Online Marktforschung

Grenzen und Möglichkeiten


Studienarbeit, 2008

23 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung der Online Marktforschung

3 Instrumente der Online-Marktforschung
3.1 E-Mail-Befragungen
3.2 Newsgroup-Befragungen
3.3 WWW-Befragungen
3.4 Online-Focus-Gruppen
3.5 Online Panel
3.6 Fazit

4 Möglichkeiten und Grenzen der Online-Marktforschung
4.1 Möglichkeiten mittels der Online Marktforschung
4.2 Grenzen der Online-Marktforschung

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: steigende Zahl der Internetuser nach www.bitkom.org

Abbildung 2: Vor- und Nachteile der E-Mail-Befragung; eigene Darstellung

Abbildung 3: Vor- und Nachteile der Newsgroup-Befragung; eigene Darstellung

Abbildung 4: Vor- und Nachteile der WWW-Befragung; eigene Darstellung

Abbildung 5: Vor- und Nachteile von Online-Focus-Gruppen; eigene Darstellung

Abbildung 6: Vor- und Nachteile eines Online-Panels; eigene Darstellung

1 Einleitung

Thema dieser Arbeit ist der Bereich der Online-Marktforschung und die Darstellung ihrer Methoden, Grenzen und Möglichkeiten.

Durch die steigende Anzahl von Internet-Nutzern und das damit induzierte explosive Wachstum der Internet-Ökonomie, erlebten viele Marketingaktivitäten eine grundlegende Veränderung und vor allem eine Steigerung in ihrer Relevanz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: steigende Zahl der Internetuser nach www.bitkom.org

Dieser allgemeine Boom machte auch vor der Marktforschung nicht halt. Die Online-Marktforschung entwickelte sich in diesem Zuge zu einem stark wachsenden Teilgebiet innerhalb der klassischen Marktforschung.

Diese Studienarbeit verfolgt das Ziel die Entwicklung der Online-Marktforschung sowie ihre Instrumentarien zu veranschaulichen. Desweiteren werden die Grenzen und Möglichkeiten der einzelnen Methoden und der gesamten Online- Marktforschung näher beschrieben.

2 Die Entwicklung der Online Marktforschung

Die traditionelle Marktforschung kann mit einfachen Worten am ehesten als eine Sammlung von Informationen beschrieben werden. Da aber die Analyse der Informationen ebenso von entscheidender Bedeutung ist, gibt eine Definition von Weis und Steinmetz den Hintergrund der klassischen Marktforschung als „die systematische Erhebung, Analyse und Interpretation von Informationen über Gegebenheiten und Entwicklungen auf Märkten, um relevante Informationen für Marketing-Entscheidungen bereitzustellen“ wieder.[1] Marktforschung steht also für die systematisch betriebene Erforschung der Märkte sowie insbesondere die Fähigkeit Märkte zu analysieren.

Einleitend wurde bereits die Auswirkung des Internets, welche erhebliche Bedeutung für die Entwicklung der klassischen Marktforschung hatte, erwähnt. Die Folge war die Einbindung klassischer Elemente, die im Kapitel Methoden genauer beschrieben werden, in den Gebrauch der Online- Marktforschung.

Der Begriff der Online-Marktforschung bezeichnet das Erheben von Daten zu beliebigen Themen mit Hilfe internetbasierten Datenerhebungsverfahren. Eine mögliche Definition des Begriffes „Online-Marktforschung“ liefert Zerr. Er definiert diese neue Art der Marktforschung in erster Linie durch den Einsatz der Internettechnologie als Erhebungsmethode zur Gewinnung von Markt- & Kundendaten.[2] Die Online-Erhebungsmethoden klassifiziert Zerr wie folgt:

- Das Internet als Methode zur Forschung.
- Das Internet als Gegenstand der Forschung.
- Das Internet als Mittel der Forschung.

Das Internet wird zunächst als Methode der Forschung gesehen, was wiederrum bedeutet das Sekundär- und Primärforschung über das Internet betrieben werden.

Sekundärforschung ist eine Erhebungsmethode, bei der bereits vorhandenes Datenmaterial genutzt wird. Hierbei ebnet das Internet neue Wege, denn Datenmaterial kann nun zügiger, rund um die Uhr und vor allem auf dem gesamten Globus gesammelt werden. Vor dem Hintergrund der Internationalisierung stellt das Recherchieren der Märkte mittels des Internets eine maßgebende Bereicherung dar. Waren bisher ausländische Informationsquellen teuer und problematisch zu beschaffen, ist nun ein Wegfall von Entfernungsbarrieren festzustellen der den Zugang zu internationalen Sekundärdaten ermöglicht.

Desweiteren lassen sich auch Veränderungen in der Primärforschung, welche relevante Information mittels eigen konzipierten Untersuchungen gewinnt, feststellen. Aber in Bezug auf die Durchführung von Primärforschungen im Internet gibt es unterschiedliche Meinungen.[3] Der Inhalt dieser Diskussionen besteht größtenteils darin, ob die Qualitätsstandards von online gewonnenen Daten dieselben sein können, wie diejenigen die auf traditionellem Wege erhoben werden. Um dies gewährleisten zu können muss man sich bereits im Vorfeld der Erhebung

mit einigen Problemstellungen bzw. Grenzen der Online-Marktforschung, welche im späteren Teil dieser Arbeit aufgezeigt werden, auseinandersetzten.

Beim „Internet als Gegenstand der Forschung“ geht es um Informationen über das Verhalten der Internet-Nutzer sowie die Qualität einzelner Online- Angebote. „Das Internet als Mittel der Forschung“ setzt nach Zerr das Medium selbst als Instrument zur Beobachtung des Surf- und Nutzungsverhaltens ein.[4]

Das Internet eröffnet der Online-Marktforschung also eine Vielfalt an neuen Technologien, wie die Einbindung multimedialer Elemente in Umfragen. Ebenso wird der Bereich von reaktiven bzw. nicht-reaktiven Erhebungsmethoden mittels des Internets neu definiert. Unter dem Begriff der reaktiven Erhebung versteht man, dass Teilnehmer über die Aufzeichnung ihrer Angaben bzw. Meinungen unter Berücksichtigung der Datenschutzpflicht in Kenntnis gesetzt werden, z.B. der Beantwortung eines Fragebogens. Die Testperson trifft in diesem Beispiel Entscheidungen bewusst und reagiert möglicherweise auf diese Erhebung in dem er den ausgefüllten Bogen zurücksendet. Bei nicht reaktiven Verfahren handelt die Person hingegen frei und ungezwungen, da ihr nicht bewusst ist, dass sie bzw. ihr Verhalten untersucht werden. Gegenstand nicht reaktiver Erhebungen ist u.a. das sog. User-Tracking, wobei anhand von Mausklicks, die der User im Internet tätigt, sein Verhalten analysiert wird. Es erfolgt hier also eine Datenerhebung die ohne explizite Auskunft des Teilnehmers zustande kommt.

Eine weitere Neuerung ist das Zustandekommen von Gesprächen, synchronen Konversationen, über den Bildschirm. Dies geschieht heutzutage in Chat-Rooms und findet z.B. in Online-Focus Gruppen, auf welche später detailierter eingegangen wird, statt. Eine Webcam macht es zudem möglich seinen Gesprächspartner auf dem Bildschirm sehen zu können.

Im folgenden Kapitel wird nun näher auf die einzelnen Instrumente der Online-Marktforschung eingegangen sowie ihre Vor- und Nachteile beschrieben.

3 Instrumente der Online-Marktforschung

Ein wesentlicher Bestandteil der Online-Marktforschung sind Befragungen, die analog zur traditionellen Marktforschung auch im Internet die am weitesten verbreitetste Methode darstellen. Diese verschiedenen Varianten werden in den nächsten Punkten näher beschrieben.

[...]


[1] Vgl. Dr. Stefan Tuschl; Absatzwirtschaft http://www.absatzwirtschaft.de/Content/printpage.aspx?_p=1003205&_t=ftprint&_b=47627;05.07.08

[2] Zerr, Konrad (2001), S. 8

[3] Vgl. Zerr, Konrad (2001), S. 9

[4] ebenda., S. 22

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Online Marktforschung
Untertitel
Grenzen und Möglichkeiten
Hochschule
Fachhochschule Hof
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V114525
ISBN (eBook)
9783640161478
ISBN (Buch)
9783640161539
Dateigröße
485 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Online, Marktforschung
Arbeit zitieren
Christian Fouquet (Autor), 2008, Online Marktforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114525

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