Verfahren, um den aktuellen Wissensstand zu LRS aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse, die Beschreibung von Symptomspektren beim Lesen und Schreiben, die Vorstellung diagnostischer Tests sowie die Darstellung verschiedener Förderprogramme und schulischer Hilfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie LRS, Förderdiagnostik, Sekundarstufe I, Schriftspracherwerb und Nachteilsausgleich charakterisiert.

Warum ist eine frühzeitige Diagnose bei LRS so entscheidend?

Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht den rechtzeitigen Einsatz spezifischer Interventionen, um die Entwicklung negativer Teufelskreise aus Frustration und Versagensangst zu verhindern.

Welche Rolle spielt die psychische Stabilisierung bei der Förderung?

Die psychische Stabilisierung ist essenziell, da LRS-Schüler oft eine lange Leidensgeschichte mit vielen Misserfolgen hinter sich haben und Anerkennung sowie Lob benötigen, um ihre Motivation zurückzugewinnen.

Wie unterscheidet sich die Förderung in der Sekundarstufe von der in der Grundschule?

Da der Schriftspracherwerb in der Sekundarstufe meist abgeschlossen ist, liegt der Fokus hier verstärkt auf metakognitiven Strategien, Lerntechniken und einem praxisorientierten Nachteilsausgleich zur Bewältigung des Schulalltags.

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Résumé des informations

Titre
Lese‐ und Rechtschreibschwierigkeiten in der Sekundarstufe I
Université
University of Education Ludwigsburg
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
28
N° de catalogue
V1142529
ISBN (ebook)
9783346520753
ISBN (Livre)
9783346520760
Langue
allemand
mots-clé
LRS Legasthenie Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten Lese- und Rechtschreibschwäche Lese- und Rechtschreibstörungen Lernschwierigkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Lese‐ und Rechtschreibschwierigkeiten in der Sekundarstufe I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1142529
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Extrait de  28  pages
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