Thema dieser Arbeit ist der Bereich der Online-Marktforschung und die
Darstellung ihrer Methoden, Grenzen und Möglichkeiten.
Durch die steigende Anzahl von Internet-Nutzern und das damit induzierte
explosive Wachstum der Internet-Ökonomie, erlebten viele Marketingaktivitäten
eine grundlegende Veränderung und vor allem eine Steigerung in ihrer
Relevanz. Dieser allgemeine Boom machte auch vor der Marktforschung nicht halt. Die
Online-Marktforschung entwickelte sich in diesem Zuge zu einem stark
wachsenden Teilgebiet innerhalb der klassischen Marktforschung.
Diese Studienarbeit verfolgt das Ziel die Entwicklung der Online-Marktforschung
sowie ihre Instrumentarien zu veranschaulichen. Desweiteren werden die
Grenzen und Möglichkeiten der einzelnen Methoden und der gesamten Online-
Marktforschung näher beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Entwicklung der Online Marktforschung
3 Instrumente der Online-Marktforschung
3.1 E-Mail-Befragungen
3.2 Newsgroup-Befragungen
3.3 WWW-Befragungen
3.4 Online-Focus-Gruppen
3.5 Online Panel
3.6 Fazit
4 Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung
4.1 Möglichkeiten mittels der Online Marktforschung
4.2 Grenzen der Online-Marktforschung
5 Fazit
Zielsetzung und Themen
Diese Studienarbeit hat zum Ziel, die Entwicklung der Online-Marktforschung sowie deren Instrumentarien zu veranschaulichen, um darauf aufbauend die Möglichkeiten und Grenzen dieses Forschungsfeldes kritisch zu beleuchten.
- Grundlagen und Definitionen der Online-Marktforschung
- Analyse verschiedener Datenerhebungsinstrumente (E-Mail, Newsgroups, WWW, Focus-Gruppen, Online Panel)
- Evaluation der spezifischen Vor- und Nachteile internetbasierter Methoden
- Diskussion über Repräsentativität, technische Grenzen und wissenschaftliche Gütekriterien
Auszug aus dem Buch
3.3 WWW-Befragungen
Eine WWW-Befragung ist eine „Befragung über das Medium Internet mittels speziell programmierter Online-Fragebögen, die von lokalen Browsern verarbeitet werden können“.7
Der Testperson begibt sich hierfür auf die Internetseite, auf der der Fragebogen abgelegt ist. Dort wird er aufgefordert die Fragen online zu beantworten. Die Durchführung sowie Bearbeitung der einzelnen Interviews ist mit geringem Aufwand verbunden, da die Teilnehmer den Fragebogen selbständig ausfüllen und die Übertragung der Antworten automatisch geschieht.
Befragungen über das World Wide Web bieten im Vergleich zu E-Mail- und Newsgroup-Befragungen eine größere Vielfalt an Möglichkeiten die bei der Programmierung verwendet werden können. Aus diesem Grund sind sie – wie bereits einleitend erwähnt – die am weitesten verbreitete Datenerhebungsmethode im Internet. Viele Beiträge in der Fachliteratur zur „Marktforschung im Internet“ beschäftigen sich in erster Linie mit den „WWW-Umfragen“, so z.B. Theobald.8
Zu den technischen Möglichkeiten der WWW-Befragungen gehören:
Integration von multimedialen Elementen, z.B. die Verwendung von Bild und Ton-Dateien.
Unterstützung unterschiedlicher Frageformate (offene und geschlossene Fragen, Mehrfachantworten)
Möglichkeit der Rotation und Randomisierung von Fragen bzw. Antwortkategorien („Randomisierung“ ist die zufallsgesteuerte Präsentation von Antwortvorgaben, um z.B. Antwortverzerrungen entgegenzuwirken)9
Plausibilitätschecks der Antworten durch sogenannte „Muss-Felder“, deren Beantwortung Pflicht ist
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Online-Marktforschung ein und verdeutlicht deren Relevanz durch das rasante Wachstum des Internets.
2 Die Entwicklung der Online Marktforschung: Das Kapitel definiert den Begriff der Online-Marktforschung und klassifiziert das Internet als Methode, Gegenstand und Mittel der Forschung.
3 Instrumente der Online-Marktforschung: Hier werden diverse Online-Erhebungsmethoden wie E-Mail-, Newsgroup- und WWW-Befragungen sowie Online-Focus-Gruppen und Online-Panels im Detail vorgestellt.
4 Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung: Dieser Abschnitt analysiert die Vorteile, wie globale Erreichbarkeit und Effizienz, sowie die kritischen Grenzen bezüglich Repräsentativität und technischer Fehlerquellen.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Online-Marktforschung eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Marktforschung darstellt, sofern sie wissenschaftlich korrekt geplant wird.
Schlüsselwörter
Online-Marktforschung, Internet, Datenerhebung, Fragebogen, WWW-Befragung, Online-Panel, Online-Focus-Gruppen, Selbstselektion, Repräsentativität, Primärforschung, Sekundärforschung, Internet-Ökonomie, Datensicherheit, Marktforschungsinstrumente.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Feld der Online-Marktforschung, beleuchtet die verschiedenen eingesetzten Methoden und analysiert deren Stärken sowie Schwächen im Vergleich zur klassischen Marktforschung.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen die technologische Entwicklung der Internet-basierten Forschung, die spezifischen Instrumente zur Datengewinnung und die kritische Auseinandersetzung mit Gütekriterien.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Veranschaulichung der Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung, um eine fundierte Einordnung dieser modernen Erhebungsmethoden zu ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung existierender Methoden und Konzepte der Online-Marktforschung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung einzelner Instrumente wie Online-Panels und Focus-Gruppen sowie der Gegenüberstellung von Möglichkeiten und technischen sowie methodischen Grenzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Online-Marktforschung, Datenerhebung, WWW-Befragungen, Online-Panel und Repräsentativität.
Welche Rolle spielt die Netiquette in der Online-Marktforschung?
Die Netiquette ist ein entscheidender Faktor, da sie den Verhaltenskodex im Internet beschreibt; Verstöße dagegen, etwa durch unerwünschte kommerzielle Umfragen, können den Erfolg der Datenerhebung gefährden.
Warum ist die Repräsentativität im Internet oft problematisch?
Die Repräsentativität leidet meist unter der sogenannten Selbstselektion, da nicht gezielt ausgewählt wird, wer an einer Umfrage teilnimmt, was zu verzerrten Ergebnissen führen kann.
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- Christian Fouquet (Author), 2008, Online Marktforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114525